Oberösterreichs Militär hilft mit vier Hubschraubern

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Lothringer

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Österreichs Militär hilft mit vier Hubschraubern

"Kompetent und rechtzeitig." So beschreibt Oberstleutnant Hannes Mittermair, Flugkommandant der Hubschrauber beim Fliegerregiment 3 in Hörsching die Anforderung der Hilfe der Landesregierungen in Tirol und Vorarlberg. Um 6.30 Uhr früh begann der Einsatz für vier Agusta Bell 212, wovon zwei in Tirol (Kommandant Major Peter Fleischhacker) und zwei in Vorarlberg (Kommandant Hauptmann Herbert Wallmann) helfen. Zusätzlich sind vier Alouette III aus Aigen/Ennstal im Einsatz.

"Hubschrauber sind derzeit das einzige Transportmittel", so Mittermair. Bis zum Ende des Tageslichtes gegen 21 Uhr wurden vor allem Medikamente und Ersatzteile (etwa für Aggregate) zu den Eingeschlossenen geflogen.

Österreichweit könnten 10.000 Soldaten mobilisiert werden, sagte der Leiter des Führungsstabes im Ministerium, Generalmajor Christian Segur-Cabanac. Die 504 Mann in Vorarlberg, Tirol und der Steiermark wurden am Abend durch zwei je 300 Mann starke Jägerbataillone aus Kirchdorf, Freistadt bzw. Amstetten verstärkt.

Quelle: http://www.nachrichten.at/lokal/381206?PHPSESSID=e432ab7090895b1da13a8c6a81390c83
 
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beistrich

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http://tirol.orf.at/stories/53629/

Luftbrücke für Paznaun

Das Paznauntal, das von der Hochwasserkatastrophe sicher am meisten betroffen ist, ist nur durch eine Luftbrücke erreichbar. Die Straße ist zerstört. Auch die Strom- und Telefonverbindungen sind nach wie vor unterbrochen. Die Gemeinden des Paznauntals erhalten nun Satellitentelefone.

Im Tal sind tausend Gäste eingeschlossen. LH Stellvertreter Ferdinand Eberle hat sich in ORF Radio Tirol über weitere Hilfe für das Paznaun geäußert. Er wolle mit Vorarlberger Regierungskollegen über die Variante einer Verbindung über die Bielerhöhe nach Schruns beraten, sagte Eberle. Über die Silvretta solle zumindest für den Personenverkehr eine Öffnung zustande kommen.

....

Zuerst Versorgung der Bevölkerung
Zuallererst geht es um die Versorgung und den Transport von allenfalls Verletzten und Kranken, dann kommt die Versorgung der Bevölkerung und dann kommt die individuelle Ein- und Ausreise, sofern das unbedingt notwendig ist. Parallel dazu laufen bereits die Arbeiten an, um wieder eine Landwegverbindung ins Paznauntal herzustellen, so Eberle.
Bundesheer-Einsatz
Seit Sonntag ist das Bundesheer im Assistenzeinsatz und unterstützt die Einsatzkräfte. Permanent kommen neue Soldaten-Truppen in die vom Hochwasser betroffenen Regionen. Die vom Rest des Landes abgeschnittene Gebiete werden mit Lebensmitteln und notwendigen Hilfsgeräten versorgt. Allein in Tirol sind 700 Soldaten, sowie 12 Hubschrauber, darunter 4 Black Hawks im Hochwassereinsatz.

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ps: Willst nicht die Überschrift dieses Threads ändern? Hört sich an als hätte Oberösterreich seine eigene Miliz..
 
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in der Pontlatzkaserne in Landeck sind zur Zeit 14 Bundesheer HS stationiert (AB212, 5 Blackhawk, Alouette III)
die Kaserne war auch schon im Lawinenwinter von Galtür Hubschrauberstützpunkt. am Abend sind einige der HS zum Hubschrauberstützpunkt Schwaz geflogen wo sie "übernachten"

mit einer Herkules wurden Fliegerleit-Pinzgauer nach Innsbruck geflogen die den Einsatz in Westösterreich abwickeln sollen.


sah schon beeindruckend aus als am DI im vollen Regen und Nebel die AB212 über Innsbruck auftauchten....
 

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Bisher 2.300 Einsatzflüge

Knapp zwei Wochen nach der Hochwasserkatastrophe in Tirol laufen die Aufräumungsarbeiten immer noch auf Hochtouren. Nach wie vor gibt es auch Unterstützung aus der Luft.
Infrastruktur wiederherstellen
Mehr als tausend Soldaten, hunderte Feuerwehrmänner und zahlreiche freiwillige Helfer sind nach wie vor in den Krisengebieten im Einsatz. Es gilt die beschädigten Häuser so rasch wie möglich wieder bewohnbar zu machen und die Infrastruktur - speziell die Straßen - wieder in Stand zu setzen.

2.300 Einsatzflüge bisher
Wesentlich erleichtert werden diese Arbeiten durch die Unterstützung aus der Luft. Laut der aktuellen Statistik des Landes Tirol hat es bisher rund 2.300 Einsatzflüge gegeben. Mehr als 600.000 tausend Tonnen Last - darunter Lebensmittel, Gerätschaften und Hilfstrupps - wurden in die Krisengebiete geflogen. Ein Ende des Großeinsatzes nach dem Hochwasser ist derzeit noch nicht absehbar.
 
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War in Landeck für ein Woche im Urlaub.Dort waren diese Woche 2 Alouette III 1 Blackhawk 1 Jet Ranger und 1 Twin Huey im Einsatz.Der Twin Huey war am 4.9 und am 8.und 9.9 zu sehen. Sind direkt über unsere Ferienwohnung hinweggeflogen.Ìst angenehm jeden Morgen durch Hubschrauber geweckt zu werden.Konnte tolle Bilder von den Hubis machen. Der Blackhawk ist schon beeindruckend.Aber die Zerstörungen sind schon gewaltig :FFEEK:
 
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Tiger-Fan

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Nachdem sich in den heutigen Tagen die Schneekatastrophe von Galtür zum 10 mal jährt , war gestern abend eine Dokumentation im Fernsehen zu sehen. Beeindruckend wie die Hubschrauber der Österreicher,Franzosen,Schweizer,Deutschen und Amerikaner Hilfe dort eingeflogen hatten ( Bergretter,Sanitäter,Ärzte und Lawinenhelfer) und hunderte von Urlaubern ausgeflogen hatten.
Am Tage der damaligen Katastrophe konnten wegen widrigen Wetterbedingungen die Bell 212, BellUH1-D und andere Hubschrauber ja nicht von Landeck aus starten und operieren.
Da dies u.a auch der Grund für die Beschaffung der modernen BlackHawks seinerzeits war ,würde ich nun gerne wissen,ob bei starkem Schneefall und Nebel die modernen Hubschrauber mit FLIR und anderen technischen Dingen heutzutage in der Lage wären zu starten und zu fliegen.
 
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Da dies u.a auch der Grund für die Beschaffung der modernen BlackHawks seinerzeits war ,würde ich nun gerne wissen,ob bei starkem Schneefall und Nebel die modernen Hubschrauber mit FLIR und anderen technischen Dingen heutzutage in der Lage wären zu starten und zu fliegen.
Mit den Blackhawks kannst bei fast jedem Wetter fliegen. von -55°C bis maximal 51°C Flüge sind auch unter maximalen Vereisungsbedingungen möglich. GPS-Movingmap und Wetterradar leisten dazu ihren Beitrag. Allerdings ein FLIR haben wir leider nicht bekommen. Warum auch immer... :confused:
 

Raveman

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Allerdings ein FLIR haben wir leider nicht bekommen. Warum auch immer...
Die Kiowa werden jetzt eh ausgemustert da kann man den FLIR-Pod gleich runterflexen und bei den Blackies wieder raufschweißen :)
 
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Die Kiowa werden jetzt eh ausgemustert da kann man den FLIR-Pod gleich runterflexen und bei den Blackies wieder raufschweißen :)
Die AB-206 wird ausgemustert. Dass die OH-58 jetzt auch schon dran wäre, ist mir neu. Die soll doch noch ein paar Jährchen fliegen. Vor allem gibt es derzeit keine Anstrengungen einen Ersatz zu kaufen. Das wären dann auf einen Schlag mall 22 Hubschrauber weniger. :FFEEK: Wenn dann wieder mal so ein böses Wasser kommt, wer soll dann noch die Rettungseinsätze fliegen? Zumal auch die AB-212 nicht in voller Stückzahl einsatzbereit sein werden da diese einem Upgrade unterzogen werden.
 

Raveman

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Die soll doch noch ein paar Jährchen fliegen.
Gerüchteküche sagt nein, aber man wirds eh bald sehen. Eine Idee war die Kiowa durch S-70 zu ersetzen....laut BMLV wird daraus aber nix.
 

flusimex

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Im Gebirge wird bei uns immer nach Sicht geflogen,das heißt es müssen die VFR Minima gegeben sein,daran ändern auch GPS und Wetterradar nichts.
Allein schon die vielen Materialseilbahnen,die selbst bei bester Sicht je nach Lichteinfall teilweise sehr schwer zu erkennen sind,stellen ein großes Risiko dar.Obwohl diese zum größten Teil in der Karte eingezeichnet sind.Auch die Windverhältnisse im Hochgebirge erfordern gut trainierte Piloten.
 
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Soll das heißen, es wird bei schlechter Sicht nicht geflogen? Dachte, dass man durch Absenken des Azimut aus dem Wetterradar ein Gelädefolgeradar macht und nach GPS-Daten fliegt. Nachts eben zusätzlich mit NVGs statt mit dem vielfach besser geeigneten FLIR. Hab ich da wohl irgendwo mal was falsch verstanden??? :?!
 

Praetorian

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Moment - das RDR-1400C kann zwar Ground Mapping, aber es ist damit kein Geländefolgeradar. Üblicherweise hat man in Mapping-Modi Auflösungen im einstelligen Meterbereich, und unter 1000 ft Entfernung vom Hubschrauber kann das Radar nicht darstellen.
Damit sieht man zwar den Berg, aber den Baumstamm nicht.
 

Raveman

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Also wie der Papst da war wolltens den von Wien nach Mariazell mit dem S-70 fliegen. Das Wetter wurde dann extrem schlecht und ein Soldat hat in der Zeitung gemeint das man zwar fliegen hätte können aber dem Papst sowas nicht zutrauen kann.
 

flusimex

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Soll das heißen, es wird bei schlechter Sicht nicht geflogen?
Ja,so ist es,ausgenommen IFR natürlich, von einem Flugplatz zum nächsten.
Und das Wetterradar ist kein Geländefolgeradar.
Das GPS mit Moving Map ist natürlich eine feine Sache,aber wenn du Aufgrund des Wetters keine Flugsicht auf den Landeplatz hast bringt auch das wenig,das Risiko ist einfach zu groß im Hochgebirge ,in einem engen Tal.
Bei den damaligen Wetterbedingungen wäre auch mit dem S-70 nicht geflogen worden,wie ein Black Hawk Pilot dies in einem Interview bestätigte.
 
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