Neues Europ. Kampfflugzeug - Eurofighter Nachfolger

Diskutiere Neues Europ. Kampfflugzeug - Eurofighter Nachfolger im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S037604212300043X In Europa verfügen nur RR und Safran über das notwendige Wissen für dieses...
seahawk

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Es ist völlig egal. Deutschland kann kein eigenes Flugzeug bauen und auch kein eigenes Triebwerk. Wenn man nicht mit den Franzosen geht, wird man die Briten brauchen.
 

Sens

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Dort gibt es den aktuellen Stand und bisher läuft noch alles nach Plan, so das sich immer mögliche Verzögerungen nicht damit erklären lassen.
 
sixmilesout

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Wollen ist der erste Schritt zu Besserung.

Airbus-Betriebsrat bevorzugt Fighter-Bau ohne Dassault

Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats von Airbus Defence and Space, Thomas Pretzl, möchte beim Future Combat Air System (FCAS) am liebsten ohne den französischen Partner Dassault mit dem Bau des New Generation Fighter fortfahren. „Wir wollen endlich wieder ein gutes Kampfflugzeug entwickeln und bauen.“ Am besten werde das ohne Dassault gelingen und ohne dabei die deutsch-französischen Beziehungen zu beschädigen, sagte Pretzl laut Mitteilung seines Büros heute im Rahmen einer Betriebsversammlung am Airbus-Standort Manching.

 

fant66

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Das ist die Meinung des Betriebsrates, die Führung sieht das "noch" anders. Da geht man noch von Einigung aus.
 
Edding321

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Sagen wir mindestens interessant für Fliegerei Nerds, aber auch exotisch.


Die Antwort bezüglich #fcas ist einfach.

Einfach machen, ohne Dassault.

MBB und DASA haben in den 90er Jahren bahnbrechende Prototypen entwickelt, die politisch verhindert wurden.

MBB Lampyridae war ein Stealth-Kampfflugzeug aus den frühen 80er Jahren.

TDEFS war in den 90er Jahren konzeptionell nah am F35A.“

 
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AMeyer76

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Mit nur einem Seitenleitwerk? Da müssten die Radarstrahlen durchgehen, sonst wäre das kein Stealth.
 

Sens

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arneh

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Mit nur einem Seitenleitwerk? Da müssten die Radarstrahlen durchgehen, sonst wäre das kein Stealth.
Ja, was sie sich dabei gedacht haben mögen (wenn der Teil der Auslegung ernst gemeint war) erschließt sich nicht so ganz auf Anhieb, da das mit den Tragflächen einen rechten Winkel ergibt und genau diese rechten Winkel funktionieren halt prima als Reflektoren und deren Vermeidung ist daher Grundlage bei jeder VLO Betrachtung. Vielleicht zur 'Täuschung der Russen' :biggrin: . Gut die Überdeckungsfläche der senkrecht zu einander stehenden Flächen ist durch das Fehlen eines Heckleitwerkes und dem Versatz der Hauptfläche in Längsrichtung nicht sehr groß, und es wäre auch nur bei Radarbeleuchtung von der Seite-oben ein echtes Problem, aber wenn man dann Kurven fliegt kann es einen trotzdem beißen.
Da TKF ursprünglich mal mit V- förmigem Doppelleitwerk geplant war, kannte man das Konzept bei MBB offenbar und daher mutmaße ich mal das MBB/DASA das ggf. hierbei auch noch hinbekommen hätten. Radarabsorbierende Materialien und Triebwerkseinlauf- Blocker/S-ducts sind aber ein anderes Thema, da weiß ich nicht wie weit man da genau damals war. Leider wird alles Wissen aus der Zeit mittlerweile weg sein. Trotzdem spannend, dass man mal durchaus technologisch vorne mit dabei war.
 
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Sens

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Das ist eine sehr wohlwollende Selbstwahrnehmung.
 

baujahr69

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Wenn ich den Part zur Konstruktion aus dem oben zitierten Link zu Wikipedia lese und mit meinem schmalen Amateuerwissen richtig verstehe war MBB Mitte der 80er durchaus auf einem guten Weg zu Stealth....und anscheinend nicht weit weg von der F-117...
Konstruktion
Die Konturen des Flugzeugs waren nach dem Polyederprinzip, ähnlich der Oberfläche der F-117, gestaltet und wiesen keine rechten Winkel oder gerundete Flächen auf. Die Konstrukteure unter der Leitung von G. Löbert legten das Polyederprinzip noch strenger aus als die F-117-Entwickler, so dass die Lampyridae in Berechnungen und bei Versuchen mit dem 1:1-Mock-up bessere Tarnkappeneigenschaften als die F-117 zeigte,[6] obwohl sie über weniger als halb so viele Facetten verfügte.[7] Die Maschine sollte Überschallgeschwindigkeit erreichen können.
 

Sens

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Sie waren noch nicht einmal in der Nähe. Das ist nur das, was Dr Gerhard Löbert reklamiert, wohlwissend, das es keine Vergleichsmöglichkeit mit der einsatzfähigen F-117 gab und gibt. Entscheidend ist immer die mögliche Dämpfung im X-Band.
Auch für das TDEFS gibt es nur Darstellungen mit externen Lasten.


DASA (Luft- und Raumfahrtkonzern) hat einen Nachfolger namens TDEFS (Technology Demonstrator for Enhancement and Future Systems) mit einem Windkanal-Modell FTT (Fliegender Technologie-Träger) entwickelt, jedoch war die Technik in den 90er Jahren schon veraltet und das Projekt wurde beendet.[4][5]
Die Details im folgenden Link offenbaren, das man nur die primäre Formgebung von Modellen verglichen hat.
Ohne einen genauen Eingangswert, lässt sich die Angabe zur möglichen Dämpfung nicht quantifizieren. -20 bis -30 dB sagen nur aus das eine Dämpfung um die Faktoren 100 oder 1000 erreicht wurde. Wobei die tatsächliche Dämpfung, durch den jeweils höchsten Spike bestimmt wird.
 
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alois

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Man hat Formen untersucht, aber keine kompletten Flieger. Ist schon ein anderes Ding das Lastenheft des Bestellers mit all den Systemen in eine Form zu pressen, sodass das Endprodukt mit all seinen notwendigen Öffnungen und dergleichen immer noch die Stealtheigenschaften besitzt, wie die reine Form, die in Studien untersucht wurde. Da war und ist Deutschland immer noch sehr weit weg.
 
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‪Sollte der heutige für die 🇺🇦 Ukraine sehr gute Deal (Absichtserklärung) mit den 100 Rafale tatsächlich zu Stande kommen, wäre damit wohl gleichzeitig das definitive Aus von FCAS endgültig besiegelt. ‬
‪Dassault + 🇫🇷 Frankreich sicherten sich damit auf jeden Fall die Finanzen für das eigene FCAS Projekt !‬
 
Andreas Beck

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Ich nenn das mal einfach "Querfinanzierung"......
 

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Wieviele Mrd. hat die Totgeburt FCAS mit Frankreich dem dt. Steuerzahler gekostet?
Ausser Airbus & Ariane bei dem es immer Querelen gibt, gibts doch kein reibungsloses Projekt mit den Franzosen.
Die Franzosen wollen alles allein machen, sollen Sie es dann auch. Punkt. Kein Geld mehr vom dummen Michel.
 

Sens

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Wieviele Mrd. hat die Totgeburt FCAS mit Frankreich dem dt. Steuerzahler gekostet?
Ausser Airbus & Ariane bei dem es immer Querelen gibt, gibts doch kein reibungsloses Projekt mit den Franzosen.
Die Franzosen wollen alles allein machen, sollen Sie es dann auch. Punkt. Kein Geld mehr vom dummen Michel.
Bisher noch keine Mrd und das FCAS läuft ja weiter. Nur beim NGF sind die Deutschen raus.
 

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Dassault + 🇫🇷 Frankreich sicherten sich damit auf jeden Fall die Finanzen für das eigene FCAS Projekt !‬
Ist das so?
100 Rafale kosten wie viel? 15 Mrd€? Selbst wenn davon 30% Gewinn sind (was ich bei einem Angebot für die Ukraine stark bezweifle), wären das 4.5 Mrd€ die am Ende übrig blieben.
Zweifellos viel Geld, aber in Relation zu den erwartbaren Kosten für eine Neuentwicklung doch ehr eine bescheidene Summe.
Zudem ist Dassault immer noch ein gewinnorientiertes Unternehmen, die werden dieses Geld nicht einfach 1:1 dem französischen Staat schenken.
Weiterhin wird die Ukraine eine Wertschöpfung im eigenen Land verlangen, was den Kuchen für Dassault kleiner werden lässt.

Sollte dieser Deal zustande kommen - was noch lange nicht sicher ist - halte ich die unmittelbaren Auswirkungen auf FCAS/NGF für überschaubar.
 
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