OEF ... was ist in Afghanistan los, ab 1.8.2017

Diskutiere OEF ... was ist in Afghanistan los, ab 1.8.2017 im Aktuelle Konflikte Forum im Bereich Aktuell; Weil der alte Thread schon sehr lang war, habe ich anlässlich der angekündigten neuen US-Strategie mal einen neuen Thread aufgemacht. Der alte...

Moderatoren: mcnoch
  1. mcnoch

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    Weil der alte Thread schon sehr lang war, habe ich anlässlich der angekündigten neuen US-Strategie mal einen neuen Thread aufgemacht. Der alte Thread wurde geschlossen.
     
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  3. #2 Sczepanski, 22.08.2017
    Zuletzt bearbeitet: 22.08.2017
    Sczepanski

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    Also hier weiter:
    nachdem mcnoch den alten Thread OEF ... was ist in Afghanistan los dicht gemacht hat, möchte ich doch die Diskussion fortführen - denn es gab schon länger Hinweise auf eine neue US-Strategie
    USA erwägen neue Militär-Strategie für Afghanistan – Medien (hier vom Mai)
    die sich inzwischen zu bestätigen scheint:
    Trump stellt heute neue US-Strategie für Afghanistan vor
    US-Engagement am Hindukusch: Trump will neue Strategie für Afghanistan vorstellen - Politik - Tagesspiegel (Tagesspiegel, Deutschland)
    Neue Strategie der USA in Afghanistan: Wohl doch keine Söldnerarmee (Standard, Österreich)

    Übereinstimmend wird von einer Truppenaufstockung geschrieben - was auch dem Charakter Trumps entsprechen würde.
    Ich vermute mal, weder China, noch Russland, noch der Iran hätten etwas dagegen, wenn sich die sunnitischen Taliban und die USA gegenseitig die Schädel einschlagen.

    Edit:
    Hier wird andeutungsweise über die Gründe und Auswirkungen spekuliert.

    mir geht's nicht um die Motive von DT ... der hat von Außenpolitik und Militär keine Ahnung, wie er tagtäglich immer wieder beweist. Mir geht es um die Auswirkungen dieser Entscheidung, unabhängig davon, aus welchen Motiven diese gefällt wurde.
    Quelle "klick"
    Da DT nicht aufbauen will ("Nation Building") sondern killen, kann das ganze eigentlich nur im Desaster enden.
    Hat jemand andere Erwartung oder Meinung?
     
  4. GorBO

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    Moin
    Ein Bekannter erzählte mir deutsche Soldaten sitzen wohl in Ahghanistan fest.
    Wie er berichtete habe wohl die USAF den Transport unserer Soldaten bisher übernommen und auch noch das nächste Kontingent zur Ablösung im Oktober transportiert. Nun stehen die Amerikaner aber wohl nicht mehr zur Verfügung, angeblich wegen der unklaren politischen Lage in Deutschland. Und so warten die abgelösten Soldaten seit ein paar Wochen auf ihren Transport in die Heimat.

    Kann das sein? Und wenn ja, gibt es keine Alternativen für den Rücktransport? Kabul wird doch mittlerweile auch von zivilen Flugzeugen angeflogen!
     
  5. #4 jackrabbit, 21.11.2017
    jackrabbit

    jackrabbit Space Cadet

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    Hallo,

    [QUOTE="GorBO, post: 2483184, member: 44526"Nun stehen die Amerikaner aber wohl nicht mehr zur Verfügung, angeblich wegen der unklaren politischen Lage in Deutschland.[/QUOTE]

    Du meinst, weil Deutschland das Kontingent der deutschen Soldaten in Afghanistan nicht aufstocken will oder
    weil die Jamaika-Sondierung gescheitert ist? :wink2:

    Grüsse
     
  6. GorBO

    GorBO Space Cadet

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    @jackrabbit
    Was weiß denn ich? Es ist beides total unwahrscheinlich und macht keinen Sinn.
    Ich habe halt auch meine Zweifel und wollte mal gucken, ob das jemand bestätigen oder dementieren kann.
     
  7. #6 Buccaneer, 26.11.2017
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    Scheint was dran zu sein - zu den näheren Hintergründen gibt es da aber auch keine Infos!
    Jung & Naiv
     
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  8. Vizard

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    ...nur kurz: Ist ein Funken Wahrheit dran, auch wenn das Thema gestern in der "Bxxd" *hust* stand...

    Grob

    Beim letzten Kontingentwechsel der Deutschen Truppen mußte das abgelöste Kontingent aufgrund fehlender Transportkapazitäten, die normalerweise durch die USAF gestellt wurde, länger auf das Ausfliegen aus Afghanistan warten.

    Damit dies, gerade um die Weihnachtsfeiertage, nicht nocheinmal vorkommt, sollen es "zivile" Transportkapazitäten geschaffen werden bzw. es richten...

    Gruß
     
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  9. #8 AARDVARK, 31.05.2018
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    Ein interessanter Artikel der Zeit, der in großen Teilen meine Zustimmung findet. Wie denkt ihr darüber?
     
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  10. Sens

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    Da es nie einen realistischen Ansatz zur Selbsthilfe der Afghanen gab, in dem man nur eine Allianz unterstützte und diese an Bedingungen knüpfte, da wird das Faustrecht ein neues Kräftegleichgewicht in Afghanistan schaffen. Was die Vermittlung westlicher Errungenschaften angeht, da sind wir definitiv gescheitert. Blöd nur für die, die an unser Wunschbild geglaubt haben. Seit Afghanistan ist die Bundeswehr nicht mehr auf Deutschland/NATO beschränkt und kann auf weltweite Missionen geschickt werden, ohne das sich großer Widerstand in Deutschland regt. Mir hätte der Balkan als Tabubruch gereicht.
     
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  11. #10 Rhönlerche, 31.05.2018
    Zuletzt bearbeitet: 31.05.2018
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    Da müsste nur das Parlament nicht zustimmen. Alle UN-Einsätze sind unterstützenswert. Alles andere außerhalb des engeren NATO-Gebiets halte ich für sehr fragwürdig.

    Afghanistan kann man nur mit echter, brutaler Gewalt umbauen. Alle Drogen-Clans ausradieren. Bildung für alle erzwingen. Zwangsinternate für Mädchen. Das wäre dann eine UN-Diktatur über mehrere Generationen, ein gewaltsamer Zwang zur Modernisierung. Das hat nicht mal die SU geschafft. Es kann nicht gelingen. Wie legitim sowas wäre, selbst im Namen der UN, wäre auch fraglich. Ich würde da abziehen. Es gibt echt wichtigere Probleme.
     
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  12. #11 Sczepanski, 31.05.2018
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    Gewalt und Zwang erzeugt immer Gegendruck. Reichen Dir die Erfahrungen nicht, die seitens der USA gemacht wurden? Von Vietnam bis Afghanistan, das Ergebnis ist und war immer desaströs. Je mehr Gewalt, desto kontraproduktiver das Ergebnis.
     
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  14. #12 Rock River, 31.05.2018
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    Hat man ja in Afghanistan besonders bei den Russen gesehen - die sind mit äußerster Brutalität vorgegangen und haben gar nichts erreicht - im Gegenteil. Mehr oder weniger aus dem Land gejagt und der UdSSR in den Grenzregionen noch ein massives Drogenproblem beschert.
     
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  15. #13 Sens, 31.05.2018
    Zuletzt bearbeitet: 31.05.2018
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    Auch bei UN-Einsätzen kann es schnell fragwürdig werden. Sie "frieren" nur einen Konflikt ein, in der Hoffnung, das sich die Machthaber inzwischen friedlich einigen oder wenigstens einen Status Quo akzeptieren. Das fragile Mali ist ja auch so ein Fall. Wir unterstützen die Franzosen die post-koloniale Ordnung zu erhalten und wenigstens formal neue Flüchtlinge zu verhindern.
    Mali – Wikipedia
    Mission in der Wüste: Darum kommt der Bundeswehr-Einsatz in Mali nicht voran
    Da wird auch ordentlich untertrieben. Es bleibt nur die Frage, wann wir uns desillusioniert "freikaufen".
     
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