Miles M.35 Libellula

Diskutiere Miles M.35 Libellula im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Hallo zusammen, während mein aktuelles Projekt, eine komplette Reihe der Me163-Varianten, sich lange hinzieht brauche ich ein kleines...
juergen.klueser

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Hallo zusammen,

während mein aktuelles Projekt, eine komplette Reihe der Me163-Varianten, sich lange hinzieht brauche ich ein kleines Entspannungsprojekt. Noch während des Auspackens ging mir durch den Kopf, wie viel Hilfe und Tipps man hier bei den Bauberichten bekommen kann.

Daher versuche ich mich bei meinem ersten Baubericht.
Meine Bilder sind leider nicht sehr scharf, daran kann ich leider nicht viel ändern. Ich bitte um jegliche Kritik, die mir helfen kann, etwas zu lernen.

Nun zum Modell:
Es geht um den Kora-Bausatz der Miles M.35 Libellula in 1/72. Auffällig ist sofort die ungewöhnliche Auslegung als Tandemflügler mit Heckantrieb. Die M.35 war ein Experimentalflugzeug für ein Marinejagdflugzeug. Ursprünglich entstanden ist sie auf eine Ausschreibung für einen Bomber und wurde als risikoärmes kleineres Flugzeug entwickelt. Auf dieser Basis entstand später die deutlich größere M.39. (Weitere Beschreibung hier)
 
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Das erste Bild habe ich gemacht, nachdem ich schon angefangen habe. Es ist trotzdem noch ganz gut erkennbar, was in diesem Resinbausatz geliefert wird.:
Die Hauptteile in Resin (mit schrecklich dicken Anschlußstücken), eine Vacuhaube und einige Ätzteile. Sogar Decals sind dabei.
 
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als erstes steht das Aussägen der Teile an. Bei der kleineren Fläche ging das noch sehr gut, ebenso beim Rumpf. Es musste kaum nachgeschliffen werden.
Die größere Fläche ist da schon schwieriger
 
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der grobe Sägeschnitt erfordert viel Nacharbeit. Insbesondere fällt auf, dass der gesamt innere Flächenteil ohne Profil ist. Hier wurde in Form geschliffen. Anschliessend mussten die dabei verloren gegangenen Blechstösse wieder nachgraviert werden
 
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Das Aufspachteln werde ich nach der Montage am Rumpf machen. Beim Anpassen an den Rumpf fiel auf, dass die Aussparung im Rumpf zu flach war. Hier habe ich tiefer gefeilt und das Flächenmittelstück auch etwas geebnet. Anschliessend das ganze leicht fixiert, ausgerichtet und mit Sekundenkleber befestigt.

Jetzt darf das Ganbze erstmal ne Weile durchtrocknen.
 
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Ein Resin-Modell zur Entspannung? Das halte ich für paradox. Okay, sind wenige Teile, aber die machen dafür umso mehr Arbeit. Wenn das man so entspannend wird, wie du denkst.

Aber interessantes Modell! Von Miles kannte ich bisher nur Trainer und Schulflugzeuge und einen Zielschlepper. Diese Maschine ist mir neu.:TOP:
 
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Danke, Ihr zwei, das ermuntert mich zum Weitermachen. :TD: Hatte Eure versteckten Provokationen, mal ein BB zu machen, schon verstanden ;)

BTW, Miles hat aus seinen Master sogar mehrere Leichtjäger-Designs als Notnagel für eine deutsche Invasion entwickelt. Will aber noch nicht zu viel verraten, die stehen bei mir auch bereits in den Startlöchern (ist ja schliesslich ein Bordjäger dabei), und bekommen dann vielleicht einen neuen Thread.

Gruß
Jürgen
 
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Hab mir ne Filmleuchte mit Stativ besorgt. Zwei mal 2000 Watt geben ganz schön warm in meinem Bastelkeller - aber jetzt werden die Bilder auch etwas besser.

Die Gräben - nein, Täler - auf der Unterseite mit Putty verspachtelt...
 
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... während auf der Oberseite Flüssigspachtel reicht.
Und das war's schon wieder, jetzt ist erst mal ein paar Stunden Trockenzeit angesagt.
 
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popeye

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.
Wer wo was Andeutungen, ich kann mich nicht erinnern, im Gegenteil - das war schon direkte Aufforderung :D

Aber Nichts desto Trotz Applaus und speziell zum Mut, so einen Resin-Klotz besiegen zu wollen - davor schrecke ich noch immer zurück :red:

Und jetzt gespannte Ruhe von mir.......

Rolf
 
Nachtfalter

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Hallo Jürgen,
Viel Erfolg beim Bau! Deine Bilder sind doch relativ scharf, ich würde nur noch einen neutralen, je nach dem, dunklen oder hellen Untergrund darunterlegen.

Viele Grüße Renè
 
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nach erstem Verschleifen nochmal mit Flüssigspachtel bearbeitet.
In der Zwischenzeit habe ich begonnen, einige der weiteren Teile vom Ast zu lösen, zu waschen und zu verschleifen. Die Rückwand des Sitzes war am Gußast, die Folge sieht man.

Die Wahnsinnigen bei Kora haben sogar den Propeller quer am Gußast angebracht. Bin mal gespannt, wie ich den da losbekomme. Sägen ist nicht, ich denke, ich werde vorsichtig mit dem Teppichmesser säbeln.
 
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Bernd2

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Ich kann nur wiederholen: Resin-Modell und Entspannung ist paradox. Jetzt inzwischen wirst du auch wissen, warum ich das sagte. Aber ich sehe es genauso wie Rolf. Wer sich mit einem Resin-Modell "anlegt" hat meinen vollen Respekt!:TOP:

Gerade mit den kleineren Teilen scheint es bei diesem Modell sehr heikel zu sein. Aber bitte nichts überstürzen. Die Teile, die du gezeigt hast, erfordern ein sehr genaues Überlegen der Handlungsweise. Bei dem Sitz z.B. hätte es vielleicht besser ausgesehen, weniger abzusägen und den Rest abzuschleifen (?). Da hättest du wohl bemerkt, wenn es langsam zu dünn geworden wäre. Ganz anders sieht es mit Propeller und Fahrwerk aus.

Wie auch immer, du machst das schon! Und ich hoffe sehr, das mal einige, die schon mal Resin-Modelle gebaut haben, hier reinsehen, denn die können dir bei weitem bessere Tipps geben, als ich.
 
B.L.Stryker

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Ich kann nur wiederholen: Resin-Modell und Entspannung ist paradox. Jetzt inzwischen wirst du auch wissen, warum ich das sagte. Aber ich sehe es genauso wie Rolf. Wer sich mit einem Resin-Modell "anlegt" hat meinen vollen Respekt!:TOP:
Es kommt darauf an, wie die Resinteile gegossen worden. Bei diesem Flieger haben die bei der Herstellung nur von 12 bis mittag gedacht.

Hier kann man wirklich von Respekt reden, wenn aus diesen Resinhaufen ein Flieger entsteht.

Gruß, Björn
 
popeye

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.........Die Wahnsinnigen bei Kora haben sogar den Propeller quer am Gußast angebracht. Bin mal gespannt, wie ich den da losbekomme. Sägen ist nicht, ich denke, ich werde vorsichtig mit dem Teppichmesser säbeln.
Jürgen, falls Du nichts Passendes in der Grabbelkiste findest, gib mal den D an - vielleicht kann ich aushelfen.....

Rolf
 
juergen.klueser

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Allen vielen Dank für Eure Tipps, und Rolf, Dir für Dein Angebot :TD:

Aber ist ja nicht mein erster Resinklumpen... Mit Geduld und Spucke war leider nichts zu machen :eek: , ...dafür hat mein Lieblingswerkzeug Teppichmesser die Sache geritzt. :)

Auch der Sitz ist repariert. Ich habe 2mm Stücke eines Tempo in Klebstoff getaucht und von hinten eingedrückt. Quasi eine Mini-Pappmaché.
 
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Die Spachtelung des hinteren Flügels habe ich noch 2 mal wiederholt. Ob's sauber genug ist, wird dann der erste Farbauftrag zeigen.

Die vordere Tragfläche hat ziemlich gut gepasst. Hier reicht etwas Flüssigspachtel. Bei dünnen Ritzen gehe ich so vor: Spachtel aufträufeln und gleich mit einem Tempotuch ohne Druck schnell darüberwischen. Das etwa 3-4 mal bevor die Füllung antrocknet. Spart ggf. Verschleifen von überstehender Spachtelmasse. Schleifspuren sind auf glatten Resinoberflächen leider immer schwer wegzubekommen, daher hat sich die Methode bewährt.
 
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vielleicht sollte ich mal noch zeigen, wie klein die Maschine ist
 
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Das ist allerdings eindrucksvoll! Danke für den Größenvergleich! Jetzt weiß ich, womit wir es hier zu tun haben und wie klein die Kleinteile sind.:FFEEK:
 
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