wARLOCK
Fluglehrer
Ein 3,5 Kg Continuous Rod Sprengkopf entfaltet gegen Bodenziele allerdings nur eine sehr überschaubare Wirkung.
Das kann man eher ausschliessen.Oder sie werden einfach als Gefechtskopf verwendet, die bei Einschlag auslösen, so wie jeder normale GK. Vielleicht hauen die Russen gerade alle ihre alten Bestände raus, um sie noch irgend wie nutzbar zu machen.
Einen Aufschlagzünder hat sie schon, aber wie du schon richtig geschrieben hast, die Wirkung des GK ist bei gehärtenen Zielen gleich 0.Das kann man eher ausschliessen.
Der Gk einer Geran-2 kann bis 90 Kg wiegen, der Gk einer R-60 ist mit 3-3,5 Kg angegeben (Fragment-Stab-Splitter-Gk).
Wo ist bezüglich Waffenwirkung der Sinn?
Zündmechanismus R-60 basiert auf Infrarot; also auch nichts mit Aufschlagzündung ...
Hier mal ein Schnittfoto:
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File:Molniya R-60-head A382.jpg - Wikimedia Commons
Mehr Details zur R-60M hier:
Raketen- und Waffentechnischer Dienst (RWD) - Luft-Luft-Rakete R-60M (AA-8)
Solche Drohnen sind doch eh Fluggeräte mit One Way TicketIch vermute, nach dem Abschuss der Rakete, wird des Trägersystem nicht mehr Flugfähig sein.
Ja klar, ein Sekundärziel (und wenn es auch nur mit der Kinetischen Energie ist) fällt dann weg.Solche Drohnen sind doch eh Fluggeräte mit One Way Ticket
Hast du einen Blick auf die vorhergehende Seite geworfen?Vielleicht ist das ja der gedachte Zweck - Drohnenjäger bekämpfen?
.. so als Köder
Ich frage mich, wie das funktionieren soll. Die sind doch autonom, mit recht simplem Navigationssystem. Wie sollen die erkennen, dass ein Gegner in der Nähe ist? Wie wird der Startimpuls gegeben und von wem und wie? Merkwürdig.![]()
Du solltest schon lesen, was Du hier verlinkst.Zündmechanismus R-60 basiert auf Infrarot; also auch nichts mit Aufschlagzündung ...
Es sind 90 kg.Bei reduzierter Reichweite werden mittlerweile etwa 80 bis 90 kg schwere Gefechtsköpfe verwendet.
Danke für die Richtigstellung.Du solltest schon lesen, was Du hier verlinkst.
Es gibt die R-60 mit verschiedenen Gefechtsköpfen, Splitter oder Stabmantel mit Stäben aus abgereichertem Uran.
Und sie hat zwei unabhängige Zünder. Primär wie beim RWD geschrieben einen Funk-Annäherungszünder (das sind die beiden grünen Rechtecke auf beiden Seiten der Rakete), damit die Rakete in einem Abstand von ca. 5 Metern neben dem Ziel explodiert, um - insbesondere beim Versionen mit Stabmantel-GK - maximalen Schaden am Ziel (Flugzeug) anzurichten.
Die vorherigen Sidewinder/R-3S mit Einschlag im Ziel (Triebwerk) waren da zu wenig effektiv in der Wirkung im Ziel.
Der Aufschlagzünder ist dann quasi eine Doublierung.
Der Einsatz der R-60 auch gegen Bodenziele war auch regulär immer vorgesehen und steht so in den Dokumenten.
Soweit ich weiß, gab es anfangs für den Export (B-Exportländer ??) anfangs auch einen Splitter-GK analog R-3S.Danke für die Richtigstellung.
Da hast du natürlich völlig recht. Hatte hier Zünd- und Lenksystem verwechselt. - Man wird eben doch alt ...
Allerdings bei Gk ist mir nur nur der (alte) R-60 3 kg Stabmantel - Gk aus einer Zirkonium-Molybdän-Legierung mit Wolframstäben und der leicht verlängerte (neuere) R-60M 3,5 Kg, auch aus abgereicherten Uranstäben bekannt. Zweifel hier bei mir, ob Uran nur teilweise oder grundsätzlich, also auch bei Exportvarianten ...
Ein reiner Splitter-Gk, wie z.B. analog bei Buk etc. war und ist mir unbekannt.
Grob gesehen, ja.Diese Stäbe sind doch auch eine Art von Splitter.
Ракеты Р-60М применяются с "Гераней" для противодействия украинской авиацииDie R-60M wird vermutlich über eine Befehls- und Telemetrieverbindung sowie die Übertragung von Bildern des Wärmebildsensors Geran-2 an eine Bodenleitstelle gesteuert.
Starlink in the Russian-Ukrainian War - WikipediaIm September 2024 berichteten ukrainische Quellen, dass die Überreste einer abgeschossenen Geran 2 (russische Version der iranischen Shahed 136) ein Starlink-System enthielten, das über der Ukraine Internetverbindungen ermöglichte.
https://militarnyi.com/en/news/ukraine-is-modernizing-soviet-r-60-air-to-air-missiles/Bei der Modernisierung der R-60MK und anderer Raketenvarianten werden analoge Bauteile durch digitale ersetzt, wodurch die Empfindlichkeit der alten Infrarot-Zielsuchköpfe deutlich erhöht werden kann. Es heißt, „einige Unternehmen hätten eine fast zehnfache Verbesserung der Sensorempfindlichkeit erzielt“.
Darüber hinaus wird die Rakete für den Einsatz von Bodenraketen als Luftverteidigungssystem angepasst. Gleichzeitig betont Ihor Fedirko, dass dies nur eine Übergangslösung sei, die eine sinnvolle Nutzung ansonsten unbrauchbarer alter Raketen ermögliche.
Ich habe meine leisen Zweifel, ob das aus wirtschaftlicher Sicht so sinnvoll ist.Neben diesem zeitlichen Zusammenhang fällt die Aussage über "eine sinnvolle Nutzung ansonsten unbrauchbarer alter Raketen ..." auf.