neues Europ. Kampfflugzeug - Eurofighter Nachfolger

Diskutiere neues Europ. Kampfflugzeug - Eurofighter Nachfolger im Jets Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Würde ich auch so einschätzen, aber die Ablehnung der F-35 hat andere, politische Gründe. Dass es wieder eine einstrahlige Lockheed-Maschine ist...
lowdeepandhard

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Sie würde meines Erachtens perfekt als Tornadoersatz passen..und soweit ich mich erinnere ist sie mittlerweile (oder sind gerade dabei) für die B61 Bombe zugelassen.
Ich weiß wirklich nicht warum man sich da so ziert!? Bis dieses FCAS , vor allem im Luft-Boden Bereich, voll einsetzbar sein wird werden „jetzt“ beschaffte F-35A schon fast abgeflogen sein :014:
Würde ich auch so einschätzen, aber die Ablehnung der F-35 hat andere, politische Gründe. Dass es wieder eine einstrahlige Lockheed-Maschine ist, interessiert, anders als hier bisweilen geunkt, niemanden. Dazu ist die F-104 viel zu lange her. Das Problem liegt vielmehr darin begründet, dass die französische Politik bzw. Dassault (beim französischen Verständnis von Industriepolitik ist das schwer auseinanderzuhalten) in einer deutschen F-35-Beschaffung ein mögliches Problem für den deutschen Verbleib im FCAS-Projekt gesehen hat. So nach dem Motto "wenn's bei FCAS gerade schlecht läuft, können die ja dann einfach aussteigen und mehr F-35 kaufen". Daher wehte wohl der stärkste Gegenwind.

Darin liegt übrigens, zumindest nach britischer Einschätzung, der echte Mehrwert von multinationalen Programmen. Wenn ich mich recht erinnere, war der Tornado, wenn überhaupt, kaum günstiger als die UKVG-Planungen der frühen 70er. Die Einsparungen durch die größeren Stückzahlen werden durch den hohen Koordinationsaufwand zeitlich wie finanziell weitgehend aufgefressen. Aber: mehrere involvierte Partner machen es wesentlich schwerer, dass ein Großprojekt aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Großwetterlage "mal eben so" eingestellt wird.
 

arneh

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Vielleicht tut sich die Politik mit der F-35 einfach deswegen schwer, weil sie nicht ganz zum aktuellen Bedarf passt...
Ich denke, man tut sich immer noch etwas schwer, weil sie nur 1 TW hat und vor allem (und das war der 'Killer') tut man sich schwer, weil Frankreich in Bezug auf FCAS den ganz großen Knüppel dagegen ausgepackt hatte.
 

Stinkmorchel

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Dieses „auf TeufelKomm raus“ mit den Franzosen anschmusen geht mir gehörig auf den S.ack......
Am besten wird Madame LePen Präsi dort - dann kann man wieder eins , zwei Schritte zurückmachen.
Für einen FCAS Ausstieg und eine F-35 Beschaffung wohl aber zu spät.

Ich wiederhole mich : mehr an die Briten anlehnen. Zumal deren RAF ja auch den Weg Typhoon und F-35 (nwenn im Moment auch nur die B..) geht.
Und dann gemeinsam sich um den Typhoon Nachfolger Tempest kümmern.
Tornado und Eufi wurde ja auch ohne Frankreich dafür aber mit Britannien entwickelt.

Aber ich schweife ab, sorry.
 
AMeyer76

AMeyer76

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LePen bloß nicht. Bitte nicht hinauf beschwören
 

arneh

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Ich wiederhole mich : mehr an die Briten anlehnen. Zumal deren RAF ja auch den Weg Typhoon und F-35 (nwenn im Moment auch nur die B..) geht.
Und dann gemeinsam sich um den Typhoon Nachfolger Tempest kümmern.
Tornado und Eufi wurde ja auch ohne Frankreich dafür aber mit Britannien entwickelt.
Aus reiner Militärischer/Rüstungs- Sicht wäre das vermutlich tatsächlich eher einfacher als mit den Franzosen. Aber aus allgemeinen Europapolitischen Erwägungen heraus wird das speziell nach dem BREXIT nicht passieren. Das würde die EU wohl sprengen.
 

Stinkmorchel

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wegen einem Rüstungsprojekt ? Denke eher nicht!
Aber wie gesagt , die Sache wird so laufen wie „geplant“ - welche Abstriche im Laufe der Zeit gemacht werden , wird man sehen.
Werden dann später teuer wieder nachgerüstet , kennt man ja.
 

alois

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Viel besser wäre die Engländer mit ins Boot zu holen. Die werden sich mit dem Projekt eh finanziell verheben, da nach Brexit es mit der Wirtschaft nicht mehr so gut läuft. Rüstungsprojekte sind eh EU unabhängig. Wichtig ist die NATO Zugehörigkeit.
 
atlantic

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vieleicht läuft es ja ganz verrückt
jetzt noch FCAS mit F-D und E und Tempest mit GB und S

und es könnte ja sein das daraus irgendwann nur noch ein Muster entsteht und die 5 sind plötzlich alle in einem Boot

Ich sag mal................ nichts ist unmöglich
 
Pak

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Ohne Deutschland, Dassault wird allein ein neues Kampfflugzeug entwickeln. Sie beherrscht alle Fähigkeiten und hat es schon in der Vergangenheit bewiesen. Aber es wird ein schrecklicher Misserfolg für Europa sein.
 
hakö

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LePen bloß nicht. Bitte nicht hinauf beschwören
Ihr habt alle viel zu viel Angst vor den Rechtsnationalen Parteien in Europa.
Seht euch doch uns (Österreich) an; wir haben dem Wähler der der FPÖ auf den Leim ging entsprochen und diese Idiote in Regierungsämter berufen.
Was war? Sie haben sich jedesmal als nicht qualifiziert erwiesen und sind mittlerweile in der politischen Bedeutungslosigkeit versunken und treten nur noch als krakelende Querulanten in Erscheinung.
So sollten es alle EU-Staaten machen; der Wähler ist nach seiner Entäuschung über sie, dann doch reifer als man glaubt.
 
Schramm

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Ihr habt alle viel zu viel Angst vor den Rechtsnationalen Parteien in Europa.
...
So sollten es alle EU-Staaten machen; der Wähler ist nach seiner Entäuschung über sie, dann doch reifer als man glaubt.
:84: ich weiß nicht recht ... ist in "D" ja schon mal schief gegangen ... und noch so ein "Experiment" möcht ich nicht mitmachen --- OT out
 

alois

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Ja, wir neigen immer dazu zu übertreiben. Aber ich glaube trotzdem nicht an Le Pen in Frankreich. Die Mehrheit wird sie nie hinbekommen. Internationale Projekte waren bisher auch frei von innerparteilichen Quereleien und neuen Regierungen. Ich sehe auch mit FCAS kein Problem, je nachdem wer die Regierung anführt. Verträge sind Verträge und die werden eingehalten. Hat bisher jeder gemacht, sowohl rechts wie auch links.
 
Pak

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Selbstvertrauen ist gut, aber auch das französische Budget hat seine Grenzen.
Sie haben Recht aber das neues Kampfflugzeug und die SSBN werden wahrscheinlich die erste Priorität sein. Der neue Flugzeugträger der zweite, und der neue Panzer und das MPA der letzte.
 

wARLOCK

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Dennoch hätte ein Alleingang bei FCAS vermutlich erhebliche Auswirkungen auf die Projekte der übrigen Streitkräfte. Will man das vermeiden führt an einem Partner kein Weg vorbei.
 

Mic1

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Dennoch hätte ein Alleingang bei FCAS vermutlich erhebliche Auswirkungen auf die Projekte der übrigen Streitkräfte. Will man das vermeiden führt an einem Partner kein Weg vorbei.
Auch Frankreich wird nicht mehr in der Lage sein, so ein Projekt alleine zu stemmen, die Zeiten sind vorbei, auch wg. der Komplexität des Projekts, es ist ja nicht nur wie früher ein Jet, sondern der ganze Rattenschwanz (Clouds, Drohnen etc...). Und die Aussage, aus Frankreich mit den Briten wäre besser zusammenzuarbeiten. Ich glaube eher D hat großes Interesse FCAS und Tempest zusammenzulegen, wird aber von F torpediert, weil sie bei der Gewichtung und dem Führungsanspruch deutlich zurückstecken müssten...


Aber so wie es ausschaut ist man mit F eh kurz vor einer Lösung...
Sehr interessantes Interview mit dem vorsitzenden des Verteidigungsausschuss Wolfgang Hellmich SPD im Deutschlandfunk:
 
Edding321

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Die französische Sicht auf FCAS

 

alois

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Wenn ich das so lese, wie schwierig Deutschland als Partner ist und auch in anderen Projekten als stabiler Partner versagt hat, dann glaube ich auch eher, dass man sich von Deutschland verabschieden wird und sich mit UK zusammen tun wird. Der Text spiegelt auch meine Meinung wieder, dass Deutschland kaum Technologie beizutragen hat. Deutschland kann nur als Juniorpartner auftreten, aber nicht in dieser selbstüberschätzenden Manier (oder gar großkotzig), wie es Deutschland so macht. Deutschland sollte erst mal dieF-18 kaufen und irgend wann später das fertige FCAS, also das Flugzeug. Die dazu gehörigen Drohnen wird Deutschland nie kaufen bzw entwickeln. Dazu ist die politische Lage in Deutschland noch nicht reif.
 

arneh

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Deutschland kann nur als Juniorpartner auftreten, aber nicht in dieser selbstüberschätzenden Manier (oder gar großkotzig), wie es Deutschland so macht.
Sorry, aber so (sich klein machen) geht man nicht in Verhandlungen rein! Im schlimmsten Fall kommt man so am Ende raus und dann muss man scharf nachdenken, ob man das zu den Konditionen wirklich machen will
Deutschland sollte erst mal dieF-18 kaufen und irgend wann später das fertige FCAS, also das Flugzeug.
Das macht aber nur Sinn, wenn es dann wirklich günstig ist. Hätte aber den Vorteil, dass man dann zwischen NGAD, Tempest oder FCAS das beste Preis/Leistungsverhältnis raussuchen könnte. Wenn man bereit ist, die eigene Militär- Luftfahrt aufzugeben, wäre das ein durchaus valider Weg.
Die dazu gehörigen Drohnen wird Deutschland nie kaufen bzw entwickeln.
Prognosen sind immer schwierig.
Insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen.
 

alois

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Wenn man die eigene Militärluftfahrt nicht aufgeben will, sollte man als zuverlässiger Partner auftreten und einmal zugestandene Zusagen auch einhalten und man sollte auch seine eigenen Grenzen kennen und nicht ein Projekt an die Wand fahren, weil man unbedingt mehr haben will als einem zusteht. Man kann auch nicht zwischen Tempest und FCAS auswählen, weil England nie Tempest durchziehen können wird. Es ist ein Wink an die Franzosen sich da einzubringen. FCAS wird Französisch/Britisch mit Spanien, Italien und Schweden als Juniorpartner. Immer hat man mit Frankreich und Schweden zwei Länder die aktuell bzw in den letzten Jahren Kampfflugzeuge entwickeln. Mit Spanien und Italien Länder die auch sonst Militärflugzeuge entwickeln, (AMX und Jet-Trainer). Deutschland hat nur als Teilhaber mitgewirkt und die AlphaJet, wo Deutschland 50% beigetragen hat ist schon über 40 Jahre her. Deutschland hat fast keine militärische Flugzeugentwicklung, bis auf Transporter, auch als Teilhaber und nicht einer der ein solches Projekt allein durchziehen könnte. Deutschland kann Geld und Werkbänke beitragen, um es mal auf die Spitze zu treiben.
 
Thema:

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