Macchi M.39 - S.B.S. model 1/48

Diskutiere Macchi M.39 - S.B.S. model 1/48 im Props bis 1/48 Forum im Bereich Bauberichte online; Spraydose
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Alien
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Alien
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Der Bau der beiden Transport- und Slipwägelchen ist eine weitere Herausforderung. Als erstes muss man beim Heraustrennen der Bauteile aus ihren Formen sehr vorsichtig sein, damit man nichts abbricht und die vielen Zapfen zur Verbindung und Positionierung der Bauteile untereinander nicht einfach als „Grat“ entfernt.



Gegen Ende gibt es da diese Inkonsistenz zwischen Rädern und Zeichnung. Eine Radseite ist wie gezeichnet nur eine Scheibe mit Achsknubbel in der Mitte. Die andere hat jedoch eine lange Stütze nach oben und eine dreieckige Stütze.

Interessanterweise war man bei S.B.S. mal großzügig und hat von jeder Sorte Rädern zwei zur Reserve beigefügt.



Ich dachte mir, es würde mehr Sinn machen, diese Details auf die sichtbare Seite zu verlegen, weil das Rad auf der Innenseite ja bereits eine halbrunde Öse zur Lagerung hat.

Man kann den Wagen im Museum nicht zu Rate ziehen, weil der nochmals anders aufgebaut ist. Falls diese Wägelchen nichts werden, könnte ich mir aber immer noch den Wagen aus dem Museum basteln. Also habe ich nichts zu verlieren.

Hier mein Zwischenergebnis mit noch ein wenig Korrekturbedarf. Die Radstützen habe ich mit Wachs vollständig bis nach oben verlängert:

 
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HeliFan

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Ach wenn es bloß beim Lackieren nicht immer so viele unerwartete Überraschungen gäbe! Ich habe Tamiya-Grundierung fein, weiß verwendet und wundere mich darüber, dass sie so wenig haftet und mir wie Wasser davon läuft:



Das erfordert Nacharbeit.

Das ist ärgerlich, hatte ich auch mal, bei mir war der Untergrund zu glatt.
 
Hangar-Hamster

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Mit deinem "flugfähigen Wasserferrari" bietest Du hier wieder "ganz großes Kino" zum zuschauen. Macht richtig Spaß, den Bau digital mit zu verfolgen, weiter so. Das wird ein richtiger "Eyecatcher".
 
urig

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Alien
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Die farbigen Liktorenbündel habe ich auf transparenter Folie gedruckt. Dann muss man beim Ausschneiden nicht so exakt dem Umriss folgen. Zusammen mit der weißen Grundierung wird das regelrecht optimal. Die römische Zwei werde ich noch aus weißer Decalfolie mit der Silhouette schneiden und über die Grundierung kleben:



Hier die ganzen Lüftungslöcher am Motor, ebenfalls auf transparenter Folie. Das Stirndecal sollte noch einen Tick höher geschoben werden:



Die Matrikelnummer konnte ich weder aussparen noch drucken. Also tut es mir ein Probedruck auf Papier. Das hat im Vergleich zu weißer Decalfolie maximalen Kontrast. Dafür muss ich aber die Ränder mit Farbe kaschieren.

 
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HeliFan

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Sieht super aus! Nun weiß ich auch wen ich anschreiben kann wenn ich Decals brauche :cool1
 
JKR

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Fluglehrer
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Ganz schön mutig das Abziehbild während des Aufbringens für uns zu fotografieren...:applause1:

Ansonsten tolles Modell!

Joachim
 
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Alien
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Die Propellerblätter habe ich mit Sandbraun grundiert. Ich dachte mir, ich verwende mal alle drei, so dass ich nach der Maserung mit Ölfarbe die zwei besten auswählen kann.



Besser krieg ich die verratzten Holzpropeller nicht hin:



Pannen gibt es immer wieder. :cursing: Beim Washing mit Ölfarbe und Benzin löst sich das Messing der Polierfarbe. Dieses hätte ich also vorher mit Klarlack schützen sollen.



Aber zum Glück lässt sich das dann auch wieder mit Waschbenzin abwischen:

 
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Alien
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Erstaunlich, wie viel verschiedene Farben in so einem roten Flieger stecken:



Hier ein Vergleich des Transportwagens mit der Variante im Museum. Durch das Motorgewicht ist das Original deutlich kopflastiger als das Modell. Daher benötigt man dort mehr Abstützung vor der Stufe und beim Modell mehr dahinter.

 
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Zivilist

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Wirklich schön, gratuliere!
Mal schauen, ob jemand die 72er Variante auch bauen will...
 
urig

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Wir sind noch nicht fertig ☝

Ein toller Tipp von hier: Michis Rennsemmeln!
Hervorheben der Struktur der Abgasstutzen mit einem weichen Bleistift:



Die 0,3 mm-Drähte für die Verspannung habe ich vorab mit Emaillack rot gefärbt:



Dann ging es ruck-zuck weiter mit Messschieber, Kneifzange und transparent austrocknendem Acrylkleber:



Die waagrechten Verstrebungen zwischen den Spanndrähten kann ich mir sparen, denn die hat die Maschine im Museum auch nicht mehr:

 
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urig

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Alien
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Fazit:
  • den Bausatz habe ich gerne gebaut, auch wenn am Ende etwas leicht Anderes heraus gekommen ist als anfangs gedacht
  • mein Modell hat mehr Farben, eine andere Motorverkleidung und einen Holzpropeller

  • die Abstandshalter zwischen den Flügelverspannungen konnte ich weglassen, weil die Maschine im Museum diese auch nicht mehr hat
  • die ebenfalls verlorenen hinteren, oberen Verkleidungen zwischen Streben und Rumpf habe ich aber dran gelassen, damit die Streben besser halten

  • die Beschriftungen wurden allesamt selbst erstellt, maskiert und gedruckt

  • Mein nächstes Modell aus der Schneider-Pokal-Serie wird wohl nicht so einfach gehen: Macchi M.67 von NOIX.
Ein paar weitere Bilder gibt es hier: Modellbaustammtisch 2024
 
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Macchi M.39 - S.B.S. model 1/48

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