Mig-21 F13 von Sigmund Jähn

Diskutiere Mig-21 F13 von Sigmund Jähn im NVA-LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Guten Abend, in welchem Zeitraum ist er die im Museum stehende 737 geflogen? Gibt es irgendwo eine Liste mit welchen Maschinen er im Laufe...
D-CXXX

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Guten Abend,

in welchem Zeitraum ist er die im Museum stehende 737 geflogen?

Gibt es irgendwo eine Liste mit welchen Maschinen er im Laufe seiner Karriere geflogen ist?

Danke
 
mig-jet

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In welchem Geschwader war er ???? = JG-8:!:, dann weisst du auch mit welchen Fliegern er höchstwarscheinlich irgendwann mal geflogen ist:TD:

In der NVA gab es keine Pilotengebundene Maschine:TD:
Gab es generell keine Pilotengebundene Maschinen, oder spielte da der Dienstgrad eine Rolle? Hatte ein Stabsoffizier bzw. der Kommodore nicht die Möglichkeit mit "seiner" Maschine zu fliegen?
Gruss Marc
 
Gabi

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Nö, solche Privilegien gab es nicht.
Bei uns im JG-7 gab´s immer Rangeleien bei der Flugdienstplanung wegen der unterschiedlichen Triebwerke. Wir flogen die "M" mit den Triebwerken "R-11 37F2S" und "R-13-300", letzteres natürlich mit mehr Power. Wenn es nun ans "luftkämpeln" ging und es war ein Gen. des vorgesetzten Stabes oder des Geschwaderstabes mit dabei, dann konnte der natürlich nicht mit einem R-11 an den Start gehen, wenn ein Anderer eine Maschine mit dem R-13 flog, was fast gleichbedeutend mit seiner "Niederlage" war. :)
 
oldyankee

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...................

In der NVA gab es keine Pilotengebundene Maschine:TD:
Aber scheinbar ja doch (zumindest in diesem einen Fall). Denn die "737" wird immer und überall grundsätzlich mit "Siggi" in Verbindung gebracht und das nicht erst seit 1990. Zumindest wird dadurch schon der Eindruck vermittelt, daß das "sein" Flugzeug war. Gibt es dafür einen Grund?
 
Flugi

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Aber scheinbar ja doch (zumindest in diesem einen Fall). Denn die "737" wird immer und überall grundsätzlich mit "Siggi" in Verbindung gebracht und das nicht erst seit 1990. Zumindest wird dadurch schon der Eindruck vermittelt, daß das "sein" Flugzeug war. Gibt es dafür einen Grund?
Ja, den Grund gibt es. Das Raumfahrtmuseum in den Tiefen des Erzgebirges, ist ja nicht aus Jux und Tollerei dort entstanden. Es hat ja zweifellos den Bezug zum Geburtsort von Sigmund Jähn. Um nun durchfahrende Turis zum Anhalten zu veranlassen, nicht jeder fährt gezielt nach Morgenröthe-Rautenkranz um sich ein Museum anzuschauen, wurde dann die F13 da auf den Sockel gestellt. Und genau dies hat schon viele dazu veranlasst, auch mal in das Museum zu schauen.

Und so eine MiG die passte da als Blickfang und zum Lebensweg von Siggi gerade richtig hin. Deswegen war es aber nicht seine Maschine. Er wird wohl damit auch mal geflogen sein, aber genau so viel auch mit anderen MiG-21F13. Eine Auskunft, wann er mit welchen Flugzeug geflogen ist, könnte da nur sein Flugbuch geben. Sofern es das gibt und taktische Nummern da eingetragen wurden.
Wer auf NVA Flugplätzen keinen Dienst am Flugzeug gemacht hat und den "Dabeigewesenen" keinen Glauben schenkt , der muss eben mit vermittelten Eindrücken leben. :wink:
 
HorizontalRain

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... Eine Auskunft, wann er mit welchen Flugzeug geflogen ist, könnte da nur sein Flugbuch geben. Sofern es das gibt und taktische Nummern da eingetragen wurden...
@ Flugi,

nein, im Flugbuch gab es KEINE Spalte zum Eintrag der takt. Nummer. Insgesamt hätte dies ja auch dem Geheimhaltungsgedanken deutlich widersprochen. Da auch private Aufzeichnungen nicht (offiziell) erlaubt waren, wird es vmtl. auch nicht so viele FF geben, die über ihre gesamte Zeit diesbezüglich exakt Buch geführt haben. Ich selbst kann nur anhand meiner "Fehlerbücher", welche es für meine Zeit in Rothenburg und für das erste "Leutnantsjahr" in Preschen gibt, noch genau nachvollziehen, wann ich, mit welchem Übungsinhalt und mit welchen Fehlern:blush2: auf welcher Mühle geflogen bin. Aus Gründen der strikten Geheimhaltung, kann ich das hier natürlich nicht zeigen, denn auch nach über 35 Jahren sind diese Aufzeichnungen noch nicht "freigegeben"!! :congratulatory:

HR
 
oldyankee

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@Flugi,

ich glaube, du hast mich hier grundsätzlich falsch verstanden. Ich GLAUBE den Dabeigewesenen und ich war selbst dabei, wenn auch nur am Boden und ein paar Meter weg von den Flugzeugen. Von dieser Seite her weiß ich schon, daß es keine pilotengebundenen Flugzeuge bei uns gab.

Mit der "737" ist es aber doch schon eine "merkwürdige" Sache. Das einfach damit abzutun, daß hier wahllos ein "Touri-Magnet" vor das Museum gestellt wurde, scheint mir zu einfach. Im Jahre 1979 wurde die damalige Ausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz eröffnet. Im Frühjahr 1980 wurde die damalige "737" außer Dienst gestellt. Sehr zeitnah kam diese dann, soviel ich weiß, zur Ausstellung - als "MiG-21 von Sigmund Jähn". Zur damaligen Zeit war es sicher nicht nötig, irgendwelche Touris "einzufangen", denn diese Ausstellung war schon damals ein wirklicher Besuchermagnet. Auch ganze Schulklassen wurden wieder und wieder dort "hinbefördert". Außerdem hatte diese Ausstellung zur damaligen Zeit sicher keine finanziellen Probleme und mußte sich, auf Grund der damaligen staatlichen Förderung, auch nicht selbst finanzieren. Der einzige, für mich plausible Grund, warum die "737" dort ins Museum kam, ist, daß sie wirklich in engem Zusammenhang mit Sigmund Jähn zu stehen scheint, und nicht nur "ein oder zwei Mal" von ihm geflogen wurde.

Und um allen Spekulationen vorzubeugen - ich schätzte und schätze Sigmung Jähn bis heute als einen sehr kompetenten Flieger und Wissenschaftler. Und nicht nur dafür schätze ich ihn. Trotz aller Ehren ist er Mensch geblieben. Und über eines bin ich mir ganz sicher - so, wie ich ihn kennenlernen durfte, gibt es niemanden, dem die Privilegien, die er in der DDR sicher besaß, peinlicher und unnützer vorkamen, als ihm selbst.
 
DDA

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Ich halte es trotzdem für nicht wirklich wahrscheinlich, daß S. Jähn mit der 737 unterwegs war, schon gar nicht häufiger. Er flog in seiner gesamten Geschwaderdienstzeit im JG-8, nach seiner Militärhochschulzeit war er im Kommando LSK/LV.
Die 737 verbrachte ihre Dienstzeit im JG-3, dann im JAG-15 und zum Schluß in der AFS-31. Daher sind Berührungen der Lebensläufe wahrscheinlich eher zufällig.

Zweifellos hingegen ist es, daß S. Jähn einen Teil seiner fliegerischen Laufbahn vor der Militärakademie auf der MiG-21F-13 verbrachte, da diese im JG-8 als erstes eingeführt wurde (1962?) und ab 1965(?) durch die MiG-21PF abgelöst wurde.

Axel
 
Flugi

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@Flugi,

ich glaube, du hast mich hier grundsätzlich falsch verstanden. Ich GLAUBE den Dabeigewesenen und ich war selbst dabei, wenn auch nur am Boden und ein paar Meter weg von den Flugzeugen. Von dieser Seite her weiß ich schon, daß es keine pilotengebundenen Flugzeuge bei uns gab.
... es ist durchaus möglich, das ich Dich falsch verstanden habe. Dann tut es mir Leid. Du trägst aber mit Deinen, sich widersprechenden Aussagen, auch nicht zu einem wirklichen Verstehen bei. Siehe oben letzter Satz.
Mit der "737" ist es aber doch schon eine "merkwürdige" Sache. Das einfach damit abzutun, daß hier wahllos ein "Touri-Magnet" vor das Museum gestellt wurde, scheint mir zu einfach.
... von wahllos habe ich so nicht geschrieben. Man hat sich da schon Gedanken gemacht.
... Der einzige, für mich plausible Grund, warum die "737" dort ins Museum kam, ist, daß sie wirklich in engem Zusammenhang mit Sigmund Jähn zu stehen scheint, und nicht nur "ein oder zwei Mal" von ihm geflogen wurde.
... genau das, sehe ich nicht so.
Und um allen Spekulationen vorzubeugen - ich schätzte und schätze Sigmung Jähn bis heute als einen sehr kompetenten Flieger und Wissenschaftler. Und nicht nur dafür schätze ich ihn. Trotz aller Ehren ist er Mensch geblieben. Und über eines bin ich mir ganz sicher - so, wie ich ihn kennenlernen durfte, gibt es niemanden, dem die Privilegien, die er in der DDR sicher besaß, peinlicher und unnützer vorkamen, als ihm selbst.
... keine Frage, da bin ich voll bei Dir. :)
 
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HorizontalRain

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...

Mit der "737" ist es aber doch schon eine "merkwürdige" Sache. Das einfach damit abzutun, daß hier wahllos ein "Touri-Magnet" vor das Museum gestellt wurde, scheint mir zu einfach. Im Jahre 1979 wurde die damalige Ausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz eröffnet. Im Frühjahr 1980 wurde die damalige "737" außer Dienst gestellt. Sehr zeitnah kam diese dann, soviel ich weiß, zur Ausstellung - als "MiG-21 von Sigmund Jähn". Zur damaligen Zeit war es sicher nicht nötig, irgendwelche Touris "einzufangen", denn diese Ausstellung war schon damals ein wirklicher Besuchermagnet. Auch ganze Schulklassen wurden wieder und wieder dort "hinbefördert". Außerdem hatte diese Ausstellung zur damaligen Zeit sicher keine finanziellen Probleme und mußte sich, auf Grund der damaligen staatlichen Förderung, auch nicht selbst finanzieren. Der einzige, für mich plausible Grund, warum die "737" dort ins Museum kam, ist, daß sie wirklich in engem Zusammenhang mit Sigmund Jähn zu stehen scheint, und nicht nur "ein oder zwei Mal" von ihm geflogen wurde...
@ oldyankee,

ich hoffe, dass die folgenden Zeilen Deine Sicht der Dinge (um nicht den Begriff "Weltbild" zu nutzen) nicht völlig aus dem Ruder werfen. Es spricht nämlich einiges dafür, dass Sigmund Jähn nie mit der "737" geflogen ist. Wir wissen, dass er im JG-8 gedient hat und ja, das JG-8 war WIMRE sogar das erste NVA-Geschwader in welchem die F13 flogen. ABER die "737" war, glaubt man der einschlägischen Literatur ("MiG,Mi,Su & Co.", "Flugzeuge der DDR Bd.I", "Von der MiG-19 zur MiG-29 - Flugplatz Preschen"), nur im JG-3 (dort ab Werk seit 01.07.1964), im JAG-15 und in der AFS-37 (also wieder in Preschen) beheimatet. Ich gehe sogar soweit zu sagen, man hat einfach eine MiG-21F13 ausgewählt, die ggf. sogar schon in FWD zur "großen Inspektion" weilte, sie entsprechend vorbereitet, um sie dann in Morgenröthe auf den Sockel zu stellen. Die takt. Nummer war da bestimmt kein Auswahlkriterium (auch wenn Jähn 37 geboren ist) und "sein" Flugzeug daraus zu machen war auch kein Problem. Auf MiG-21F13 ist er definitiv geflogen und welche takt. Nummern wann und wo flogen, war zu dieser Zeit (1980) noch keine Sache, die die Öffentlichkeit zu interessieren hatte. Aus meiner Sicht schon fast ein "Wunder", dass man dort nicht eine "1737" aufgestellt hat, denn noch bei einem Pressetag ca. 1983 wurden bei uns in Preschen allen daran beteiligten Mühlen eine zusätzliche "1" aufgemalt.

HR
 
oldyankee

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@DDA,

genau, du hast vollkommen Recht. Die Unterschiede in den "Laufbahnen" der "737" und Sigmund Jähn's sind mir natürlich auch aufgefallen. Und alles spricht eigentlich dagegen, daß sich ihre Wege einmal kreuzten, aber jemand muß doch mal "festgelegt" haben, daß es sich bei der "737" um "Siggi's" Flugzeug handelt.

Auch auf die Gefahr hin, daß ich jetzt und hier als "Korinthenkacker" und "Krümelzähler" erscheine.......mich würde schon interessieren, warum die "737" von "Anbeginn aller kosmischen Zeiten in der DDR", als "Flugzeug von Sigmund Jähn" gilt. :blush2:
 
oldyankee

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@HorizontalRain,

mach' dir mal keine Sorgen, mein Weltbild bringt so schnell nichts aus dem Ruder. :) Schon gar nicht eine so - ehrlich gesagt - unwichtige Frage, wie die nach der Beziehung zwischen einem Flugzeug und einem Menschen, soweit sie nicht einmal einen tragischen Hintergrund hat.

Aber eben das, was du selbst erwähnt hast, macht mich immer wieder stutzig. Entgegen aller "Geheimhaltungs-Manie" wurde hier nicht nur in aller Öffentlichkeit eine takt. Nummer preisgegeben, sie wurde gleichzeitig einem bestimmten Piloten zugeordnet. Das widerspricht allem, was sonst bei uns, im militärischen Bereich und auch anderswo, üblich war. Wie eben schon gesagt, nennt mich Korinthenkacker oder Krümelzähler, aber mich würde schon interessieren, wer sich da doch relativ weit "aus dem Fenster gebeugt" hat und alle "Regel verletzte" und warum das so war. :)
 
atlantic

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aber jemand muß doch mal "festgelegt" haben, daß es sich bei der "737" um "Siggi's" Flugzeug handelt.
.......mich würde schon interessieren, warum die "737" von "Anbeginn aller kosmischen Zeiten in der DDR", als "Flugzeug von Sigmund Jähn" gilt. :blush2:
Das widerspricht allem, was sonst bei uns, im militärischen Bereich und auch anderswo, üblich war.
..... aber mich würde schon interessieren, wer sich da doch relativ weit "aus dem Fenster gebeugt" hat und alle "Regel verletzte" und warum das so war. :)
Dann versetz dich mal zurück ins Jahr seines Fluges....... Da ist der erste Deutsche der in den All kam, und natürlich musste das doch propagandistisch ausgeschlachtet werden.............
Schliesslich kam dieser Deutsche ja auch aus dem vermeintlich "besserem Deutschland" Das ist doch die Steilvorlage für den über den Kapitalismus siegenden Sozialismus........:TD:

Und darum hat halt Gen. Hoffmann oder vieleicht auch Gen. E. Honnecker bestimmt das in seinem Heimatort ein Flugzeug hingestellt und als sein Flugzeug ausgepreist wird.

Das man dann ´ne F-13 genommen hat, liegt bestimmt auch dran das diese alten Kisten erstens schon veraltet waren und zweitens auch weltweit mehr als bekannt waren und drittens das sie schon langsam ausgemustert wurden.

Und wer nun den Befehl dazu gegeben hat und auch noch genau dieses Flugzeug ausgewählt hat............... :headscratch::headscratch::headscratch: ..... wird man heute warscheinlich gar nicht mehr beantworten können.

Nimm es einfach als eine geschichtliche Gegebenheit hin, in der die DDR-Oberen mal nicht unbedingt gelogen aber auch nicht die Wahrheit gesagt haben.:wink::wink::wink:
 
oldyankee

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Siehste, atlantic, mit dieser Erklärung kann ich leben. :)

Ich habe doch hier keinen provozieren, oder gar auf den Schlips treten wollen. Mir ging's einzig und allein darum, für mich den "Wahrheitsgehalt" einer "Legende" zu finden. Es ist nunmal eine Tatsache, daß der größte Teil der Menschen, die sich noch an den ersten deutschen Menschen im Weltall erinnern und auch ein bisschen aus seinem Leben wissen, immer noch der Meinung sind, daß die "737" tatsächlich "Siggi's" Flugzeug war (nicht jeder hatte ja das Privileg, näheres über die genauen Gegebenheiten in den LSK/LV wissen zu können). Und ehrlich gesagt - auch ich habe zu diesen gehört, weil ich ganz einfach diese "Legende" als Tatsache hingenommen habe, so wie (fast) alle anderen Normalbürger auch. Durch diese Diskussiun hier bin ich erstmalig angestachelt worden, das alles mal ein bisschen genauer zu hinterfragen. Und siehe - die Legende bröckelt. :) Die Beziehung zwischen Sigmund Jähn und der "737" besteht also nur, weil jemand sie so festgelegt hat.

Mein Wissensdurst ist jedenfalls gestillt, meine Weltbild ist auch noch im Ruder, meine Meinung zu Sigmund Jähn persönlich hat sich in keiner Weise geändert und vielleicht hat der eine oder andere, der hier mitliest und nicht zu den "Dabeigewesenen" gehört, auch noch ein bisschen Neues erfahren. Was will man mehr?! Danke euch allen. :)
 
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neo

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.. warum die "737" von "Anbeginn aller kosmischen Zeiten in der DDR", als "Flugzeug von Sigmund Jähn" gilt.
Vielleicht gilt ja viel mehr: die MiG-21 ist
von "Anbeginn aller kosmischen Zeiten in der DDR", als "Flugzeug von Sigmund Jähn"
Das es die Version F13 geworden ist, ist bereits anderen Umständen geschuldet (die schon erläutert wurden: in Ausmusterung, sowiso gerade transportfähig etc.)
Da ist die taktische Nummer "737" dann erstrecht purer Zufall oder Kollateralschaden.

Wir sind uns alle einig: es war eine reine Marketingmaßnahme. Ich denke, keiner von den Entscheidern hat da auf geschichtliche Korrektheit geachtet.

Edit: Ich sehe gerade, Ihr habt mich überholt.
 
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