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Diskutiere Lufthansa im Airlines Forum im Bereich Einsatz bei; Sind denn alle LH-Beschäftigten in der gleichen Gewerkschaft? Oder sichern sich einzelne Beschäftigtengruppen Pfründe (handeln also nicht anders...
Intrepid

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... hier sind aber vor allem die Gewerkschaften und Betriebsräte gefordert den Spagat hinzubekommen einerseits die Interessen der Belegschaft zu wahren, andererseits aber auch zum Wohle des Betriebs und der Sicherung dessen Zukunft zu handeln.
Sind denn alle LH-Beschäftigten in der gleichen Gewerkschaft? Oder sichern sich einzelne Beschäftigtengruppen Pfründe (handeln also nicht anders gegenüber Kollegen, als das Management gegenüber den einfachen Arbeitern)?
 
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@Intrepid : weder noch. Natürlich sind nicht alle in der gleichen Gewerkschaft. Aber es ist da auch kein Kampf untereinander. Das hätte aber die Gegenseite gern so.

@Wolfsmond : worauf basiert deine Annahme "Ohne gravierende Umstrukturierungen ist die LH nicht überlebensfähig, gerade mit Blick auf Teile des derzeitigen Gehaltsniveaus. "? Offensichtlich hat LH vor Corona außergewöhnlich gut funktioniert, und das seit Jahren. Stets hohe Gewinne im Milliardenbereich, gute Ops etc. Das Gehaltsniveau war und ist nicht über dem der grossen Interkont Wettbewerber - und am Gehalt der Angestellten entscheidet sich eh kein Ubternehmenserfolg. Da fehlen viele Kommastellen. Und ebenso ist absehbar, dass corona wieder geht. China ist bereits wieder beim vor-corona Flugaufkommen.
 
FastEagle107

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Auch wenn ich Deine Beiträge für gewöhnlich wirklich sehr schätze, das halte ich für eine völlige Fehleinschätzung der Lage.

Zu denken die Firma sei vor allen finanziellen Bedrohungen sicher weil der Staat ja sowieso einspringt finde ich recht blauäugig.

Man wird nicht unbegrenzt Mittel in ein Fass ohne Boden pumpen, wenn im Gegenzug nicht ein tragfähiger Plan für die Zukunft aufgestellt wird. [...]
Passt schon. Man kann ja nicht immer der gleichen Meinung sein. Sonst wäre es hier im Forum ja auch recht langweilig.
Ich denke aber nicht, dass ich das blauäugig sehe, sondern eher realistisch. Natuerlich ist die LH nicht vor ALLEN finanziellen Bedrohungen sicher und natürlich springt der Staat nicht IMMER ein. Vielleicht muessen wir uns ein wenig von den Extremen (allen, immer, Personal entlassen oder Untergang etc) entfernen und einfach mal nur die derzeitige Krise betrachten.
Derzeit sieht es danach aus, als wenn der deutsche Staat die LH nicht untergehen lässt (ich behaupte, dass wird nie passieren, aber ich wollte ja weg von extremen Äußerungen). Die LH ist oder wird in dieser Krise also gerettet. Natuerlich muessen die Damen und Herren der Geschaeftsfuehrung einen tragfähigen Plan vorlegen, der dem Fass nicht den Boden ausschlägt. Völlig klar.
Aber wenn ich weiss, dass Rettung in Aussicht ist und auch annehme, dass die Krise "bald" (+/-) überstanden ist (wie es eigentlich alle anderen Airlines auch annehmen). Dann kann ich einen tragfaehgigen Plan fuer die Zukunft aufstellen, der die Berufssicherheit und das Wohl der Angestellten in den Vordergrund stellt oder eben einen anderen Plan, der andere Prioritäten hat. Und hier bin ich der Meinung, dass die LH den falschen Weg geht und diese Krise dazu nutzt, auf Kosten der Mitarbeiter, den Laden zu verschlanken und sich "lästigen" Ausgaben zu entledigen. Das ganze mit den Subventionen des Staates, die genau fuer was nochmal freigestellt wurden? Dafür, dass der Konzern gerettet wird oder dafür, dass in Deutschland aufgrund der Krise, die Arbeitslosigkeit nicht ins bodenlose steigt? Oder beides?
Für einen Staat, der sich das Soziale so wie Deutschland auf die Fahnen schreibt, sollte das Personal ja mindestens eine Rolle spielen.
Hier in den USA wurden die Staatshilfen nur gewährleistet mit der Garantie der Airlines, dass keine Mitarbeiter entlassen werden (bis zu einem gewissen Zeitpunkt).
Wie die Lufthansa in 10 Jahren aussieht weiss ich nicht. Da kann viel passieren. Aber, ich denke, in wenigen Jahren wird die LH wieder Milliarden Gewinne eintreiben. Und zwar nicht, weil man das Gehaltsniveau gedrückt hat, sondern weil der Service, das Produkt, was man anbietet wieder gefragt ist.
 
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Und dann? Von der DA 42 (oder 62) auf die A 320? Und alles dazwischen nur am Simulator?
So ist der Normalfall in Verkehrsfliegerschulen. Nur die Lufthansa leistete sich ein Ausnahme - bis auf die Periode, wo anstatt der Turboprops/Jets (vorher Cheyenne, nachher Citation) PA-34 genommen wurden.

Bei den PA-34 leisteten sie sich auch eine kostspielige Besonderheit: die 11 ex-Lufthansa PA-34 sind die einzigen auf der Erde, die ein Kapitel für Start mit 1. Klappenstufe im Flughandbuch haben. Das hat sich die Lufthansa von Piper schreiben lassen. Aber mit dieser Extravaganz ist es nun wohl endgültig vorbei.
 
macfly

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Bei den PA-34 leisteten sie sich auch eine kostspielige Besonderheit: die 11 ex-Lufthansa PA-34 sind die einzigen auf der Erde, die ein Kapitel für Start mit 1. Klappenstufe im Flughandbuch haben. Das hat sich die Lufthansa von Piper schreiben lassen.
Was war denn der Grund dafür? Glaubte man, dass die Maschine beim Start dann mehr einem Jet ähnelt?
 
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Schade. Mag sein, dass auch andere Schulen das so machen - aber LH bewegt sich damit wieder mal "von Klasse zu Masse". Am Training zu sparen halte ich prinzipiell für falsch - noch vielmehr, wenn ein Betrieb das eigentlich nicht nötig hätte. Mit Sicherheit konnte ein Anfänger im Citation Jet noch einiges lernen was im langsamen Prop nicht sichtbar war.

Nötig? Nein. Sinnvoll? Ja. Sollte sich eine Premium Gesellschaft am unteren/"nötigen" Limit orientieren? Ich denke nicht.
 
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Was war denn der Grund dafür? Glaubte man, dass die Maschine beim Start dann mehr einem Jet ähnelt?
Gesagt wurde mir, man wollte ungefähr gleiche Abläufe haben wie beim Jet. Die PA-34 war stets umstritten und die Pilotenschaft hat sich schließlich durchgesetzt und sie mussten wieder abgeschafft werden.

Ich kann mir vorstellen, die Idee mit der Extrawurst 1. Klappenstufe war eine Nickeligkeit, auf die man sich eingelassen hat.

Das Flugzeug startet prima mit der ersten Klappenstufe - aber im Handbuch fehlten die Graphen für eine ordnungsgemäße Flugvorbereitung. Wenn der Bleistifft etwas dicker ist, hätte bestimmt auch gereicht, zwischen 0° und 25° zu interpollieren :wink2:.

... und ich hab' noch was auf einem alten Smartphone gefunden:



Ich war da damals so von begeistert ... wird vermutlich niemand nachvollziehen können ...
 
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Gerade gelesen:
"Der Eindruck, dass zumindest die theoretische Ausbildung der Lufthansa Pilotenschule in Bremen erhalten bleibe, stimme nicht, kritisieren Arbeitnehmervertreter. Am Standort verbleibe nur der Theorieunterricht einer zweiten Flugschule im Konzern, um teure Tarifverträge zu umgehen."
Quelle: airliners.de

und:
(ist allerdings ein plus-Artikel, nicht frei im Internet lesbar) die Lufthansa-Technik-Standorte in Düsseldorf, Leipzig, Hannover, Stuttgart und Bremen sollen geschlossen werden, am Sitz der Gesellschaft in Köln und Stammsitz der Technik in Hamburg die Belegschaft der Line-Maintenance reduziert werden. Profitieren tut vermutlich die Nayak - zumindest in Düsseldorf (die haben in den 1990er-Jahren in Köln/Bonn auch mal unsere AN-2 gewartet :wink2:, lang lang ist es her).

Alles keine neuen Pläne. Aber die Gunst der Stunde will man nutzen, jetzt ordentlich aufzuräumen.
 
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Wer will denn heute eigentlich noch in Deutschland Flugzeugführer werden? Als ich Schüler (Ende '80ziger, Anfang '90ziger) war gab es eigentlich nur 2 plausible Wege. Entweder Luftwaffe oder Lufthansa. Und der LH Deal war damals schon so, dass man die Ausbildung (teilweise?) zurückzahlen musste. Aber das schien alles gut organisiert und machbar gewesen zu sein.
Heute muss man (alles?) selber vorschiessen und dann weiss man nicht mal, wo oder ob man ueberhaupt unterkommt. Wer will denn dieses Risiko heute oder morgen noch eingehen? Und zu Ende Gedacht frage ich mich, ob die LH in einigen Jahren nicht vor einem Pilotenmangel steht?

Gute, solide Ausbildung und daher gute Piloten waren immer ein Aushängeschild fuer Lufthansa. Die neuen Pläne scheinen das Aushängeschild immer mehr zu erodieren. Aber ich kenne mich in der zivilen Ausbildung in Deutschland zu wenig aus, um zu beurteilen, ob sie gut, angemessen, das Minimum oder hervorragend ist. Nach 18 Jahren militärischer Flugerfahrung scheint das zivile Fliegen relativ einfach aber das sieht jemand Anfang 20 sicherlich anders.

Das niedrige Niveau einiger, z.B. asiatischer Airlines werden wir wohl (hoffentlich) nie erreichen aber in wie weit bewegt es sich in die Richtung?
 
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Ich sehe den Weg der LH(-Führung) da sehr skeptisch. Da wird zu viel auf dem Altar des "Kostensparens" geopfert und zu wenig auf andere Faktoren gesehen. LH hatte vor vielen Jahren in ihrer Goodyear-Ausbildung ein paar Stunden "Kunstflug", als bessere "Unusual Attitudes"-Ausbildung. Das war sinnvoll, wurde dann aber leider eingestellt. Es ist etwas völlig anderes, im Sim nach Instrumenten eine Recovery zu fliegen, während man eher bequem mit leichter Pitch darin sitzt - wenn man wirklich im (nur) Beckengurt hängt und eine Menge sensorischer Eindrücke dazukommen sieht die Sache anders aus.

LH hatte ihre eigene Schule, die über den Minimum Lehrplan hinausging. Flotte, Lehrmittelausstattung, Personal - war alles nicht am unteren Kostenrand angesetzt. Sieht man ja an Intrepids "Kapitel für Flaps 1 Takeoff" - es ging da darum, die späteren Verfahren stringend einzuführen und ein Mindset auszubilden (eben gerade nicht mal eben etwas mit Bleistift zu interpolieren).

Mit den neuen Plänen ist nicht nur erheblich in die Qualität eingegriffen worden, sondern auch in die Motivation (wenn man schon bereit ist, Lehrpersonal wegen minimaler Kostenvorteile durch non-Tarif zu ersetzen...). Warum sollte man nun noch eine LH-angegliederte Flugschule besuchen, wenn doch eh kein Vorteil gegenüber jeder anderen ATPL-Schule erkennbar ist? Zumal nach Wunsch der Führung dann danach ein Arbeitsvertrag wartet, der im europäischen Vergleich eher unschön ist.

Und das ist nicht nur im Cockpit so: ich kenne Leute im Bereich HR-Führung dort, die nach mehreren jährlichen "jetzt müssen wir nochmal irgendwo 10% zu sparen finden"-Runden innerlich gekündigt haben. LH-Technik hat oft ein Drohszenario "Gehalt abgeben oder Arbeitsplatzverlust" hören müssen - und wird am Ende dann doch leider wieder verkleinert/ausgelagert oder durch Fremdfirmen ersetzt. Siehe auf der letzten Seite in diesem Thread. Wenn man sich mal mit LH-kollegen unterhält merkt man schnell den dort vorhandenen Frust. Nach Dienst, wenn nicht mehr Pflicht, gehen da sehr viele nicht mehr an ihr Diensthandy - das ist in anderen Betrieben völlig anders.

In Summe: Sobald der Schweinezyklus wieder nach oben läuft (und das wird er tun), dann hat LH als Anziehungskraft fast nur noch Größe und Name. Man wird dann mit Geld um Leute werben müssen - und hat über zu lange Zeit viel von der Seele des Unternehmens verkauft. Um Gewinne zu steigern (nicht, um die Firma vor dem Abgrund zu retten) Schade.
 
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Beitrag zu den Veränderungen der LH Ausbildung in den letzten Jahren:

Sehr schöner Bericht.
Von der Luftwaffenseite habe ich gehört (ich denke, ich stufe es jetzt noch als Gerücht ein), dass in ca. 3 Jahren die Staffel in Goodyear zu macht und nach Deutschland verlegt. Ich denke mal nach Laage.
Die Frage ist, was dann mit der Lufthansa Schule passiert?
Aber Laage wird wohl zum großen Ausbildungszentrum aufgebaut, für die Luftwaffe, für die Lufthansa und die Kooperation beider. Es zeichnet sich immer mehr ab, dass dies der Plan war und ist.
Corona hat da gar nichts mit zu tun.
 
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Mal kurz rein subjektiv und vielleicht unsachlich: Diese gravierende Veränderung ist sehr schade für alle Flugschüler der LH und der Lw. Die Zeit in Arizona haben die meisten ist bester Erinnerung - fliegerisch aber auch als Erlebnis. Für die Lw dürfte es damit nicht gerade leichter werden, Piloten als Lehrer für diese Ausbildung (dann in D) zu gewinnen - der große Vorteil "Phoenix" fällt ja dann weg...

edit: Etwas überrascht wäre ich schon. Die Lw-Ausbildung ist ja gerade erst neu an Grob vergeben worden. Dabei geht es nicht nur um die Grob120TP, sondern auch Ausbildungsleistungen. Mal sehen...
 
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Mal kurz rein subjektiv und vielleicht unsachlich: Diese gravierende Veränderung ist sehr schade für alle Flugschüler der LH und der Lw. Die Zeit in Arizona haben die meisten ist bester Erinnerung - fliegerisch aber auch als Erlebnis. Für die Lw dürfte es damit nicht gerade leichter werden, Piloten als Lehrer für diese Ausbildung (dann in D) zu gewinnen - der große Vorteil "Phoenix" fällt ja dann weg...
Das sehe ich genauso. Aber vor ca einem Jahr wurde mir schon berichtet, dass es zunehmend schwerer wäre Fluglehrer der Lw für Arizona zu begeistern. Anscheinend will da keiner mehr hin, was mir völlig unverständlich ist. Aber mit dem Hintergedanken wurde schon seit langem an einem Mega-Ausbildungsstandort Laage herumgedacht. Ein Vorteil, den man sich wohl verspricht, ist dass man sich als Pilot der Lw im Raum Laage niederlassen kann, weil man weiss, dass man immer irgendwie dorthin zurückkommen kann (oder Berlin, was ja auch nicht weit weg ist). Und wer in Köln Dienst schiebt kann mit LH (oder wem auch immer falls es die Verbindung noch gibt), von Laage nach Köln fliegen. Die Attraktivität des Standortes Laage wird damit wesentlich erhöht. Zu meiner Zeit war die nämlich gering (teilweise auch unverständlich). Es war schwer Fluglehrer fuer die Eurofighter-Ausbildung nach Laage zu holen (die Leute waren eben woanders heimisch).
Unter den Aspekten macht das Ganze schon etwas Sinn. Aber mir wurde vor vielen Jahren (als ich jung und ungestüm war und noch nie ueber den so berühmten Tellerrand geschaut hatte), dass man Mega-Standorte nicht haben will. Mein Vorschlag war damals einige wenige Megastandorte zu etablieren und einige kleinere Ausweichplätze offen zu halten. Aber Megastandorte wären nicht gut fuer die Bevölkerung (konzentrierter Lärm) und auch nicht fuer die Wirtschaft (kleinere Orte mit Standorten verlieren einen großen Wirtschaftsfaktor). Macht ja auch Sinn. Aber fuer Laage scheint das heute nicht mehr zu gelten.

Was hat das alles mit Lufthansa und diesem Thread zu tun? Eigentlich gar nichts. Sorry, ich wandere ziemlich weit ab. Ausser, dass vielleicht die Lufthansa und die Luftwaffe gemeinsam an diesem Plan schon seit langem gearbeitet haben. Und jetzt, wo der Staat durch die Subventionen bei LH mit einsteigt, kann die Lw der LH vielleicht auch ein paar "Ideen" mit auf den Weg geben.
 
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... Und das ist nicht nur im Cockpit so: ich kenne Leute im Bereich HR-Führung dort, die nach mehreren jährlichen "jetzt müssen wir nochmal irgendwo 10% zu sparen finden"-Runden innerlich gekündigt haben. LH-Technik hat oft ein Drohszenario "Gehalt abgeben oder Arbeitsplatzverlust" hören müssen - und wird am Ende dann doch leider wieder verkleinert/ausgelagert oder durch Fremdfirmen ersetzt. Siehe auf der letzten Seite in diesem Thread. Wenn man sich mal mit LH-kollegen unterhält merkt man schnell den dort vorhandenen Frust. Nach Dienst, wenn nicht mehr Pflicht, gehen da sehr viele nicht mehr an ihr Diensthandy - das ist in anderen Betrieben völlig anders ...
Jetzt könnte man sehr nostalgisch werden. Denn dieses von Dir beschriebene Firmenzugehörigkeitsgefühl steht in keiner Bilanz und es verschwindet nicht innerhalb weniger Jahre sondern schleichend über Jahrzehnte. Deshalb wird es von Managern bei ihren Kostenoptimierungsbemühungen nicht berücksichtigt. Die Lufthansa wäre nicht das erste Traditionsunternehmen, welches ganz allmählich innerlich ausgehölt wird.

Bleibt aber die Frage, ob es in einer globalisierten Welt und ihrem ungezügelten Kapitalismus überhaupt eine Wahl gibt. Ich denke, darüber könnte man bierabende lang nachdenken und käme doch zu keinem Ergebnis.
 
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