TurkishSTAR
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Wenn man davon ausgeht, dass Dassault & Safran mit MTU beim FCAS an einer kompakten und leichten Triebwerksarchitektur festhält, stellt sich die Frage nach dem Leistungsoptimum. Ein solches Triebwerk würde sich voraussichtlich in einem Schubbereich von 23.000 bis 25.000 lbf mit Nachbrenner bewegen, wobei ein hoher Trockenschub von 18.000 bis 19.000 lbf für die Supercruise-Fähigkeit entscheidend wäre.
Um die strengen Anforderungen Deutschlands an Luftüberlegenheit und Reichweite zu erfüllen, stößt ein derart kompaktes Design an physikalische Grenzen für das eigene Deutsche FCAS Modell. Eine Leistungssteigerung mittels FADEC-Tuning auf 26.000 bis 27.000 lbf wäre wahrscheinlich technisch noch machbar, würde jedoch gravierende Nachteile mit sich bringen:
Um die strengen Anforderungen Deutschlands an Luftüberlegenheit und Reichweite zu erfüllen, stößt ein derart kompaktes Design an physikalische Grenzen für das eigene Deutsche FCAS Modell. Eine Leistungssteigerung mittels FADEC-Tuning auf 26.000 bis 27.000 lbf wäre wahrscheinlich technisch noch machbar, würde jedoch gravierende Nachteile mit sich bringen:
- Thermische Belastung: Das „Heißlaufen“ des Triebwerkskerns reduziert die Lebensdauer der Komponenten massiv.
- Wartungsintensität: Der beschleunigte Verschleiß erhöht die Kosten und reduziert die Einsatzbereitschaft.
- Effizienzverlust: Ein Anstieg des spezifischen Treibstoffverbrauchs (SFC) würde die Reichweite negativ beeinflussen.
- Materialwissenschaft: Der konsequente Einsatz modernster Verbundwerkstoffe (CFK/Composite) ist zwingend erforderlich.
- Strukturelle Leichtbauweise: Kritische Komponenten müssten vermehrt durch hochfeste Titanlegierungen ersetzt werden, um das Gesamtgewicht so gering wie möglich zu halten.
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