neues Europ. Kampfflugzeug - Eurofighter Nachfolger

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Onkel-TOM

Onkel-TOM

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Vielleicht wäre es die vernünftigste Lösung lieber nur die F-35A als Tornado-Nachfolger von der Stange zu beschaffen und dann den EF mit dem neuen Europäischen Kampfflugzeug zu ersetzen!?
Wir niemals passieren,die heimische Industrie und Frankreich würden auf die Barrikaden gehen wegen dem FCAS,es wird wohl ein Flottenmix werden,der größte Anteil werden neue EF werden(inklusive Ersatz für die T1) und ein kleiner Anteil für die NT wird aus den USA kommen,somit bekommt jeder ein Stück vom Kuchen ab,unsere Politiker/Airbus und Frankreich sind zufrieden und Onkel Donald auch mit dem Anteil STH und dem US Jet Anteil für die NT.
 

Sens

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Oder man gibt endlich die nukleare Teilhabe auf.
Die Ukraine wünscht sich, sie stände noch einmal vor dieser Wahl. Die anderen Europäer haben die F-35 gewählt und bleiben dabei.
Nukleare Teilhabe – Wikipedia
Es macht keinen Sinn sich neue Eurofighters auf den Hof zu stellen, wenn deren Nachfolger ab 2030 verfügbar wird.
 
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alois

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Egal wie man es macht, wenn nukleare Teilhabe, dann muss man seine Geheimnisse offenbaren. Will man das? Auch beim Tornadonachfolger muss man das tun, genau so wie mit dem EF. Und wenn man sich 35 F-35 auf den Hof stellt, was will man mit lächerlichen 35 kleinen Atombomben, von denen vielleicht die Hälfte durch kommt? Dann kann man gleich komplett darauf verzichten, denn die Bundeswehr kann damit nicht drohen. Die A-Waffen gehören ganz allein den USA und sie dürfen nur nach Wünschen der USA eingesetzt werden und auf Ziele, die von den USA bestimmt werden. Ich sehe keinen Sinn darin.

Dass sich die USA acht Jahre für die Integration Zeit lassen ist auch klar. Immerhin sind sie gerade dabei ihr Arsenal mit der neuen B61 umzurüsten und müssen ihre eigenen Flieger anpassen. Viele gibt es nicht die sich damit beschäftigen und die brauchen so ihre Zeit.
 

LFeldTom

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Dass sich die USA acht Jahre für die Integration Zeit lassen ist auch klar.
Die Rede war davon, dass man einen Zeitrahmen von insgesamt acht Jahren schätzt. Es ist ja nicht so, dass man eine fertige Lösung in der Schublade liegen hat. Und mit ein paar Kabeln zusätzlich verlegen ist man auch nicht durch. Reißbrett, Prototyp, Erprobung, und dann erst Verifizierung in den Staaten.
 

Sens

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Egal wie man es macht, wenn nukleare Teilhabe, dann muss man seine Geheimnisse offenbaren. Will man das? Auch beim Tornadonachfolger muss man das tun, genau so wie mit dem EF. Und wenn man sich 35 F-35 auf den Hof stellt, was will man mit lächerlichen 35 kleinen Atombomben, von denen vielleicht die Hälfte durch kommt? Dann kann man gleich komplett darauf verzichten, denn die Bundeswehr kann damit nicht drohen. Die A-Waffen gehören ganz allein den USA und sie dürfen nur nach Wünschen der USA eingesetzt werden und auf Ziele, die von den USA bestimmt werden. Ich sehe keinen Sinn darin.

Dass sich die USA acht Jahre für die Integration Zeit lassen ist auch klar. Immerhin sind sie gerade dabei ihr Arsenal mit der neuen B61 umzurüsten und müssen ihre eigenen Flieger anpassen. Viele gibt es nicht die sich damit beschäftigen und die brauchen so ihre Zeit.
Es geht um Abschreckung. Nur wer über eine Atomwaffe verfügt, der kann sie auch einsetzten. Jeder mögliche Angreifer muss befürchten, dass er mit seinem nichtatomaren Angriff schon die atomare Schwelle der NATO überschreiten kann.
Da es zur Zeit keine Macht der Welt gibt, die die NATO, Russland oder China atomar entwaffnen kann, bleibt das immer ein unkalkulierbares Risiko für jeden Aggressor. Dort wo es Truppen der jeweiligen Atommacht oder ein Atomwaffenlager gibt, ist man relativ sicher, solange die Gegenseite keinen atomar geführten Konflikt riskiert. Damit das alles auch funktioniert, gibt es abgestufte Reaktionen auf Seiten der großen Atommächte. Sie lassen die Gegenseite aus eigenem Interesse niemals im unklaren über die eigenen Absichten.
Dazu gehört z.B. das Atomwaffen aus ihrem Lager geholt werden und in die Nähe ihrer Trägersysteme gebracht werden. Die Anzahl der Atomwaffen spielt keine Rolle, weil die Gegenseite z.B. niemals genau weis, wie viele Trägersysteme tatsächlich damit bestückt sind. Jedes Trägersystem generiert zwangsläufig eine potentielle Gefahr gegen alle möglichen Zielpunkte innerhalb seiner Reichweite, die sehr schnell zur Saturierung aller Verteidigungsmöglichkeiten führen kann.
Die nukleare Teilhabe ist eine gewollte Verknüpfung des damit verbundenen Risikos. Wird dieses ohne Not aufgekündigt, dann könnten sich Russland und die USA, je nach nationalem Interesse, z.B. auf eine jeweilige Einflusszone in Europa einigen.
Die Russen haben ja schon das Nervenkostüm der Balten und Polen getestet. Die Ukraine wird ja schon als russische Einflusszone akzeptiert.

Was das neue europäische Kampfflugzeug angeht, da haben wir im Gegensatz zu den Franzosen ein Problem. Selbst wenn die Franzosen uns einen Zugriff auf ihre Atomwaffen gewähren sollten, dann wäre dieses Völkerrechtlich nicht möglich. Die Franzosen müssten dieses Kampfflugzeug auch den Amerikanern offenbaren. Unsere Verantwortlichen sind in einer selbst verursachten Zwickmühle. Was die F-35 angeht, da hatte man aus politischen Opportunismus nicht an die fatalen Konsequenzen gedacht. Dem Tornado dürfte noch ein lange Dienstzeit in deutschen Diensten beschieden sein. Eine zukünftige Regierung wird es wohl richten oder eben nicht. .
 

alois

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Die Franzosen haben eine eigene A-Waffe und eigene Trägersysteme, im Gegensatz zu den Briten. Sie müssen nichts offenbaren.
 

GFork

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Die Franzosen haben eine eigene A-Waffe und eigene Trägersysteme, im Gegensatz zu den Briten. Sie müssen nichts offenbaren.
Das könnte dann die Lösung sein.
Man plant ja eh schon, erstmal ein Basisflugzeug zu bauen, welches noch nicht alle Funktionen beherrscht, ähnlich der T1 beim EF.
Man gibt dann also eine T1 den USA und lässt es qualifizieren, die neuen Komponenten für die T2+ weiß dann Frankreich zu Härten. Denn das müssen die ja eh wegen ihren eigenen Atombomben.

Zumindest so ähnlich...
 

arneh

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Und wenn man sich 35 F-35 auf den Hof stellt, was will man mit lächerlichen 35 kleinen Atombomben, von denen vielleicht die Hälfte durch kommt? Dann kann man gleich komplett darauf verzichten, denn die Bundeswehr kann damit nicht drohen.
Egal wie man jetzt zu dem Thema Zugriff auf Atomwaffen insgesamt steht.
Aber 35 VLO Jagdbomber (Richtig eingesetzt ist sowas fast nicht abzufangen -erst recht mit der Mk12, die aus einer größeren Distanz abgeworfen werden kann), die Atomwaffen tragen können sind KEIN Pappenstiel. Jeder von denen kann eine Großstadt oder zumindest einen ganzen Militärstützpunkt oder -Flughafen mit Tausenden Soldaten auf einen Schlag final ausradieren. Wenn Du mal auf die Landkarte schaust, wirst Du feststellen, dass im Rahmen der Reichweite (selbst wenn man von Polen aus operiert) da schon fast die Ziele ausgehen, selbst wenn man sich da mal den 'Lieblingsfeind' anschaut.
Ich bin kein Freund von Atomwaffen, aber in einer Welt wo es sie gibt, lebt sich halt deutlich sicherer auf der Seite, wo man sie hat....
 

arneh

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...was will man mit lächerlichen 35 kleinen Atombomben.
Weil dieser Satz so ein echtes Highlight ist, muss ich da irgendwie nochmal gesondert drauf eingehen. Diese "lächerliche kleine Bombe" hat selbst in der neuesten Yield- reduzierten Variante immer noch bis zu 50kT. Das ist das Vierfache der Hiroshima Bombe. Frühere Versionen des 'Bömbchens' hatten bis zu 400kT also das 30-fache der Hiroshima Bombe´.
Auch wenn Du es sicher weißt, aber Kt heißt Kilotonnen. Also hat selbst eine Mk12 immer noch die Sprengkraft von bis zu 50.000 Tonnen konventionellen Sprengstoffes, entspricht also der Sprengkraft von zigtausend schweren GBU-24 o.ä.
Nur um es mal in Perspektive zu setzen.
Wie gesagt: Ich bin an sich kein Freund der Existenz von Atomwaffen aber sie sind einfach eine andere Dimension...
 

Sens

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Die Franzosen haben eine eigene A-Waffe und eigene Trägersysteme, im Gegensatz zu den Briten. Sie müssen nichts offenbaren.
Schön für die Franzosen und schlecht für uns. Die Briten haben die F-35, eigene Atomwaffen und dazu eine besondere Beziehung zu den USA.
 

arneh

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Zurück zum Thema oder diskutieren wir hier über Bomben ?
Ja, schon OK, aber irgendwie war mir ein wenig die Signifikanz der Rolle über die wir hier reden (über die man ja durchaus streiten kann) durch diese Verniedlichung etwas zu tief gehängt worden.
 
seahawk

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Eigentlich hat das System schon versagt, wenn es jemals benutzt wird, denn das Ziel ist ja Abschreckung, nur wen muss Deutschland heute abschrecken?
 
nexus

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Den heutigen Sinn der NH hatte ich doch bereits in Post #158 versucht zu erläutern. Außerdem ist Deutschland Teil der NATO, und die hat tatsächlich noch etwas „abzuschrecken“.

Darüber hinaus der Hinweis, dass die Briten zwar F-35 haben, aber gar keine luftgestützten Nuklerwaffen, die W.177 wurde in den 90ern eingemottet. Deren atomare Abschreckung beschränkt sich auf die u-bootgestützen Polaris-Raketen. Was ja auch reicht.

Aber das ist alles schon ziemlich off-topic. Da es hier nicht um die Tornado- sondern um den Eurofighter-Nachfolge geht, schlage ich vor, hierhin thematisch zurückzukehren. Einverstanden?
 

Sens

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Wird der Nachfolger der "Eurocanards" stealth haben? Hier haben ja einige die Meinung geäußert, dass dies keine Relevanz mehr hat. Immerhin wären es fast zwei Dekaden bis wir über diese Technologie verfügen.

Die Briten haben sowie so eine Teilhabe, weil sie Gastland der Amerikaner sind.
 
jockey

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Eigentlich hat das System schon versagt, wenn es jemals benutzt wird, denn das Ziel ist ja Abschreckung, nur wen muss Deutschland heute abschrecken?
Heute ist nicht relevant, sondern entscheidend ist übermorgen :wink2:

Gibt es nichts praktikableres, als die "provisorische" F-35 als Atomwaffenträger? Der Nachfolger von Tornado und Eurofighter wird ja dann diese Rolle übernehmen.
 

Sens

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Heute ist nicht relevant, sondern entscheidend ist übermorgen :wink2:

Gibt es nichts praktikableres, als die "provisorische" F-35 als Atomwaffenträger? Der Nachfolger von Tornado und Eurofighter wird ja dann diese Rolle übernehmen.
Nein und der Nachfolger kann diese Rolle für Deutschland nicht mit übernehmen. Die System-Führerschaft haben die Franzosen und die müssten einer Offenbarung der Technologie an die Amerikaner zustimmen. Damit würde für sie auch ein wichtiges Argument für zukünftige Exporte entfallen, es sei denn es sollen auch amerikanische Waffen in das Nachfolgemodell integriert werden. Stichwort: Datenfusion.
 
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Stratified

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Ein EF mit Atombombe macht irgendwie auch nur mäßig Sinn. Wenn man die gegnerische Luftabwehr komplett eliminiert hat oder sie sowieso so schwach ist, das man mit einem konventionellen, nicht- tiefflugtauglichen (*) Kampfflugzeug 500km in gegnerisches Gebiet kommt, braucht man eigentlich auch keinen Instant Sunshine mehr!?
Nur ein klitze Kleinigkeit, wie stealth ist eine F-35 mit der B61-12?
Die F-35 kann die B61-12 nur extern transportieren.
 
Thema:

neues Europ. Kampfflugzeug - Eurofighter Nachfolger

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