Rob Mulder
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„The Few“ ist eine Reihe, die sich Verkehrsflugzeugen widmet, die nur in begrenzter Stückzahl produziert oder betrieben wurden und oft eng mit einer bestimmten Fluggesellschaft oder einer Nischenrolle in der frühen kommerziellen Luftfahrt verbunden sind. Diese Flugzeuge waren zwar selten, spielten jedoch häufig eine überproportional große Rolle bei der Entwicklung von Fluglinienbetrieb und Technologie. Dieser Band konzentriert sich auf die Familie der Farman Jabiru, die als erste französische Eindecker-Verkehrsflugzeugserie gilt.
Die Geschichte beginnt mit der Farman F.3X Jabiru (später als F.120 neu bezeichnet), die im September 1923 erstmals flog. Im selben Monat stellte sie ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis, indem sie den renommierten Grand Prix des avions de transport gewann. Dieses viermotorige Flugzeug stellte einen bedeutenden Fortschritt in der französischen Zivilluftfahrt dar, da es Nutzlastkapazität mit verbesserter Zuverlässigkeit kombinierte. Es wurde bald bei der Société Générale de Transport Aériens (SGTA – Lignes Farman) in Dienst gestellt und auf der Strecke Paris–Brüssel–Amsterdam eingesetzt, später auch mit Erweiterungen von Paris nach Köln und Berlin.
Neben der F.120 setzte SGTA–Lignes Farman auch die einmotorige F.170 Jabiru in ihrem Streckennetz ein. Beide Typen blieben im Einsatz, bis sie durch fortschrittlichere und wirtschaftlichere Flugzeuge wie die Serien F.190 und F.300 ersetzt wurden – ein Spiegelbild des rasanten technologischen Fortschritts der 1920er Jahre.
Eine parallele Entwicklung ergab sich bei der Compagnie Internationale de Navigation Aérienne (CIDNA), die eine dreimotorige Variante namens F.4X Jabiru (später F.120 T) betrieb. Diese Version erweiterte die Reichweite der Jabiru über Mittel- und Osteuropa hinweg und bediente Strecken in die Schweiz, die Tschechoslowakei, Österreich, den Balkan und nach Polen. Die Anpassungsfähigkeit des Jabiru-Entwurfs führte zu weiteren Entwicklungen sowohl ziviler als auch militärischer Varianten und unterstreicht seine Bedeutung als Übergangstyp in der Luftfahrtgeschichte.
In Skandinavien gipfelte das Interesse an der Jabiru in ihrer Erprobung durch Det Danske Luftfartselskab A/S (DDL, Danish Air Lines). Nach einem Demonstrationsflug im Mai 1925 und anschließenden Tests im September und Oktober 1925 bestellte DDL vier Farman F.121 Jabiru, um ihr wachsendes Streckennetz zu unterstützen, darunter eine neue Verbindung von Kopenhagen über Hamburg nach Köln. Bemerkenswert ist, dass zwei dieser Flugzeuge in Lizenz auf der dänischen Marinewerft Orlogsværftet gebaut wurden – ein frühes Beispiel für lokale Flugzeugproduktion in Nordeuropa.
Trotz ihres Potenzials erwies sich die Jabiru im dänischen Einsatz als weniger erfolgreich. Betrieblichen Herausforderungen und relativ hohe Betriebskosten machten sie weniger wettbewerbsfähig, und sie wurde schrittweise durch die effizientere einmotorige Fokker F.VIIa ersetzt. Dieser Übergang veranschaulicht einen allgemeinen Trend der Branche hin zu einfacheren und wirtschaftlicheren Flugzeugkonstruktionen in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts.
Dieses Buch dokumentiert die Einsatzgeschichte der Farman Jabiru bei SGTA–Lignes Farman, CIDNA und DDL ab 1925. Basierend auf umfangreicher Archivforschung ist es reich illustriert mit mehr als 300 Fotografien, ergänzt durch detaillierte Tabellen und sorgfältig ausgearbeitete Farbprofile. Zusammen vermitteln diese Elemente ein umfassendes Bild einer wegweisenden, jedoch oft übersehenen Verkehrsflugzeugfamilie, die den frühen europäischen Luftverkehr maßgeblich mitprägte.
Das Buch enthält ein Vorwort von Pierre Farman, dem Enkel von Dick Farman.
Versandt wird ab Mai 2026 folgen.
Bestellungen: FARMAN JABIRU
Die Geschichte beginnt mit der Farman F.3X Jabiru (später als F.120 neu bezeichnet), die im September 1923 erstmals flog. Im selben Monat stellte sie ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis, indem sie den renommierten Grand Prix des avions de transport gewann. Dieses viermotorige Flugzeug stellte einen bedeutenden Fortschritt in der französischen Zivilluftfahrt dar, da es Nutzlastkapazität mit verbesserter Zuverlässigkeit kombinierte. Es wurde bald bei der Société Générale de Transport Aériens (SGTA – Lignes Farman) in Dienst gestellt und auf der Strecke Paris–Brüssel–Amsterdam eingesetzt, später auch mit Erweiterungen von Paris nach Köln und Berlin.
Neben der F.120 setzte SGTA–Lignes Farman auch die einmotorige F.170 Jabiru in ihrem Streckennetz ein. Beide Typen blieben im Einsatz, bis sie durch fortschrittlichere und wirtschaftlichere Flugzeuge wie die Serien F.190 und F.300 ersetzt wurden – ein Spiegelbild des rasanten technologischen Fortschritts der 1920er Jahre.
Eine parallele Entwicklung ergab sich bei der Compagnie Internationale de Navigation Aérienne (CIDNA), die eine dreimotorige Variante namens F.4X Jabiru (später F.120 T) betrieb. Diese Version erweiterte die Reichweite der Jabiru über Mittel- und Osteuropa hinweg und bediente Strecken in die Schweiz, die Tschechoslowakei, Österreich, den Balkan und nach Polen. Die Anpassungsfähigkeit des Jabiru-Entwurfs führte zu weiteren Entwicklungen sowohl ziviler als auch militärischer Varianten und unterstreicht seine Bedeutung als Übergangstyp in der Luftfahrtgeschichte.
In Skandinavien gipfelte das Interesse an der Jabiru in ihrer Erprobung durch Det Danske Luftfartselskab A/S (DDL, Danish Air Lines). Nach einem Demonstrationsflug im Mai 1925 und anschließenden Tests im September und Oktober 1925 bestellte DDL vier Farman F.121 Jabiru, um ihr wachsendes Streckennetz zu unterstützen, darunter eine neue Verbindung von Kopenhagen über Hamburg nach Köln. Bemerkenswert ist, dass zwei dieser Flugzeuge in Lizenz auf der dänischen Marinewerft Orlogsværftet gebaut wurden – ein frühes Beispiel für lokale Flugzeugproduktion in Nordeuropa.
Trotz ihres Potenzials erwies sich die Jabiru im dänischen Einsatz als weniger erfolgreich. Betrieblichen Herausforderungen und relativ hohe Betriebskosten machten sie weniger wettbewerbsfähig, und sie wurde schrittweise durch die effizientere einmotorige Fokker F.VIIa ersetzt. Dieser Übergang veranschaulicht einen allgemeinen Trend der Branche hin zu einfacheren und wirtschaftlicheren Flugzeugkonstruktionen in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts.
Dieses Buch dokumentiert die Einsatzgeschichte der Farman Jabiru bei SGTA–Lignes Farman, CIDNA und DDL ab 1925. Basierend auf umfangreicher Archivforschung ist es reich illustriert mit mehr als 300 Fotografien, ergänzt durch detaillierte Tabellen und sorgfältig ausgearbeitete Farbprofile. Zusammen vermitteln diese Elemente ein umfassendes Bild einer wegweisenden, jedoch oft übersehenen Verkehrsflugzeugfamilie, die den frühen europäischen Luftverkehr maßgeblich mitprägte.
Das Buch enthält ein Vorwort von Pierre Farman, dem Enkel von Dick Farman.
Versandt wird ab Mai 2026 folgen.
Verfasser: | Rob J. M. Mulder |
|---|---|
Format: | 280 Seiten, Format 210 × 224 mm (A4), 348 Abbildungen, 16 Profilzeichnungen, 2 Schnittzeichnungen (F.3X/F.121 und F.170), 25 farbige Broschüren und Plakate, Index. Das Buch enthält ein Vorwort von Pierre Farman, dem Enkel von Dick Farman. |
Sprache: | English |
Verlag: | European Airlines Rob Mulder |
ISBN: | 978-82-93450-34-4 |
Preis: | NOK 450.- (+pp) Internationale Bestellungen enthalten keine lokale Mehrwertsteuer, Zölle und/oder Steuern in Ihrem Land. |
Bestellungen: FARMAN JABIRU