North American P-51B "Mustang", Revell 1:72

Diskutiere North American P-51B "Mustang", Revell 1:72 im Props bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Hallo zusammen! Auf Grund meiner ersten Bilder und den darauffolgenden Tipps im Modellbaustammtisch habe ich entschieden, einen eigenständigen...

Moderatoren: AE
  1. #1 bregenzer, 13.03.2006
    Zuletzt bearbeitet: 13.03.2006
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    Hallo zusammen!

    Auf Grund meiner ersten Bilder und den darauffolgenden Tipps im Modellbaustammtisch habe ich entschieden, einen eigenständigen Baubericht der P-51B zu machen, um eine Übersicht über das gesamte Baugeschehen und der Anwendung eurer wertvollen Tricks zu erstellen, aus der sich auch weniger professionelle und minderbemittelte Modellbauer (z.B. ohne Airbrush) wie ich einer bin, eventuell einige Tipps abschauen können. Ich hoffe es langweilt euch nicht zu sehr.

    Eine Bausatzvorstellung gibt es bereits von hops:
    http://www.flugzeugforum.de/forum/showthread.php?t=15535&highlight=p-51b

    • Begonnen habe ich wie (fast) immer mit dem Cockpit. Die Bemalung erfolgte mit interior green, welches in meinem Fall allerdings eine Mischung aus zwei fast leeren Grüntönen ist.
    • Der hölzerne Boden wurde sandfarben dargestellt und die erhabene Holzstruktur mit einem etwas dünkleren Farbton trockengemalt.
    • Da das Instrumentenbrett erhabene bzw. versenkte Strukturen hat, dachte ich erst, das Decal würde nicht richtig haften und Bemalte die Instrumente erst mit einem mittleren Grau, aber mehr dazu später.
    • Anschließend wurde das gesamte Cockpit (außgenommen Holzboden;) ) mit Aluminium trockengemalt, um Verschleißspuren, die im harten Einsatz in China mit Sicherheit entstanden, anzudeuten. Das mag auf den Fotos vielleicht etwas übertrieben aussehen, wäre aber ansonsten später in dem relativ dunkeln Cockpit kaum noch zu sehen.
     

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  3. #2 bregenzer, 13.03.2006
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    Nochmal das Cockpit aus einer anderen Ansicht:
     

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  4. #3 bregenzer, 13.03.2006
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    Weiter geht's mit der Auspuffleiste des mächtigen Motors.

    Revell empfiehlt für die Farbgebung eine Mischung aus 65% Braun 84 und 35% Aluminium 99. Das ergibt, wie man sieht, einen relativ guten, angersoteten Eindruck. Die Teile können ohne weiteres noch im Rahmen lackiert werden, da man die Angussstellen später am fertigen Modell nicht mehr sehen wird.
     

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  5. #4 bregenzer, 14.03.2006
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    Auf Anregungen im Modellbaustammtisch besorgte ich mir heute Weichmacher von Gunze. Für diejenigen, die das wie ich noch nie verwendet haben, dabei handelt es sich um das hier:
     

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  6. #5 bregenzer, 14.03.2006
    Zuletzt bearbeitet: 14.03.2006
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    Nochmal kurz zur Anwendung:

    • Erstmal löste ich das Decal in Wasser und legte es wie gewohnt auf das Instrumentenbrett. Es liegt natürlich erstmals recht locker auf den erhabenen Strukturen.
    • Danach strich ich mit dem im Deckel integrierten Pinsel den Weichmacher auf das Decal. Dabei sollte man darauf achten, dass es sich nicht verschiebt.
    • Nachdem das Zeug drauf ist, ändert sich erst mal gar nichts. Nach ein paar Minuten hat sich das Decal aber sehr sauber an die Strukturen angelegt.

    Das ganze sieht dann etwa so aus:

    Das war's erst mal für heute. Morgen gibt's voraussichtlich Die Zusatztanks, Bazookas und eventuell das Zusammenfügen der Rumpfhälften.
     

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  7. #6 Alex_G., 14.03.2006
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    sieht gut aus!.....bis jetzt;)

    diesen schicken Bausatz werde ich mir auch mal antun................
     
  8. #7 bregenzer, 14.03.2006
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    Da wir heute in der Schule eine recht ausgedehnte Exkursion hatten, bin ich nicht sehr weit gekommen. Immerhin ist das Cockpit eingepasst und die Zusatztanks sind soweit auch fertig.

    Die Passgenauigkeit des Cockpits in den Rumpf ist sehr gut und es musste nicht nachgeschliffen werden:
     

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  9. #8 bregenzer, 14.03.2006
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    Noch kann man vom Instrumentenrett recht viel erkennen, ist erstmal die Haube mir ihren Streben montiert, wird sich das ändern...
     

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  10. #9 bregenzer, 14.03.2006
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    Die 75 Gallonen Zusatztanks sind laut Bauanleitung und dem Bild von Christoph2 (an dieser Stelle nochmals danke für deine Hilfe:TOP: ) silber- bzw. chromfarben.

    Hier das Originalfoto von Christoph2:
     

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  11. #10 bregenzer, 14.03.2006
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    Die Tanks habe ich mit Revell 90 bemalt, welches mehr glänzt als nur Revell 99 (Alu).

    Das Decal wurde wieder mit Weichmacher behandelt, damit es sich in die Vertiefung des Tankdeckels anlegt. Leider war es danach nicht mehr ganz konzentrisch mit dem Deckel, deshalb musste ich den roten Rand, den man auf dem Originalfoto erkennen kann, anschließend leider ausmalen. Aber für meine Verhältnisse und diesen Maßstab genügt mir das Ergebnis so:

    Anscheinend hatten die Tanks unterschiedliche Wartungshinweise.
     

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  12. #11 bregenzer, 14.03.2006
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    Und das letzte für heute: der fertig eingespachtelte Rumpf. Die Unterflügel wurden noch nicht angeklebt, da es mir so besser geht die Rumpfhälften zu verschleifen. Die beiden Stellen der Tragfläche werden nachher noch extra verspachtelt.

    Aufgetragen wurde die Masse mit dieser hochkomplizierten Kugelschreiberansteckbügelspachtel.;)
     

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  13. AM72

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    Ich mache das genauso : Sektion für Sektion nach dem verkleben erst verspachteln/verschleifen - erst dann weiterverkleben. Da behält man den Überblick und kommt, wie Du schon sagtest, an die Stellen mitunter besser ran.
     
  14. #13 bregenzer, 15.03.2006
    Zuletzt bearbeitet: 15.03.2006
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    Na wenn du das so machst, kann es nicht sehr falsch sein!:TOP:

    Ich habe bei der MiG-3 nämlich erst alles zusammengeklebt und dann gespachtelt und verschliffen, wobei ich eher schlechte Erfahrungen gemacht habe, da man, wie gesagt, irgendwo dann nicht mehr dazukommt, oder mit dem Schleifpapier wieder über bereits fertig verschliffene Flächen kratzt.

    Ich benutze übrigens ein relativ feinkörniges Nassschleifpapier und schleife auch nass, da es einfach eine bessere Oberfläche gibt und zudem nicht so staubt.

    Ach ja, noch was:
    Leider gehen über die Rumpfhälften ein paar ziemlich feine Gravuren. Wie kann ich diese mit meinen "primitiven" Mitteln nachziehen?
    Kann ich zur Not eine feine Nähnadel nehmen? Ist höchstend ein cm in der Länge. Kann man solche Anreißnadeln eigentlich fertig kaufen, oder kommen die aus dem Metallverarbeitungsbereich? (Mir fällt gerade auf, dass ich wieder mal Fragen stelle, die alle in den Tipps & Tricks zu finden wären, den Thread werde ich demnächst mal durcharbeiten. :red: )
     
  15. AM72

    AM72 Alien

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    Eine einfache Nadel nutzt wenig.
    Du kannst Dir aber eine anschleifen - einfach an der Spitze anschrägen.
    Schau mal auf meine HP unter Tips - da steht alles dazu (Gravieren, Werkzeuge)
     
  16. #15 bolleken96, 15.03.2006
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    Bregenzer, was auch funktioniert, ist eine Stecknadel, die anstelle einer Mine in einen Druckbleistift eingesetzt wir. Spitze der Nadel ggfs. zurechtschleifen.
     
  17. Bernd2

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    Sieht richtig gut aus bisher, bregenzer.:TOP: Aber könntest du auch noch ein Bild posten, auf dem der Sitz zu sehen ist? Der würde mich interessieren.
     
  18. #17 bregenzer, 17.03.2006
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    Danke. In Post #2 und #7 sieht man den Sitz von Hinten, aber ich schätze, du willst die Gurte usw. sehen, deshalb poste ich später ein Bild vom Sitz.:)
     
  19. #18 bregenzer, 17.03.2006
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    @Bernd2: Hier ist ein Foto des Sitzes::)
     

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  21. #19 bregenzer, 17.03.2006
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    Die Kanzel ist soweit auch fertig. Lackiert wurde es mit dem Pinsel und zuerst mit einer Schicht Interior Green, dann das Grün des Rumpfes darüber. Leider ist das Ergebnis eher bescheiden, wie man auf dem Foto sieht. :( (zum Glück ist es in Wirklichkeit viel kleiner:FFTeufel: )

    Bei meinem nächsten Modell werde ich auf jeden Fall diese pinselbare, gummiartige Maskierfarbe ausprobieren.
     

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  22. #20 bregenzer, 17.03.2006
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    Auch der Rumpf wurde heute schon mal lackiert. Ich glaube das Grün müsste etwas mehr gelblich sein, aber das kann auch am Licht liegen.
     

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