NKF 2.0

Diskutiere NKF 2.0 im Schweizer Luftwaffe Forum im Bereich Einsatz bei; Rein spasseshalber, so von wegen Zukunftsprognosen, Auszug aus einem 15 Jahre alten Thread...
_Michael

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Die 30 vorhandenen F/A-18 werden bis 2030 weiterbetrieben, somit muss ein neuer Fliger nicht schon 2025 voll einsatzbereit sein. Ab 2025 soll der neue Flieger geliefert werden bei einem Beschaffungskredit 2022. Der Typenentscheid soll bereits 2020 fallen.
Rein spasseshalber, so von wegen Zukunftsprognosen, Auszug aus einem 15 Jahre alten Thread:

Die Schweizer Luftwaffe wird ja definitiv in den nächsten Jahren wieder den Erdkampf einführen. Diese Information stammt von einm Vertreter der Lufwaffe aus erster Hand, er hat dies an einem Vortrag im Winter klar und deutlich erklärt. Close Air Support (CAS), wie er auch in der NATO durchgeführt wird, ist ein nicht wegzudenkender Teil einer modernen Luftkriegsstrategie.
http://www.flugzeugforum.de/threads/4180-Neuer-Jet-fuer-CH-Luftwaffe
 
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swissboy

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Die 30 vorhandenen F/A-18 werden bis 2030 weiterbetrieben, somit muss ein neuer Fliger nicht schon 2025 voll einsatzbereit sein. Ab 2025 soll der neue Flieger geliefert werden bei einem Beschaffungskredit 2022. Der Typenentscheid soll bereits 2020 fallen.

Quelle: http://www.vbs.admin.ch/de/verteidigung/luftverteidigung/nkf.html
Eigentlich wären zunächst einmal die Tiger zu ersetzen. Ohne sie wird es bald mal eng mit verfügbaren Maschinen wenn ein etwas längerer vermehrter Einsatz nötig wäre.
 

Lubeo

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Kannst du das etwas ausformulieren, insbesondere einerseits wie dieses Multikulti genau aussieht, und andererseits betreffend der Frage, warum das bei anderen Kunden amerikanischer Rüstungstechnik nicht passieren sollte?
Multikulti = verschiedene Kulturen/Nationalitäten. Das kann unter bestimmten Umständen in der Privatwirtschaft wie z.B. unter einer gesunden Führungskultur funktionieren, nicht aber im sensiblen Sicherheitsbereich eines Staates. Zumal, Sicherheit ist meines Erachtens einen Schrittweit auch eine Frage der Kultur. Ich picke hier nur mal 3 Einflüsse heraus.

In einem Staat muss man m.E. hin und wieder betrachten wer das Sagen hat und welche Interessen diese verfolgen. In der Schweiz sind das je länger je weniger in Einheimischen.
Bei der liberalen Schweiz muss man als fremder Staat oder Organisation wie bei der Swiss nur Hauptaktionär der UBS, CS usw. werden und kann so über deren Management und Wirtschaftsverbände wie Economy Suisse oder Avenir Suisse Einfluss auf die Politik in der Schweiz nehmen. Und wenn man das Ziel verfolgt seinen Gewinn zu maximieren auf Kosten der Sicherheit der Einheimischen, dann kann man einen Kultur- und Sicherheitsabbau betreiben. Durch Ausgaben im Bereich Sicherheit kann man seinen kruzfristigen Benefit nicht verbessern, im Gegenteil. Also baut man besser die Sicherheit ab so dass halt der Staat selbst, bzw. die Schweiz, als Risikopartner für Rüstungsexporteuere klassiert werden muss. Anderen Nationen haben da wohl einen ausgeprägeren Nationalismus und Chauvinismus und knicken weniger vor Investoren ein.

Des weiteren erleben ein paar Ausländer und ich zur Zeit in der Schweizer Industrie folgendes; überall im Management sitzen Deutsche, Franzosen, Holländer usw. die bestimmen wer ein guter Schweizer ist und folglich angestellt wird und wenn nicht, dann wird halt jemand aus der Heimat angestellt der gleich tickt. Schweizer muss man mancherorts in Management und/oder Belegschaft suchen gehen. Und das wird wohl früher oder später auch beim Unterhaltsbetrieb und VBS der Fall sein werden.

Würde man diesen Zustand auf die Armee übertragen, dann müsste man fast alle Offiziere der Armee durch Nichtschweizer ersetzen und folglich auch alle Piloten - sind auch Offiziere - weil sie als Schweizer per se als weniger fähig gelten Schweizer zu führen. Freiheit? Selbstbestimmung? Das ist trotz allen Lippenbekenntnissen eine sehr starke Symbolik dass die Einheimischen als zweitklassige oder unter-Menschen gelten. Aber um rumkommandiert zu werden und in einem Krisenfall den Kopf hin zu halten sind die Einheimischen dann wiederum gut genug? Sorry, Kolonialsklaven halten nun mal weder für die Kolonialherren noch zur Aufrechterhalten der Fremdbestimmung den Kopf hin. Zumal ein Fremdbestimmen von Menschen, und erst Recht durch Fremde/Zuwanderer, führt bei manchen mit der Zeit zu einer dauerhaften Resignation. Eine Resignation durch die dem Mitarbeiter/Führungskraft alles egal wird. Will da jemand ein paar vertrauliche Dokumente kopieren und weiter geben; soll er doch. Und möchte jemand ein Bauteil heimnehmen; nicht mein Problem. Informationssicherheit?

Das Ganze geht weiter auf dass sich mancher Kolonialsklave durch ein Wechsel der Kolonialherren einen Gewinn an Selbstbestimmung oder Akzeptanz erhofft. Solch ein Wechsel beinhaltet Risiken aber vielleicht auch Chancen. Der Zufall will es dass gerade heute bei meinem gegenwärtigen Arbeitsort ein alter Mitarbeiter offen sagte; lieber Russland & Putin als Kolonialherr als eine andere Nationalität (anderen Nationalitäten als Vorgesetzt hatte er wohl bereits erlebt oder anderweitig negative Erfahrungen gesammelt). Solch eine Entwicklung müsste meines Erachtens den US Amerikanern als Anbeiter von Rüstungsgüter zu denken geben.

Der Schaden ist nun angerichtet. Es würde mich daher nicht erstauen wenn bei einer zukünftigen Abstimmung über Kampfflugzeuge diese wieder abgeleht und selbst Armeeabschaffungsvorlagen angenommen werden weil somanche in der globalisierten Wirtschaft der Schweiz nichts mehr als schützenswert erachten. Da kann man auch den Jungen keinen Vorwurf machen wenn sie keinen Militärdienst und dafür Zivildienst leisten wollen. Das gleiche und sogar noch grössere Probleme hätte da m.E. eine EU-Armee.

Des weiteren führt die Resignation dazu, dass die Wirtschaft mit der Zeit ebenfalls in der Keller geht und dort bleibt wie bei einen 3. Weltland. Und ein 3. Weltland kann sich nicht wirklich eine Armee und schon gar keine Jetflugzeugen leisten. Diese, sowie sämtliche Ersatzteile, müsste ihm schon jemand schenken.
 

Lubeo

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Die 30 vorhandenen F/A-18 werden bis 2030 weiterbetrieben, somit muss ein neuer Fliger nicht schon 2025 voll einsatzbereit sein. Ab 2025 soll der neue Flieger geliefert werden bei einem Beschaffungskredit 2022. Der Typenentscheid soll bereits 2020 fallen.

Quelle: http://www.vbs.admin.ch/de/verteidigung/luftverteidigung/nkf.html
Der Beschaffungskredit wird vielleicht 2022 gesprochen, aber dann kommt dieser Endscheid irgend wann via Referendum zur Volchsabstimmung, 2023 oder 2024. Und solange dies nicht durch ist wird meines Erachtens wohl kaum ein Anbieter einen Finger krumm machen, sofern die Kolonialsklaven bis dann nicht resignieren und alle Armeevorlagen ablehnen. 2023 wird aber, sofern die Welt dann nicht eine andere ist, der Rüstungswettlauf im vollen Gange sein. Jeder wird dann Flugzeuge wollen und diese zuerst für sich beanspruchen. Es ist dann wohl eher mit einer ordenlichen Lieferzeit von 5 Jahren und mehr zu rechnen. Vor 2028 wird es dann wohl keine neuen Flugzeuge geben.

http://www.aargauerzeitung.ch/ausland/putin-und-trump-lassen-militaerausgaben-weiter-ansteigen-131070879
 
_Michael

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Lubeo, du behauptest also, dass Ausländer die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz unterwandern würden. Dann schau dir mal Länder wie die USA, England, Australien oder Singapur an. Diese haben bzw. hatten zu Zeiten grosser Kriege einen sehr hohen Anteil an Ausländern, an erst kürzlich eingebürgerten und generell an verschiedenen Ethnien. Von einer beeinträchtigten Kampfmoral kann aber keine Rede sein.

Nicht immer nur Weltwoche lesen, sondern auch mal selbst das Ausland ansehen.
 

doncorleone117

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Empfehlungen zur Beschaffung eines neues Kampfflugzeuges

Bern, 30.05.2017 - Die Schweiz braucht für Überwachung, Schutz und Verteidigung ihres Luftraums neue Kampfflugzeuge und ein neues bodengestütztes Luftverteidigungssystem. Zu diesem Schluss kommen die vom Vorsteher des VBS zur Evaluation und Beschaffung neuer Kampfflugzeuge eingesetzten beiden Gremien: Die Expertengruppe beleuchtet in ihrem Bericht die Frage des Schutzes des Luftraums umfassend und zeigt auch die Rolle der bodengestützten Luftverteidigung auf, die diese im Verbund mit den Kampfflugzeugen zu erfüllen hat. Die Begleitgruppe formuliert für den Vorsteher des VBS insgesamt 16 Empfehlungen.

In den 2020er Jahren kommen die Luftverteidigungsmittel der Schweizer Armee (Kampfflugzeuge, Fliegerabwehr) ans Ende ihrer Nutzungsdauer. Um die verschiedenen anstehenden Erneuerungen gesamtheitlich angehen zu können, hat der Vorsteher des VBS im Frühjahr 2016 eine VBS-interne Expertengruppe beauftragt, die dazu erforderlichen Grundlagen zu erarbeiten. Beim nun vorliegenden Bericht dieser Gruppe handelt es sich um einen auf Expertenmeinungen basierenden Grundlagenbericht, mit dessen Hilfe der Vorsteher des VBS den Standpunkt des VBS festlegen kann. Es handelt sich nicht um den offiziellen Standpunkt des VBS in Sachen Kampfflugzeugbeschaffung.

Der Bericht analysiert in einem ersten Teil aktuelle Trends in der Luftkriegführung und in der Entwicklung moderner Luftverteidigungsmittel und erläutert in einem zweiten Teil die Aufgaben der Schweizer Luftwaffe. Er zeigt auf, dass es für einen längerdauernden Schutz des Luftraums während Spannungen und für eine hohe Anfangsleistung in einem bewaffneten Konflikt Luftverteidigungsmittel (Kampfflugzeuge und Mittel der bodengestützten Luftverteidigung) in ausreichender Anzahl braucht.

Ausgehend vom anzustrebenden Leistungsniveau der Luftwaffe ab 2025, wie es der Bundesrat in seinem Konzept zur langfristigen Sicherung des Luftraums (Bericht in Erfüllung des Postulats Galladé 12.4130) vom 27. August 2014 festgelegt hat, wird anhand von vier Optionen aufgezeigt, wie die Systeme zum Schutz des Luftraums mit jeweils unterschiedlicher Ausprägung und unterschiedlichen Vor- und Nachteilen weiterentwickelt werden könnten.

Aufgezeigt werden Optionen mit 30, 40 oder 55 und mehr Flugzeugen sowie eine Option, bei der neben der Beschaffung von 20 neuen Kampfflugzeugen die vorhandene F/A-18-Flotte (30 Flugzeuge) bis zu ihrem Ersatz in den 2030er Jahren vorläufig im Dienst behalten würde.
Die Expertengruppe kommt zum Schluss, dass die Erneuerung der heute vorhandenen Luftverteidigungsmittel dringend anzugehen ist. Dazu soll nächstens mit der Evaluation eines neuen Kampfflugzeugs begonnen werden, mit dem Ziel, die Typenwahl 2020 treffen und den Verpflichtungskredit mit der Armeebotschaft 2022 beantragen zu können. Das Vorgehen betreffend der Evaluation wird im Bericht detailliert dargestellt, ebenso die mögliche Beteiligung der Industrie während der Beschaffung und im späteren Betrieb.

Der Bericht beleuchtet die Frage des Schutzes des Luftraums umfassend und zeigt auch die Rolle der bodengestützten Luftverteidigung auf, die diese im Verbund mit den Kampfflugzeugen zu erfüllen hat. In allen vier Optionen ist ein System der bodengestützten Luftverteidigung grösserer Reichweite vorgesehen, mit dem - abhängig von der Anzahl Kampfflugzeuge - eine Fläche in der Grössenordnung des Mittellandes oder der gesamten Schweiz abgedeckt werden könnte. Nach der Sistierung des Projekts BODLUV 2020 im März 2016 soll die entsprechende Evaluation konzeptionell neu aufgesetzt und auf der Grundlage der im Bericht beschriebenen Eckwerte so rasch als möglich wieder aufgenommen werden. Das Ziel besteht darin, den für die Beschaffung erforderlichen Kredit spätestens mit einer Armeebotschaft zu Beginn der 2020er Jahre beantragen zu können.

Externe Begleitgruppe: 16 Empfehlungen formuliert
Die Arbeit der Expertengruppe wurde von einer externen Gruppe begleitet, in der die im Bundesrat vertretenen Parteien mit je einem Mitglied, Vertreter des VBS und anderer Departemente sowie von Industrie und der Schweizerischen Offiziersgesellschaft Einsitz hatten.

Diese Gruppe hatte den Auftrag, unter Berücksichtigung aller Facetten - und damit auch des Bezugs zur bodengestützten Luftverteidigung - die Evaluation und Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges in einer frühen Phase anzugehen, zu diskutieren und damit zu einer umsichtigen und transparenten Vorbereitung eines solchen Beschaffungsprojekts beizutragen.

Die Begleitgruppe hat 16 Empfehlungen formuliert, die sie dem Vorsteher des VBS unterbreitet und die diesem als Entscheidgrundlage dienen sollen. Darunter sind Empfehlungen zur Frage, warum es neue Kampfflugzeug braucht und welche Fähigkeiten diese besitzen müssen, wie eine solche Beschaffung finanziert werden soll, ob wieder eine Abstimmung durchgeführt werden müsste oder ob auch Kampfflugzeuge aus Staaten wie Russland oder China in Frage kommen sollten. Die Begleitgruppe äussert sich auch zu den im Expertenbericht präsentierten Varianten, wie viele Flugzeuge konkret beschafft werden sollten und wie das Verhältnis zur bodengestützten Luftverteidigung aussehen soll.

Empfehlungen zur Beschaffung eines neuen Kampfflugzeuges
 
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Guten Abend,

Jetzt wird es ernst: Am kommenden Mittwoch wird Verteidigungsminister Guy Parmelin (SVP) im Bundesrat einen Kostenrahmen von 9 Milliarden Franken beantragen. Mit dem Geld soll die Armee etwa 30 bis 40 neue Kampfflugzeuge kaufen, um die seit 1997 im Einsatz stehenden F/A-18-Jets abzulösen. Inbegriffen im 9-Milliarden-Franken-Antrag sind auch die Ausgaben für ein neues bodengestütztes Raketensystem zur Luftverteidigung. Mehr hier: Parmelins grosse Luft-Offensive

Evaluiert werden die folgenden Flieger:
F-35 Lightning II
Gripen E
Dassault Rafale
Typhoon
F/A-18 E/F

Evaluiert ist noch nicht ausgewählt, und ausgewählt ist noch nicht gekauft, und gekauft ist noch nicht geliefert. Nicht vergessen, das Stimmvolk hat das letzte Wort. Daher meine Prognose: es gibt keinen neuen Kampfjet.

Greetings from Texas!
 
rene76

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Nicht vergessen, das Stimmvolk hat das letzte Wort. Daher meine Prognose: es gibt keinen neuen Kampfjet.
Die Ausgangslage ist jetzt eine andere. Bei der letzten Abstimmung ging es lediglich um den Tiger-Ersatz. Dieses Mal geht es um den Grundsatz Luftwaffe ja oder nein. Mit einem Nein haben wir in ein paar Jahren keine Luftwaffe mehr. Zudem haben wir jetzt einen anderen Bundesrat, der es besser macht als sein Vorgänger. Ueli hat sich vor der letzten Abstimmung mehrmals sehr unglücklich verhalten.

Es wird auf jeden Fall spannend.
 
Oli_CH

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Das Problem wird sein das man nach Parteien die Buchstaben auf die Stimmzettel schriebt und zur Zeit ist generall mal alles was aus SVP Reihen kommt mit einer Ablehnendehaltung der mehrheit die stimmen geht behaftet...
 
Grimmi

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Naja, Volksabstimmungen über solche Themen haben natürlich Vor- und Nachteile. Einerseits muss sich das Wahlvolk und die Politiker mit der Thematik befassen um mitreden zu können, was ich aber als positiv bewerte. Ausserdem kann man auch die Gefahr durch Stimmenkauf/Korruption ein bisserl vermindern - ganz ausschliessen kann man das ja bei Rüstungsgütern leider nie zu 100%. Nachteile sind natürlich beim nicht am Thema interessierten Wahlvolk, das einfach aus Prinzip irgendwas ankreuzt.
Und nein, die SVP hat die letzten Rüstungsgeschäfte mit den miserablen Äusserungen ihrer Wortführer selbst zumindest mitversenkt. Ich vermute sogar, dass wir ohne SVP Gripen UND Transportflugzeuge hätten.
 
gk juergen

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es geht vorran:
8 Mrd CHF für Kampfflieger und Luftverteidigung | Der Monitor für Defence und Sicherheitspolitik
Die Schweizer Regierung, der Bundesrat, hat in seiner heutigen Sitzung Grundsatzentscheide zur Modernisierung der Mittel zum Schutz des Schweizer Luftraums getroffen. Demnach soll die Schweiz neue Kampfflugzeuge und ein neues System für die bodengestützte Luftverteidigung im Gesamtvolumen von maximal 8 Mrd CHF beschaffen. Wie das Schweizer Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) weiter mitteilte, wird für diese und weitere Investitionen das Armeebudget ab 2021 um jährlich jeweils 1,4 Prozent zulegen. Der Bundesrat habe das VBS beauftragt, bis Februar 2018 Varianten für mögliche Vorlagen zu erarbeiten. Dabei geht es offenbar auch darum, in welcher Konstellation Kampfjets und die bodengebundene Luftverteidigung miteinander kombiniert werden und damit auch um Stückzahlen.
........
 
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Das ist ja heute nicht nur ein Jet, sondern ein Gesamtsystem mit Radar, Datenvernetzung und so weiter. Deshalb scheinen mir Beschaffungen in Russland oder China seitens der Schweiz sehr abwegig. So tiefe Einblicke wird man denen wohl nicht geben wollen.
Wenn es wirklich billig sein soll, kann man natürlich noch ein Los der letzten F-16 nehmen. Wenn die in Norwegen im Gebirge gehen, gehen sie auch in der Schweiz. Die sind nicht stealthy aber wirklich agil und vielseitig.
 
Maschin

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Was soll man dazu noch sagen? Man braucht ja unbedingt einen unbeweglichen Jagdbomber im engen Schweizer Gebirgsland zur Luftpolizei!! Na dann viel Spaß. :applause1:
 
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