Mirage nur durch Geheimdienst möglich?

Diskutiere Mirage nur durch Geheimdienst möglich? im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Habe mich bisher noch nie wirklich für die Mirage interessieren können(ihr denkt jetzt sicherlich"die arme sau hat was verpasst":D ) Habe nun...

Moderatoren: gothic75
  1. #1 AV-8B Harrier2, 15.10.2002
    AV-8B Harrier2

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    Habe mich bisher noch nie wirklich für die Mirage interessieren können(ihr denkt jetzt sicherlich"die arme sau hat was verpasst":D )
    Habe nun aber gelesen,dass die Entwicklung der Mirage nur durch den D.G.S.E(Direction Générale de Surveillance Extérieur)also den französischen Geheimdienst,erst möglich wurde.Er sei von der Regierung offiziell beauftragt worden,nationale Unternehmen mit Informationen zu versorgen.
    Und durch Wirtschafts-Spionage in den USA,soll der Bau der Mirage erst möglich geworden sein.
    Sonst war der D.G.S.E. ja ein eher unerfolgreicher Geheimdienst.
    Weiß wer mehr,stimmt es?
    Und welche Technologien haben sie letzendlich von den Amis ausspioniert und eingebaut?

    Ich dachte ihr hättet das Thema schon besprochen,finde jedoch nichts darüber in der Suchfunktion.
     
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  3. stevoe

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    Darüber weiß ich nichts, aber die Israelis haben es bei ihren Vorläufern der Kfir _genau so_ gemacht. Allerdings haben die die Pläne der Mirage dann angeblich in der Schweiz geklaut. ;)
    Ja, ja, die Mirage ist schon ein interessantes Flugzeug... :D
     
  4. AMIR

    AMIR Astronaut

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    Jaja, da sind sie wieder, die alten Spionagegeschichten .... ;)

    Ich persönlich bezweifle, dass Dassault-Bréguet (so hiess damals die heutige "Avions Marcel Dassault") auf Hilfe von aussen angewiesen war. Dass Frankreich nicht ganz sauber ist, was ihren Geheimdienst und dessen Einmischung in Rüstungsprojekte betrifft, ist andererseits auch klar.

    Ach ja, was die Canards und ihre hauptsächlichen Entwickler bzw. Betreiber Schweiz und Israel betrifft; es wird wohl niemals nachgewiesen werden können, auf wessen Reissbretter sie entstanden sind. Ich persönlich bin eher der Meinung, dass die Schweiz von den Erfahrungen Israels profitiert hat. Immerhin waren in den siebziger Jahren 2 Schweizer Mirage-Piloten in Israel und wurden explizit für die Bekämpfung der MiG-21 geschult!
     
  5. Tim

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    gut also zur schweizer beschaffungsgeschichte kann ich noch was sagen.

    die israelis kaluten 2,3 t geheimakten aus der schweiz. dies war ein aktion des mossad. der mossad ist jedoch dafür bekannt fast nie fehlwer zu machen. hier jedoch hat der mossad eigentlich nur fehler gemacht: z.b. er hat das geld für den schweizer Frauenknecht, er hat die unterlagen in der schweiz beschafft, direkt von einem konto aus tel aviv nach bern überwiesen. desweiteren wurden zwischen frauenknecht und der israelischen botschaft kein mittelsmann eingesetzt!

    frauenknecht, damals 43 jahre alt, hatte einen job bei der sulzer ag, welche verantwortlich für das neue rüstungsvorhaben der schweizer armee war.
    die israelis wollten nun die konstruktionsunterlagen für das ATAR-9C triebwerk haben, und frauenknecht kam auf die idee, da er für die beseitigung der unterlagen zuständig war, diese unterlagen einfach auf seiner tour vom unternehmssitz zum städtischen verbrennungshof in einer vom mossad finanzierten garage zu lagern.

    insgesamt wurden 22 kisten in die brd eingeschmuggelt und von hier aus direkt nach israle geflogen.
    am 20.9.1969 wird er von dem besitzer der maschinen fabrik ertappt und der polizei ausgehändigt.
    im späteren prozeß versuchen die israelis ihm zu helfen in dem sie behaupten das die mirages mit dem phantom triebwerk fliegen und nicht mit dem wesentlich moderneren atar-9c.

    da die israelis nachweislich das gesamt projekt zum bau der triebwerke so schenll hinter sich bringen konnten iist davon auszugehen, das schon lange vor diser operation die wirklichen unterlagen direkt aus frankreich geklaut in einem save der israelis lagen. also könnte mann anehmen das diese operation lediglich zur erklärung für den erhalt der unetrlagen bringen sollte.

    es wäre nicht auszudenken gewesen wenn man mitbekommen hätte das die israelis einen agenten ganz oben bei der damals führenden frz. rüstungsfirma snecma hätten!

    daher kann man diese operation als geplant gescheitert verurteilen!
     
  6. #5 Starfighter, 16.10.2002
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    das haste aus der PM, ooder? :D
     
  7. #6 AV-8B Harrier2, 16.10.2002
    AV-8B Harrier2

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    Ja von nem relativ altem Schinken(98)
    Hab ich aufm Flohmarkt gefunden ;)
     
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    Hallo

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  9. #7 Starfighter, 16.10.2002
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    jo, "die welt der geheimdienste", oder? hab ich auch. na ja, ist halt typische "PM-sensationsmache"...ob was dran ist ist fragwürdig!
     
  10. #8 LFeldTom, 16.10.2002
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    Das J79 wie in den israelischen Phantom geflogen ist heute vielleicht nicht mehr der letzte Schrei, aber dem Atar-9C war es meiner Meinung nach deutlich überlegen. Dem Kfir hats jedenfalls sehr gut getan. Aber wer hätte in der Situation nicht auch sowas gesagt ?

    PS:
    Ist etwas Off-Topic, aber weiß zufällig jemand was aus dem PW1120 Kampfwertsteigerungsprogramm für die Phantom 2000 geworden ist ? Vermute mal, es ist (wie so oft) nur die Avionik aufgewertet worden.
     
Moderatoren: gothic75
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