Mitsubishi J2M Raiden - eine Spezialausführung der 302. Kokutai, Kennung ∃D - (1:48 v. Tamiya und Hesegawa)

Diskutiere Mitsubishi J2M Raiden - eine Spezialausführung der 302. Kokutai, Kennung ∃D - (1:48 v. Tamiya und Hesegawa) im Vom Original zum Modell Forum im Bereich Modellbau; Auf dem Modellbau-Markt gibt es derzeit nur zwei verschiedene 48er Modellbausatze dieses Types. Der Tamiya-Bausatz ist eigentlich 1:50, aber zu...
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Auf dem Modellbau-Markt gibt es derzeit nur zwei verschiedene 48er Modellbausatze dieses Types. Der Tamiya-Bausatz ist eigentlich 1:50, aber zu vernachlässigen, da die Differenzen zum anderen Modell gering sind und gar nicht unter vergleichbaren anderen Modellen auffällig ist.

Das WWW ist voll von vielen Fotos dieses Typs, aber leider auch widersprüchlich, oft werden die Unterserien verwechselt, falsch beschrieben oder ziemlich durcheinander gewürfelt.

Selbst Mushrooms Veröffentlichung enthält einige Druckfehler!
Quellen für diesen Flugzeugtyp sind u.U. schwer zu finden oder nur teuer zu erkaufen. Ein bißchen wühlen in eBay und man wird fündig für halbwegs ordentliche Preise.






Das Model-Art_Profile #11 war mir doch zu teuer, wer es hat sollte sich glücklich schätzen. Dagegen ist das Maru-Mechanik #11 bereits zu mir unterwegs, es enthhält weit aus mehr an technischen Zeichnungen und Ansichten, als die anderen.

Von großem Interesse für mich war der Band über das 302. Kokutai, dort befinden sich neben der Raiden auch viele Fotos anderer Flugzeugtypen, die amn in Bausätzen oder Abzeihbildern wiederfinden kann und man hat keinen Zweifel an der Originalität - z.Bsp. D3A Val mit dem YoD-Kennzeichen, Bü 131D oder A6M2-K ...

Aber komme ich zurück zur J2M Raiden (Jack).
Spezielle Ausführen/ Rüstzuständen sind ein interessantes Umbauprojekt. Neben der A6M5 Type 52 (YoD-129) und eine schon früher gebauten J2M3 ist dieser Umbau ebenso realtiv einfach und schnell erledigt. Ich habe dazu einige Bilder des Originals gefunden, so dass dieser Umbau als gesichertes Original eingestuft werden kann.
 
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Hier also der Umbauvorschlag, Die Version A6M3 erhält links eine setlich aufwärts feuernde 20mm Kanone. Dieser Part wird besonders Markiert und hervorgehoben.







Hier die ∃D-1183 mit gelben Rumpfband und zwei Abschußmarkierungen auf dem SLW (beidseitig!)


Hier noch eine solche Version ∃D-147- aber eine J2M2 spätere Ausführung,
beachte die nachträglichen Abdeckungen auf der Motorhaube und die Beule auf der TFL!



Dies ist Leutnant Sen Tachikawa aus dem 13. Lehrgang des Vorbereitungstrainingsprogramms. Er wurde vom Luftwaffenstützpunkt Kaminoike versetzt und begann seine Ausbildung im 1. Geschwader, kam aber nie zum Fliegen und wurde im folgenden Frühjahr zum Zero-Nachtjägergeschwader versetzt. Die Aufschrift „Vorsicht: Mündung!“ über dem schräg aus dem Rumpf ragenden 20mm Kanone der J3M3 Raiden Typ 21, YoD-1180, war eine Lehre aus dem Zwischenfall mit einer Fehlzündung des schrägen Maschinengewehrs eines Zero-Nachtjägers.

Dann noch eine Erkenntnis an dieser Stelle:
Unter dem Kennzeichen YoD-xxxx stehen häufig noch japanische Schriftzeichen: Nach mehrmaliger Übersetzung war meine Annahme wahr: es handelt sich um den Rang und Namen der Flugzeugführers, der diese Maschine geflogen hat, wie bei der EDL auch - ein persönliches Flugzeug gab es auch bei der Japanischen Marine-Luftwaffe.


Probiert es mal mit dem Handy und Google-Lens ... :thumbup: :w00t:
 
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Hier ein weiteres Foto der früheren J2M:






Unten am linken Stiefel die Mündung der 20mm Kanone.


hinter der feststehenden Frontscheibe der Raiden, wo Petty Officer Second Class Shunichi Shiratori saß, war neben dem Visier des Typ-98-Maschinengewehrs an der Front oben links ein Visier für schräg feuernde Maschinengewehre des Typs 3 angebracht. Dies verschlechterte die Sicht und erschwerte vor allem das Zielen, wodurch Treffer, außer im Nahkampf, kaum möglich waren. Die Ausrichtung des Visiers auf die Flugbahn muss extrem schwierig gewesen sein.
 
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In Höhe des linken Ellenbogens sieht man ebenfalls die nachträglich eingebaute Waffe oder nur ausgetauschte/ abgeranzte Bleche? Hier handelt es sich auch um eine J2M2 -> Beule TFL beachten, die es nur bei deiser Version gab.

Bei dieser Grafik frage ich mich, warum fehlt bei der 1181 die Panzerglasscheide? Wegen des Visiers der nach oben feuernden Kanone?
Von der 1180 habe ich noch kein Foto gefunden :crying:

 
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Sensationeller Recherchefund im KokuFan Illustrated #96.
Tatsächlich gibt es ein Foto des Prototyps in Orange-Gelb, der zur Version mit je einem MG in der TFL und zwei MGs über der Motor umgerüstet wurde (vgl Beulen auf und unter TFL) und bei der 302. NAG. zum Einsatz kam :w00t::thumbsup:




Hier der dazugehörige Bildtext::biggrin:



(Oben) Seit dem Amtsantritt von Oberstleutnant Kozono am 2. März trafen Offiziere und Mannschaften, die ihre Befehle erhalten hatten, nach und nach auf dem Luftwaffenstützpunkt Oppama ein. Fast zwei Wochen lang gab es jedoch keine Flugzeuge. Am 14. März sind schließlich drei Maschinen eingetroffen. Zwei dieser gelb-orange lackierten Prototypen waren keine Serienmaschinen, sondern Prototypen des Typs 14, die zuvor von der Yokosuka Air Group und der 301. Air Group (der zweiten Raiden-Einheit) eingesetzt wurden. An der Unterseite des Hauptflügels, innerhalb der Hinomaru (japanischen Flagge), ist die Ausbuchtung des 100-Schuss-Munitionsmagazins zu erkennen. Das Flugzeug im Vordergrund ist eine Hiroshima Electric Railway 21st Generation
 
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Das Flugzeug im Vordergrund ist eine Hiroshima Electric Railway 21st Generation
Da hat Google ein wenig deneben gehauen!
 
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