NASA - Forscher entdecken 7 neue, erdähnliche Exo-Planeten!

Diskutiere NASA - Forscher entdecken 7 neue, erdähnliche Exo-Planeten! im Raumfahrt Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Das wirklich sensationelle der Plantenentdeckungen ist, das die Drake Gleichung sich jetzt immer mehr zugunsten von weiteren zivilisierten...

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  1. mcnoch

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    Richtig, aber bis wir eine fremde Kultur entdecken werden wir voraussichtlich sehr, sehr , sehr viele Planeten entdecken, auf denen Leben möglich ist und vielleicht in einigen wenigen Fällen in irgendeiner Form auch stattfindet, nur eben kein für uns als Austauschpartner nutzbare Kultur entwickelt hat. Wenn man sich die Größe der Zahlen, mit denen die Drake-Gleichung hantiert, anschaut, dann werden wir noch eine Weile suchen müssen. Aber ja, es kann aus den Ergebnissen (in Astronomie und Biologie) der letzten Jahre definitiv geschlussfolgert werden, dass Leben im All viel wahrscheinlicher ist, als man es früher gedacht hat.
     
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  3. Gepard

    Gepard Testpilot

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    Nur so als Verständnisfrage:

    Der Stern soll doch ein Roter Zwerg sein. Senden Rote Zwerge nicht eher Licht im längerwelligen Bereich aus, also eher ins Rot verschoben, denn ins Blau?
    Wäre da nicht eher Infrarot zu erwarten als Ultraviolett?

    Oder habe ich da irgendwo einen Denkfehler?

    :confused1:
     
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  4. #23 pok, 25.02.2017
    Zuletzt bearbeitet: 25.02.2017
    pok

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    Im Prinzip zwar richtig aber das Problem ist, das die Planeten sehr viel dichter am Stern sind und evtl. dewegen mehr UV und auch Roentgenstrahlung vorhanden ist.

    Habe erst gestern gelesen, das einer der Solaren Stuerme 1972 zwischen Apollo 16 und 17 eine Crew schwer verletzt oder sogar getoetet haette. Deswegen ist es wichtig zu wissen, das nicht nur Sterntyp und Orbit wichtig sind fuer das Leben, sondern auch eine wirksame Abschirmung von Strahlung durch die Atmosphaere oder / und ein Magnetfeld.
     
  5. #24 _Michael, 25.02.2017
    _Michael

    _Michael Space Cadet

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    Gefunkt im einigermassen grossen Stil wird seit rund 100 Jahren. Antworten können wir also aus einer Distanz von maximal 50 Lichtjahren erwarten (50 Jahre hin/50 Jahre zurück). Wikipedia listet in diesem Umkreis rund 1000 Sterne und vermutlich auch grob geschätzt 1000 erdähnliche Planeten.

    Die Green-Bank-Konferenz, wo die Drake-Gleichung entwickelt wurde, geht in einem "enthusiastischen" Modell von einem Zivilisations-Abstand von 150 Lichtjahren und im "optimistischen" Modell von 5000 Lichtjahren aus. Dass eine Zivilisation nahe genug ist, um uns geantwortet zu haben, hat also folgende Wahrscheinlichkeiten: Im enthusiastischen Modell rund 50 Prozent* und beim optimistischen Modell noch 0.0008 Prozent.

    Im enthusiastischen Modell kommt man aber auf eine Dichte von Zivilisationen, dass mindestens einige davon wohl bereits nachgewiesen worden wären. Entweder durch Hinweise auf Leben in ihrem Lichtspektrum, oder aber durch die bewusste oder unbewusste Ausssendung von Radiowellen. Dies geschah bisher nicht, was eine gewisse Obergrenze für die Wahrscheinlichkeiten setzt.

    Das WOW-Signal war ja sehr kurz. Hätte eine ausserirdische Zivilisation uns bewusst angefunkt, so wäre wohl über längere Zeit oder immer wieder ein Signal zu empfangen gewesen.


    * Volumen der Kugel worin sich unsere Funksignale bisher ausgebreitet haben, also mit einem Radius von 50 Lichtjahren, zur Rechnung als Würfel angenähert geteilt durch Volumen eines Würfels mit 150 Lichtjahren Kantenlänge, also durchschnittlicher Zivilisationsabstand, auch bloss eine Näherung.
     
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  6. EDCG

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    Solche "Austauschpartner" wird man wohl nie finden,
    weil jeglicher Austausch schon immer an den endlos
    langen Signallaufzeiten scheitert. Es bringt einfach
    nichts, wenn die Antwort auf eine Frage 100, 200
    oder 1000 Jahre später kommt.
     
  7. mcnoch

    mcnoch Alien
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    Wobei ja viele Radio-Astronomen nicht so viel auf den Glauben geben, dass man die Radiosignale von der Erde vor dem Hintergrundfeuer der Sonne in größerer Entfernung noch wirklich gut empfangen könnte. Dafür müsste man schon vom Winkel sehr günstig stehen, dass die Sonne die Abstrahlungen von der Erde nicht überlagert. Bei SETI sieht man dies aber natürlich anders. Wirklich wissen, dass es funktionieren würde oder nicht, tun wir nicht.
     
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  8. #27 MikeBravo, 25.02.2017
    MikeBravo

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    Zudem werden empfangsfähige Funkwellen auf ihrer Reise duchs All durch Strahlungen, Streuung, Verzerrung sowie Brechung? sich immer stärker abschwächen. Was bei einer höher entwickelten Zivilisation dann ankommt?

    Nehmen wir mal an, alle Industrienationen der Welt würden so ein Generationenraumschiff bauen und einen Hyperantrieb entwickeln, der Trappist-1 erreichbar macht. Nehmen wir weiter an, die Atmosphären der 3 mittleren Planeten wäre auch atembar.Trotzdem müssten die Reisenden erstmal ihre Erfahrungen dort machen (sich gegen Strahlung, wie UV-, Radioaktive- und Röntgenstrahlung) schützen.

    Doch mit was werden die Menschen diese Exo-Planeten zuerst betreten? Na, klar, mit Waffen! Erstmal müssten Sonden auf die Planetenoberflächen geschickt werden....Wenn man sich mal überlegt, wie aufwändig bisher der Mars erforscht wurde, um eine erfolgreiche, bemannte Mission in den nächsten 20 Jahren zu ihm zu entsenden und was diese kostet, dann wird ein Generationenraumschiff wohl vorerst nur ein Wunschtraum bleiben, der pseudo-realistisch wohl nur in Science-Fiction Filmen vorkommt. Wie etwa in "Independence-Day", "Distrikt 9", "Der Wüstenplanet", "Galaktica" und andere...

    Gar nicht zu reden von den bisherigen, finanziellen, materiellen und auch menschlichen Verlusten in der bemannten und unbemannten Raumfahrt...
     
  9. mcnoch

    mcnoch Alien
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    Für einen aktiven Dialog mit Sicherheit nicht, aber trotzdem wäre jede Mitteilung einer außerirdischen Intelligenz eine bedeutende Wegmarke in der Menschheitsgeschichte, selbst wenn die uns nur ihre aktuellen Lotto-Zahlen rübergeschickt hätten.

    Da sollte man aber doch fürs Protokoll festhalten, dass der weit-überwiegende Teil der Todesfälle in der bemannten Raumfahrt nicht auf ein Scheitern an den technischen Herausforderungen zurückgeht, sondern auf Fahrlässigkeit im Design und Betrieb, also die Art und Weise, auf die sich die Menschheit am häufigsten um die Ecke bringt. Diese Art von Fehlern sind dem Menschen systemimmanent und daher wird es weitere Opfer geben, ob im Weltall oder auf Erden.
     
  10. pok

    pok Space Cadet

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    Da unterscheiden sich Raumfahrt und Luftfahrt prinzipiell nur wenig.
     
  11. #30 _Michael, 26.02.2017
    _Michael

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    Um ein Signal über dutzende Lichtjahre zu übertragen, müsste es um Grössenordnungen stärker sein, als unsere heutigen Radiosignale. Wikipedia erwähnt z.B. eine Quelle wonach "die gesamte elektrische Energieproduktion der Erde" in ein solches Signal gesteckt werden müsste.

    Zufällig eine ausserirdische Zivilisation abzuhören bzw. von einer ausserirdischen Zivilisation abgehört zu werden, scheint also unwahrscheinlich, auch unter Annahme von sehr fortschrittlicher Technologie und relativ nahen (einige 10-100 Lichtjahre) Nachbarn. Die Hoffnung besteht eigentlich einzig bei einem (absichtlich oder zufällig) gerichteten, sehr starken Signal.

    Auch wenn ich die Idee sehr faszinierend finde, aber aus wissenschaftlicher Sicht halte ich deshalb nicht viel von SETI. Die Aussichten auf Resultate sind, egal wie intensiv man es betreibt, einfach viel zu gering. Dass das Projekt überhaupt existiert, beruht IMHO eher auf menschlichen Wunschträumen als auf wissenschaftlicher Relevanz. Ähnlich wie die Gottesbeweise in der mittelalterlichen Philosophie...
     
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  12. #31 MikeBravo, 26.02.2017
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    Das liegt/lag auch oft daran, daß gefährliche Situationen bzw. Unzulänglichkeiten, auf die Techniker hingewiesen haben, von Entscheidungsträgern einfach ignoriert wurden und das "Ding" trotzdem durchgezogen wurde/wird, so kam es etwa zur "Challenger" und "Columbia" Katastrophe.
    Zeit und Geld regieren halt die Welt, deswegen wurden in der Vergangenheit in der Zivil- und Militärluft- und Raumfahrt wichtige, erforderliche Wartungsarbeiten nicht oder nur mangelhaft bzw. "auf die Schnelle" ausgeführt. Im zweiten Weltkrieg hat die Deutsche Luftwaffe ihre Jäger etwa auch mit Ersatzteilen aus Abstürzen repariert!
    Ignorieren von technischen oder physikalischen Unzulänglichkeiten wird es in der Luft- und Raumfahrt weiter geben, weil sich niemand gern Fehler eingesteht und für sie Verantwortung übernimmt....Da wird nur herunterdelegiert, bis das schwächste Glied in der Kette gefunden ist und Rede und Antwort stehen muß!

    Okay, zurück zum Thema. Wenn diese Planeten sich nicht um sich selbst drehen und nur eine Seite der Sonne zugewandt ist, welche Auswirkungen hat das auf das dortige Wetter und die Flora und Fauna? Ich kann mir vorstellen, daß sich 3 verschiedene Lebensformen entwickelt haben: Eine, die sich der Tagseite angepaßt hat, eine, die in der Dämmerungszone angesiedelt ist und eine, die nur auf der Nachtseite existiert.

    Natürlich wären das sehr viele Lebensformen, aber Fotosynthese kann nur im hellen stattfinden! Ob diese Exo-Planeten an ihren Polen Eiskappen tragen? Wenn diese Exos in Ellipsen um ihren Stern rotieren, gibt wohl nur sehr kurze Jahreszeiten mit krassen Temperaturunterschieden. Dies führt zu entsprechenden Windbewegungen, Stürmen und krassen Unwettern. Auf der hellen Planetenseite jedenfalls...Gibt es dort hohe Berge, werden diese mit Schnee bedeckt sein, der schnell wieder schmilzt.

    Vielleicht sind diese krassen, natürlichen Gegebenheiten Faktoren, die ein dauerhaftes Überleben von Menschen dort auf Dauer unmöglich macht, bis Mittel und Wege gefunden sind, sich vor ihnen zu schützen. Möglicherweise lassen sich die Naturgewalten zur Energieversorgung nutzen....
     
  13. #32 Augsburg Eagle, 26.02.2017
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  15. #33 Sczepanski, 01.08.2019
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    dann holen wir mal wieder was nach oben - das passt hier nämlich, glaub ich
    "Heiße Erde": Forscher halten Leben auf neu entdecktem Planeten für möglich - SPIEGEL ONLINE - Wissenschaft
     
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  16. Sczepanski

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