McDonnell Douglas F4H-1 Phantom II

Diskutiere McDonnell Douglas F4H-1 Phantom II im Jets bis 1/48 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Nach meinem Baubericht, der sich immerhin über 10 Monate erstreckte (4 waren geplant :D), möchte ich Euch heute das fertige Modell vorstellen...

schrammi

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Nach meinem Baubericht, der sich immerhin über 10 Monate erstreckte (4 waren geplant :D), möchte ich Euch heute das fertige Modell vorstellen. Zuerst jedoch ein Foto des Originals, Copyright by Boeing:
 
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schrammi

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Die Phantom II wurde als All-Wetter-Abfangjäger projektiert. Sie verkörperte zur Ihrer Zeit Robustheit verbunden mit leichter Handhabung. Jedoch erkannte man schnell die Fähigkeiten als multifunktionales Kampfflugzeug, sowohl für die Navy als auch die USAF.
Zum Bau des Prototypen YF4H-1, später F4H-1, waren 6,8 Millionen Mannstunden nötig, beteiligt waren 1.500 Firmen aus 28 Staaten.
Der Erstflug fand am 27.5.1958 in St. Louis statt. Am Steuer saß Robert C. Little.
Am 21.10.1959 stürzte diese Maschine mit Gerald Huelsbeck am Steuer ab. Die Test wurden mit einem 2. Prototypen fortgesetzt.

Beginnen möchte ich die Modellvorstellung mit einer Gesamtansicht:
 
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schrammi

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Grundlage für mein Modell war ein Bausatz der Firma Hasegawa sowie ein Vacu-Umbausatz der Fa. Falcon. 3 wichtige Unterschiede zu späteren Serienmaschinen gibt der Umbausatz gut wieder: die kurze Nase (da noch ohne Radar), die flache Kabinenhaube und die Form der Lufteinläufe:
 
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schrammi

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Das hintere Cockpit des Prototyps war mit Instrumenten bestückt. Diese habe ich scratch aus Plastikmaterial, gelochtem Blech und Draht gebaut. Im vorderen Cockpit befand sich ein Schleudersitz, der später in dieser Form aber nicht mehr eingesetzt wurde. Deshalb ist auch dieser umgebaut:
 
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Aus 2 ineinandergesteckten Kanülen und Sekundenkleber entstand die extrem lange Bugsonde:
 
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Die Intakes habe ich mit Knete und Flüssigspachtel ausgeformt:
 
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Die Fans habe ich aus Plastikkarte und Bauteilen einer F-15 sowie Gußästen gestaltet. Das folgende Foto ist zur besseren Sicht aufgehellt:
 
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Ursprünglich wollte ich die Außenflügel, die im Original 12° nach oben stehen, beweglich machen. Da ich dabei aber graue Haare bekommen hätte, habe ich nur den Klappmechanismus grob nachgebaut und die Flügel in hochgeklappter Position dargestellt. Hier ein Überblick:
 
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Dazu war es notwendig, den Bausatz-Flügel aufzutrennen und den Mechanismus aus Plastikkarte nachzubauen. Hier ein Blick auf den linken Flügel:
 
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Das nächste Bild zeigt die ausgefahrenen Luftbremsen am Unter- und Oberflügel. Letztere wurden erst aus dem Bausatz-Flügel rausgesägt und dann aus Plastik neugebaut. Auf eine Detailierung des entstandenen Hohlraumes mit Hydraulikleitungen und Scharnieren habe ich verzichtet:
 
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Kommen wir nun zum Heck, das ebenfalls nicht von Umbauten verschont blieb. So ist der Heckkonus am Prototyp wesentlich dicker als an späteren Serienmaschinen, auch der Fanghaken entstand neu.
Die Sonden am Heck habe ich entfernt und nur eine später neu angebracht. Das Seitenleitwerk ist beweglich mittels Stahlstiften. Das Stroboskoplicht am Seitenleitwerk habe ich nur mit silberner Farbe angedeutet:
 
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Die Triebwerke sind aus Resin und stammen von der Firma Aires. Sie sind sehr fein detailiert und stimmig. Die Bamalung des gesamten Hecks erfolgten mit Metalizerfarben:
 
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Ein Blick auf die Unterseite des Modells zeigt die 4 Sparrow-Raketen, die am Prototyp jedoch Dummies waren:
 
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Die Klappen des Bugradschachtes sind auch etwas anders als bei Serienmaschinen, entstanden folglich ebenfalls neu aus Plastikkarte:
 
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Als letztes nochmal ein überhöhter Blick vom Heck aus über das Modell:
 
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Die Farbgebung des Modells entstand mit Hilfe von viel Tamiya-Masking-Tape. Die hellen Farben sind Acrylfarbe von Tamiya, die Orange- und Rottöne Enamelfarben von Modellmaster. Die Decals entstanden mit Hilfe von Corel PhotoPaint und wurden auf Decalpapier von ACT mit einem Laserdrucker gedruckt. Die Hoheitszeichen und Warnhinweise entstammen dem Hasegawa- Bausatz.
Die Gravuren, beim Bausatz erhaben dargestellt, habe ich komplett entfernt und neu gemacht.

Eben habe ich gesehen, daßnoch eine Antenne vor dem Bugfahrwerkssachacht fehlt. Die ergänze ich noch.
 
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airforce_michi

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Alien
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Hi Schrammi!

Ein sehr schönes und vor Allem nicht alltägliches Modell - Superarbeit!
Und wir wissen,was Du dabei alles so "durchgemacht" hast.....:D

Meine Meinung : :HOT :HOT :HOT
 

AM72

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:TOP: Gratuliere Schrammi ! - die Bude hat nicht jeder !
 
Peter

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