Norwegische Fregatte nach Kollision quasi gesunken!

Diskutiere Norwegische Fregatte nach Kollision quasi gesunken! im Wasserfahrzeuge Forum im Bereich Land- und Wasserfahrzeuge; Und kann es sein, dass ein NH90 (über die Systembeschaffung gerechnet) 40 - 50 Mio. Euro kostet? Da liegst Du schon richtig, es wird sich ja auch...

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  1. Falco

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    Da liegst Du schon richtig, es wird sich ja auch um einen NFH handeln.
     
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  3. #22 langnase73, 08.11.2018
    langnase73

    langnase73 Astronaut

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    Möglicherweise gab es bei einem der beiden Schiffe einfach einen technischen Defekt und es ist "aus dem Ruder gelaufen"... Muss ja nicht immer Dummheit oder Pflichtvergessenheit sein.
     
  4. #23 Intrepid, 08.11.2018
    Intrepid

    Intrepid Astronaut

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    Manchmal verschätzt man sich. Wind, Strömung oder der Sog dicht aneinander vorbei fahrender Schiffe kann stärker als die Ruderwirkung sein. Viele mögliche Gründe.
     
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  5. amsi

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  6. #25 Rock River, 08.11.2018
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    Mit dem Totalschaden wäre ich gar nicht so sicher - man hat schon so einige Wracks wieder flottbekommen. Und hier befindet sich das Schiff ja quasi vor der Haustür und liegt auf Grund....mehr oder weniger.
    Auf jeden Fall, wie schon jemand schrieb, eine Herausforderung für die Bergungsspezialisten.
     
  7. #26 Spoelle, 09.11.2018
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    Spoelle Space Cadet

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    Bevor mich jetzt jemand der Schlaumeierei bezichtigt:
    Kurzer Hintergrund meiner Person: habe eine Ausbildung zum Schiffsmechaniker durchlaufen und danach die Ausbildung zum nautischen Schiffsoffizier an der Fachschule durchlaufen.
    Ich habe also durchaus ne Menge Seemeilen gefahren und hatte in der Ausbildung die Gelegenheit Containerschiffe zwischen 260m und 330m Länge steuern zu dürfen.

    So wie sich der Schaden an der Fregatte zeigt, tippe ich darauf das sie dem Tanker die "Vorfahrt" genommen hat. Ähnlich wie im Strassenverkehr gilt auch auf See rechts vor links

    Also den Zahn vom allmächtigen Schiffsradar muss ich dir leider ziehen. Unsere Schiffsradare haben allesamt "nur" Echos angezeigt. Im besten Falle konnten große Echos dank Hinterlegung eines AIS Symbols dann auch als Schiffe identifiziert werden. Aber gerade Segler etc müssen visuell erfasst und verfolgt werden. Bei normalerweise 2 Leuten auf der Brücke eines Frachters gerade in Küstennähe kein einfacher Job.
    Aus Erfahrung und Erzählung kann ich auch sagen, das gerade Militärschiffe, auf denen sich zig Mann auf der Brücke tummeln, als schwierig erweisen können. Schwer visuell zu erfassen durch die graue Farbgebung und mitunter nicht gerade kommunikativ und/oder meinen sich nicht an bestehende Regeln halten zu müssen. Diverse Unfälle gerade der US Navy scheinen das zu belegen.

    Und nochmal zur Veranschaulichung: das größte Schiff auf dem ich 2010 fuhr (MV Hatsu Crystal) hatte 334m und knappe 100000t. Hätten wir ne Fregatte so quer vor den Bug bekommen, bei einem entsprechenden Tempo hätten wir die sicher zerteilt. Insofern ist ein Loch, Schräglage und keine Toten(?!, mein derzeitiger Stand) ein glimpflicher Ausgang.
     
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  8. #27 Airboss, 09.11.2018
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  9. #28 Airboss, 09.11.2018
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  10. #29 Monitor, 09.11.2018
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    Nun könnte man ja darüber sinnieren, ob der Spruch unter der Brücke was zu bedeuten hat.
     
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  11. #30 langnase73, 09.11.2018
    langnase73

    langnase73 Astronaut

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    Sagt man in der Christlichen Seefahrt nicht auch "beware of grey ships"? :wink2:
     
  12. Sens

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    Da hilft die Physik weiter. Wenn über 60000 Tonnen auf 5000 Tonnen treffen, dann gewinnt immer die Masse. Da scheint auf Steuerbord einiges auf der Fregatte eingedrückt worden sein.
    https://www.hansa-online.de/2018/11/featured/110295/tanker-rammt-norwegische-fregatte/
    Die Besatzung der Fregatte dürfte sicherlich ein Mitschuld bekommen, weil sie die Agilität ihres Schiffes bei einer gefährlichen Annäherung nicht ausreichend genutzt hat. Sie hatte für eine Nachtfahrt die besseren Sensoren und ortskundige Offiziere auf der Brücke.
     
  13. #32 TomTom1969, 09.11.2018
    TomTom1969

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    Danke für den Link auf eine nicht frei zugängliche Seite... :rolleyes1:

    Das mit der Physik ist so eine Sache. Wäre die Fregatte so leicht, wie ein Segelboot, würde sie allenfalls beiseite gedrückt, aber nicht Leck geschlagen. Das Problem bei so einem Unfall ist nämlich die träge Masse des Opfers, das verformt wird, anstatt 'nur' verdrängt zu werden...

    Thomas
     
  14. F-16

    F-16 Testpilot

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    Scheint noch ein bischen Glück dabei, bei einem Treffer weiter vorn hätten die vorstehenden Anker wohl noch kräftig in die Aufbauten reingerissen.
     
  15. #34 Airboss, 09.11.2018
    Airboss

    Airboss Astronaut

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    Ich vermute mal der Tanker war voll beladen (das leite ich mal aus dem Schadensbild ab). Also hätte der Tanker die Fregatte weiter vorn auch so weit unten lädiert, aber nicht die Decksaufbauten.
     
  16. EDCG

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    Da ist eindeutig der Bugwulst des Tankers reingerauscht.
    Und das geht so nur, wenn der Tanker fast leer war.
    Ansonsten wäre der Wulst etliche Meter unter Wasser gewesen.
     
  17. #36 Teen-Fighter, 09.11.2018
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    Das hier scheinen aktuelle Aufnahmen von der Sola TS zu sein, also nach der Kollision:


    Wenn ich mir die Schäden an der Fregatte ansehe, ist es in jedem Fall keine Kollision im 90°-Winkel gewesen, sonst wären der Tankerbug tiefer eingedrungen, sieht eher nach 45° oder weniger aus.
     
  18. #37 Airboss, 09.11.2018
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    Airboss Astronaut

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    Ich bleibe bei meiner These. Die Sola lag ziemlich tief. Und der Backbord- Anker hat die Fregatte so zugerichtet. Wenn ich mir die Sola so ansehe, kann ich mir eine Berührung mit dem Bugwulst nicht so gut vorstellen, wie mit dem rausstehenden Anker.
    Sola TS - IMO 9724350 - ShipSpotting.com - Ship Photos and Ship Tracker

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  19. EDCG

    EDCG Astronaut

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    Der Anker war immer noch mindestens 3-4m oberhalb der Wasserlinie.
    Wenn der die Fregatte geschlitzt hätte, würde sie noch schwimmen.
     
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  21. #39 Airboss, 09.11.2018
    Zuletzt bearbeitet: 09.11.2018
    Airboss

    Airboss Astronaut

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    Mag sein. Vielleicht schiebt der Tankerkoloss dei Fregatte aber so vor sich her, daß sie beim "Aufschlitzen" Schlagseite bekommt, dann geht der Schnitt nämlich unterhalb der Wasserlinie weiter und wenn die Fregatte zurückrollt dann ist der Teil des Schlitzes unter Wasser.
    Nach meiner Meinung ist der Wulst zu tief im Wasser und von der Anordnung und Form kommt er der Fregatte nicht so nahe, vorher stoßen Bugwand und Anker an das andere Schifferl.
    Vielleicht gibt es ja auch noch einen weiteren Blechschaden weiter unten, wer weiß.

    Aber so wichtig ist mir das nicht. Ist nur meine Ansicht.
     
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  22. Achill

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    Einige Informationen deuten darauf hin, dass die norwegische Fregatte während der Ankerung vom Tanker getroffen wurde, obwohl andere Quellen auch den Vorfall des norwegischen Schleppers Tenax erwähnen, der möglicherweise den Tanker geschleppt hatte.

    Άσχημα τα νέα για τη φρεγάτα HELGE INGSTAD - Πτήση & Διάστημα

    SOLA ist ein Aframax-Tanker (mittlerer Größe) mit maltesischer Flagge, aber Tsakos Columbia Shipmanagement (TCM) SA ist die Verwaltungsgesellschaft.
    Tsakos - Tsakos Columbia Shipmanagement (“TCM”) S.A.
     
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