Lufthansa

Diskutiere Lufthansa im Airlines Forum im Bereich Einsatz bei; Hallo, okay, hast Du gut beantwortet. Mein persönlicher Eindruck ist, dass in D/ Europa eher die Meinung vorherrscht, dass man beim Fliegen vor...

jackrabbit

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okay, hast Du gut beantwortet.
Mein persönlicher Eindruck ist, dass in D/ Europa eher die Meinung vorherrscht, dass man beim Fliegen vor COVID nicht sicher ist.

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LFeldTom

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Es ist mehr eine Politik, die mal eben die kompletten Kanaren zum "Risikogebiet" erklärt, weil auf einzelnen Inseln zu viele Tests positiv waren (auch, wenn davon gar keiner Symptome entwickelt oder krank wird).
Aktuell befinden sich auf den Kanaren 210 Fälle stationär, 64 davon müssen intensivmedizinisch behandelt werden. Für das Gesundheitssystem der Kanaren ist das eine ordentliche Belastung. Als wir in den Sommerferien für zwei Wochen auf Teneriffa waren gab es auf den Kanaren nicht mal 60 aktive Fällen ( inkl. asymptomatische). D.h. da liegen keine Altfälle, sondern das ist die gerade laufende Welle. Meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist die Warnung gerechtfertigt.

Über eine bessere Differenzierung zwischen den Inseln habe ich auch schon nachgedacht - ob da eine feinere Granularität verwaltungstechnisch praktikabel ist vermag ich nicht zu sagen.

Die Flüge - um mal zum Thema zurück zu kommen - haben bei mir kein mulmiges Gefühl hinterlassen. Das Personal ist sehr professionell mit dem Thema umgegangen, die Abläufe waren plausibel und durchdacht - und ich habe noch bei keinem Flug derart disziplinierte Passagiere erlebt (der Effekt wird sicherlich nicht lange anhalten). Wir hatten vor der Pandemie gebucht, sehr lange und intensiv mit uns gerungen ob wir fliegen - und ich bin im Nachhinein froh, dass wir das gemacht haben. Aktuell steht kein Urlaub an, so dass sich die Frage nicht stellt. Während der Pandemie kann ich mir langfristige Buchungen nicht vorstellen, sondern nur sehr kurzfristige mit entsprechend guten Zahlen im Zielgebiet. Wenn der Mist vorbei ist, dann werden wir ganz sicher auch wieder fliegen, wenn es die wirtschaftliche Lager erlaubt. Im Kollegenkreis ist nicht einer dabei, der jetzt sein Urlaubsverhalten langfristig ändern will. Da rechne ich eher mit Nachholeffekten.
 

Philipus II

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Warum stockt die LH eigentlich das Kurzarbeitergeld noch massiv auf, auch oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze? Ist das eine freiwillige Leistung oder eine Folge der Tarifverträge? Viele andere Airlines stocken nicht auf, um die Ausgaben zu minimieren (und die natürliche Personalfluktuation zu beschleunigen).

Ich selbst fliege am Freitag in den Urlaub, aber nicht mit Lufthansa, sondern der preiswerteren Konkurrenz. Von so ein bisschen Reisewarnung lasse ich mich nicht ausbremsen. Ich gehe aber davon aus, dass der Flug nicht mal halbvolls ein wird, trotz sehr agressiver Preise. Die Nachfrage ist noch sehr niedrig. Für die Langstrecke zu "erlaubten" Zielen (aber natürlich mit Reisewarnung) finde ich aktuell aber noch keine Schnäppchen.
 
FastEagle107

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Mein persönlicher Eindruck ist, dass in D/ Europa eher die Meinung vorherrscht, dass man beim Fliegen vor COVID nicht sicher ist.
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Danke für die Blumen. Ich bemühe mich.

Ich teile deinen persönlichen Eindruck ueber die Meinung in D/EUR. Und die gleiche Meinung ist hier in USA auch stark vertreten. Aber ich zitiere mich mal selbst aus einem anderen Thread:

Ich fliege fuer Southwest Airlines mit ca 10.000 Piloten und ca 30.000 Flugbegleitern. Wir sind 2-4 Flüge pro Tag für 2-5 Tage die Woche im Flugzeug unterwegs. Wir reden mit Passagieren, wir stehen gemeinsam am Coffeeshop in der Schlange und die Flugbegleiter, noch mehr natuerlich als wir Piloten, sind direkt in der Kabine mit allen anderen für den gesamten Flug.
Ich behaupte mal wir haben hier eine grosse Anzahl an Personen, die man als Testkörper ansehen koennte. Und wir fliegen auch zur derzeitigen Situation sehr viel (falls jemand behaupten moechte, dass wir momentan ja gar nicht fliegen und man hieraus keine Schlüsse ziehen koennte).
Ich würde gerne Zahlen nennen aber ich habe keine. [EDIT: Ich habe jetzt Zahlen. Ca. 60 Piloten infiziert, davon wurden 3 stationär behandelt und alle bis auf einem sind wieder im Cockpit. Der eine befindet sich noch in der Genesungsphase]. Aber mir ist nicht bekannt, dass die Infektionszahlen von Piloten oder Flugbegleitern hoch ist oder sogar höher als normal. Im Gegenteil, ich moechte behaupten, dass die Infektionszahl unter Piloten und Flugbegleitern verschwindend gering ist. Und von Toten ist mir auch nichts bekannt (ich denke sowas würde sich schnell rumsprechen).
Und natuerlich kann man nicht nachweisen, dass sich ein Flugbegleiter auch im Flugzeug infiziert hat und nicht irgendwo anders.
Wir tragen Masken und versuchen so gut es geht Abstand zu halten. Das Flugzeug wird zwischen jedem Flug komplett gereinigt und desinfiziert. Die Mittelsitze (737, also pro Reihe, pro Seite ein Sitz) bleiben frei, es sei denn man moechte dort mit einem Familienmitglied sitzen.
Also müsste sich jetzt ja gemäß der wissenschaftlichen Studie und der Meinung anderer Experten unsere Airline zu einem Corona Hotspot entwickeln. Wir warten es ab, aber ich behaupte, dass das nicht passieren wird. [EDIT: und es ist bisher nicht passiert]
Aber die Panikmache lässt sich besser verkaufen.
Bei Einhaltung von ein paar sinnvollen Regeln und wenn sich jeder bemüht eine Ansteckung zu vermeiden, koennten wir (fast) normal weiterleben. Dazu gehört es in die Kneipe zu gehen, in den Urlaub zu fahren oder eben mit dem Flugzeug zu fliegen. Aber mit dieser Aussage will sich keiner, der wirklich in Verantwortung steht (es ist ja immer einfach, fast anonym, in einem Forum mal einen kommen zu lassen ohne dafür am Ende gerade stehen zu müssen) aus dem Fenster lehnen. Und speziell die Luftfahrtbranche hatte ja schon vor Covid einen schweren Stand in Deutschland (Stichwort: Umweltschutz, Klimawandel, etc).

Ich möchte mich hier nicht auf das dünne Brett begeben und von Verschwörungstheorien zu Corona und Regierungsmachenschaften anfangen. Und auf keinen Fall moechte ich als Corona-Verleugner verstanden werden. Das Ding ist Fakt und momentan Teil unseres Lebens. Wir müssen nur damit vernünftig umgehen. Und Flugreisen sind, meiner Meinung nach, unter Einhaltung der Massnahmen ungefährlich.

Um den Bogen wieder zur Lufthansa zu spannen, muss man sich jetzt fragen, wie die Airlines damit umgehen? Nutzen sie es als Chance mal "auszulüften" und um die "überzogenen Löhne" (wie es hier ja auch schon beschrieben wurde) runterzuziehen? Oder geht es wirklich nur ums Überleben? Oder kann man die Krise auch als Chance sehen, um danach besser da zu stehen? Auch das habe ich schon woanders geschrieben. Eine Luftfahrtgesellschaft nutzt die derzeitige Krise, um sich stark zu verschlanken und um die Gehälter zu drücken, wohlwissentlich, dass es in X Monaten wieder steil bergauf geht. Und dann hat die gleiche Airline noch mehr Gewinne, aufgrund der vorhergegangenen Verschlankung und der abgemachten Gehaltskürzungen.
Wie sagte doch die Frau Kapitänin der Lufthansa neulich in einer ARD Reportage?
"Die Lufthansa wird das überleben. Keine Frage. Die Frage ist nur, ob wir dann noch alle dabei sind."
 
mcnoch

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Rund 700 Flugschüler werden derzeit in Bremen zu Piloten ausgebildet. Die Lufthansa hat den Nachwuchs dringend aufgefordert, sich einen anderen Job zu suchen: Die Airline habe "auf Jahre hinaus" keinen Bedarf an jungen Piloten.

 
Intrepid

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Das fliegende Lufthansa-Personal wird überaltern. Die Fluggesellschaft ist jetzt schon unflexibel, wenn es darum geht, neue Techniken/Verfahren wie PBN-Anflüge ohne ILS-Installation zum Standard werden zu lassen. Ein höherer Anteil jüngerer Piloten täte der Lufthansa gut.
 
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Das fliegende Lufthansa-Personal wird überaltern. Die Fluggesellschaft ist jetzt schon unflexibel, wenn es darum geht, neue Techniken/Verfahren wie PBN-Anflüge ohne ILS-Installation zum Standard werden zu lassen. Ein höherer Anteil jüngerer Piloten täte der Lufthansa gut.
Sehr interessant. Diese Anflüge sind hier mittlerweile sehr geläufig, wenn erwünscht (von ATC oder von Piloten, manchmal passt es nicht).
Departures and Arrival sind fast alle RNAV für uns.
 
Intrepid

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Sehr interessant. Diese Anflüge sind hier mittlerweile sehr geläufig, wenn erwünscht.
Sehr niedrige Minimas (unter CAT I) hängen zukünftig von der Erfahrung der letzten Monate ab (PF hat ein niedrigeres persönliches Minimum, wenn er in den letzten x Tagen y Anflüge am Zielflughafen gemacht hat). Das muss das OPS nachhalten, um immer entsprechende Besatzungen mit ausreichendem Status zusammenzumischen. Davor fürchtet sich die Lufthansa, sie will ihre bewährten ILS-Anflüge behalten.

Zukünftig werden Flughäfen aber die teuren bodenseitigen Einrichtungen nicht mehr vorhalten wollen. Der Druck zu neuer weniger kostenintensiver Technik erhöht sich durch die Covid-19-Krise noch einmal.

Eine Fluggesellschaft mit einem Altersdurchschnitt der Cockpitbesatzungen nahe der 50 hat es schwerer, neue Verfahren einzuführen, als eine Fluggesellschaft mit einem Altersdurchschnitt nahe der 40.
 

jackrabbit

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Hallo,

Das fliegende Lufthansa-Personal wird überaltern. Die Fluggesellschaft ist jetzt schon unflexibel, wenn es darum geht, neue Techniken/Verfahren wie PBN-Anflüge ohne ILS-Installation zum Standard werden zu lassen. Ein höherer Anteil jüngerer Piloten täte der Lufthansa gut.
das Problem wird sein, dass die LH gerade versucht zu reduzieren und ihre alten Piloten nicht los wird.
Sozialverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit gehen selten Hand in Hand.

Grüsse
 
Intrepid

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Das ist eine schwere Bürde, die die Lufthansa tragen muss. Gerade in heutigen Zeiten, wo Änderungen in immer kürzeren Zeitabschnitten erfolgen.
 
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Sehr niedrige Minimas (unter CAT I) hängen zukünftig von der Erfahrung der letzten Monate ab (PF hat ein niedrigeres persönliches Minimum, wenn er in den letzten x Tagen y Anflüge am Zielflughafen gemacht hat). Das muss das OPS nachhalten, um immer entsprechende Besatzungen mit ausreichendem Status zusammenzumischen. Davor fürchtet sich die Lufthansa, [..]
WOW!!
Die Anflügen sind sehr einfach. Warum man da eine currency braucht erschließt sich mir nicht. Und schon gar nicht warum man die currency am Zielflughafen braucht. Auf den letzten paar Metern sieht jede Landebahn eh gleich aus (ja, ich weiß, Breite, Befeuerung, Belag, Beschriftung kann alles unterschiedlich sein, aber das macht jetzt nicht den Mega-Unterschied).
 

Alpha

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Sehr interessant. Diese Anflüge sind hier mittlerweile sehr geläufig, wenn erwünscht (von ATC oder von Piloten, manchmal passt es nicht).
Departures and Arrival sind fast alle RNAV für uns.
Auch in Europa sind sehr viele SID/STAR als RNAV ausgeführt (und der Rest eh als RNAV-Overlay). In FRA laufen da ja auch immer mal wieder CDO-Versuche, die das System eingehender nutzen. Wir schleppen wohl alle seit Jahren einen PBN-Endorsement-Zettel mit der Lizenz rum.

Als Approach ist das bei uns oft genutzt - allerdings mehr außerhalb Europas. Karibik, Afrika, bei euch drüben (wo ja aber gern ein RNAV "-Visual" draus gebastelt wird, wie in Las Vegas etc. ),... Das Minimum ist aber auch höher als beim Cat2/3 ILS. Natürlich wollen die Flughäfen gern an allen Ecken sparen, die Airlines aber auch.

Ich weiß nicht, wie die Airports in D sich das mit der Currency vorstellen, aber als Ersatz eines ILS Cat 2/3 wird das wohl so nicht sein. Gerade für Langstrecken-Crews ist es gar nicht möglich, viele verschiedene Approaches an verschiedenen Plätzen in einem Monat zu machen. Da müsste der currency-Zeitraum schon sehr lang sein. Aber von offizieller Seite habe ich das so auch noch nicht gehört...
 
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GorBO

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Naja die Einführung von RNAV bzw. PBN kann aber jetzt nichts sein, was man einer jüngeren Pilotengeneration überlässt. Das kann man auch von dem Altgedienten verlangen, zumal das ja wirklich kein Hexenwerk ist.

Zum Thema Endorsement und Currency hatte ich das jetzt nicht so verstanden, dass man für die einzelnen Airports eine Einweisung und wiederholte Anflüge braucht, sondern für die Art des Verfahrens.
Die Standard PBN Berechtigung bezieht sich doch erstmal auf RNAV5 und RNAV Approaches. Damit lässt sich der alltägliche Flugverkehr mit Arrival, Approach, Departure und Strecke komplett abdecken.
Es gibt aber oder wird geben zusätzliche Rechte und da wird man nicht nur eine zusätzliche Einweisung brauchen wie für RNAV10 im transozeanischen Verkehr, sondern auch Currency wenn irgendwann Precision RNAV eingeführt wird. Erst dann wird RNAV ja wirklich zu einer Konkurrenz für das ILS mit DHs von 200ft und weniger. Aber das ist beim ILS Cat.II und III ja auch nicht anders.

BTW: Wie sieht denn eigentlich die Ausstattung der Flugzeuge mit SBAS aus? Mein letzter Kenntnisstand war, dass es sowas nur in den neuen Fliegern wie 320neo, 350 oder 787 gibt. Ohne SBAS hat der RNAV-Approach aber nur die Bedeutung eines VOR- oder Localizer-Approaches und kann das ILS bestimmt keine Konkurrenz machen.
 

Alpha

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Unsere Langstreckenflotte (B767) hat schon eine ganze Weile SBAS, kein Problem. Kann man prinzipiell in jedes Flugzeug einrüsten.
Da sind wir aber langsam recht OT gedriftet. Wäre vielleicht ein eigenes Thema wert.

Zurück zur Lufthansa:
Ich war und bin ja durchaus ein Befürworter der vereinbarten staatlichen Hilfe für LH. Allerdings halte ich es für ein krasses Fehlverhalten der LH Geschäftsführung, was die nun mit dem Geld plant: Den Aufbau des "Projekt Ocean" bei gleichzeitigem Abbau der LH Mainline. Das ist nichts anderes, als Tarifflucht (von LH Mainline mit Tarif zum nicht tariffierten "Ocean") - obwohl die Staatshilfe ja gerade die Begründung hat, gute Arbeitsplätze (und deren Kaufkraft und Steuerabgaben) in D zu halten.

Zusätzlich tritt LH mit Ocean dann verstärkt in Konkurrenz zu den ebenfalls staatlich unterstützten TUIfly und Condor, das macht wenig Sinn. Während TUI und Condor allerdings auf dem Feld "Touristischer Flugverkehr" kosteneffizient und profitabel operieren (vor Corona), ist das bei sämtlichen Versuchen der LH nicht ein einziges mal so gewesen. Auch dieses mal ist absehbar (und wird auch zugegeben), dass beträchtliche Anlaufkosten zu erwarten sind und es lange dauert, bis so eine Konstrukt profitabel operiert.

In einer Situation, wo LH das Geld ausgeht wird also ein teures neues Projekt gestartet, was kaum als Sparmaßnahme durchgehen kann. Einziger Effekt ist die Verschiebung von tarifierten Arbeitsplätzen zum untarifierten Billiglohnprojekt. Kann das Ziel einer staatlichen Hilfe sein? Die vergangenen Anläufe der LH (als die Kassen noch voll waren...) in diesem Sektor sind stets mit enormen Verlusten irgendwann wieder eingestellt worden.

Natürlich muss LH Geld sparen, dass ist aber auch sehr gut ohne tarifliche Ausflaggung möglich. Schon direkt zu Beginn von Corona hat die Vereinigung Cockpit z.B. Änderungen im Tarifwerk vorgeschlagen, die eine massive Entlastung der LH bewirkt hätten. Diese Angebote gibt es weiterhin. Bislang schätze ich die LH als seriösen Arbeitgeber mit tarifierten Arbeitsplätzen, wie es in D selbstverständlich sein müsste - wenn sich das ändert, dann sehe ich auch keinen Grund für eine staatliche Hilfe mehr.
 
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LH Mitarbeiter wollen "Ocean" intern blockieren.....inkl. Brief an die Bundesregierung (wg. Hilfepaket und den Bedingungen dahinter)
 
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BTW: Wie sieht denn eigentlich die Ausstattung der Flugzeuge mit SBAS aus? Mein letzter Kenntnisstand war, dass es sowas nur in den neuen Fliegern wie 320neo, 350 oder 787 gibt. Ohne SBAS hat der RNAV-Approach aber nur die Bedeutung eines VOR- oder Localizer-Approaches und kann das ILS bestimmt keine Konkurrenz machen.
SBAS/WAAS ist eigentlich nur eine Sache der Avionikbox. Ist mindestens per SB relativ einfach in alle Standardairliner einzurüsten.

Wirklich interessant wird's wirklich erst mit GBAS - das läuft jedem ILS oder gar MLS den Rang ab. Muss man wollen, aber ich denke der Trend geht früher oder später relativ hart in diese Richtung. Aus verschiedensten Gründen.
 
mcnoch

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Der Lufthansa droht eine juristische Schlappe um die Fördermittel die Regional-Flughäfen das Sponsering von Low Cost Fluglinien ermöglichen.

 

Sens

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Das ist wieder mal ein reiner Behördenirrsinn. Eine Ausnahmegenehmigung sollte doch jederzeit möglich sein.
 
macfly

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"Laut der niederländischen Transportbehörde ILT dürfen die riesigen Vierstrahler gar nicht am Flughafen abheben... Der Flughafen Twente hat einfach nicht das richtige Sicherheitszertifikat... Größere Flugzeuge wie die 747 könnten in Twente zwar landen, jedoch nur zur Demontage... Der Flughafen Twente habe Lufthansa die Parkmöglichkeit von sich aus angeboten..."

Hahahaha - tolle Geschichte! Lufthansa ist sozusagen in eine Flugzeugfalle getappt! Wo gibt's denn auch sowas: ein Flughafen wo man landen, aber grundsätzlich nicht mehr starten kann. Und gleich sechs 747 in der Falle... Echt blöd gelaufen... :applause1:
Bin wirklich gespannt, ob die niederländischen Behörden noch eine Sondergenehmigung erteilen. Wer etwas hört: gerne hier wieder informieren...
 
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