NKF 2.0

Diskutiere NKF 2.0 im Schweizer Luftwaffe Forum im Bereich Einsatz bei; Gegen gemeinsames Training ist nichts einzuwenden, aber Luftpolizei ist so ziemlich das Hoheitlichste, was man sich denken kann. Gibt die Schweiz...

Moderatoren: Grimmi
  1. #161 Rhönlerche, 04.02.2019
    Rhönlerche

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    Gegen gemeinsames Training ist nichts einzuwenden, aber Luftpolizei ist so ziemlich das Hoheitlichste, was man sich denken kann. Gibt die Schweiz ihre Polizei am Boden auf und lässt sich das von ausländischen Polizeibehörden mitmachen? Eher nicht. Ein "paar" Düsenjäger wird man sich doch leisten können?
     
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  3. #162 Ernst Dietikon, 04.02.2019
    Ernst Dietikon

    Ernst Dietikon Flieger-Ass

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    Ein paar schon. Aber nicht die Menge welche man für einen autonomen Luftpolizeidienst braucht, der dann auch wieder an der Grenze unseres Kleinstaates aufhört.

    Gruss
    Ernst
     
  4. #163 Rhönlerche, 04.02.2019
    Rhönlerche

    Rhönlerche Alien

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    Ich persönlich würde ja eher die Flugzeuggröße und deren Fähigkeiten runterschrauben, notfalls bis runter zu Turboprops, als so eine Aufgabe auszulagern.
     
  5. #164 LFeldTom, 04.02.2019
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    LFeldTom Space Cadet

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    Beim ersten Teil gehe ich mit - bei den Turboprops tue ich mich schwer. Klar sind die bei Einsätzen "gegen" Helicopter / Kleinflugzeuge effizienter - aber die muss man dann zusätzlich vorhalten.
    Die koreanische T-50 wäre in meinen Augen der Favorit, wenn das Geld knapp ist. Lieber viele davon als wenige komplexe Muster.

    Aber. Ich glaube man verkürzt die Diskussion, wenn man sich zu sehr auf die Rolle Luftpolizei versteift (nicht speziell auf deinen Post gemünzt). Wenn ich mir das Trainingsprofil anschaue, dann passt das absolut nicht nur zur Beschau von Fliegern ohne Funkkontakt. Intensives Luftkampftraining oder Luftbetankung braucht man dafür überhaupt nicht. Die Schweiz nimmt das Thema ernster - und wenn man sich die Kooperationen anschaut, dann sieht man auch sofort, dass die Nachbarländer nicht die Szenarien sind, an die man dabei denkt.
     
  6. D-HUBI

    D-HUBI Kunstflieger

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    Mal eine ketzerische Frage. Wäre die F-15X, wenn sie denn von den USA beschafft wird, nicht eigentlich das ideale Kampfflugzeug für die Bedürfnisse der Schweiz?
    Natürlich unter der Voraussetzung, dass sich die Schweiz ein ähnlich gutes Festpreisangebot wie die USA sichern könnten. Und natürlich müsste sie in die Kavernen passen, aber wenn die SH reinpasst, dann sollte die F-15 nicht das große Problem sein.
    Die Schweiz sucht ein modernes Jagdflugzeug mit sekundärer Luft-Boden-Eignung, dass für die speziellen Gegebenheiten der Schweiz geeignet ist. Hier sprechen doch die Flugeigenschaften/-leistungen im Vergleich mit F-35 und F/A-18E/F eindeutig für die F-15X und die Kosten im Vergleich mit EF und Rafale.
    Leider stand die F-15X zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht zur Verfügung, aber wenn man bei jedem aktuellen Kandidaten ein Haar in der Suppe findet, könnte man sich ja nochmal an Boeing wenden, ob die statt der SH nicht auch die F-15X anbieten könnten.
     
  7. mel

    mel Flieger-Ass

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    Boeing hätte die F-15 anbieten können, die F-15SA und QA gibt es ja.
    Halte ich aber für keine gute Wahl. Solange man nicht die notwendige Flottengrösse von 60-70 Flugzeugen für die Luftverteidigung erreicht, sollten möglichst viele vom billigsten Flugzeug gekauft werden.
    Auch die SH halte ich für zu gross für die Schweizer Bedürfnisse. Kombiniert mit den schlechten Flugleistungen für mich der klare Favorit für den letzten Platz.

    Anders würde es aussehen, wenn man unabhängig vom Flugzeug eine bestimmte Anzahl an Jets betreiben möchte und Betriebskosten keine Rolle spielen. D.h. unter der Voraussetzung, dass genügend Bodenpersonal usw. vorhanden ist, um eine sortie rate wie beim Gripen zu erreichen. In dem höchst unrealistischen Fall würde ich z.B. 30 F-15 30 anderen Fliegern egal welchen Typs vorziehen.
     
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Moderatoren: Grimmi
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