Me 163

Diskutiere Me 163 im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Ich hatte heute ein Gespräch ( Telefon ) mit einem RK - Träger, der zuletzt als Staffelkapitän die Me 163 im JG 400 flog. Er war einer der...

Moderatoren: gothic75
  1. Bani

    Bani Flieger-Ass

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    natürlich - könnte ich mir sonst den ganzen Kram e
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    Ich hatte heute ein Gespräch ( Telefon ) mit einem RK - Träger, der zuletzt als Staffelkapitän die Me 163 im JG 400 flog.
    Er war einer der wenigen, die mit der Maschine einen Abschuß erzielten.

    Während unseres Gespräches erwähnte er auch eine Art "schräge Musik" an der Me 163.

    Weis jemand näheres darüber?

    Die einzige Info, die ich finden konnte, ist aus David Donald 's: "DEUTSCHE LUFTWAFFE".
    Darin ist die Rede von einem SG 500 "Jagdfaust".

    Zitat:
    "Zehn senkrechte, aufwärts gerichtete Rohre entlang der Tragflügelwurzeln feuerten 50-mm-Projektile, sobald die auslösenden Fotozellen auf den Schatten eines unterflogenen Bombers reagierten."
    Zitat Ende!

    Hierbei scheint es sich aber um etwas anderes/ähnliches zu handeln.

    Der Pilot meinte, die Vorrichtung befand sich hinter der Panzerplatte.

    Hat da jemand was?
    Gibt es eventuell Bildmaterial dazu?

    Wieviel Abschüsse gab es eigentlich mit der Me 163?
    Ich hab mal irgendwo was von 12 gelesen ... :confused:
     
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  3. Maik

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    Ich kann die Frage auch nicht beantworten, weil ich davon auch noch nichts gehört habe. Aber ich habe mal einen Blick in das Handbuch Teil 1-5 (enthält leider nicht die Bewaffnung) geworfen.

    Wenn die Bewaffnung hinter der Panzerung lag, muss der Tank verkleinert worden sein, denn der lag dort. Ich hätte mich aber auch irgendwie unwohl gefühlt wenn direkt vor dem Tank so eine Waffenanlage liegt. An der Stelle war über dem Tank auch die Sauerstoffversorgung angebracht - die hatte auch versetzt werden müssen.

    Aber bevor die Frage ganz versackt, versuche sie doch mal im Forum von Luftarchiv.de zu stellen.
     
  4. #3 Little Airwolf, 29.10.2003
    Little Airwolf

    Little Airwolf Fluglehrer

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    Hallo,
    Ich habe nur dieses gefunden.
    Die Jagdfaust bewährte sich gut, konnte aber vor dem Zusammbruch nur einmal am 10.04.1945 eingesetzt werden.
    Text von David Donald: Deutsche Luftwaffe 1939-1945
    Leider fand ich dazu kein Bild.
    MfG
    Little Airwolf
     
  5. #4 quarter, 30.10.2003
    quarter

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    In Mano Zieglers Buch "Raketenjäger 163" wird auch etwas in dieser Richtung erwähnt. Allerdings so weit ich mich erinnern kann nur zu experimentellen Zwecken.
    Betrachtet man sich die Zellenstruktur der 163, bitteschön wo soll da im Bereicht hinter dem Piloten Platz für eine Kanone, deren Munition etc. gewesen sein?!
    Nein soweit ich mich erinnern kann waren das außerhalb des Rupfes angebrachte Installationen die durch auslösen einer Fotozelle abgeschossen wurden.
     
  6. #5 Mondtieger, 30.10.2003
    Mondtieger

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    hey Maik.
    laut Deiner Beschreibung könnte man annehmen das Du die Me selber geflogen bist.
    Ich war 1988/89 an der Restaurierung eines Krafteis beteiligt. Seitdem ist dieses Flugzeug mein Steppenpferd.
    Wäre es möglich, das Du mir eine Kopie des Handbuches zukommen lassen könntest ? Schön wären auch ein paar Fotos von dem Schmuckstück !!

    gruß Mondtieger
     
  7. #6 MrHankey, 30.10.2003
    Zuletzt bearbeitet: 30.10.2003
    MrHankey

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    Ich würde auch vorschlagen, das Thema im LBB anzusprechen, dort gibt's ja schon einen ähnlichen Thread über die 109 (wo aber auch niemand was weiß :p )

    Anbei das weltberühmte Foto, das Maik beim Besteigen seiner Me 163 zeigt! :D :p :FFTeufel:
     

    Anhänge:

  8. n/a

    n/a Guest

    Im Buch von Schliephake steht das einem Lt. Kelb der Abschuß
    einer B17G gelang. Die Jägerfaust S.G.500 soll in der Tragflächen-
    wurzel eingebaut gewesen sein. Jeweils 5 Stück pro Seite. Die
    Waffengesammtlänge eines solchen "Gerätes" sind 520mm. Und
    dies deshalb weil es sich dabei um ein rückstoßfreies Prinzip
    handelt. Kaliber ist 50mm. Leutnant Kelb war Mitglied im Erprobungskommando 16, welches ein Teil des JG400 war.

    Gruß Jumo213
     
  9. Maik

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    Mensch wo hast Du das denn aufgetrieben ? Das habe ich schon lange gesucht - Danke :TD:
     
  10. Maik

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    Die Angaben von Jumo213 kann ich jetzt auch bestätigen - aus anderer Quelle (habe die Info aus 2. Hand):

    J. Ethell/ A. Price, Deutsche Düsenflugzeuge im Kampfeinsatz 1944/ 45, Me 163 - Me 262 - Ar 234

    Demnach fand der einzige Einsatz der Jagdfaust in einer Me 163 am 10. April 1945 statt, nach meiner Info hieß der Pilot Fritz Kalb (?) - allerdings habe ich das Buch nicht selbst, kann also ein Übertragungsfehler sein.


    @Mondtieger - habe dein Posting leider bisher übersehen - ich schicke Dir eine PN
     
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    Hallo

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  12. #10 Maik, 02.11.2003
    Zuletzt bearbeitet: 02.11.2003
    Maik

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    Hallo,

    der Name ist tatsächlich Kelb - nicht Kalb. Es gibt Zeichnungen einer Me 163 mit Jadgfaust in einem Polnischen Heft s. HIER (das ist das Heft - die Zeichnung will ich aus Rücksicht auf das Copyright nicht posten)

    Dort ist die Jadgfaust - wie zu erwarten - in der Flügelwurzel montiert, nicht hinter der Panzerplatte. Allerdings dürfte die zeichnung auch eher eine Rekonstruktion des Zeichners darstellen, da keine Fotos oder Werkszeichnungen bekannt sind.
     
  13. Tavin

    Tavin Guest

    Der Text selbst besagt, das Lt Fritz Kelb am 10.IV.1945 damit einem Lancaster abgeschossen hat. Und das bis ende des Krieges in 12 Me 163 diese Bewafnungsart eingebaut wurde, aber diese Maschinen nicht mehr zu Einsatzt gekommen sind.
     
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