News zum Tornado Nachfolger 20xx

Diskutiere News zum Tornado Nachfolger 20xx im Bundeswehr Forum im Bereich Einsatz bei; Vom Baltikum bis Moskau sind es Luftlinie 1000km. Tiefer im Feindesland war mein Opa auch nicht. Der F35 Combat Radius mit internal Fuel gibt das...
Ghostbear

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Testpilot
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Bei 1000 km Reichweite , willst du die F35 über Russland noch Auftanken? Um tief in den Russischen Luftraum zu kommen?
Vom Baltikum bis Moskau sind es Luftlinie 1000km. Tiefer im Feindesland war mein Opa auch nicht. Der F35 Combat Radius mit internal Fuel gibt das her.

Warum sind meine Annahmen „sonders Schrott“ ... geht es um die F35 Reichweite, Mission? Ich lass mich gerne belehren. Geht es um den Tornado Lufteinlauf? Der ist rückrüstbar. Gegenteiliges gerne mit Quellen belegen.
 

Aurel

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Die B61 ist für das angreifen größerer Truppenansammlungen gedacht, nicht für den nuklearen Zweitschlag.
Was man daraus macht, ist sicher ne andere Sache. Zumindest fällt es mir schwer die passenden Gardearmeen auszumachen.
 

alois

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Diese Truppenansammlungen wird es heute aber nicht mehr geben. Die Taktiken haben sich inzwischen völlig verändert. Also wird man damit alles was sich nicht bewegen kann bekämpfen. D.h. Industrieanlagen, Brücken, Häfen und dergleichen. Alles Ziele, die im Ernstfall schwer verteidigt sein werden. Sind alle bisher vorgestellten Systeme dazu vollumfänglich geeignet? Nein!
 

Sens

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Die B61 ist für das angreifen größerer Truppenansammlungen gedacht, nicht für den nuklearen Zweitschlag.
Was man daraus macht, ist sicher ne andere Sache. Zumindest fällt es mir schwer die passenden Gardearmeen auszumachen.
Deren Einsatz gegen ein militärisches Ziel bedeutet das Überschreiten der nuklearen Schwelle und eine gewollte Eskalation. Die gezeigte Bereitschaft zwingt die Gegenseite zu einer Neukalkulation seines politischen Ziels. Ein schnelles, militärisches Schaffen von Fakten, um sie danach politisch ab zu sichern ist jetzt nicht mehr möglich. Doch bis dieser Punkt erreicht ist, gibt es noch abgestufte Signale. Ist man jedoch überrascht und/oder schlecht vorbereitet, dann hat die konventionelle Abschreckung versagt und es bleibt auch kaum noch Zeit für abgestufte Signale. Streitkräfte in einem schlechten Zustand sind rausgeschmissenes Geld, weil sie die Gegenseite zu einer Fehlkalkulation verleiten kann.
Das hat man auch in der NATO erkannt und bemüht sich mit Manövern die konventionellen Möglichkeiten zu demonstrieren.
 

Sens

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Je mehr Lfz eine B61 transportieren können, desto schwieriger die Kalkulation der Gegenseite. Damit werden keine militärischen Gefechte gewonnen. Allein die Alarmierung so einer Staffel oder Geschwaders mit einer atomaren Rolle ist ein abgestuftes Signal.
 

GFork

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Diese Truppenansammlungen wird es heute aber nicht mehr geben. Die Taktiken haben sich inzwischen völlig verändert. Also wird man damit alles was sich nicht bewegen kann bekämpfen. D.h. Industrieanlagen, Brücken, Häfen und dergleichen. Alles Ziele, die im Ernstfall schwer verteidigt sein werden. Sind alle bisher vorgestellten Systeme dazu vollumfänglich geeignet? Nein!
Nunja... wieviel FlaRak hat man denn? MANPADS werden keine Abwehr sein...
Also wieviele S300/400 Syteme will man haben? Selbst das Tor Sytem kann dann nur noch die B61 selbst bekämpfen (was die letzte Rille wäre).
Was ich damit sagen will... ist man ertsmal durchgeschlüpft, ist es eine Waffe welche man gegen alles einsetzten kann, besonders gegen harte verbunkerte Ziele hinter den Linien.
Ich behaupte einfach mal, dass selbst Deutschland mit der Growler wieder in der Lage wäre, Löcher in die Flugabwehr zu reißen (wenn auch nur temporär).
Auch diese Bombe wird weiterhin Sinn ergeben und somit ein Werkzeug der Abschreckung bleiben.
 
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alois

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Man setzt heute auf Abstandswaffen. Warum gerade nicht bei taktischen Nuklearwaffen?
 

GFork

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Das ist nicht Thema.
Der Grund gegen die F15 ist einfach das Gesamtpaket der F18, mit dieser ist es möglich die Nukleare Teilhabe weiterzuführen. Dies ist wiederum maßgebend.
 
Wolfsmond

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Was soll das für ein Argument sein ? Die F-15 ist bereits als Träger für die vorhandenen Kernwaffen zertifiziert, die F-18 nicht.
 
ramier

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Was soll das für ein Argument sein ? Die F-15 ist bereits als Träger für die vorhandenen Kernwaffen zertifiziert, die F-18 nicht.
Das Gesamtpaket F18 bietet aber auch Seezielbekämpfung und den Growler........die Nuklearfähigkeit kann nachgerüstet werden. Denke dass die erstgenannten Verwendungen für die Bundeswehr interessanter sind.
 

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Man setzt heute auf Abstandswaffen. Warum gerade nicht bei taktischen Nuklearwaffen?
Weil sie innerhalb der NATO schon seit Jahrzehnten nur noch formal zu den taktischen Waffen gehören. Ihr Einsatz signalisiert den Übergang zum atomaren Konflikt, nachdem die konventionelle Abschreckung schon versagt hat.
Die Dislokation von etwa 150 B61 in Europa dient nur dazu, zu verhindern, das sie mit einem Schlag ausgeschaltet werden können, sei es militärisch oder durch politischen Druck. "Nicht alle Eier in einem Korb".
 

Rhönlerche

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Freifallende Atombomben sind im Zeitalter von viel schwerer bekämpfbaren nuklearen U-Bootraketen und Marschflugkörpern militärisch seit Jahrzehnten eher "Folklore" aber dennoch politisch sehr wichtig, weil man in den Einsatz gedanklich eingebunden wird. Diplomatisch bedeutete die nukleare Teilhabe eine Aufwertung Deutschlands aber anderseits den Zwang, sich mit dem, auch sehr unangenehmen, Thema ständig und grundsätzlich auseinanderzusetzen. Etwa, wenn große feindliche Verbände auf eigenem Gebiet stünden und man sie nur noch damit ausschalten könnte, mit den entsprechenden Folgen, oder wenn eigenes Gelände nuklear attackiert wird und man entsprechend "vergelten" will. (Als glaubwürdige Drohung hat letzteres Konzept im Kalten Krieg immerhin funktioniert)
 

GFork

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Freifallende Atombomben sind im Zeitalter von viel schwerer bekämpfbaren nuklearen U-Bootraketen und Marschflugkörpern militärisch seit Jahrzehnten eher "Folklore" aber dennoch politisch sehr wichtig, weil man in den Einsatz gedanklich eingebunden wird. Diplomatisch bedeutete die nukleare Teilhabe eine Aufwertung Deutschlands aber anderseits den Zwang, sich mit dem, auch sehr unangenehmen, Thema ständig und grundsätzlich auseinanderzusetzen. Etwa, wenn große feindliche Verbände auf eigenem Gebiet stünden und man sie nur noch damit ausschalten könnte, mit den entsprechenden Folgen, oder wenn eigenes Gelände nuklear attackiert wird und man entsprechend "vergelten" will. (Als glaubwürdige Drohung hat letzteres Konzept im Kalten Krieg immerhin funktioniert)
Das ist weder Thema des Threads noch Folklore! Es wird nämlich in einem Nuklearkrieg keine Präzisionsschläge geben! Je eher man dies endlich akzeptiert, desto schneller versteht man die Weiterentwicklung der B61, welche 30 km entfernt vom Ziel vom Wafenträger gelöst wird. Genauso ist diese aufgrund ihrer einfachen Beschaffenheit kaum abzuwehren... weder mit EloKa noch mit Raketen.

Die Entscheidung pro Nuklearer Teilhabe steht. Dafür benötigt Deutschland einen entsprechendes Waffensystem. Dies ist die F18 in verschiedenen Versionen in kombination.
Hinzu kommt die weitere Fähigkeit der Seekriegsführung, für welche die F18 überhaupt entwickelt wurde.
 

Rhönlerche

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Es wird nämlich in einem Nuklearkrieg keine Präzisionsschläge geben! Je eher man dies endlich akzeptiert, desto schneller versteht man die Weiterentwicklung der B61, welche 30 km entfernt vom Ziel vom Wafenträger gelöst wird.

Verstehe Deine Aussage nicht. Die B61-12 erhält gerade einen Steuersatz, mit dem sie präzisionsfähig wird.
Abwurf von der F-16: US-Atombombe B61-12 im Flugtest
 

GFork

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Es wird nämlich in einem Nuklearkrieg keine Präzisionsschläge geben! Je eher man dies endlich akzeptiert, desto schneller versteht man die Weiterentwicklung der B61, welche 30 km entfernt vom Ziel vom Wafenträger gelöst wird.

Verstehe Deine Aussage nicht. Die B61-12 erhält gerade einen Steuersatz, mit dem sie präzisionsfähig wird.
Abwurf von der F-16: US-Atombombe B61-12 im Flugtest
Aber rauch störfähig? GPS ja, jedoch nicht Trägheitsnavigation.
 
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