Metallfarben - aber welche?

Diskutiere Metallfarben - aber welche? im Farben, Verdünner, Pinsel & Pinselarbeiten Forum im Bereich Tips u. Tricks; Meine Mirage III möchte ich gern mit einer Metalllackierung versehen. Nun gibt es dutzende Hersteller, Acryl- oder Emaillacke usw. usf. Also:...

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  1. #1 sea cobra, 23.07.2005
    sea cobra

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    Meine Mirage III möchte ich gern mit einer Metalllackierung versehen. Nun gibt es dutzende Hersteller, Acryl- oder Emaillacke usw. usf.

    Also: Mit welchen Metall-Farben habt Ihr persönlich die besten Erfahrungen gemacht? Welche könnt Ihr am ehesten empfehlen, von welchen würdet Ihr vielleicht auch abraten?

    Gruß Sea Cobra
     
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  3. #2 Alex_G., 23.07.2005
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    Hallo

    Was ich gehört habe, sollen Alclad II-Metallfarben die besten ergebnisse erzielen. Habe mit denen aber noch nicht gearbeitet. Wärmstens empfehlen kann ich die Testors/Modell Master Metalizer Farben. Lassen sich schön einfach verarbeiten und trocknen sehr schnell
     
  4. #3 Darkstar, 23.07.2005
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    Ich habe gute Erfahrung mit den Metal Cote (od, sowas), von Humbrol. Sie lassen sich mit dem Pinsel gut regelmässig und fein auftragen.
    Die Farben sind auch polierbar. :)
     
  5. #4 Toxic91, 24.07.2005
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    afaik sind Alclad II verdammt schwer zu verarbeiten!

    Ich nutze die Revellfarben
    mit Pinsel gehts passabel und mit Brush (Airbrushfarben) richtig gut
     
  6. #5 Lothringer, 24.07.2005
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  7. #6 dg1000flyer, 24.07.2005
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    ich hab mit revell-farben eigentlich auch ganz gute ergebnisse erzielt, wenn man sie brusht. die farbe 191 von Humbrol ist gebrusht echt klasse!! aber wenn du pinseln solltest ist diese eher nicht zu empfeheln.
     
  8. #7 Hans Trauner, 30.07.2005
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    Wenn man sie brusht....Ihr wisst aber schon, dass to brush auf deutsch pinseln heisst, oder? Entweder ihr sprecht von airbrush'en' oder schlicht spritzen. Keine Sorge, es klingt nicht weniger professionell, wenn man 'spritzen' sagt.

    Zur Ausgangsfrage:

    Sea Cobra, wie du liest, werden jetzt fast alle Farben, Hersteller und Verarbeitungsmöglichkeiten genannt, die es zum Thema Metallfarben gibt. 'Die' beste Methode gibt es nicht, es muss jeder letztlich selbst entscheiden, was ihm zusagt.

    Von Grundsatz her gibt es diese Varianten

    - Bekleben mit Metallfolien
    Eigentlich die 'beste' Variante, da Metall man halt am besten durch Metall darstellt. Man bringt entweder Haushaltsalufolie auf, klebt mit Lack oder Spezialkleber. Oder man nimmt BareMetal Foil, die ist selbstklebend, es gibt sie chromglänzend und seidenmatt. Die chronglänzende Version kann man mit Stahlwolle im Glanzgrad so anpassen, wie man es braucht. Schattierungen ( Hitze) spritzt man mit Transparentfarben auf.

    - Alclad
    Alclad-Farben haben von den 'Nicht-Polierfarben' eindeutig den besten Metallefekt. Sie erfordern Sorgfalt, saubere Untergründe, spezielle Grundierung ( steht jeweils in der Anleitung zum Farbton, manchmal braucht man Enamel-Schwarz, manchmal Acryl-Schwarz). Sie sind im Versandhandel zu beziehen. Erfahrung im Spritzen ist unabdingbar

    -Polierfarben
    Diese spritzt man auf, vom Pinseln sei abgeraten. Polierfarben enthalten winzige blättrige Metallpartikel, die durch die Politur flach übereinander gelegt werden und so den Eindruck einer durchgehenden Metalloberfläche hinterlassen. Neudeutsch werden sie oft Metalizer genannt. Es gibt sie von Humbrol, Testors(ModelMaster) und Gunze. Alle drei sind 'Enamels', wobei sich Universalverdünner als Lösemittel eignet. Testors hat die grösste Auswahl an Farbtönen, Humbrol haften am besten, Gunze hat den besten Metalleffekt bei den hellen Tönen. Take a choice.

    - Nicht-polierbare Alufarben
    Jeder Hersteller hat diese Farben im Programm, sie sind eindeutig 'metallfarben', erzeugen aber nicht den Eindruck geschlossener Flächen aus Naturmetall. Gleichwohl kann man sie verwenden. Nicht alle im Flugzeugbau verwendeten Stoffe wirken tatsächlich auch wie poliertes Metall, meist sind sie eher matt-grau. Man sollte sich am Vorbild orientieren, wann man welchen Ton braucht. Eines jedoch gilt auch hier: Eine gespritzte Oberfläche ist immer besser als eine gepinselte.

    Hans
     
  9. -dako-

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    Da ich nach gut 10 Jahren Pause im Flugzeugmodellbau neu einsteige habe ich ein paar Fragen zu unterem Abschnitt:



    früher habe ich für Flugzeugmodelle auscshließlich Enamelfarben verwendet. Aufgrund mittlerweile massig vorhandener Acrylfarben (zwischenzeitlich wurden primär Figuren bemalt) und deren einfacherer und unproblematischerer Integration in den haushalt (muss zum lakieren nun nicht in die Garage/Keller sondern alles ohne merkliche Stinkerei im Büro) möchte ich auch bei den flugzeugmodellen weiterhin mit Acryl arbeiten. Vorhanden sind z.B. MM und Tamiya Acrylfarben, vermutlich werde ich aber auch Gunze verwenden.

    Da dann als nächstes eine F101 ansteht einige Fragen zu obigen Polierfarben:

    - Sind sie verträglich auf einer Acrylgrundierung?

    - Sind sie verträglich mit Acrylklarlack? Oder ist es sinnvoller mit anderen Klarlacken zu arbeiten, denn das Modell wird wohl eine Mischlackierung erhalten (Acryl für "normale" Farben und für die großen Metallflächen eben Polierfarben)?

    - Ist eine Mischlackierung (wie oben beschrieben) machbar oder eher zu vermeiden?

    - Und noch eine allgemeinere Farbe: Auf Acryllacken konnte ich problemlos mit Tusche und Ölfarben altern, ist dies so auch auf den Polierfarben möglich? Bzw. was nehme ich sinnvollerweise als Zwischenschicht? ... muss ja eh wegen den Decals.

    Vielen Dank!
     
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  11. #9 Pontoni, 29.05.2016
    Pontoni

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    Da ich mir keine Airbrush kaufen wollte (jetzt hab ich eine, welch Überraschung) war ich lange auf der Suche nach guten Farben zum Pinseln. In einem Künstlerbedarf-Geschäft bin ich über eine 'Deko-Farbe' bzw. Bastelfarbe gestolpert: -Flüssiges Edelmetall der Firma Viva Decor-. War ganz gut zu Pinseln. Ist in der Schublade verschwunden als ich mir die Airbrush gekauft habe.

    Als sich 18 verschiedene Silber- und Alufarbtöpfe angesammelt hatten, hab ich für jede Farbe einen Plastiklöffel angesprüht um sie vergleichen zu können. Das 'Flüssige Edelmetall' ist, ganz einfach mit Wasser verdünnt, so deppensicher aufzutragen und hat den bei weitem besten Metallic-Effekt, auch ohne Polieren. Das Ganze auch noch über einer weißen Revell-Grundierung, weil ich keine andere da hatte.

    Wer's also, wie ich, einfach mag sollte die mal ausprobieren. Oberfläche ist kein Chrom, eher seidenmatt. Es gibt auch noch andere Metalle und ganz ganz viel Grün und Blau und... ... Lila!

    PS: mein erstes Forenposting seit 7-8 Jahren. Ich hoffe es ist lesbar;)
     
  12. #10 Andreas Beck, 29.05.2016
    Andreas Beck

    Andreas Beck Fluglehrer

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    Ich denke, da ist jetzt ein Riesenthema angerissen worden, da in der letzten Zeit eine ganze Rehe wasserverdünnbarer "Metallfarben" von verschiedenen Herstellern auf den Markt gebracht worden sind und sich anschicken den Alclad Produkten Konkurrenz zu machen.

    Mein bisheriger Favorit ist Vallejo Chrom, das in etwa wie die mattere Seite von Küchenalufolie daherkommt, vielleicht noch einen Tick "grauer", jedoch in keinem Falle als Chrom durchgeht. Bei sorgfältiger Grundierung ist die Farbe auch bei Abreißen von frischem Tamiya-Tape fest auf dem Grund haftend. Die anderen Vallejo Metallfarben sind gut, reichen fast an Alclad Qualität heran.

    Hansa "pro color" Perlmutt ist eine gute Alternative zu den Vallejo "Alu-Tönen".

    Zum Abmischen kann ich die Hansa "pro-color-transparent" Töne empfehlen (Ziegelrot, Sonnengelb für Bronze/Kupfertöne). Aus der gleichen Reihe ist der Ton "Graphit" ein reines Vergnügen...
     
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