Militärarchäologie des Zweiten Weltkrieges

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druckfrisch: Militärarchäologie des Zweiten Weltkrieges,Basiswissen und Episoden militärhistorsicher Feldforschung

124 Seiten,
fest gebunden,
239 Abb./Skizzen,
21 x 29 cm

ISBN 978-3-86933-052-5

28,80 €

© 2011 Helios Verlag


Inhalt
Was gibt der Boden preis, wenn man ihn nach kriegshistorischen Spuren untersucht? Drei Autoren gehen dieser Frage mit unterschiedlichem Fokus nach: Wolfgang Fleischer widmet sich aus der Sicht des Wissenschaftlers und Museumsfachmanns den grundsätzlichen Aspekten beim Suchen, Bergen und Sichern von Bodenfunden. Der Fundort, die Lage des Objektes, individuelle Gebrauchsspuren, auch Schadensbilder und Fundbeigaben sind Bausteine der Brücke, die zu Erkenntnissen über die individuelle Geschichte des militärhistorischen Sachzeugen führt. Für die Praxis der Militärarchäologie sind die Ausführungen über die gesetzlichen Rahmenbedingungen und technischen Verfahren von besonderer Bedeutung. Veranschaulicht wird die militärarchäologische Vorgehensweise durch Exponatsgeschichten von Großgerät und Ausrüstung des Zweiten Weltkrieges. Eine Festungs-Pak, eine Sturmhaubitze und ein Bunker sind die Fallbeispiele bei Fleischer. Ronald Größner befaßt sich u.a. mit der Bergung und Restaurierung eines sowjetischen Schlachtflugzeuges, eines Rolls-Royce-Flugmotors von einem abgestürzten britischen Bomber und Bergung und Teilrestaurierung eines Rumpfstückes einer Focke Wulf FW 200 Condor. Horst Schuh greift die menschliche Dimension des Kriegsgeschehens auf und beschreibt die Spurensuche nach zwei vermißten Fliegerschicksalen, eines amerikanischen und eines deutschen Jagdpiloten. In seinen Ausführungen wird deutlich, welche Auswirkungen der Krieg als kollektiver Gewaltakt auf ein Einzelschicksal hat und das Leben der betroffenen Familienangehörigen nachhaltig beeinflußt. Für sie ist der Krieg nicht zu Ende. Das Buch enthält auf 123 Seiten über 200 Abbildungen, Dokumente und Karten. Es ist für haupt- und ehrenamtliche Historiker, Chronisten und Hobbyarchäologen ein unersetzliches Nach-schlagewerk.
 
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Hans Trauner

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Der Begriff Hobbyarchäologe macht mich immer fertig, so wie Hobbychirurg. Man nehme sich einen Metalldetektor von Conrad, laufe über fremde Grundstücke und gräbt Löcher nach Sachen, die einem nicht gehören. Klasse.

H
 
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…und nerven dann in Foren mit ihren Fragen über die „Fundstücke“:

„ich habe hier was gefunden. Ein foto hab ich auch gemacht.“

[Foto eines amorphen Klumpens aus Blech und Dreck.]

einen stempel hab ich auch gefunden.
8-109.2??-4??-Z
Hersteller: ?g?
Kann jemand sagen von welchem flugzeug der fund stammt? kann man auch irgendwie die werknummer des flugzeuges rauskriegen und wer der Pilot war und wann der vogel runtergefallen ist. Ist doch bestimmt nicht so schwer, oder? Danke schonmal."


Ja, so sind sie, die Sondler.:D

Viele Grüße
Peter
 
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Ihr kennt wohl das Buch schon............:rolleyes:
Wenn ich mir den Buchinhalt ansehe,sind einige Berichte über Bergungen dabei die nicht von Hobbyarchäologen durchgeführt worden sind.

Ich habe das Buch bestellt und werde euch über den Inhalt unterrichten.

Gerade der Name Wolfgang Fleischer ist sehr bekannt er arbeitet für das Militärhistorische Museum Dresden.
 
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sixmilesout

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Man nehme sich einen Metalldetektor von Conrad, laufe über fremde Grundstücke und gräbt Löcher
Es war einmal ein Schatzsucher der nach Sachen aus dem WW2 suchte. Gefunden hat er eine alte Römervilla nebst allerlei Gegenständen und Waffen die heute in diversen Museen zu sehen sind. Der Name des Fundortes ist mir leider entfallen.:red:
 

Hans Trauner

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Das ist die Standardstory. 95% der Fundstücke werden entweder nicht erkannt oder unterschlagen.
 
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Bitte, hier sollte es um das Buch gehen.:!:
 
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Bitte, hier sollte es um das Buch gehen.:!:
Eine kritische Anmerkung:

Veranschaulicht wird die militärarchäologische Vorgehensweise durch Exponatsgeschichten von Großgerät und Ausrüstung des Zweiten Weltkrieges. Eine Festungs-Pak, eine Sturmhaubitze und ein Bunker sind die Fallbeispiele bei Fleischer.
Meiner Meinung nach bezieht sich der Begriff Militärarchäologie auschließlich auf Bauwerke, Infrastrukturen aber nicht auf Gerät, Ausrüstung und menschliche Überreste.

Das freilegen eines Bunkers oder einer alten V2 Startstellung und deren vollständige Dokumentatio verstehe ich als Militärarchäologie.

Daher, wie definiert sich eigentlich der Begriff "Militärarchäologie"?
 
Tornado2000

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Ich habe das Buch nun gelesen und kann es nur weiterempfehlen. Das Buch ist angelehnt an die früheren Bände der Spurensuche.
Es wird ausführlich das Thema erklärt und an Beispielen gezeigt und dürfte dem ein oder anderen das Thema näher bringen.

Für "uns" Fliegerfreunde interessant:

Bergung und Restaurierung einer IL-2
Bergung und Restaurierung eines Rolls-Royce Merlin 24 einer Lancaster
Bergung und Teilrestaurierung eines Rumpfstückes einer FW 200 Condor
Bergung und Aufklärung eines vermißten P-38 Piloten(Shannon Estill) durch seine Tochter!
Bergung von Ltn. Grapenthin aus dem Schloßsee bei Alt-Zeschdorf

schade dass es in dem Buch keine Farbbilder gibt, alle Bilder nur in s/w.
 
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