Ölnebelreduzierung bei Vacuumpumpe

Diskutiere Ölnebelreduzierung bei Vacuumpumpe im Ätzteile, Resin, Vacu und Umbauten Forum im Bereich Tips u. Tricks; Kann jemand sagen in wie weit die Ölnebelreduzierung bei einer Vacuumpumpe für unsere Zweke erforderlich ist? Wäre die Förderleistung von...

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  1. #1 Friedarrr, 19.06.2008
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    Kann jemand sagen in wie weit die Ölnebelreduzierung bei einer Vacuumpumpe für unsere Zweke erforderlich ist?

    Wäre die Förderleistung von 88L/min für unsere Zwecke (Silikongießen mit einer Kammer von ca.1,5 L Volumen und Haubenziehen mit einer Fläche von ca. 100mmx100mm) ausreichend?
     
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  3. EDCG

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    Nur mal so: Solche kleinen Teile lassen sich auch sehr gut
    tiefziehen, wenn man sich einen kleinen Kasten baut, an
    den man einfach seinen Staubsauger anschließt.
    Für das Silikongießen gilt vermutlich dasselbe.
     
  4. #3 Friedarrr, 19.06.2008
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    Zum Tiefziehen ja zum Evakuieren von Silikon äußerst bedingt, wobei es auch noch sehr auf die Viskosität ankommt.


    Ich wollte nur fragen, wesshalb eine Ölnebelreduzierung? Wenn doch die Luft rausgesaugt wird!
     
  5. EDCG

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    Ich vermute es geht um den Ölnebel, den die
    Pumpen in ihre Umgebung absondern.
    Ich glaube nicht, dass du sowas brauchst. Bei
    diesen Anwendungen läuft die Pumpe doch nur
    sehr kurze Zeit.
     
  6. #5 Friedarrr, 19.06.2008
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    Das habe ich mir auch schon gedacht, alles andere erscheint mir sinnlos.:?!

    Ja eigentlich, sollte es so sein, brauch man das für unsere Zwecke eher nicht, selbst beim Silikon reichen 10 min. meist aus!!
     
  7. #6 fliegers, 19.06.2008
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    Also Ölnebel ist sicher nicht gesund. Außerdem reichert sich in so einer Pumpe das an, was in dem zu evakuierendem Raum ist. Ich habe im Ölschlamm einer Vakuumpumpe, die ich gebraucht bekam, z. B. jede Menge Quecksilber gefunden. Wie sieht denn Deine "Ölnebelreduzierung" aus? Falls da was nicht funktioniert, solltest Du auf jeden Fall einen Schlauch nach außen legen.

    Förderleistung von 88 l/min ist sehr sehr gut, es muß sich dabei um eine Kolbenpumpe oder Drehschieberpumpe handeln, oder??
     
  8. #7 Friedarrr, 19.06.2008
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    Ja ist eine Drehschieberpumpe! Wie die Ölnebelreduzierung aussieht weiß ich noch nicht, denn ich habe die Pumpe noch nicht! Jetzt macht mich aber wiederum dieser Satz etwas stutzig!

    <<Dieses automatisch schaltenden Ventil verhindert ganz klar das Niederschlagen von Öldampfen in dem zu evakuierenden/vakuumisierenden System.>>:?!
     
  9. #8 fliegers, 19.06.2008
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    Die Dämpfe sollen irgendwie an irgendwelchen Oberflächen wieder zu flüssigem Öl kondensiert werden, oder ähnlich. Mach Dir darum keine Gedanken. Du kannst, sofern ein Anschluß vorhanden, an die Pumpe einen Schlauch anschließen, den Du auch durch einen selbstgebauten Filter (z. B. Auskleidung mit Watte) führen kannst, das geht auch.
     
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  11. #9 Güggel, 20.06.2008
    Güggel

    Güggel Flugschüler

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    Solche Pumpen werden gerne in der Lebensmittelverpackung -die kleinen Maschinen, die hinten beim Metzger auf der Theke stehen- eingesetzt. Daher würde ich mir um Ölnebel in der Abluft eher keine Sorgen machen. Normalerweise ist immer eine Art Ölnebelabscheider integriert.

    Problematisch ist es nur, wenn die Pumpen längere Zeit im Grobvakuum laufen.

    Das "automatisch schaltende Ventil" ist meiner Meinung nach auf der Saugseite und soll nur beim Abstellen ein Rückwärtslaufen der Pumpe und Belüften des Systems verhindern.

    Frohes Schaffen:TD:
     
  12. #10 Capovau, 20.06.2008
    Capovau

    Capovau Guest

    Der Ölnebel der kleinen Drehschiebervakuumpumpen ist vernachlässigbar, besonders, wenn sie nur kurzzeitig laufen.

    Ärger könnte es geben in Räumen, die ölfrei bleiben müssen, z.B. in Lackierkabinen.
    Bei uns laufen alle kleinen Pumpen bis etwa 10 m³ und ohne Dauerbetrieb völlig ohne Abnscheider in den Laboren.
    Die Dauerläufer, z.B. an den Elektronenmikroskopen haben Abscheider, aber auch meist nur, damit sicher Ölverlust und die Stillstandszeiten vermindert werden.

    Zu "Quecksilber im Öl"...Frügher wurden an chemischen Versuchsaufbauten Quecksilberüberglucker als Sicherheitsventile benutzt. Da war schonmal ein kg von dem Zeugs drin. Falls dann doch mal eine Anlage den Schluckauf bekam, dann gingen schonmal ein paar Perlen mit in die angeschlossene Vakuumpumpe. Das sammelt sich dann im Laufe der Jahre zu einer erklecklichen Menge an. Es schaut also so aus, als ob betreffende Pumpe aus einem organisch-chemischen, oder technisch-chemischen Labor stammt, noch dazu aus einer Zeit, als Quecksilber für alle Druck oder Absperrfunktionen das Mittel der Wahl gewesen ist. Heute sollte so etwas nicht vorkommen. Kleine Beruhigung, wenn Hg unter Öl gelagert wird, bzw. von öligen Substanzen umschlossen ist, ist dessen Verdampfung unterbunden und es geht kaum noch eine Gefahr von dem Zeugs aus.


    Gruß
    Thomas
     
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