Maßstabszeichnungen Fw 190

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  1. 456abc

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    Hallo Leute

    Vor einiger Zeit habe ich 3 DVD’s aus Australien mit einer umfangreichen Sammlung von Zeichnungen und Fotos zur Fw190 A, D-9 und zur Ta 152 H erworben, in der Hoffnung einige Maße für die Propellerhauben / Spinner der Fw 190A, Fw 190D-9 und D13 und der Ta 152 H zu finden.
    Die Zeichnungen sind handwerklich sehr gut gemacht. Ich bin mir aber nicht ganz sicher in wieweit die der Realität entsprechen bez. auf welcher Basis die Zeichnungen entstanden sind und ich den Maßen vertrauen kann.
    Das bezieht sich in erster Linie auf die Kontur der Propellerhaube, die sich zum Kühler wieder etwas verjüngt, eine Besonderheit, die fertigungstechnisch wohl sehr aufwändig ist und einen Grund haben dürfte.

    Vielleicht kann jemand die Zeichnung von Peter Ewbank beurteilen.

    Viele Grüße Henri

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    Der Durchmesser und die Länge sind in der Zeichnung bemaßt und hier nur von mir nachträglich beschriftet.

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  3. #2 H.-J.Fischer, 01.04.2014
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    Hallo Henri,

    halte ich für einen Zeichenfehler, ist auf Fotos so nicht zu erkennen.

    Gruß
    Hans-Jürgen
     
  4. #3 one-o-nine, 01.04.2014
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    Hallo,

    die Spinnerverjüngung ist kein Zeichenfehler :FFTeufel:
    gezeigter Ausschnitt basiert auf den 2004 veröffentlichten Zeichnungen von Bentley und ist korrekt :cool:

    Nach wie vor immer wieder ein Ärgernis, der feine Herr aus down-under,
    "zusammengeraffte" Unterlagen für sportliches Geld verkaufen und auch
    noch "copyright-Stempel" drauf... :FFEEK:
     
  5. #4 H.-J.Fischer, 01.04.2014
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    und weshalb sehe ich das auf Fotos nicht, also Fotos der D-9.....:headscratch:

    Gruß
    Hans-Jürgen
     
  6. #5 Augsburg Eagle, 01.04.2014
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    Wahrscheinlich weil selten ein Bild genau den Bereich zeigt, und meist auch noch die Propellerblätter im Weg sind.
    HIER kann man eine Verjüngung "erahnen".
     
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  7. #6 Ta-152H, 02.04.2014
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    Hallo

    sorry wenn ich mich hier mit dran hänge,
    es gab oder gibt es diese immer noch:confused: eine DVD von Ewank mit CAD Datei über Focke Wulf Fw 190/Tank Ta 152 teilen,
    diese suche ich noch

    Gruß Frank
     
  8. #7 Ta-152H, 02.04.2014
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  9. #8 H.-J.Fischer, 02.04.2014
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  10. #9 Ta-152H, 02.04.2014
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    sorry Hans-Jürgen,

    das ist sie nicht, diese habe ich

    Frank
     
  11. 456abc

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    Hallo Leute,

    ich habe hier noch eine Junkerszeichnug der VS9 Nabe, bei der auch eine Verjüngung erkennbar ist .

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    Hier ist die Kontur bis auf die Öffnung für die Kanone nahezu identisch mit der obrigen Zeichnung.

    Leider habe ich aber auch bei der Umsetzung in 1/32 schon einiges an Lehrgeld gezahlt. Viele Zeichnungen im Projektierungstadium gemacht und entsprechen dann oft nicht der Serienausführung. Hier helfen dann nur noch Vergleichfotos von früher.

    Bei der D-13 oben im Bild ist der komplette Propeller aus meiner Ansicht ( die nicht richtig sein muss ) ein Neubau, da ein Original VS9 nicht mehr vorhanden war. Da auch der Motor zum Laufen gebracht wurde (Video gibt’s bei Youtube) hat man wohl eher auf Sicherheit gesetzt.
    Insofern sind die Fotos von der D-13 nur bedingt eine Hilfe, da ich nicht weiß auf welcher Basis die Restaurierung erfolgte.
    Zur Verjüngung bliebe noch die Frage offen, zu welchem Zweck der Aufwand gerechtfertigt ist, vorausgesetzt es war ein deutlich größerer Aufwand.
    Bei der Restauration / Neuanfertigung von historischen Propellerhauben wird eine Technik angewendet, bei der das Blech für die Haube über einen Holzkern "gedrückt" wird. (Hab es aber selbst noch nicht gesehen). Eine Entfernung des Kerns wäre durch die Verjüngung dann wohl nicht mehr möglich.
    Da ich aber kein Flugzeugbauer bin, stellt sich die Frage, ob es nicht noch andere Techniken gibt, die diese Formgebung erlaubt.

    Viele Grüße Henri
     
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  12. 456abc

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  13. #12 one-o-nine, 03.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 03.04.2014
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    Hallo Henri,

    Propellerhauben wurden und werden nach wie vor über das "Drücken" hergestellt,
    leider auch ein mehr und mehr aussterbendes Handwerk, Serienteile werden heute
    auf CNC-Drückmaschinen gemacht, für sehr kleine Stückzahlen für Nachfertigungen
    alter Teile noch kompetente und "willige" Firmen zu finden ist schwierig, aber
    es gibt sie noch! :cool:

    In youtube gibt es sehr viele interssante Filmchen dazu :FFTeufel:

    Hinterschneidungen sind an sich kein Problem, es gibt Möglichkeiten über mehrteilige
    Formen, dass man das fertige Werkstück dann wieder vom Kern bekommt :)

    Bei vielen modernen Flugzeugen sind die Spinner aber oft aus GfK und teils verchromt,
    es sieht nur noch so aus wie Blech :wink:

    Am Rande, bei den wenigen erhaltenen Doras in Museen muss man ohnehin
    teils anzweifeln, ob überhaupt noch die originalen Spinner montiert sind,
    die Flugzeuge wurden ja über Jahrzehnte immer wieder mal transportiert
    und zerlegt um die halbe Welt gekarrt...

    Bei einer 109-G10 in einem US-Museum ist auf diesem Wege auch schon
    mal der orig. Spinner "abhanden" gekommen (wurde geklaut!),
    heute ist ein eher rustikales Kunststoff-Provisorium montiert...

    Der Museumsbesucher denkt sich dann: na die haben damals ja echte keine
    Qualität an Flugzeugen produziert...
     
  14. 456abc

    456abc Fluglehrer

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    ... Ein mögliches "Beweisfoto", daß die Verjüngung an einer Haube der D-9 aus Gatow zeigt. Für die Hilfe möchte ich mich noch einmal beim Militarhistorischem Museum der Bundeswehr Flugplatz Gatow bedanken.

    Anhänge:



    Anhänge:



    Inzwischen habe ich von Herrn Colling von "Flug Werk" auf meine Frage folgende Antwort bekommen.:

    Ein "gedrücktes" Aluminiumteil, wie z.B. ein solcher Spinner, baut durch den mechanischen Verformungsprozeß innere Spannungen auf. Diese Spannungen im Material führen in dem Moment zu einer Verformung, wenn die Struktur eine "Störung" erfährt. Dies ist der Fall, wenn die Durchbrüche für die Propeller-Blattwurzeln eingebracht werden. Die Spannungen im verbleibenden Material ergeben dann eine solche (konkave) Verformung. Ein gedrücktes Teil, wie eine Propellerhaube mit wieder abnehmenden Durchmesser, würde nicht zu entformen sein und würde ebenfalls zu einem (aerodynamisch bedingten) Unterdruck vor dem Lufteinlass führen - ein nicht erwünschter Effekt.

    Meinen Dank auch hier noch einmal an Herrn Colling für die mir einleuchtende Antwort.

    Die Verjüngung muss ja einen Grund haben um den technischen Aufwand zu rechtfertigen. Eine geteilte Form wäre auch für mich theoretisch eine mögliche Lösung zur Herstellung dieser Form. Ob realistisch kann nur der Metalldrücker beantworten.
    Ein Grund für die Form könnten Platzprobleme unter der Haube sein oder einen aerodynamischer Vorteil.
    Da letzteres wegfällt und diese Form Nachteile bringt halte ich die Zeichnung in dieser Form für falsch.
    Das Herr Bentley die Haube im abgebautem Zustand richtig abgezeichnet hat ist durchaus möglich. Nur eben an der Grundplatte montiert könnte sie wieder gerade( parallel )sein. (Den Beweis muss ich hier leider schuldig bleiben)
    Ein weiterer Grund für die Verjüngung können Beschädigungen durch "unsanften" Umgang sein. Vor ein paar Tagen konnte ich die Haube einer Fw 190 A-8 "vermessen", die zu meinem Erstaunen genau wieder diese Verjüngung zeigt. Bei genauerer Betrachtung konnten wir leichte Knicke im Bereich der Aussparung erkennen und somit den Grund für diese "Formgebung“.
    Bliebe noch die Junkers-Zeichnung des VS9 und ein letztes damit verbundenes Fragezeichen,
    Die Ersatzteilnummer ist zwar nicht identisch mit der Haube des VS 111 für die Fw 190D-9.
    Der Unterschied beschränkt sich möglicherweise nur auf die Öffnung für die Motorkanone.
    Leider hat die Haube der Ta 152 H wohl nicht überlebt und somit ist meine Vermutung reine Spekulation.

    Viele Grüße
    Henri
     
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    Hallo

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  16. 456abc

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    … da mir die ganze Sache doch keine Ruhe gab habe ich mich noch einmal bemüht um die Haube in Gatow zu „vermessen“ und einige Fragen zu klären

    Meinen Dank vor allem an Hauptfeldwebel Schade vom Militärhistorischen Museum Berlin Gatow, der mir diese Möglichkeit gab.

    Als erstes stand die Frage, woher der in Gatow vorhandene Spinner stammt.
    Zu dieser Frage konnte mir Hfw Schade versichern, dass dieser Spinner zu der Fw 190 D-9 gehört, die Anfang der 90er aus dem Schweriner See geborgen wurde.
    Es gibt auch kein zweites Exemlpar.

    Das Ergebnis der Vermessung ergab einen Umfang von 1928 mm und somit einen Durchmesser von knapp 614 mm an der „dicksten“ Stelle.
    Am Anschluss zur Grundplatte/Basisplatte betrug der Durchmesser ca. 600mm. Dieser Durchmesser wird auch in einigen Zeichnungen so angegeben.

    Auf Grund der leichten Deformierungen konnte ich nur den Umfang messen. Die Aussparungen für die Propellerblätter wurden mit ein paar Holzsegmenten mit einem Radius von 300 mm überbrückt.


    Zu den aufgenieteten Blechstreifen konnte mir Herr Rienecker folgende Auskunft geben.

    Der Spinner wurde aus nur 1mm starkem Aluminiumblech angefertigt. Auf Grund von Deformierungen im Einsatz wurde in Feldwerkstätten dieser Blechstreifen zur Stabilisierung aufgenietet.

    (Möglicherweise wurde auch nicht nachlackiert, da keinerlei Farbreste erkennbar waren.)

    Was die Zeichnungen und die Form des Spinners betrifft ist Herr Rienecker davon überzeugt, dass die Bentley-Zeichnungen richtig sind.

    Mein Dank auch hier an Herrn Kölzsch für die Vermittlung und an Herrn Rienecker für die Auskunft.
     

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  17. #15 Heli-Fan, 20.04.2015
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    Hallo zusammen,

    bei meiner suche nach wirklich brauchbaren Unterlagen für einen Nachbau einer FW 190 A in größerem Maßstab bin ich auf diesen Thread gestoßen.

    Welche Unterlagen, die auch möglichst problemlos zu bekommen sein sollten, könnt ihr denn tatsächlich empfehlen?

    Wäre für Antworten und Tips sehr dankbar!

    Gruß Andreas
     
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