Luftraumverletzungen an der deutsch/deutschen Grenze

Diskutiere Luftraumverletzungen an der deutsch/deutschen Grenze im Andere Konflikte Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Eigentlich dänisch-deutsch, auch wenn im Bericht schwedisch steht :wink2: Das im Bild gezeigte Kennzeichen OY-ABP gehört zu einer in Dänemark...
Kenneth

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Alien
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Zum Nipper OY-ABP; es könnte sein, dass der Pilot Schwede war. Folgendes im Forum des Svensk Flyghistorisk Förening gefunden:

Fd OY-ABP (sålt till Sverige 1963-04-01)
Eo 1963 Reserverat men ej registrerad, fpl sålt till Sverige 1963-04-01 registrering påmålad, ägare?
Haveri 1963 Rügen, haveri efter felnavigering, ff O Ringstrand
1967-03-05 Magasinerat Nyge-Aero (ägare i Södertälje) 1968-03-10
Bt 1982-01-22 K Thurell, Krylbo (EAA 132)
2013 färdig till 80% enligt uppgift från EAA.


Havarie nach Fehlnavigation. Als Besitzer war zu dem Zeitpunkt war ein Bent Pors Simonsen in Kopenhagen eingetragen; "Ringstrand" hört sich für mich als Däne eher schwedisch an.
 
Kenneth

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Alien
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Übrigens interessant, dass die o.g. und die dänische Quelle von wo die Info wahrscheinlich stammen, Rügen und nicht Wolgast als Ort nennen, und letztere den 4. März (nicht Februar) 1963 als Datum nennt. Aber die Herren Genossen Hauptmänner und Generalleutnanten werden wohl richtig gelegen haben :)

Bemerkenswert auch das Vertrauen in dem kleinen Stamo/VW-Motörchen für einen Flug über der Ostsee (insofern er beabsichtigt war)....
 
Kenneth

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@Pirat Dürfte ich dein Fotos aus #195 und #199 in einer dänischen Oldtimer-/Spotter-Gruppe auf Facebook posten? Vielleicht ergibt sich mehr zu dieser Geschichte.
 
Veith

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Ich denke, der niederländische Bericht vom 13. Januar 2023, der sich mit den Folgen des Westberlin-Fluges von Pfefferkorn und Eberl beschäftigt, paßt am Besten hier hinein:

Mein zurückhaltendes Fazit: Sehr gut erzählt, "glattgebügelt" und so wird es in den Geschichtsbüchern stehn.
 
ManfredB

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ManfredB

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Bezug: ==> Abschüsse über der DDR
ein weitere Antwort ist meiner Meinung nach hier besser aufgehoben ...

Bei Supersonic-Aufklärungsflügen der MiG-25 vom 931 ORAP (sst Aufklärungsgeschwader) Werneuchen kam es hin und wieder vor, daß der "Dannenberger Zipfel" (Landkreis Lüchow-Dannenberg) beim Abfliegen bestimmter Flugstrecken ("Marschrouten") mit Kurs Nord geringfügig überflogen wurde (im Raum Schnackenburg), wenn man zu weit westlich flog. Als Anhang eine Skizze, wie der Verlauf einer der Strecken in etwa ausgesehen haben könnte:



Ein ehemaliger MiG-25-Pilot vom 787 IAP (Jagdfliegergeschwader) Finow berichtet in seinem Buch:
... hatte die sowjetische Bodenleitstelle die extrem hohe Geschwindigkeit einer MiG einmal falsch eingeschätzt – immerhin legte sie in der Minute 50 Kilometer zurück – und der Pilot kriegte die Kurve erst über dem dänischen Kopenhagen. Ein anderer flog aus Versehen direkt auf den US-Aufklärer zu und geriet auf das Territorium der Bundesrepublik. In solchen Fällen setzte es dann diplomatische Protestnoten. Aber auch die Amerikaner schnitten auf ihrem rasanten Flug hin und wieder notgedrungen ein Stück DDR-Grenze ab. ...
Er meint damit wohl den Grenzabschnitt bei Boizenburg/Elbe.
Quellen:

Das erwähnte Buch von Herrn Cholod liegt mir vor, habe es 2013 bei/nach der genannten Zeitzeugenkonferenz erworben; es enthält aber auch einige Unstimmigkeiten.

Letztendlich m.E. nichts Dramatisches, aber Flüge von MiG-25 bis Kassel bzw. bis Hannover halte ich für ausgeschlossen.
Wie von @Tester U3L geschrieben, ist mit "Hannover" sicherlich der 'Irrflug' der SU-24 über/bei Braunschweig gemeint ...
 
Anhang anzeigen
ManfredB

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Bezug: 09.03.2016 ==> Luftraumverletzungen an der deutsch/deutschen Grenze

Zu dem Vorfall am Pfingstsamstag, 21. Mai 1983 auch hier:

Als Hardcopy (84-Seiten-Büchlein) bei der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen (LZT) zu bestellen (3. Buch von oben // 5 € Versandkosten)
 
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Veith

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Ich habe mir das Büchlein zugelegt und bin von den vielen Datails recht angetan. Natürlich wird wertend geschrieben, aber für eine Fluchthelfergeschichte schon fast neutral.

Irritierend finde ich, daß bei dem vielfältigen konspirativen Verhalten der Akteure und den vielen Freiraum den sie - trotz Vorgeschichte - hatten sowie der Schwierigkeiten des Gerichtes auch nur die Eigentumsverhältnisse am Flugzeug zu ermitteln, das Wort "Geheimdienst" nicht mal am Rande erwähnt wird. Außer "Stasi" natürlich :sleeping1:
 
FormelHeinz

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Jeroen

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Ein Keuchhustenflug? Das hätte ich in der DDR auch nicht geglaubt. Was Menschen sich schon nicht ausdenken um fliegen zu können.
 
Jeroen

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Tatsächlich…..

Aber warum der Patient während der Flug schlafen soll sonst Flugabbruch? Anweisung fur L-60


Aufenthalten in Gaswerken und Brauereien auch zu empfehlen……
 
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Jeroen

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Am September 1950 wurde de Flight Leutnant J W Driver beauftragt Gloster Meteoor T7 WA695 aus RAF Eindhoven nach RAF Wunstorf zu fliegen.
Unterwegs war schlimmes Wetter dazu gab es ein Ausfall seiner Radio, er uberquerte die Zonengrenze und musste notlanden, auf der Autobahn Hamburg Berlin 32 km ostlich der Grenze nahe Redefin.
Der RAF Offizier wurde befragt und dann Dezember 1950 in die Brittische Zone zuruck gelassen.
Vom Flugzeug wurde gemeldet es wurde nie zuruckgegeben und von die Sowjets untersucht die die Technik schon als veraltet eingestuft haben sollen.
Was ist aus das Flugzeug geworden gibt es den oder Teile noch etwa in ein Museum oder Institut in Moskou?
Der Jak-28P der 1966 absturzte nahe RAF Gatow wurde aber von den Britten zuruck gegeben.
 

Sens

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Da gab es schon seit dem Juni den Korea-Krieg und vor allem die Möglichkeit eines Vergleichsfliegens der Meteor T7 mit sowjetischen Mustern.
 
Proud of Freddie

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Kurze Verständnisfrage: Notlandung auf der Autobahn Hamburg Berlin? Die gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ich musste immer über die B5 fahren…
Redefin liegt an der B5. Der Abschnitt dort ist Richtung OSO absolut gerade, damals gab es die Bäume an der Strecke vielleicht noch nicht.
 
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gundi

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An die in #209 beschriebenen Flüge der SR71 und der MIG25 kann ich mich gut erinnern. Ich saß 83/84 in Altensalzwedel auf Station und wenn das Telefon klingelte und die „Freunde“ informierten, daß die SR71 in Mildenhall gestartet sei, war immer große Anspannung. Rundblickstation und Höhenfinder wetteiferten darum, wer sie zuerst entdeckte. Für mich war damals beeindruckend, welche Sätze das Zielzeichen auf dem Schirm machte wegen der hohen Geschwindigkeit. Die MIG sahen wir dann auch, meist etwas später. War nicht so eine hohe Priorität und der PRW blieb meist auf der SR71. An Grenzverletzungen der beiden kann ich mich nicht erinnern. Da waren Alouette und die Segelflieger im Zipfel kritischer.
Gruß Matthias
 
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    https://www.flugzeugforum.de/threads/luftraumverletzungen-an-der-deutsch-deutschen-grenze.54954/

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    https://www.flugzeugforum.de/threads/luftraumverletzungen-an-der-deutsch-deutschen-grenze.54954/page-11
    , https://www.flugzeugforum.de/threads/luftraumverletzungen-an-der-deutsch-deutschen-grenze.54954/page-3, https://www.flugzeugforum.de/threads/luftraumverletzungen-an-der-deutsch-deutschen-grenze.54954/page-2, mig absturz belgien, D-EWOH 1987 schönhagen, mig 23 absturz in belgien, mig 1989 deutscher luftraum, thomas krüger z-42m, ddr grenze absturz mi-24, luftraumverletzungen ddr, keuchhustenflug ddr, landung thomas krüger gatow, ddr fencer, mi-12 in schönefeld, mig 23 belgien absturz, fmber 70 trier, stadtkommandantur nva karlshorst, güst wartha, grenzer von1976 -77, 6. gk schattin, mig 23 absturz belgien, mig notlandung braunschweig
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