MiG-23 Motorbuchverlag

Diskutiere MiG-23 Motorbuchverlag im Aktuell & Neuerscheinungen Forum im Bereich Bücher u. Fachzeitschriften; Chickasaw hat es eigentlich schon gesagt. Diskutieren kann man sicher vieles und sollte auch so sein. Aber das ständige darauf rumreiten wegen...
_olli_

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Space Cadet
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Chickasaw hat es eigentlich schon gesagt. Diskutieren kann man sicher vieles und sollte auch so sein.
Aber das ständige darauf rumreiten wegen fehlender Quellenangaben, wobei der Tonfall dann meiner Meinung sich schon von einem höflichen und respektvollen Umgangston entfernt hat, hat dann mit diskutieren immer weniger zu tun.
Irgendwann kann man dann auch mal den Sack zumachen und zur Seite stellen.
 
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Taylor Durbon

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Ich krieg mein Exemplar morgen und werd nach der Lektüre meine unwissenschaftliche Meinung abgeben☺
 
neo

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Ich habe gestern das Buch bekommen und natürlich gleich mal ein bisschen geschmökert. Ich finde es sehr gut geschrieben. Dem Anspruch, es nicht zu trocken zu schreiben, wird der Autor gerecht. Die Auswahl und die Qualität der Fotos gefallen mir auch sehr gut. Alles in allem "Daumen hoch!".
Man muss sich erstmal hinsetzen und das alles zusammen klimpern, allein dafür - Respekt!

Ein Quellenverzeichnis hätte die Sache noch etwas runder oder auch seriöser gemacht, darauf wurde aber inzwischen genug rumgehackt.

Ich bin froh, dass es das Buch gibt und ich ein Exemplar habe. :w00t:
 
Naphets

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@Gepard
Habe mir dein MiG-23 Buch ebenfalls besorgt.
Tatsächlich ein ungewöhnlicher Schreibstil, liest sich aber sehr gut und flüssig.
Bin mit dem Teil der Jagdflugzeugmodifikationen durch und habe eine Frage bzw. Anmerkung.
Es geht hier um die letzte Truppenversion MiG-23MLD.
Soweit ich es in Erinnerung habe, bekam Bulgarien als Ausgleich für die MiG-25 einige originale MiG-23MLD.
Ähnlich bei Syrien. Weißrussland lieferte einige UB und MLD an Syrien. Letztere in der Originalkonfiguration. Es gibt Bilder vor dem Werk in Aleppo und Bilder von syrischen Einsatzmaschinen. Ob sich unter den an Syrien gelieferten Maschinen einige mit der Verkabelung und dem Einsatz für die R-73 befanden, entzieht sich meiner Kenntnis.
Mit Neugierde geht es jetzt an den zweiten Teil, die Jagdbombervarianten.
 
Spoelle

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Ich habe mein Exemplar Freitag erhalten und konnte gestern mal eine Stunde darin lesen. Ich bin bisher sehr zufrieden mit dem was ich lese, ja manches ist etwas flapsiger formuliert, aber gerade dadurch ist es lesbar und verständlich. Im Übrigen sollten wir doch froh sein, dass es derart spezifische Literatur auf deutsch zu lesen gibt.
Das große Werk von Y.Gordon zur MiG-23/27 habe ich zu Weihnachten bekommen (konnte noch nicht reinlesen), aber basierend auf den anderen Büchern seiner Reihe gehe ich davon aus, das man dort deutlich mehr "erschlagen" wird mit Fakten, Zahlen, Daten.

Also: Daumen hoch von mir!
 
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Peter Wimpsey

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Ich habe mein Exemplar Freitag erhalten und konnte gestern mal eine Stunde darin lesen. Ich bin bisher sehr zufrieden mit dem was ich lese, ja manches ist etwas flapsiger formuliert, aber gerade dadurch ist es lesbar und verständlich. Im Übrigen sollten wir doch froh sein, dass es derart spezifische Literatur auf deutsch zu lesen gibt.
Das große Werk von Y.Gordon zur MiG-23/27 habe ich zu Weihnachten bekommen (konnte noch nicht reinlesen), aber basierend auf den anderen Büchern seiner Reihe gehe ich davon aus, das man dort deutlich mehr "erschlagen" wird mit Fakten, Zahlen, Daten.

Also: Daumen hoch von mir!
Ja, es ist schön, daß es solche Literatur auch (noch) in Deutsch gibt. Zu groß ist der Markt dafür ja nicht.
Als kleiner Exkurs, da ich Yefim sehr lange kenne:
seine Werke sind gut solange es sich um reine OKB Daten handelt, da hatte er wirklich guten Zugriff.
Bei den Exportdaten und Geschichten wird es oft recht abenteuerlich und sehr unscharf!
 

alois

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Die Zeiten als man noch an OKB Unterlagen ran kam sind vorbei, somit dürfte sich Yefim wohl umorientieren müssen.
 
Peter Wimpsey

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Die Zeiten als man noch an OKB Unterlagen ran kam sind vorbei, somit dürfte sich Yefim wohl umorientieren müssen.
Der Punkt ist: seine Zeit ist abgelaufen!
Zum einen sein Alter und zum anderen was darf er zur Zeit in den Westen an Crécy schicken?
 
radist

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Nun, er hat sich in der "Goldgräberzeit" mit seinen Publikationen (und fragwürdigen Methoden) eine goldene Nase gemacht.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. :S_gruebel:
Und Du hast so was von recht: "Denken hilft!"
 

alois

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Der Punkt ist: seine Zeit ist abgelaufen!
Zum einen sein Alter und zum anderen was darf er zur Zeit in den Westen an Crécy schicken?
Selbst wenn er gen Westen noch schicken dürfte, er kommt doch seit mindestens über zehn Jahren nicht mehr an die Infos heran um fette Bücher zu schreiben. Wege gäbe es ja immer noch Inhalte an westliche Partner und Verlage zu schicken (glaube kaum, dass Yefim auf einer Sanktionsliste steht, dafür ist er nicht wichtig genug). Aber wenn die Substanz fehlt, kann man nix schreiben. Allein schon deswegen ist er doch nicht mehr im Geschäft.
 
Naphets

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@Peter Wimpsey
Durch Zufall gerade gelesen, daß dein französisches Wort einen Verlag meint.
Egal, ohne Gordon hätte es in den 90ern nicht all die Publikationen über sowjetische/russische Luftfahrt gegeben, die u.a. auch im Westen verlegt worden sind. Ein Markt, der bestimmt ordentlich Geld eingespielt hat. Alleine hier im FF wird er Regale füllen. Bin mir auch sicher, daß die Bücher seines Moskauer Verlages in Rußland Regale füllt.
Umstritten in seiner Arbeitsweise und doch ein ordentliches Lebenswerk.
 
Peter Wimpsey

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Nun, er hat sich in der "Goldgräberzeit" mit seinen Publikationen (und fragwürdigen Methoden) eine goldene Nase gemacht.
Mein Mitleid hält sich in Grenzen. :S_gruebel:
Und Du hast so was von recht: "Denken hilft!"
Ja, null Mitleid mit ihm und seinen Methoden.
 
Peter Wimpsey

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Selbst wenn er gen Westen noch schicken dürfte, er kommt doch seit mindestens über zehn Jahren nicht mehr an die Infos heran um fette Bücher zu schreiben. Wege gäbe es ja immer noch Inhalte an westliche Partner und Verlage zu schicken (glaube kaum, dass Yefim auf einer Sanktionsliste steht, dafür ist er nicht wichtig genug). Aber wenn die Substanz fehlt, kann man nix schreiben. Allein schon deswegen ist er doch nicht mehr im Geschäft.
Der Punkt ist,was kategorisiert Russland als Landesverrat. Zu aktiven Typen kann er keine Updates seiner Bücher bei Crécy machen.
In Russland sind die Autoren seit sehr langer zeit sehr vorsichtig, was sie an Informationen und Bildern veröffentlichen.
 
Peter Wimpsey

Peter Wimpsey

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@Peter Wimpsey
Durch Zufall gerade gelesen, daß dein französisches Wort einen Verlag meint.
Egal, ohne Gordon hätte es in den 90ern nicht all die Publikationen über sowjetische/russische Luftfahrt gegeben, die u.a. auch im Westen verlegt worden sind. Ein Markt, der bestimmt ordentlich Geld eingespielt hat. Alleine hier im FF wird er Regale füllen. Bin mir auch sicher, daß die Bücher seines Moskauer Verlages in Rußland Regale füllt.
Umstritten in seiner Arbeitsweise und doch ein ordentliches Lebenswerk.
Also, den britischen Verlag Crécy sollte man schon kennen, wenn man von den letzten YG Büchern in Englisch spricht. 😜

Ja, das Lebenswerk ist ordentlich, aber leider fehlt es bei den Büchern halt oft an Tiefe und vieles wurde mehrfach verwurschtet.
Ob es in Russland wirklich so viele seiner Bücher gibt? Die Auflagen dort waren immer sehr gering!

Abschließend halte ich das Thema englischsprachige Bücher (nur dieser Markt ist interessant) zu modernen russ. Themen für de facto tot!
:trauer:
 

Gast001

Guest
Veröffentlichen um des veröffentlichen Willens hat auch seine ökonomischen Grenzen. Beim Zusammenschreiben aus öffentlichen Quellen entsteht vorrangig Fleissarbeit. Beim Tieferschürfen entstehen dann auch richtige Kosten, die sich beim erheblichen Verkaufsrückgang der Printmedien nicht mehr ansatzweise amortisieren lassen. Vermutlich würden hier schon viele staunen, was selbst öffentliche Archive mittlerweile an Gebühren aufrufen. In Zeiten digitaler Bilder- und Textsuche lassen sich auch Urheberrechte immer besser durchsetzen.

Nach meinem Eindruck wird dieser Zusammenhang in den kleiner werdenden Leserkreisen immer weniger berücksichtigt. Da erwartet man immer noch Neues, Unveröffentlichtes, Einzigartiges, wie sich das aber beim Autorenhonorar von ein paar tausend verkaufter Bücher finanzieren lassen soll wird nicht hinterfragt. Und bei allem Spaß an der Freude, auch noch draufzahlen wollen halt die wenigsten Autoren.
 
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FrankyV

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Sehr treffende Anmerkung! Die Situation war früher (ich kann die letzten knapp 30 Jahre einschätzen), allerdings auch nicht deutlich besser. „Paar tausend verkaufte Bücher“ sind übrigens auch schon eine eher optimistische Annahme.
 

alois

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Wer in diesem Bereich schreibt und veröffentlicht, der hat es schon immer aus Enthusiasmus getan. Das war früher auch nicht besser. Damals musste man viel auf Reisen und vor Ort recherchieren, weil es kein Internet gab. An Informationen zu kommen war schwieriger. Die guten Autoren waren früher auch eher Journalisten im Luftfahrtbereich und konnten so auf die Hilfe ihres Verlages zurückgreifen und ihre Erfahrung mit allerlei Akteuren. Da und dort waren sie selbst mal aktive Piloten in einer Luftwaffe und konnten auch von diesen Netzwerken profitieren. Man jammert ja ganz gerne, verkennt aber, dass es früher auch nicht einfacher war.
 
Peter Wimpsey

Peter Wimpsey

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Sehr treffende Anmerkung! Die Situation war früher (ich kann die letzten knapp 30 Jahre einschätzen), allerdings auch nicht deutlich besser. „Paar tausend verkaufte Bücher“ sind übrigens auch schon eine eher optimistische Annahme.
Ein paar tausend verkaufte Bücher pro Titel haben nur sehr wenige Autoren geschafft, auch schon in den 1980ern und 1990ern!
 
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