NATO : Was bringt die Zukunft

Diskutiere NATO : Was bringt die Zukunft im Sonstige Streitkräfte Forum im Bereich Einsatz bei; AEW-Flugzeuge sollte man primär nach der Elektronik, denn nach dem Fluggerät auswählen... Nach dem Sieg von L3Harris (mit der israelischen...

K.B.

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AEW-Flugzeuge sollte man primär nach der Elektronik, denn nach dem Fluggerät auswählen...

Nach dem Sieg von L3Harris (mit der israelischen CAEW-Technik in einer Bombardier 6500) in Südkorea, schaut man jetzt nach Europa.
Dafür sucht L3Harris einen europäischen Prime, mit dem man eine US-israelisch-kanadische Lösung als europäisch verkaufen kann.
Ich glaube nicht dran...

Mit dem Ausstieg der USA aus der E-7-Beschaffung hat das Muster eindeutig an Attraktivität verloren.
Die Briten krebsen immer noch mit ihren Maschinen rum und kommen nicht zu Potte.
Die Südkoreaner haben (s.o.) gerade keine E-7 als Ergänzung ihrer vorhandenen Flotte gewählt.
Die Türken lassen ihre E-7 von ASELSAN modernisieren - spricht auch nicht für eine große Kompatibilität in der Zukunft.

Ich bin auch skeptisch bezüglich der GlobalEye - nicht zuletzt wegen der fehlenden 360°-Abdeckung. Aber in der südkoreanischen Erprobung sollen die nicht viel schlechter als die US-ISR-Lösung abgeschnitten haben:
"Yonhap zitierte DAPA mit den Worten: „Bei der Bewertung der Leistung der Zielgeräte gab es keine signifikanten Unterschiede. L3Harris erzielte hohe Punktzahlen in den Bereichen Einsatzfähigkeit, Beitrag zur heimischen Verteidigungsindustrie sowie Betriebs- und Wartungskosten, während Saab hohe Punktzahlen in den Bereichen Vertragsbedingungen und Anschaffungskosten erhielt. In der Gesamtbewertung aller Kriterien erzielte L3Harris eine hohe Punktzahl.“" (Nach TWZ, Link oben)
 
Peter Wimpsey

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AEW-Flugzeuge sollte man primär nach der Elektronik, denn nach dem Fluggerät auswählen...

Nach dem Sieg von L3Harris (mit der israelischen CAEW-Technik in einer Bombardier 6500) in Südkorea, schaut man jetzt nach Europa.
Dafür sucht L3Harris einen europäischen Prime, mit dem man eine US-israelisch-kanadische Lösung als europäisch verkaufen kann.
Ich glaube nicht dran...

Mit dem Ausstieg der USA aus der E-7-Beschaffung hat das Muster eindeutig an Attraktivität verloren.
Die Briten krebsen immer noch mit ihren Maschinen rum und kommen nicht zu Potte.
Die Südkoreaner haben (s.o.) gerade keine E-7 als Ergänzung ihrer vorhandenen Flotte gewählt.
Die Türken lassen ihre E-7 von ASELSAN modernisieren - spricht auch nicht für eine große Kompatibilität in der Zukunft.

Ich bin auch skeptisch bezüglich der GlobalEye - nicht zuletzt wegen der fehlenden 360°-Abdeckung. Aber in der südkoreanischen Erprobung sollen die nicht viel schlechter als die US-ISR-Lösung abgeschnitten haben:
"Yonhap zitierte DAPA mit den Worten: „Bei der Bewertung der Leistung der Zielgeräte gab es keine signifikanten Unterschiede. L3Harris erzielte hohe Punktzahlen in den Bereichen Einsatzfähigkeit, Beitrag zur heimischen Verteidigungsindustrie sowie Betriebs- und Wartungskosten, während Saab hohe Punktzahlen in den Bereichen Vertragsbedingungen und Anschaffungskosten erhielt. In der Gesamtbewertung aller Kriterien erzielte L3Harris eine hohe Punktzahl.“" (Nach TWZ, Link oben)
Wie auch immer, Europa aber auch die USA, NATO, die GCC Staaten, Israel, Japan, Südkorea werden sich bald entscheiden müssen wie man die E-3 Sentry o. ä. ersetzen will.
Zum Glück bei der eigenen Entscheidungsschwäche und dem Tempo kommt auch auf russischer Seite kaum was Neues (wenige A-50U und die A-100 ist noch weit weg). Außerhalb Europas sieht dies anders aus. Da baut China einige AEW bzw. ISR Flugzeuge.
 
langnase73

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NATO-Gipfel in Ankara beginnt mit Forum der Rüstungsindustrie

Der 36. Gipfel der NATO-Staats- und Regierungschefs wurde am 7. Juli in Ankara mit dem „NATO Summit Defence Industry Forum“ eröffnet. Damit rückten die Rüstungsproduktion, die industrielle Kapazität und die gemeinsame Beschaffung erstmals in den Mittelpunkt der Agenda des Bündnisses.

Das von der Türkei ausgerichtete Forum brachte NATO-Vertreter, Delegierte der Bündnispartner und Führungskräfte der Rüstungsindustrie zusammen – zu einem Zeitpunkt, an dem das Bündnis bestrebt ist, die Zusagen für höhere Verteidigungsausgaben in konkrete Produktionskapazitäten und multinationale Fähigkeitsprojekte umzusetzen.

Haluk Görgün, Leiter der Behörde für Verteidigungsindustrie, teilte mit, dass im Rahmen des NATO-Forums für Rüstungsindustrie 2026 Vereinbarungen in mehreren Schlüsselbereichen unterzeichnet wurden. Dazu gehören unter anderem Fähigkeiten für Präzisionsschläge (Strike-Fähigkeiten), integrierte Luft- und Raketenabwehr, Weltraum- und Überwachungskapazitäten, kritische Rohstoffe für die Verteidigung sowie die Sicherung der NATO-Überlegenheit im Bereich unbemannter Luftfahrzeuge (UAVs).

Görgün nannte ASELSAN, ROKETSAN, STM und TÜBİTAK als einige der Unternehmen, die an Projekten beteiligt sind, welche seiner Aussage nach in den kommenden Jahren das Rückgrat der Abschreckungsarchitektur der NATO bilden werden.

Bei der Eröffnung des Forums betonte Görgün, das Forum der Rüstungsindustrie habe sich zu einem zentralen Bestandteil des diesjährigen Gipfels entwickelt; dies spiegele das wachsende Verständnis für die Bedeutung der Rüstungsindustrie für die Zukunft des Bündnisses wider.

Die jüngsten Entscheidungen der NATO zur Rüstungsproduktion und zu industriellen Kapazitäten hätten einen neuen Rahmen für die Zusammenarbeit der Verbündeten geschaffen, so Görgün. Er verwies dabei auf den in Vilnius vereinbarten Aktionsplan zur Rüstungsproduktion, die in Washington verabschiedete Verpflichtung zum Ausbau industrieller Kapazitäten sowie die in Den Haag nachfolgenden Zusagen für Verteidigungsinvestitionen.

Görgün erklärte, das Sicherheitsumfeld habe sich in den vergangenen drei Jahren drastisch verändert. Die NATO verfüge nur über begrenzte Zeit, um ihre industriellen Kapazitäten zu stärken, und kein Land könne diese Last allein tragen.

„Die türkische Rüstungsindustrie ist bereit, eine der treibenden Kräfte für den industriellen Wandel zu werden, den die NATO benötigt“, sagte Görgün.

Er fügte hinzu, dass türkische Unternehmen ausgereifte Lösungen in den Bereichen bewaffnete UAVs, weitreichende Präzisionsschläge (Deep Strike), Weltraumtechnologien, Luftverteidigung sowie Systeme zur Drohnenabwehr anböten und dass NATO-Streitkräfte bereits türkische Produkte im Einsatz nutzten. Görgün verwies zudem auf die Zusammenarbeit mit Spanien bei modernen Strahlflugzeugen für die Pilotenausbildung, auf Partnerschaften in Polen in den Bereichen elektronische Kampfführung und Infrastruktur für den Grenzschutz sowie auf türkische Beiträge zur Stärkung der Land- und Seestreitkräfte von Rumänien, Ungarn und Estland.

Die von Görgün genannten Schwerpunkte positionieren türkische Unternehmen in verschiedenen aufstrebenden Fähigkeitsbereichen der NATO – von der Luftverteidigung und offensiven Luftoperationen bis hin zu Weltraumtechnologien, unbemannten Systemen und der Resilienz der Lieferketten.


Türkische Unternehmen beteiligen sich an fünf großen NATO-Programmen


ASELSAN, ROKETSAN, STM und TÜBİTAK haben sich im Rahmen des NATO-Gipfels 2026 in Ankara fünf neuen, groß angelegten multinationalen Programmen der NATO angeschlossen.

Der türkische Leiter der Behörde für Verteidigungsindustrie, Haluk Görgün, gab bekannt, dass ASELSAN, ROKETSAN, STM und TÜBİTAK an den folgenden fünf neuen Großprogrammen der NATO beteiligt sein werden:

- Schlagfähigkeiten (Strike Capabilities)

- Integrierte Luft- und Raketenabwehr (IAMD)

- Weltraum und Überwachung

- Kritische Materialien für die Verteidigungsindustrie

- Überlegenheit bei unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs)

Die NATO veröffentlichte Bilder der Unterzeichnungszeremonien sowie Informationen zum Wert der Programme und zu den beteiligten Unternehmen.

Schlagfähigkeiten (Strike Capabilities)
Das Programm „Strike Capabilities“ umfasst als voraussichtliche Hauptanbieter das deutsche Unternehmen Diehl und das türkische Unternehmen ROKETSAN. Als am Programm beteiligte Länder werden die Türkei, Kanada, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien, Norwegen, die Slowakei, Schweden und das Vereinigte Königreich aufgeführt.

Integrierte Luft- und Raketenabwehr (IAMD)
Das IAMD-Programm, das mit einem Budget von 26,27 Milliarden US-Dollar als enorm eingestuft werden kann, beauftragt ASELSAN, Raytheon, ROKETSAN, Anduril UK, Rheinmetall, Palantir und Athea.

Die teilnehmenden Länder sind die Türkei, Belgien, Dänemark, Finnland, Norwegen, Griechenland und Rumänien.

Weltraum und Überwachung
Das Programm „Weltraum und Überwachung“ (Space and Surveillance) mit einem Volumen von rund 4 Milliarden US-Dollar hat ASELSAN, Isar Aerospace, MLS, ROKETSAN und TÜBİTAK beauftragt.

Teilnehmer sind die Türkei, Kanada, Dänemark, Finnland, Deutschland, die Niederlande, Norwegen und Schweden.
 
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Auf dem NATO‑Gipfel in Ankara wird derzeit besprochen, dass sieben Mitgliedsstaaten eine gemeinsame A400M‑Flotte aufbauen werden, um Transport- und Tankerkapazitäten zu bündeln. Gleichzeitig schließt sich Finnland der multinationalen A330‑MRTT‑Tankerflotte MMF an, die kurz vor ihrer vollen Einsatzstärke steht. Beide Projekte verbessern den Lufttransport, die Luftbetankung und die medizinische Evakuierung innerhalb der NATO.
Mehr dazu im folgenden Artikel.
Link (Deutsch):
 
Peter Wimpsey

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Mehr dazu im folgenden Artikel.
Link (Deutsch):
Über Pooling and Sharing wird in verschiedenen Bereichen seit einer Ewigkeit gesprochen. Wie immer dauert es in Europa zu lange!

Die viel leistungsfähigere A330 MRTT ist natürlich der richtige Schritt. Es ist sicher der bester MRTT Flieger am Weltmarkt, auch wenn das die USA nicht hören wollen.

Die A.400M ist bei Gott kein Heuler und etwas brustschwach was die Zuladung betrifft. Es hilft zumindest bei der Luftbetankung. Da haben praktisch alle Länder abseits der USA ein Problem, vor allem aber Europa.

Der Hinweis auf die C-17 Flotte in Papa (Ungarn) ist nett, da man damit eine echte Transportkapazität hat.

Bei der An-124 Flotte ist die Frage, wie lange man die noch betreiben kann und darf.
Wie weit kann seit 2022 eine An-124 auch zur Verfügung gestellt werden? Darüber wird es sehr still bei den Meldungen...
 
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Auf dem NATO-Gipfel in Ankara wurden den NATO-Delegierten parallel zum NATO-Verteidigungsforum die bemannten und unbemannten Systeme der Türkei vorgestellt, darunter:

TAI KAAN PT0 (Demonstrator)
Hürjet PT2 (LCA/Trainer)
Hürküs (Turboprob Trainer)
Kizilelma (Wingman MUM-T)
Anka 3 (Deep Strike, SEAD/DEAD MUM-T)
Akinci (HALE Surveillance & Reconnaissance, SOJ + Heavy Strike, Drone Hunter)
Aksungur (MALE Surveillance & Reconnaissance, SOJ + Maritime Strike)
Anka S (MALE Surveillance & Reconnaissance + Mini SOJ)
TB2/TB3 (MALE Surveillance & Reconnaissance, Mini SOJ + Multiporpurse Strike CAS & COIN)



Edit: Das sollte die CH-95 sein

Kleiner Funfact die Akinci HALE Drohne hat in Sudan wieder vor kurzem eine chinesische Drohne abgeschossen diesmal vom Typ CH-95 voraussichtlich mit einer Roketsan EREN Multiporpurse Rakete.
 
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