MiG im Cottbus-Drewitzer Wald verbuttelt

Diskutiere MiG im Cottbus-Drewitzer Wald verbuttelt im NVA-LSK Forum im Bereich Einsatz bei; Schrottplatz Cottbus Wegwerfgesellschaft
Helge

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Schrottplatz Cottbus

Kraftstoffzusatzbehälter, wahrscheinlich aus Drewitz kommend
 
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Wolzow

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@HELGE

von wann sind die Bilder von 1993?

gruß

Wolzow
 
Veith

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Wow, die vielen Bomben liegen da so einfach rum! :rolleyes: :D
 
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EHEH
Retten von Luftfahrzeugen!?!?!

Also Leute, wenn Ihr es wirklich ernst meint mit der Rettung von Flugzeugen ich bin dabei. Gerade was die Maschinen(Reste) in Eschach Seif. angeht.

Ich habe erst letztes Jahr eine F-86 Sabre gekauft und somit gerettet. Auch wenn der Flieger ein Schrottplatz auf drei Raedern ist, so ist er auf dem besten Wege wieder ausstellungwuerdig zu werden. Siehe JETS Forum "Restaurierung CL-13A SABRE Mk.5 BB-237). Dort koennt Ihr alles zu meinem Flieger und die andauernde Restaurierung lesen. Sie steht nun in einem Shelter in Neuhardenberg. Dort is auch noch eine MIG 21 F13 die sich in der Restaurierung befindet. Wir suchen nach weiteren Fliegern um dort ein kleines Museum zu eroeffnen.

Also wer Interesse hat, bitte emailen!
 
jopro

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Veith schrieb:
Wow, die vielen Bomben liegen da so einfach rum! :rolleyes: :D
#


Hallo,

Ich sehe nur einen Haufen Zusatzbehälter
 

Tokmak

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gerade kan ein lustiger bericht im ORB (ja, ORB!)

es ging um die Umnutzung einer Teilfläche, die an den ehem, Militätflugplatz Cottbus-Drewitz grenzt.
gezeigt wurde ein ehem. Offizier (Flieger) des damals ansässigen Geschwaders, der mit einem Bagger den Waldboden durchforstete und dabei ein MiG (wahscheinlich 15 oder 17) aus dem Erdreich beförderte.

Er meinte dann, es sei halt früher so gewesen den anfallenden Schrott einfach mal in einem naheliegenden Waldloch zu vergraben, Erde drauf und fertig.

Wer weiß was da noch so alles für Maschinenreste unter der Erde umherliegen...

;)

Vor zwei Jahren haben wir ein Leitwerk MiG-15 ausgegraben und in unser Museum verbracht. Und vor drei Wochen war es ein Zusatztank.
 
mikojan

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nur noch mal zum Thema Schrott im Wald:

1989 sollten wir als JG-8 eine Unmenge Geld (nach meiner Erinnerung mehrere tausend Mark!) für das FDJ-Pfingsttreffen aufbringen. Dafür sollte das JG-8 dann 1 (in Worten: einen) Delegierten nach Berlin schicken dürfen. Da haben die Uffze gemeutert.

Der Kompromiss sah dann so aus, dass nicht einfach nur Geld gesammelt werden sollte, sondern möglichst noch ein wirtschaftlicher Nutzen mit herauskommt. Es wurde vorgeschlagen, Schrott zu sammeln. Davon liegt nämlich genug im Wald herum.

Die Uffze sind also los und haben im Wald rund um die Dez. der 1. JS nur mal das oberflächlich rumliegende Zeug eingesammelt. Es kam einiges zusammen. Ich kann mich neben diversen Kleinteilen noch an Teile eines Seitenleitwerks erinnern.

Als der Haufen dann vor dem PDG lag wollten wir uns um die Verwertung kümmern und sind voll aufgelaufen! Alles Sonderschrott bzw. Geheimhaltung, nix mit SeRo.

Also wurde alles wieder in den Wald gebracht...

...und wenn es nicht "gefunden" wurde, liegt es da noch heute

p.s.

Das Geld wurde dann u.a. durch einen Arbeitseinsatz für die Gemeinde Marxwalde im Park des Schlosses erbracht. In Anbetracht der Ereignisse des folgenden Jahres hat also die FDJ den Junkern noch die Liegenschaften vor der Rückgabe in Ordnung gebracht (ich weiß, Polemik).
 
ESPEZ

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und noch eins zum Thema "Früchte des Waldes":

als 1984 das Ende der letzten MiG-17 Staffel ( JBG-37/3.JBS )gekommen war, :FFCry:
kam im Herbst vom damaligen Staffel-Ing. die Weisung: "Ausheben einer Vertiefung im Wald an der Nordbahn" :?!
Bis auf eine eiserne Reserve mußte dann dort jedes Fachgebiet seine gesamten Instandsetzungs- und Reperaturmaterialien "einlagern", ein bischen Erde drüber und das war es dann.
Wenn ich darüber nachdenke was dort alles versenkt wurde: Umformer, Scheinwerfer, Borduhren !!! (teilweise eingeschweißt mit Begleitpapieren), Werkzeug usw.usw. da tränt heute noch das Auge.
Und so ging es jedem Fachgebiet.
Was immer als "Goldstaub" gehütet wurde, siehe z.B. Borduhren, kam jetzt unter die Grasnarbe.
Ganz nachvollziehbar war die Aktion für uns damals nicht, den viele Dinge waren ja nicht typenbezogen und hätten somit auch in andere Maschinen gepaßt.
Aber der logistische bzw. dokumentarische Aufwand einer Umsetzung wäre wohl zu groß gewesen, so daß man sich für die "Waldvariante" entschieden hat.
Und wenn es nicht gefunden wart, so liegt es ganz sicherlich noch heute dort.
Naja, über den Zustand braucht man sich nach 22 Jahren wohl keine Gedanken mehr zu machen. :(
 
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Mario-11

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In Nobitz/Lainawald zwischen der B180 und B95 gibt es auch diverse Schätze unterirdischer Art, da hat die LPG da auch mal ausgeholfen nen "großes" Loch ausgeheben...:confused:
 
HorizontalRain

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In Nobitz/Lainawald zwischen der B180 und B95 gibt es auch diverse Schätze unterirdischer Art, da hat die LPG da auch mal ausgeholfen nen "großes" Loch ausgeheben...:confused:
Ich würde dort, wie auch an den anderen hier mehr oder weniger genau bezeichneten Stellen, aber auf KEINEN Fall zum Spaten greifen, denn solche "Schätze" können nach längerer "unsachgemäßer Lagerung" auch mal schnell ins Auge gehen!

HR
 

Tokmak

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Wie ist das gemeint, ins Auge kann ja nur gehen was mich vom Boden aus anspringt. Also Mumpeln u.ä., oder was lauern da noch für Gefahren? Bitte mal ne Info nach Drewitz, denn wir haben hier auch schöne Spaten.

Grüße
 
HorizontalRain

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Wie ist das gemeint, ins Auge kann ja nur gehen was mich vom Boden aus anspringt
Ins Auge gehen, kann auch etwas sprichwörtlich, was ich mit meiner Formulierung eigentlich mehr zum Ausdruck bringen wollte. Dennoch würde ich von solchen "Schatzsucheraktionen" grundsätzlich die Finger lassen, man weiss nie, was da so alles "versenkt" wurde! Mal ganz abgesehen von der rechtlichen Situation, siehe hierzu auch den Thread über "gefundene" Flugzeugteile.

HR
 
Briseradius

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Na wenn ich das gewusst hätte

hallo zusammen-- mein erster beitrag hier!
....ich hab an weinachten einen neugierdespatziergang durch den stützpunkt drewitz unternommen, ein bekannter hatte zu DDR zeiten dort regelmässig zugang, und konnte mir nochh gut erklären wo die ganze infrastruktur sich damals befand entlang den endlosen waldwegen! und da mich (nach google earth gestöber besonders die bunkers um die Nordbahn intressierten, habe ich ein bissche geschaut was davon noch übrig geblieben ist, und zu meinem erstaunen waren viele der (kleineren) flugzeugbunker sogar offen!

Ich erinnere mich dass ich innerlich gehofft habe irgend ein rest, ein teil, ein indiz zu finden was mich an die zeit erinnern könnte, aber ausser alte VEB stromverteilerkassten war alles leergeräumt! Habe aber viel interessante fotos an diesem tag gemacht!!

Ein wahnsinniges erlebnis für mich, bin ich doch erst durch meine freundin (die aus der umgebung ursprünglich kommt) auf zunemdes interesse an der NVA gestossen! Was dort verbaut wurde ist einfach gewaltig, und ich stelle mir immer vor wie bevölkert Jänschwalde ost mal gewesen sein soll zu den zeiten!!! Wenn mauer doch reden könnten!!!:TD:
 
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