Norfolk & Suffolk Aviation Museum, Flixton (Großbritannien)

Diskutiere Norfolk & Suffolk Aviation Museum, Flixton (Großbritannien) im Luftfahrt im Museum Forum im Bereich Geschichte der Fliegerei; Da ich noch immer dabei bin meine Bilder aus dem vergangenen Jahr in mein Archiv einzuarbeiten, stelle ich nachfolgend einmal das Norfolk &...
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Da ich noch immer dabei bin meine Bilder aus dem vergangenen Jahr in mein Archiv einzuarbeiten, stelle ich nachfolgend einmal das Norfolk & Suffolk Aviation Museum in Flixton, Großbritannien vor. Dieses Museum war das erste einer Reihe von Luftfahrtmuseen, die ich in einer Woche am Ende des 1. Quartals letzten Jahres (2025) besucht habe, um meinen Resturlaub aus dem Vorjahr sinnvoll zu verbringen.

Das Museum ist ca. 32 km südlich vom Zentrum der Stadt Norwich aus gesehen an der Straße B1062 gelegen - und m.E. auch ohne Navi einfach zu finden. Das Museum ist ganzjährig geöffnet - allerdings nur Mittwochs, Samstags und Sonntags plus "Bank Holiday Mondays and Fridays" zu bestimmten Wochenenden - bei Interesse am besten einfach auf der Website des Museums nachschauen:

Norfolk and Suffolk Aviation Museum

Das Museum bietet auch noch mehreren anderen, kleineren Museum Platz, die in ihrer Gesamtheit auch als "East Anglia's Aviation Heritage Centre" bezeichnet werden (siehe nachfolgendes Schild). In meiner Präsentation werde ich sie aber der Einfachheit halber alle unter dem Namen Norfolk & Suffolk Aviation Museum subsummieren (in englischen Zeitschriften meist als "NSAM" oder "N&SAM" abgekürzt.)

Mein Besuch fand am 23. März 2025 statt und die nachfolgende gezeigten Bilder sind alle an diesem Tag entstanden.

 
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Obwohl grundsätzlich einfach zu finden, fallen von der Durchgangsstraße aus eigentlich nur die Schilder zum Museum ins Auge. Dies liegt daran, dass das Museum selbst hinter einem Gasthof - The Buck's Inn - und dessen Parkplätzen liegt - so dass die Exponate im Außengelände trotz Ihrer Größe erst ins Auge fallen, wenn man direkt neben dem Gasthof und seinen Parkplätzen vorbei "nach hinten" schaut. Das folgende von der B1062 aus aufgenommene Foto vermittelt hoffentlich einen entsprechenden Eindruck.

Man sollte im Übrigen nicht auf dem Parkplatz des Gasthofs parken - das Museum hat in seinem hinteren Bereich mit den Hangars etc. genügend Platz für seine Besucher - man muss weniger laufen, kommt auch während des Museumsbesuchs mal an sein Fahrzeug heran um z.B. etwas zu trinken zu holen - und den Gasthof wird's wohl auch freuen...

 
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Das Museumsgelände ist relativ groß und in mindestens zwei optisch voneinander getrennte Bereiche unterteilt, so dass es m.E. zunächst relativ unübersichtlich wirkt. Der folgende Link führt zu einer Übersichts-Skizze auf der Webpage des Museums:

Site layout

Bild von der Zufahrt zum 1. Teil des Freigeländes aus, dass noch vor dem 1. Empfang durch Museumspersonal liegt:

 
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Man fährt also zunächst durch den im letzten Foto sichtbaren Weg entlang durch den 1. Teil des Freigeländes, der ein gutes halbes Dutzend Luftfahrzeuge aufweist, bis zu einer Brücke über einen Bach, hinter dem der 2. Teil des Freigeländes und die Museumsgebäude zu finden sind.

Die hier stehenden Luftfahrzeuge werde ich später noch im Einzelnen vorstellen.

 
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Hinter der Brücke steht auch erstmals ein Schild mit den Eintrittspreisen - obwohl man sein Ticket erst im Shop kauft, der noch ein ganzes Stück entfernt von dieser Stelle bei den Hangars zu finden ist. Ich habe 10 GBP für meinen Besuch bezahlt - natürlich gibt es auch andere Preise für Familien, größere Gruppen etc. - genaueres zeigt die Website. Meines Erachtens ist dieser Preis recht günstig - vor allem für britische Verhältnisse!

 
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Den ersten persönlichen Kontakt mit einem Museumsangehörigen hatte ich hinter der Brücke, wo "Volunteers" in einer kleinen Hütte warten, um die Besucher zu begrüßen und den Weg zu den Parkplätzen zu erklären. Der Empfang - ein netter älterer Herr kam aus der Hütte heraus zu meinem Auto - war freundlich und informativ.

 
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Verstreut über das Museumsgelände gibt es diverse "Memorials", Gedenktafeln, Statuen etc., die an die Geschichte des Ortes, die dort stattgefundenen Aktivitäten (insbesondere im 2. Weltkrieg) etc. erinnern. Dieser Gedenkstein erinnert an "Bungay Airfield" (Bungay ist ein nahegelegener Ort), auf dem sich das heutige Museum teilweise befindet.

 
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Schon im vorletzten Bild zu sehen, bietet das Museum auch eine Heimstätte für die diversen Artefakte die auf dem Gelände bzw. in der Nähe ausgegraben wurden und vielleicht keinen Platz in einer der Sammlungen in den diversen Hallen gefunden haben:

 
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Flieger-Ass
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Vielen Dank für den informativen Bericht! Ich bin auf die Fortsetzung gespannt. Dieses Museum stand nämlich auf der Bonus-Liste bei meiner Südengland-Tour im Juli des vergangenen Jahres, aber ich habe es nicht mehr dorthin geschafft.
Wie ich schon sehen kann, hätte es sich gelohnt. Mein Hauptinteresse galt der Gloster Javelin (gut zu sehen) und der FMA Pucara (lugt in Post #10 schon mal um die Ecke). Wie es aussieht, lassen sich die Maschinen im Freigelände gut fotografieren und scheinen in gutem Zustand zu sein, was im Freien ja oft ein Problem ist.
Eines kleinen Klugscheißer-Kommentars kann ich mich aber nicht enthalten: Brücken verbinden doch gemeinhin. Das Gelände wird vermutlich durch einen Graben oder Bach geteilt? Nichts für ungut :wink2: !
 
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Auf dem Bild in Post 14 hinter dem Rumpfhinterteil der Hunter verborgen: Die Toiletten des Museums (waren ok):
 
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So, bevor wir zu den eigentlichen Exponaten kommen, noch der Shop, in dem man endlich sein Eintrittsgeld zahlt. Das Angebot an Waren im Shop ist m.E. mittelprächtig - aber durchaus umfangreich. Außerdem gibt es noch eine (oder mehrere?) Ausstellungs-Baracken, die über das Shop-Gebäude zugänglich sind. Hier zunächst die Ansicht von außen:

 
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Das nachfolgende Schild "Welcome to Flixton" mit Informationen zur Geschichte des Museums befindet sich am Main Hangar. Auch wenn ich bei der Vorstellung mit dem Freigelände anfangen werde (bei meinem Besuch habe ich im Main Hangar angefangen, da es gerade einen leichten Regenschauer gab), sind als Einführung ein paar Worte zur Geschichte angebracht.

Das Museum geht auf die Norfolk and Suffolk Aviation Society zurück - eine lokale Gruppe von Enthusiasten, die sich 1972/73 gründete, um eine öffentliche Sammlung zur Geschichte der Luftfahrt in der Gegend zusammenzutragen. Solche Gruppen (Aviation Societies) gibt es überall auf den britischen Inseln, und diese - falls längerfristig aktiv und erfolgreich - eröffnen meist irgendwann eine öffentlich zugängliche Ausstellung bzw. ein Museum - in der Regel allein betrieben und finanziert von ihren Mitgliedern, d.h. Privatpersonen. So war es auch in Flixton und nach einem Umzug an den heutigen Standort, wurde aus der Ausstellung 1976 das heute noch existierende Norfolk & Suffolk Aviation Museum. Erster Präsident des Museums war kein Geringerer als Ken Wallis, einer der Pioniere der Autogyro-Technik!

Der Main Hangar war die Erstausstattung des Museums, im Jahr 2000 wurde der vom Eingang aus gesehen dahinterliegende, historische sog. Boulton Paul-Hangar erworben und von Ipswich aus nach Flixton gebracht und aufgebaut. Mittlerweile hat das Museum das von ihm belegte Land auch gekauft, so dass der ggw. Standort auch längerfristig gesichert ist - nicht selbstverständlich, wie viele Museum in Großbritannien schon erfahren mussten...

Die kleineren Gebäude zwischen Eingang und Main Hangar enthalten die ganz am Anfang bereits erwähnten weiteren organisatorisch separaten Sammlungen, denen das Museum auf seinem Land Unterschlupf bietet - unter anderem eine Ausstellung, die der 446th Bomb Group der USAAF gewidmet ist, die während des Zweiten Weltkriegs auf dem Fliegerhorst Bungay ("Station 125") stationiert war (und deshalb auch als Bungay Buckaroos bekannt war).

Hinter dem Museumsgelände (vom Eingang/von der Durchgangsstraße aus gesehen) gibt es übrigens noch einen "Nature Trail", eine weitere Attraktion für Spaziergänger und Naturliebhaber. Ein paar Bilder und detailliertere Informationen zum Museum und seiner Umgebung gibt es auf der umfangreichen Website des Museums.

 
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Norfolk & Suffolk Aviation Museum, Flixton (Großbritannien)

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