Neue US-Mittelstreckenraketen für Asien

Diskutiere Neue US-Mittelstreckenraketen für Asien im US-Streitkräfte Forum im Bereich Einsatz bei; Du, #117, hattest doch in diese Richtung spekuliert und die SM-2 und SM-3 gehören auch zum AEGIS Ashore. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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  1. Sens

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    Du, #117, hattest doch in diese Richtung spekuliert und die SM-2 und SM-3 gehören auch zum AEGIS Ashore. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
     
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  3. D-HUBI

    D-HUBI Flieger-Ass

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    Über das Bedrohungsszenario Tomahawk in VLS Mk.41 will ich mich nicht auslassen, mir gings es nur um die Feststellung das die Stationierung von Mk.41 an Land ein eindeutiger Verstoß gegen den INF-Vertrag ist ... da es ein Startsystem ist, dass in der Lage ist verbotene Mittelstreckenwaffen abzufeuern und es damit nach dem INF-Vertrag verboten ist, es an Land aufzubauen. Die Frage, ob eine Stationierung von Tomahawk Flugkörpern in diesen System militärstrategisch sinnvoll ist, spielt dabei keine Rolle ... verbotene Systeme sind verboten!

    Bei der SM-3 ging es nur um, die theoretische Frage, ob man daraus eine Mittelstreckenrakete machen könnte ... insbesondere deshalb, weil die USA meines Wissens offiziell keine Mittelstreckenrakete besitzen, die man "binnen Monaten stationieren" könnte und die kurzfristige(?) Umrüstung von SM-3 noch am ehesten in diese Richtung gehen könnte.
     
  4. #123 alois, 23.08.2019
    Zuletzt bearbeitet: 23.08.2019
    alois

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    Deutschland war im KK noch weiter weg von Russland und trotzdem hatten sie ihren Sinn. Im KK waren die GLCM Zweitschlagswaffen, weil sie versteckt im Wald nicht gleich zerstört werden konnten und erst nach dem Erstschlag noch die verbliebenen Ziele hätten angreifen können. Aegis Ashore hingegen ist stationär und somit macht es nur dann Sinn, wenn sie im GAU zeitgleich mit den Minutemans in den USA auf den Weg geschickt werden. Genau das macht sie ja so gefährlich. Um sich dagegen zu schützen, müssten die Russen bei der kleinsten Reaktion der Amis diese sofort zerstören, weil sie auch nicht wissen können ob dort nukleare GLCM stationiert sind oder nicht, was die Kriegsgefahr erheblich erhöht. Aegis Ashore ist somit eine saublöde Idee, weil sie die nukleare Eskalationsleiter quasi abschafft. GLCM sind mit Aegis Ashore aber eine kurzfristig machbare Lösung. Langfristig werden diese dann eh von neuen Hyperschallflugkörpern abgelöst, die von überall auf der Welt eingesetzt werden können und schneller am Ziel sind als in Europa stationierte Mittelstreckenraketen. Die brauchen aber noch gute 10 Jahre zum reifen und stationieren.
     
  5. Sens

    Sens Alien

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    Standard Missile – Wikipedia
    Schaut man dort auf die Angaben zur SM-3, dann ergibt sich die Antwort fast von selbst. Siehe dazu das verfügbare Gewicht und beachte, dass sie auch keinen Gefechtskopf hat. Dieser würde das Gewicht ja erhöhen und damit die anderen Parameter herabsetzen.

    Im folgenden Link gibt es einen Überblick, warum diese Waffengattung eine neue Bewertung erfahren hat und die ist wenig beruhigend.
    Rüstung außer Kontrolle: Die neue atomare Bedrohung
     
  6. Mercur

    Mercur Fluglehrer

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    @pok
    Ok, das kam wohl leider etwas zu kurz rüber - hatte es nur eilig und musste mich auf das Wesentliche in der Aussage beschränken. Sicher sind die Atomwaffen in den uns bisher bekannten Ländern recht sicher - wobei da nur Pakistan mal 'ne Zeitlang ganz kleine Ausnahmen machte als es nach 2001 aus Angst vor einen amerikanischen Zugriff seine A-Waffen mit minimaler Eskorte durchs Land fuhr, Hauptsache die Amis wussten nicht, wo die Sprengköpfe aktuell alle sind. ^^
    Der "nerdige Hacker" bezieht sich 1. auf die aktuellen Möglichkeiten im Netz an relevante Quellen zu gelangen - was, wenn die USA od. ein anderer Verbündeter mal ganz "Sicher wissen", dass die Russen relevante Teile wie Abbruchcodes etc. geknackt haben? Immerhin waren diese schon ein paar mal recht weit auf den Pentagon-Servern... wie weit ist ja geheim. Also stellen wir uns dann die Frage - jetzt angreifen bevor die Russen unsere Erst- und Zweitschlagsfähigkeiten nicht mehr fürchten brauchen und ggf. selber angreifen? Die USA haben 2. sehr deutlich gemacht, dass sie Angriffe auf lebenswichtige Infrastrukturen des Landes als Kriegsgrund ansehen (OK, vor ein paar Monaten haben sie zugegeben, dass sie schon mehrfach in Russland kleine Teile des Stromnetzes lahmgelegt haben um Putin zu "bestrafen") aber was, wenn da so ein Hacker mal so einen Angriff durchführt und große Teile der USA lahmlegt - sofortiger Gegenschlag? Immerhin wissen wir ja seit einem gewissen Mr. Snowden, dass man Angriffe durchaus tarnen kann (so knackte wohl die NSA schon mehrfach fremde Server und alle Spuren führten nach Russland) - können so etwas Privatpersonen bald auch? Schließlich verspricht man uns ja täglich die bestmögliche Sicherheit im Netz und doch findet man immer wieder Lücken... wie erst zuletzt mit diesen Bioscannern für Türschlösser welche ja unknackbar waren... bis letzte Woche.^^
    Es geht also darum, dass so ein Hacker bzw. eine Gruppe (worauf ich das mal noch weiter auf "Nichtstaatliche Hacker" einschränke) ungewollt den Anschein erwecken könnte das jetzt ein Angriff durch einen Gegner möglich wäre oder sicherheitsrelevante Systeme der USA massiv angreift und alle Falken gleich nach "Vergeltung" schreien.

    Immerhin leben wir aktuell in Zeiten einer - ladenden bzw. einigen Ländern auch hysterischen - Russophobie. Wenn also was übles passiert, dann MÜSSEN es die Russen gewesen sein - jeder andere Gedanke ist ja quasi Hochverrat. Ich erinnere mich da an diesen erkannten Angriff auf die Server der Demokratischen Partei der USA im letzten Jahr - 3 Tage lang dicke Schlagzeilen und wüste "Russenhatz" (bzw. deren Staats-Hacker) auf allen Kanälen und Schlagzeilen bis dann rauskam, dass da eine neue Sicherheitsfirma nur eine Simulation durchführte und die Absprachen zwischen dem IT-Leuten der Partei und der Firma schlampig waren. Ach ja, die "Klarstellung" - so man davon überhaupt reden kann - kam dann mal auf dem ZDF-Videotext ab Seite 140+ bzw. 2x in den Spätabendnachrichten als 30sek-Block. Weitere 2 Tage später mal meine Kollegen gefragt, alle WUSSTEN, dass die Russen die Demokraten vor ein paar Tagen angegriffen hatten und keiner hatte was anderes gelesen od. gehört.
    Und erschwerend kommt eben hinzu, dass wir keine echte Diplomatie mehr betreiben - lieber 20-30 Tasten bei Twitter drücken als Fachleute einsetzen und die Lage bzw. echte Fakten klar analysieren lassen und die dann auch nicht gleich feuern weil deren Expertise einem nicht ins Bild passt. Auch stellt man international seit Jahren an nicht befreundete Länder nur noch maximale Forderungen ohne seinerseits faire (Gegen-)Angebote zu machen - und da man das ja in anderen Ländern (und nicht selten zu Recht) nur Erpressung nennt auf die man nicht reagieren will, wird mal eben sanktioniert.

    @All
    Da war die Sitzung des UN-Sicherheitsrates gestern echt vergeudete Zeit, war ja klar, dass die Russen und Chinesen diesen o.a. Test als Start für ein neues Wettrüsten betrachten und die Amerikaner ihrerseits ihnen nur den Schwarzen Peter zurückschieben. Leider war der Nachrichtenblock diesbezüglich zu kurz - mich hätte mal die diesbezügliche Meinung Frankreichs od. Großbritanniens vor diesem Gremium interessiert wenn es um den europäischen Anteil dieser Aufrüstung geht. Und irgendwie war wohl nicht eine Sekunde lang von gegenseitigen Verzicht - egal ob bei Entwicklungen, Testen od. Aufstellungen von A-Waffen - die Rede. Nur jeder einmal seine Meinung (und wie hier im Forum teilweise auch in einer gefühlten "Endlosschleife" zum X-ten Mal) ableiern und dann war es das auch schon.
    Blöd nur, dass die Chinesen jetzt ungebremst auch atomar aufrüsten können ohne als die alleinigen Bösen zu gelten - immerhin haben sie ja in den letzten 3 Jahrzehnten sehr viel in ihre konventionelle Rüstung gesteckt weil sie ja (als Trittbrettfahrer") indirekt von der sowjetischen bzw. russisch- amerikanischen Abrüstung profitierten denn auch die Zahl der Sprengköpfe in ihrem Umfeld wurde ja deutlich reduziert. Da es jetzt um neue Raketen in ihrem Umfeld geht, können und werden sie ihre finanzielle Stärke sowie ihre neu gewonnen Fähigkeiten mit der Raketentechnik sicher sehr "zeitnah" nutzen um einen Gegengewicht zur "amerikanischen Bedrohung" zu schaffen.
     
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  7. alois

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    Unsinn. Die Chinesen waren nie einer Beschränkung aufgelegen und durften schon immer wie sie wollten. Alle Beschränkungen galten nur zwischen Russland und NATO. China ist so weit weg von den Zahlen der Atomwaffen von Russland und den USA, dass sie ganz weit weg von einem Wettrüsten sind. Bisher hatten sie keine Ambitionen es zu tun und sie werden es wohl auch weiterhin nicht tun. Sie modernisieren lediglich ihr Arsenal.
     
  8. #127 Jeroen, 23.08.2019
    Zuletzt bearbeitet: 23.08.2019
    Jeroen

    Jeroen Alien

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    @Mercur mir scheint Du wirfst hier mit dein post #3 alles in ein Topf ohne wirklich dich mit den Sachen beschaeftigt zu haben

    Die Bomberlucke ergab es in 1955 aus ein falsche Beobachtung an Zahlung von Anzahle von M-4 Bomber wobei eine Formation die kurz uber Tuschino hinter einander zweimal vorbeiflog als doppelte Anzahl aufgezahlt wurde und deswegen auch ein falschs Produktionsvermoegen eingeschaetz.
    Es war aber gerade der Geheimdienst CIA die dann Beweise lieferte 1956-1957 mit ihre Uberfluge das es nur 20 M-4 gab überhaupt.

    Kennedy hat diese sogenannte "Raketenlucke" politische ausgenutzt, wahrscheinlich auf Grund von unrichtige USAF Einschaetzungen, ja Einschaetzungen nicht "Beweise".
    Es waren gerade dann diese Geheimdienst die CIA die fand mit U-2 und Corona das es Lucke nicht gab, und sobald man wirklich Beweise dafur hatte wurde das auch so gemeldet!

    Ein Vietnamischer Angriff auf der Maddox gab es tatasachlich und wurde so auch gemeldet von diesem USN Schiff am 2 August.
    Der "Elektronisch-wahrgenommen" Angriff am 4 August aber gab es wohl nicht, solches wurde aber nach einige Stunden auch so gemeldet.
    Was du behauptest ist voellig unwahr, die beide Inzidenten wurden NICHT von irgendwelche "Geheimdiensten" erfunden um die Politik zu beeinflussen...

    Die Rest deine viele Eintopf-Behauptungen uberlass ich den Kollegen FF-leser mal selbst zu uberprufen….
     
  9. Mercur

    Mercur Fluglehrer

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    :frl010:@Jeroen
    Die amerikanischen Geheimdienste stützten aber diese Fehlinformationen eine Zeitlang - immerhin war das ja damals die Endphase der McCarthey-Ära in denen die Hysterie vor den "Roten" so ziemlich am größten war... genau lang genug um im Falle der Bomberlücke den Ausbau des B-52-Programmes (1957/58 wurden mit Abstand die höchsten Fertigungszahlen dieses Types erreicht) mit etwas mehr Druck zu versehen. Haut man so ein paar Senatoren die wildesten Spekulationen um die Ohren, machen die schon mal gerne etwas schneller das dafür benötigte Geld locker. Klappt heute übrigens auch noch ganz gut.^^
    :whistling:
    Die o.a. Raketenlücke fiel ja schon in die Zeit des sog. "Sputnik-Schocks" - auch hier gab es mal ganz schnell wilde Gerüchte weil ja jetzt die Russen (Moment, das waren damals noch Sowjets) Interkontinentalraketen hatten. OK, die Fähigkeit war mit der R-7 sicherlich erreicht aber deren vermutete Anzahl wurde 1957 extrem überhöht. Und ja, diese anfänglichen Fehlinformationen wurden schnell erkannt aber dennoch weiter instrumentiert, auch bzw. gerade von Seiten der amerikanischen Politik. Die u.a. daraus resultierende Gründung der NASA war dabei allerdings der einzige friedliche Aspekt dieser Hysterie.
    :sleeping1:
    Der 1. Angriff auf die USS "Maddox" ist umstritten - sowohl die Frage, ob die Nordvietnamesen wirklich angegriffen haben und ob sich das Schiff nicht innerhalb der 12-Meilen-Zone befand (immerhin wird diese ja vom Ufer aus gemessen und nicht vom Bug eines amerikanischen Schiffes aus) und das man ganz offen die Vietnamesen provozieren wollte ist auch kein großes Geheimnis mehr, war doch der Kongress in Washington noch nicht wirklich bereit viele Soldaten und Unmengen von Geld bzw. Material nach Vietnam zu schicken. Es folgten also an diesem am 2. August mehrere hektische Manöver als ein paar Schnellboote zu erkennen waren, der Ruf nach Luftunterstützung (vielleicht weil der Zerstörer keine Munition für seine 6x127mmm-Kanonen gegen Schnellboote hatte?) und die Behauptung für einen Angriff. Jedoch gab es eben keine wirklichen Beweise weshalb es (noch) keinen Kriegsgrund gab.
    Der 2. Angriff war ein dreistes Zusammenschustern von diversen Informationen wie Funksprüchen, Unterlassungen eigener Aktivitäten, Lügen in Bezug auf die Aktivitäten der verbündeten Südvietnamesen und weiteren unwahren weil nicht zu beweisenden Aussagen - gezielt mit der Absicht einen Vorfall darzustellen den es so nie gegeben hat.
    Und es gelang auch, die Bewilligung für den offenen Kriegseintritt der USA vom Kongress auf den so mancher Militär und Politiker im Jahre 1964 so ganz wild war. Bereits 1971 wurden die Fakten durch die sog. "Pentagon-Papiere" bekannt und 2001 bzw. auch 2005 durch freigegebene NSA-Dokumente als Fälschung entlarvt. Inwiefern die damalige amerikanische Führung nach dem 4.August über "gewisse Schwächen" dieser Geschichte informiert war ist weniger relevant denn wenn sie es - wie von Dir beschrieben - schon nach wenigen Stunden gewusst haben - am 7.August erlies der Kongress mit 416 zu 0 Stimmen die sog. "Tonkin-Resolution".
    Tja, gut gelogen und Ziel erreicht - und das hat die NSA verbockt!
    :thumbdown:
    Ach ja, die CIA betrieb mal als größtes und vmtl. erstes Kartell seiner Zeit mit der sog. " Air Amerika " einen schwungvollen Drogenhandel... und leider ohne Konsequenzen (zumindest für die beteiligten Amerikaner).
    Die Beteiligung amerikanischer Geheimdienste und Spitzenpolitiker an der sog. "Operation Condor" zur Liquidierung von südamerikanischen Oppositionellen dürfte nur für etwa 200 Opfer zu belegen sein und wird immer noch in vielen dieser Ländern untersucht... wobei ja die neuen Freunde von Mr. Donald T. da weniger Interesse haben als ihre etwas linkeren Vorgänger. Die weitaus größere Anzahl der Opfer dieser Zeit geht wohl auf die befreundeten Militärdiktaturen selbst zurück... alles zusammen geht man da von ca. 50.000 Toten und bis zu 350.000 "Verschwundenen" sowie 400.000 Gefangen aus - natürlich gilt das heute alles nur noch als "linke Propaganda", die alten und neuen Kameraden äh' Freunde waren bzw. sind ja automatisch die "Guten".
     
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  10. Mercur

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    Ach ja, wer heute noch nicht gelacht hat, das neueste aus dem "Oval Office".

    Unser Mr. Donald T. hat wohl ernsthaft bei einem Briefing mit Vertretern aus
    der Politik und Katastrophenschutz zum Thema "Hurricanes" den Vorschlag
    gemacht, diese Wirbelstürme mit Atomwaffen zu zerstören! Irgendwie ist da
    noch im Pressetext zu lesen, dass da so einige Gesprächsteilnehmer etwas
    "verwirrt" den Saal verließen (hoffentlich noch während seines Beitrages^^).

    Oh, Mann, und wir machen uns Sorgen wegen Raketen gegen Russland und
    China etc. dabei hat doch der Topaz (Tollste Präsident aller Zeiten) nur das
    Beste zum Schutz seiner Küste vor Starkwind mit Regen im Sinn!

    :56:
     
  11. Jeroen

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    War das der gleicher Mensch der beim G7 aussagte :..."ein bestimmter Teil der Ukraine wurde weg von Obama genommen"?
     
  12. #131 Michael aus G., 26.08.2019
    Zuletzt bearbeitet: 26.08.2019
    Michael aus G.

    Michael aus G. Space Cadet

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    leider zu weit wech von einem richtigen Flugplatz
    Na, ob das wirklich von ihm ist, ist noch fraglich. Möglich aber wärs.

    Fakt bei der Geschichte jetzt vom G7 ist nur, daß 3 Wochen nach seiner Wahl 2016 dieser Artikel im NGEO erschien. :rolleyes1:

    Und die Idee ist anfürsich von 1961...:rolleyes1:
     
  13. Mercur

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    @Jeroen
    Es wäre soviel leichter, wenn man es so vereinfachen könnte aber die extrem schnellen Wechsel im
    Bereich der US-Außenpolitik und immer wieder ganz tolle Ideen sind mittlerweile etwas zu schnell.^^

    Und hier mal der betreffende Link zu diesem groben "Dummfug":

    Trump verwirrt: Bomben gegen Hurrikans?

    Ach ja, ich habe mal zum Fun eine Berechnung mit einem 1000KT-Sprengsatz bei 200km/h gemacht -
    gute Zugrichtung, relativ schmaler Kegel aber heftige Zugweite (= Fallzeit der radioaktiven Partikel ca.
    3,5h bei Det.-Höhen von 0-1000m und das bei 200km/h im max. 40°-Winkel^^).

    Tja, vielleicht sollte mal einer diesem Mr. mal erklären, dass dieses erstens eine blöde Idee ist und es
    zweitens auch betreffs Atomdetonationen in der Atmosphäre internationale Verträge gibt... welche ja
    zu mindestens noch (?) gültig sind.
    Obwohl, vor ein paar Wochen gab es schon mal einen kleinen 6-Zeiler auf so einer gr. Seite mit dem
    man Russland schon mal einen Bruch des nuklearen Teststopps vorwarf. Das wird man die nächsten
    3-5 Jahre regelmäßig ab und zu mal leise andeuten (um später, wenn man mal bereit zum testen ist)
    sagen zu können, Russland verstößt ja seit 2019 dagegen.... hat ja schon beim INF-Vertrag so ganz
    gut geklappt mit so einer ähnlichen Masche.^^
     
  14. Jeroen

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    Noch etwa mehr Hintergrund fur die interessierte Leser.

    Friedliche Kernexplosionen (Vertrag), seit 1996 verboten.
    Peaceful nuclear explosion - Wikipedia
    Vor allem USA und USSR haben von 50iger bis 80-iger Jahre untersucht und sogar getest ob FKE moglich und sinnfoll waeren.
    Zum Beispiel die USSR hatte 239 solche Explosionen getestet, zwischen 1965 und 1988.

    Sogar ein Deutsche Professor aus Darmstadt wollte anfang Jahre 70-iger mit insgesamt 213 Explosionen jede 50x Hiroshima ein Wassertunnel in Afrika bauen….
    Friedrich Bassler - Wikipedia
     
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  15. #134 Stovebolt, 27.08.2019
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    Diese ganzen Experten im Weißen Haus, die jetzt den Kopf schütteln auf Trumps Vorschlag haben jahrzehntelang ihr eigenes Volk über die Konsequenzen eines Atomwaffeneinsatzes verar...

    Warum soll Trump als Nichtexperte jetzt klüger sein als die Fachleute?
    Gruß!
     
  16. Mercur

    Mercur Fluglehrer

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    @Jeroen
    Die UdSSR wollte mit dem Einsatz kleinerer Kernsprengköpfe mal gr. Kanäle in Mittelasien
    anlegen. OK, haben die auch ohne diesen Mist geschafft und zu unserem "Glück" tragen
    da jetzt "nur" einige Nachfolgestaaten rings um den ehemaligen Aralsee Umweltprobleme
    da dieser ja fast verschwunden ist.
    Kernwaffendetonationen knapp unter der Oberfläche sind so echt das "schmutzigste" was
    es da gibt, da wird so viel Dreck aufgewirbelt und der Fallout ist so verstrahlt, dass man
    dagegen Tschernobyl und Fukushima wie das Ausschütten von Sand mit einer Schaufel
    sehen muss.
     
  17. pok

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    Ich will Euch den Spass ja nicht verderben aber Praesident Trump hat diese Frage nie gestellt.
     

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  18. Jeroen

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    Nun ja Axios Reporter Jonathan Swan behauptet Trump hatte die Sache zweimal am Anfang seine Presidentschaft zur Sprache gebracht.
    Wenn Trump etwas behauptet muss das ja nicht immer auch stimmen….

    Der Program/Film Duck und Cover aus 1951/1952 ist illustratief fur erste der Jahre 50-iger, nach der Wasserstofbombe aus 1952 war der Film eigentlich schon veraltet.
    Ein guter und interessanter Artikel daruber von Sarah Pruitt
    https://www.history.com/news/duck-cover-drills-cold-war-arms-race
    Tatsachlich hatten verschiedene Massnahmen damals geholfen so sagte Professor Alex Wellenstein.
    Und
    Duck and Cover, Civil Defense Pamphlet
    Vorher gab es in 1950 "Survival under Atomic Attack"
    Survival Under Atomic Attack - Wikipedia
     
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  20. #138 Stovebolt, 28.08.2019
    Stovebolt

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    "Duck & Cover" war auch nur beipielhaft.
    Selbst Anfang der 1990er wurde in der BW offiziell noch das Verstecken hinterm aufgespannten Poncho gelehrt.
    Aber unsere Ausbilder haben dabei auch nur mit den Augen gerollt.
    Gruß!
     
  21. Sens

    Sens Alien

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    Heute machen nur die wenigsten Menschen noch einen Unterschied zur Art der Strahlung, die bei einer Detonation freigesetzt wird. Siehe z.B. Alpha-Strahlung. Da reicht tatsächlich ein Blatt Papier zur Abschirmung. Eine Aufnahme über die Atemwege oder ein Lecken an verstrahlten Teilchen, macht sie dagegen richtig gefährlich.
    Siehe zur jeweiligen Strahlung die biologische Wirkung.
    Da sich die Spätfolgen eines Fallout so schwer kalkulieren lassen ist man seit den 70igern zur stillschweigenden Übereinkunft gekommen, wann immer möglich, auf den Einsatz von Atomwaffen zu verzichten. Da es auch zukünftig Verstösse dagegen geben kann, wer es sehr Naiv auf die realen Schutzmöglichkeiten zu verzichten. Die Weltuntergangsszenarien dienen primär dazu, die Hemmschwelle möglichst hoch zu halten und damit gibt es einen sehr guten Grund, solche kaum haltbaren Annahmen infrage zu stellen.

    Fast jeder kennt die Zahl der Toten im ersten Weltkrieg als ein mahnendes Beispiel und fast niemand weis, dass in den Jahren 1918-20 weit mehr Menschen durch eine Epidemie ihr vorzeitiges Ende fanden.
    "Diese Zahl beinhaltet 9,7 Millionen Tote unter den Soldaten und rund 10 MillionenTote unter den Zivilisten. Die Alliierten des Ersten Weltkrieges verlieren mehr als 5 Millionen und die Mittelmächte knapp 4 Millionen Soldaten. Die geschätzte Anzahl an Verlusten während des Ersten Weltkrieges variiert enorm."
    Spanische Grippe – Wikipedia
     
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