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Sportflieger
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Nachdem selbst Kollege @Buettner in den Schoß des FF zurückgekehrt ist, habe ich mich entschlossen, hier auch wieder mitzuwirken
.
Die ausufernden Diskussionen in vielen Threads will ich aber nicht befeuern, vielmehr ist es das von @logo quasi im Alleingang betriebene Thema, das mich inspiriert. Da es hier nicht nur um Strahlflugzeuge gehen soll, landet dieses Thema nicht unter "Jets", sondern im Militärbereich (auch wenn vielleicht nicht jedes gezeigte Flugzeug militärisch sein wird). Falls einer der Moderatoren meint, es wäre woanders besser aufgehoben, mag er es verschieben.
Nun habe ich nie Dias und demzufolge auch nie auf Kodachrome fotografiert. Vielmehr habe ich viele Jahre mehr "geknpist" als wirklich fotografiert und ganz am Anfang nicht einmal das - bei den Airshows, die ich zwischen 1991 und 1993 besucht habe, hatte ich nicht einmal eine Kamera dabei - undenkbar aus Sicht des Smartphone-Zeitalters und aus heutiger Sicht auch höchst bedauerlich angesichts der verpaßten Motive.
Als ich dann anfing zu fotografieren, geschah das zunächst mit einer Sucherkamera, bevor ich mir dann 1995 endlich eine Spiegelreflexkamera leisten konnte. Als Student war aber das Budget immer knapp und so habe ich lange Zeit das günstigste (um nicht zu sagen, das billigste) Filmmaterial gekauft - mit den entsprechenden Ergebnissen bei der Qualität. Zu dieser Zeit waren es u.a. die ORWO-Filme der um ihr Überleben kämpfenden und schließlich in die Insolvenz gehenden Filmfabrik Wolfen, die am günstigsten zu haben waren, woraus sich der Thread-Titel ableitet (wobei ich auch alle möglichen anderen Marken gekauft habe, so lange sie günstig waren). Seit ca. 2000 habe ich dann deutlich besseres Filmmaterial verwendet, bis ich dann ca. 2005 komplett auf digitale Fotografie umgestellt habe.
Aus der frühen, der analogen Periode meines "Schaffens" werde ich nachfolgend (sofern gewünscht) in einigermaßen chronologischer Reihenfolge ein paar Bilder veröffentlichen und würde mich freuen, wenn es mir andere Nutzer gleichtäten. Das Manko der (teilweise sehr) schlechten Qualität werde ich versuchen dadurch auszugleichen, daß ich etwas zu den Reisen erzähle, bei denen die Bilder entstanden.
Fangen wir also mit der ersten Reise an, bei der eine Kamera dabei war - 1993 zum MAKS nach Moskau. Bei der Gelegenheit bin ich auch zum ersten Mal geflogen - in einer Tu-134 der Aeroflot. Das studentische Budget reichte nicht für eines der internationalen Hotels, bei denen die Goldgräberstimmung ausgebrochen war und die deshalb unverschämte Preise aufriefen. Über ein Reisebüro hatten mein mitreisender Kommilitone und ich eine Privatunterkunft gebucht, die sich als das freigeräumte Wohnzimmer einer Rentnerin erwies. Ein echter Schock waren die Preise in den Hotelrestaurants. Gaststätten für die einheimische Bevölkerung oder Imbisse gab es nicht und so landeten wir schließlich beim einzigen bezahlbaren "Restaurant", dem mit dem goldenen M, wo wir Frühstück, Mittag und Abendessen einnahmen - und das bei einer Speisekarte, die im wesentlichen aus Hamburger und Cheeseburger bestand.
Die Airshow war die Reise auf jeden Fall wert, auch wenn ich zwei Jahre später sogar eine fliegende MiG-21 hätte sehen können, die 1993 leider nicht dabei war. Besuche im Luftstreitkräftemuseum in Monino und im Moskauer Zentralen Armeemuseum rundeten die Sache ab.
Hier also jetzt die ersten drei Bilder:
Museum Chodynka
Tu-95 auf dem MAKS 1993 (und ein seltsames Fluggerät davor)
Berkuty mit 6 x Mi-24 - eine Maschine dank Knipskamera und meiner Fähigkeiten nur mit den Blattspitzen im Bild.
.Die ausufernden Diskussionen in vielen Threads will ich aber nicht befeuern, vielmehr ist es das von @logo quasi im Alleingang betriebene Thema, das mich inspiriert. Da es hier nicht nur um Strahlflugzeuge gehen soll, landet dieses Thema nicht unter "Jets", sondern im Militärbereich (auch wenn vielleicht nicht jedes gezeigte Flugzeug militärisch sein wird). Falls einer der Moderatoren meint, es wäre woanders besser aufgehoben, mag er es verschieben.
Nun habe ich nie Dias und demzufolge auch nie auf Kodachrome fotografiert. Vielmehr habe ich viele Jahre mehr "geknpist" als wirklich fotografiert und ganz am Anfang nicht einmal das - bei den Airshows, die ich zwischen 1991 und 1993 besucht habe, hatte ich nicht einmal eine Kamera dabei - undenkbar aus Sicht des Smartphone-Zeitalters und aus heutiger Sicht auch höchst bedauerlich angesichts der verpaßten Motive.
Als ich dann anfing zu fotografieren, geschah das zunächst mit einer Sucherkamera, bevor ich mir dann 1995 endlich eine Spiegelreflexkamera leisten konnte. Als Student war aber das Budget immer knapp und so habe ich lange Zeit das günstigste (um nicht zu sagen, das billigste) Filmmaterial gekauft - mit den entsprechenden Ergebnissen bei der Qualität. Zu dieser Zeit waren es u.a. die ORWO-Filme der um ihr Überleben kämpfenden und schließlich in die Insolvenz gehenden Filmfabrik Wolfen, die am günstigsten zu haben waren, woraus sich der Thread-Titel ableitet (wobei ich auch alle möglichen anderen Marken gekauft habe, so lange sie günstig waren). Seit ca. 2000 habe ich dann deutlich besseres Filmmaterial verwendet, bis ich dann ca. 2005 komplett auf digitale Fotografie umgestellt habe.
Aus der frühen, der analogen Periode meines "Schaffens" werde ich nachfolgend (sofern gewünscht) in einigermaßen chronologischer Reihenfolge ein paar Bilder veröffentlichen und würde mich freuen, wenn es mir andere Nutzer gleichtäten. Das Manko der (teilweise sehr) schlechten Qualität werde ich versuchen dadurch auszugleichen, daß ich etwas zu den Reisen erzähle, bei denen die Bilder entstanden.
Fangen wir also mit der ersten Reise an, bei der eine Kamera dabei war - 1993 zum MAKS nach Moskau. Bei der Gelegenheit bin ich auch zum ersten Mal geflogen - in einer Tu-134 der Aeroflot. Das studentische Budget reichte nicht für eines der internationalen Hotels, bei denen die Goldgräberstimmung ausgebrochen war und die deshalb unverschämte Preise aufriefen. Über ein Reisebüro hatten mein mitreisender Kommilitone und ich eine Privatunterkunft gebucht, die sich als das freigeräumte Wohnzimmer einer Rentnerin erwies. Ein echter Schock waren die Preise in den Hotelrestaurants. Gaststätten für die einheimische Bevölkerung oder Imbisse gab es nicht und so landeten wir schließlich beim einzigen bezahlbaren "Restaurant", dem mit dem goldenen M, wo wir Frühstück, Mittag und Abendessen einnahmen - und das bei einer Speisekarte, die im wesentlichen aus Hamburger und Cheeseburger bestand.
Die Airshow war die Reise auf jeden Fall wert, auch wenn ich zwei Jahre später sogar eine fliegende MiG-21 hätte sehen können, die 1993 leider nicht dabei war. Besuche im Luftstreitkräftemuseum in Monino und im Moskauer Zentralen Armeemuseum rundeten die Sache ab.
Hier also jetzt die ersten drei Bilder:
Museum Chodynka
Tu-95 auf dem MAKS 1993 (und ein seltsames Fluggerät davor)
Berkuty mit 6 x Mi-24 - eine Maschine dank Knipskamera und meiner Fähigkeiten nur mit den Blattspitzen im Bild.

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