leomodell
Sportflieger
In meinem Hobbykeller hat sie einen sicheren Platz
Als ich aktive Zeit meinte ,war ich zwischen 0-8 Jahre alt und wir wohnten nur nen knappen Kilometer vom Aufsetzpunkt des Cottbusser Flugplatzes weg ,sodaß ich die Buden jeden 2. Tag oder Nacht genießen durfte. Mein Brüderchen ist tatsächlich ein paar Jahre älter als ich und Horizontal Rain dürfte ihn kennen ,da er zum Ende ,des JG-3 ,Techniker in der 3. Staffel war und der Eine flog die Dinger und der andere sorgte dafür ,daß sie fliegen konnten!Alles richtig, ich bin immer wieder begeistert, was ihr Techniker noch für ein Fachwissen habt und vor allem an die nicht Wissenden weitergebt. Aber, wir Modellbauer ticken da etwas anderst. Die einen wollen Perfektion und die anderen halt nur Spaß. Da entsteht dann schon mal aus Unkenntnis oder fehlendem Bausatz etwas, was es in der Realität nie gegeben hat. Aber, vielleicht nimmt sich leomodell der Tipps an und ändert das. Die Bewaffnung zu entfernen und eine passende Nummer finden, sollte ja nicht so schwer sein. Ich könnte jedenfalls mit Decals aushelfen.
Tragen vielleicht schon im Sinne sie passen dran aber alle Doppelsitzer waren/sind nur für den UB-16 verkabelt. Sprich es fehlen einfach die Kabel zur Auslösung jeder 2. Rakete zum UB-32.Lieber @Uwe genau: das ist eine U (400) in Dessau und nicht die gebaute UM, die übrigens auch keine UB-32 tragen konnte.
Bist Du Dir sicher, dass die "U" schon das herausnehmbare Teil an den Hauptfahrwerkabdeckklappen hatten? Wenn nicht, dann hätte der UB-32 nicht mal getragen werden können!Tragen vielleicht schon im Sinne sie passen dran aber alle Doppelsitzer waren/sind nur für den UB-16 verkabelt. Sprich es fehlen einfach die Kabel zur Auslösung jeder 2. Rakete zum UB-32.

Bei der 21U-400 in Dessau gibt es das abnehmbare Teil....Meine eigene Frage beschäftigt mich noch. Okay,die "US" in Stendal ist Baujahr 1969 (lt. "MiG, Mi, Su & Co."). Die "U" der NVA waren Baujahr 1964, zumindest die U(400), wie die "258" ja eine war, und damit ca. 5 Jahre früher auf "der Platte". Da kann sich viel geändert haben.
Im DHS Heft 8 (MiG-21 F-13, MiG-21 U) fand ich ein Bild (Seite 87) "Zusatzbehälteranbau" wo auch das re Hauptfahrwerksbein mit Abdeckverkleidung zu sehen ist. Dabei ist deutlich erkennbar, dass es bei dieser F-13 kein abnehmbares Teil gibt!! Leider ist keine takt. Nummer vermerkt, aber die NVA MiG 21 F-13 sind aus den Baujahren 1961 (3Lfz), 1962 (21 Lfz), 1963 (25 Lfz) und 1964 (25 Lfz). Nun ist damit nicht erklärt, dass dieses "nicht abnehmbare Teil" für alle F-13 galt, aber es ist ein möglicher Ansatz. Auf dem FP Dermsdorf bei Kölleda soll ja die "251" eine U(400) mit Baujahr 1964 stehen. Vielleicht mag ja da mal einer gucken gehen?
Schönes Wochenende!
HR
Ich habe sie ,mit diesem Behang ,zumindest in der DDR ,nie gesehen . Die Techniker und Piloten ,die mir bekannt sind haben diese Beladung , nie erwähnt!Frage in Ergänzung zu #6: sind die UB-32 jemals in den LSK an MiG-21 verwendet worden bzw. waren technisch darauf vorbereitet, um angehangen zu werden ?
Habe ich auch nie auf Fotos von polnischen, tschechischen und sowjetischen Maschinen gesehen.
Die A 101/1/108 "Flugzeuge MiG-21 M und MiG-21 MF Nutzung, Betrieb und Steuertechnik" kennt in den Anhängevarianten nur die UB-16-57UMP zwei oder vier. UB-32 sind dort nicht aufgeführt!Frage in Ergänzung zu #6: sind die UB-32 jemals in den LSK an MiG-21 verwendet worden bzw. waren technisch darauf vorbereitet, um angehangen zu werden ?
Ich gehe davon aus ,daß auch ihr ,im JG-8 ,trotz eurer starken BIS ,keine großen Gedanken an den UB-32 verschwendet habt. Zumindest klingt dein Text danach!außer einem dürren Hinweis in der Methodik JG-8 "Schalter Speisung 1-2. UB MBD nur beim Flug mit 4 x UB bzw. UB-32 einschalten" bleibt das wohl im Dunkel der Geschichte...