Hmm.... die von Dir gebaute "Val" mit der Besatzung S. Yamakawa/ K. Nakata war Teil der 2. Angriffswelle während die gewünschte A6M2 von A. Yamamoto zum Geleitschutz der 1. Welle zählte.
Falls es Dir wichtig ist, das beide zusammen flogen und der Pilot keine Rolle spielt, dann wäre eine der wenigen Alternativen welche man mit minimalen Aufwand darstellen kann (einfach 6 im Zahlencode zur 9 machen) die A II-109 von J. Nagahama welcher Geleit für die 2. Welle flog. Alles andere bei dieser Maschine sah genau so aus wie bei der A II-106 da ja beide Maschinen an Bord der "Kaga" stationiert waren.
Über letzteren Piloten ist mir allerdings nichts bekannt und so gehört er wohl zu den vielen heute nur noch namenlosen Opfern des Krieges.
Dagegen war Akira Yamamoto ein recht bekannter und erfolgreicher Pilot. Der im Jahr 1913 geborene A. Yamamoto beendete im Juli 1934 seine Ausbildung zum Piloten der kaiserliche Marine als Absolvent der 24th Ausbildungsklasse. Erste Kampferfahrungen erwarb er bereits über China wo ihm auch einige Luftsiege gelangen, der erste am 27.09.1937 über Kanton (Curtis "Hawk"?). Bis 1941 absolvierte er mehrere Einsatztouren über China und war zwischendurch im Heimatland eingesetzt, teilweise auch als Ausbilder, z.B. in Oita.
Am 07.12.1941 führte er die 4th Shotei der "Kaga"-Jagdpiloten an und erzielte bereits auf dem Flug nach Hawaii den allerersten Luftsieg dieses neuen Konfliktes als er ein kleines ziviles Flugzeug abschoss, offiziell damit dieses nicht eine Warnung über die anfliegenden Japaner nach Oahu funken könne. Im Zielgebiet seiner Einheit, dem Hickham Field, beanspruchte er dann die Zerstörung von 6 amerikanischen Maschinen am Boden.
Während der Schlacht um Midway kämpfte er über den eigenen Trägern und beanspruchte bei seinem zweiten Einsatz einen Luftsieg über eine TBD "Devastator", seine Einheit der "Kaga"-Piloten sogar insgesamt 5 Abschüsse. Als die "Kaga" durch schwere Bombentreffer kampfunfähig wurde, landete er an Bord der "Hiryu" und begleitete als einer von nur noch 6 verfügbaren Jagdpiloten bei einem späteren Einsatz eine kleine Gruppe von Torpedobombern dieses Trägers beim erfolgreichen Angriff auf die USS "Yorktown". Obwohl zahlenmäßig unterlegen, konnten sich die erfahrenen Japaner lange genug im Kampf behaupten um ihren Bombern den Angriff zu ermöglichen aber die Verluste waren hoch. Yamamoto, welcher bei diesem Einsatz 4 Abschüsse für sich beanspruchte, gelang die Rückkehr zum eigenen Verband, nur um festzustellen, dass mittlerweile auch die "Hiryu" schwer getroffen war.
Im Juli 1942 wurde er der Fliegergruppe der "Zuiho" zugeteilt und nahm u.a. Ende Oktober 1942 an der Luft-See-Schlacht bei den Santa Cruz Inseln teil. Allerdings wurde die "Zuiho" bereits zu Beginn der Kämpfe bei Santa Cruz durch einen ersten Treffer auf dem Flugdeck kampfunfähig. Es folgten dann nur noch einige kurze Einsätze (u.a. zur Evakuierung von Guadalcanal) bevor A. Yamamoto - mangels einsatzfähiger Träger (die "Zuiho" selbst ging 1943 für längere Zeit in den Umbau) bzw. Einsatzmöglichkeiten für diese - zu einem Landgestützten Verband nach Rabaul kam. In den folgenden Monaten kämpfte er über Neuguinea und Guadalcanal und beanspruchte 4 weitere Luftsiege bevor er Mitte 1943 nach Yokosuka ins Heimatland versetzt wurde, vermutlich zu einer Testgruppe der Marineflieger (u.a. Versuche mit J2M und N1K) bzw. um später die dort neu aufgestellten defensiven Fliegerkräfte für die Heimatverteidigung zu unterstützen.
Ab Mitte 1944 waren die Amerikaner so nahe bei den japanischen Inseln, dass auch Teile der in Yokosuka stationierten Einheiten zu aktiven Einsätzen herangezogen wurden und A. Yamamoto wurde bei einem solchen Einsatz (nahe Iwo Jima) vom Abwehrfeuer eines Schiffes getroffen, gelangte jedoch noch sicher zurück. Bis dahin war seine Zahl der Abschüsse auf 13 angestiegen allerdings hatte die in Yokosuka stationierte Elite der verbliebenen japanischen Piloten auch bei diesen Kämpfen weitere schmerzhafte Verluste erlitten welche auch durch viele neue aber schlecht ausgebildete Piloten nicht mehr zu kompensieren waren.
Am 24.11.1944 fiel A. Yamamoto bei der Abwehr eines B-29-Angriffes auf Tokio. In der Nähe von Yachimata musste er seine vom Abwehrfeuer schwer beschädigte Maschine verlassen und stürzte in den Tod da sich sein Fallschirm nicht öffnete.