OT: Raumverteidigung - Kalter Krieg

Diskutiere OT: Raumverteidigung - Kalter Krieg im Bundesheer Forum im Bereich Einsatz bei; ziemlich off-topic hier aber vielleicht für einige recht interessant: Artikel über die Raumverteidigung http://www.zeit.de/2008/33/Spurensuche...

Moderatoren: TF-104G
  1. #1 saab105oe, 13.05.2010
    Zuletzt bearbeitet: 16.05.2010
    saab105oe

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    ziemlich off-topic hier aber vielleicht für einige recht interessant:

    Artikel über die Raumverteidigung
    http://www.zeit.de/2008/33/Spurensuche


    Das blieb vom Kalten Krieg
    Heute wachsen in den Bunkern Champignons. Die Sperranlagen wurden abgebaut. Nur ein Museum erinnert an die Festung Austria

    Immer wieder sind Wanderer an ihr vorbeigekommen. An der unscheinbaren Hütte auf der Spandl-Alm im Salzburger Lungau. Zwei Tische mit Holzbänken vor der Veranda luden zur Rast nach dem Aufstieg vom Tauernpass. Auf einer schwarzen Tafel versprach der Wirt dem Gast Käse, Most und Brot aus eigener Erzeugung. Doch ein Schild machte jede Hoffnung zunichte: »Heute Ruhetag«. Was die Wanderer nicht wussten: Diese Raststation hatte immer Ruhetag. Hinter der versperrten Holztür herrschte auch keine alpine Gemütlichkeit in der Gaststube. Hier lagerten Waffen in einem geheimen Bunker: Maschinenpistolen, Scharfschützengewehre, Granatwerfer, Panzerabwehrrohre. Ein Geschütz stand bereit, das Tal in sein Visier zu nehmen.

    Bis 1995 gab es in ganz Österreich, auf Bergen und in Wäldern versteckt, insgesamt 550 solcher Militärdepots. Das waren die Sperranlagen des österreichischen Bundesheeres, die das Land in eine Festung verwandeln sollten. Heute sind davon noch rund 90 erhalten. Überreste aus der Zeit des Kalten Krieges, in dem der neutrale Kleinstaat von Nato-Truppen und den Armeen des Warschauer Pakts umzingelt war. Für die Militärplaner war es damals nur eine Frage der Zeit, bis es zu einer bewaffneten Konfrontation auf österreichischen Boden kommen würde. In den Sperranlagen sollten sich die Soldaten verschanzen und die Festung Austria verteidigen – eine Zeit lang zumindest. Die Schanzarbeiten waren streng geheim, nur die Staatsspitze war eingeweiht. Das Bundesheer hatte das Gelände rund um die jeweiligen Trutzstellungen für 99 Jahre gepachtet. Die Grundbesitzer ließ man im Ungewissen.

    Das größte Sperrfort befand sich am Wurzenpass in Kärnten: insgesamt sieben Bunker, befestigte, teilweise unterirdische Laufgräben, Flugabwehrstellungen, Lazarett und Stromaggregate. Nach einem der alten Operationspläne hätten über diesen Alpenübergang etwa ungarische Truppen in das italienische Kanaltal vordringen sollen, wie auch eine historische Studie der ETH Zürich belegt.

    Und hier hätte Andreas Scherer auf die Eindringlinge gewartet. Der 41-jährige Kärntner war bis 1994 Kommandant der Sperrkompanie Wurzen 73. Sein Arbeitsplatz war zwei Kilometer von der slowenischen Grenze entfernt. In dem weitläufigen Stollensystem konnten sich die 250 Männer der Besatzung wie blind bewegen. »Der Sperrwert unserer Anlage war sehr hoch«, sagt Scherer stolz. Sieben Jahre lang bereitete er sich auf den Ernstfall vor. Er war davon überzeugt, mit seinen Soldaten einen Angreifer aufhalten zu können. Zunächst hätten die Verteidiger die Straße mit Stecksperren, die durch den Asphalt tief in das Erdreich eingelassen worden wären, blockiert. Anschließend hätten sie das feindliche Räumkommando unter Feuer genommen und die Hänge links und rechts der Fahrbahn abgesprengt. Die Felstrümmer sollten die vordringenden Kolonnen unter sich begraben. Dann erst wären die Panzerabwehrkanonen zum Einsatz gekommen, die bis zu diesem Zeitpunkt noch als Hütten getarnt waren. Es hätte kein Entrinnen aus diesem alpinen killing field gegeben. »Wir haben alle an das Konzept geglaubt«, sagt Scherer.

    Ein Paralleluniversum aus Stahlbeton und Munitionsschächten

    Solche Abwehrgefechte standen im Zentrum der Raumverteidigungsstrategie, die der damalige Armeekommandant Emil Spannocchi von 1970 an entwickelte. Ziel dieser »Spannocchi-Doktrin« war es, einen Aggressor nicht in einer offenen Feldschlacht besiegen zu wollen (was ja angesichts der Kräfteverhältnisse eine Illusion gewesen wäre), sondern ihn in zahllosen Scharmützeln an Sperrstellungen und durch Sprengungen derart zu zermürben, dass er ein mögliches Vorrücken auf österreichisches Territorium als zu verlustreich erachten musste. Dafür errichtete das Bundesheer ein militärisches Paralleluniversum, das weitaus mehr zu bieten hatte als getarnte Panzerkanonen und Bunker. So war das Autobahnnetz bis 1995 mit etwa 150 Sprengschächten ausgestattet. Der Ernstfall wurde alle zwei Jahre geübt. Der entsprechende Autobahnabschnitt wurde als Baustelle getarnt. Soldaten holten den Sprengstoff aus den Depots und stopften ihn in die Schächte unter der Fahrbahn. Fünf Meter von dem Manöver entfernt floss der Verkehr indes ungerührt auf der baustellenverengten Autobahn weiter.

    Auch die Bahn war in die Verteidigungsvorbereitungen einbezogen. Die ÖBB musste 150 Dampflokomotiven in Schuss halten. Sie wären bei kriegsbedingtem Stromausfall zum Einsatz gekommen, um Nachschub und Truppentransporte zu sichern. Außerdem sollten sie mit Beton gefüllte Güterwaggons in Tunnels schleppen, denen dort die Achsen weggesprengt worden wären, um eine Durchfahrt zu blockieren.

    Sogar eine Ersatzflugpiste war für den Kriegsfall in der Steiermark geplant worden. Im Bereich des Fliegerhorsts Zeltweg verläuft die Murtal-Schnellstraße zwei Kilometer lang kerzengerade, besitzt keine Grünstreifen zwischen den Richtungsfahrbahnen, und jede Brückenquerung fehlt. Im Ernstfall hätten hier die österreichischen Geschwader zu ihrem vermutlich letzten Einsatz starten sollen.

    Das Rückgrat der Raumverteidigung bildeten jedoch die geheimen Sperranlagen. 700 Geheimbunker: Unter Holzhütten lauert der Tod betitelte der Kurier, ausgerechnet am 1. April des Jahres 1984, eine Reportage über den Besuch in einer der Stellungen, die im Bundesheer-Jargon »Fanigel« hießen: »Feste Anlage Igel«. Der tiefere Sinn des Codes wurde auch den Rekruten eingetrichtert: »Der Igel ist ein stachlig’ Tier. / Rühr ihn nicht an, das rat ich dir!«, dichteten damals die Poeten in Uniform.

    Die Geheimhaltung von »Österreichs bestgehütetem Militärgeheimnis« (Kurier) war in dem neutralen Spionageparadies freilich relativ – und das mit voller Absicht. »Um Respekt zu erlangen, musste man schon die eine oder andere Verteidigungsmaßnahme durchsickern lassen«, meint Bunkerkommandant Andreas Scherer heute. Die österreichische Raumverteidigung war wohl die kleine Schwester des Gleichgewichts des Schreckens der Großen. Viele Jahre später machte Scherer bei einem UN-Einsatz sogar die Bekanntschaft jenes ungarischen Geheimdienstlers, der einst seine Stellung sorgfältig ausgekundschaftet hatte.

    Die Bunker waren an allen strategisch wichtigen Durchmarschpunkten zu finden; am Pyhrnpass und am Tauernpass, von Wörgl bis Kufstein, im Mühlviertel und auf der weststeirischen Pack. Im Umkreis von 50 Metern um jede einsatzbereite Bunkeranlage wurden zur Tarnung Scheunen und Hütten errichtet und diese Scheinstellungen mit Panzerkuppelattrappen aus Plastik bewaffnet. Als dann im Lauf der Jahre Wärmebildkameras zum Standard der Spionage gehörten, musste auch das Bundesheer nachrüsten. In sämtliche Tarnstellungen wurden elektrische Heizungen eingebaut.

    Wenn aus Almhütten Bunker werden, liegt die Überlegung nahe, das Bundesheer habe noch andere Überraschungen in seinem Arsenal bereitgehalten. Wie sah es aus mit Brücken, Staudämmen und Kraftwerken? Waren sie zur Sprengung vorgesehen? Eine Flutwelle hätte feindliche Truppen aufhalten können – und Tausende Zivilisten getötet. »Über Sprengungspläne war ich damals nicht informiert«, sagt Walter Fremuth. Von 1983 bis 1991 war er Chef des Verbunds, des Betreibers der Kraftwerke. »Ich hätte einer Sprengung nie zugestimmt.« Bloß: Das Bundesheer hätte ihn wohl auch nie über seine Pläne in Kenntnis gesetzt. »Zu gefährlich, wir wollen die Frage der Sprengung von Laufkraftwerken und Speicherkraftwerken nicht kommentieren«, sagt noch heute ein Sprecher der Verbundgesellschaft, der anonym bleiben will. Zu groß ist die Angst, Terroristen könnten auf falsche Ideen gebracht werden. Noch immer unterliegt das heikle Thema militärischer Geheimhaltung. Hatte das Heer damals tatsächlich geplant, kleine Katastrophen auszulösen? »Krieg ist ein furchtbarer Zustand. Da werden auch schon einmal sehr schlimme Mittel eingesetzt«, philosophiert Scherer kryptisch.

    Der Kanzler flieht mit einer geheimen U-Bahn, Wien wird offene Stadt

    Wenn es hätte sein müssen, wären sogar ganze Städte geopfert worden. Zum Beispiel Wien. Die Hauptstadt war in der Raumverteidigung gar nicht vorgesehen. Zu flach und zu einsichtig sei das Terrain. »Die offene Feldschlacht im Marchfeld wäre eine Katastrophe und das Ende für das Bundesheer gewesen«, sagt Generalmajor Christian Segur-Cabanac. Seit 1993 ist der Spross einer alten Offiziersdynastie zuständig für alle Einsätze des Bundesheeres im In- und Ausland. So ganz will er Wien aber aus dem Verteidigungsplan nicht ausgespart wissen. Er spricht von »vertikaler Evakuierung«. Demnach hätten die Bewohner während der Gefechte in Schutzbunker flüchten sollen, von denen es jedoch nie genug gab. Im schlimmsten Fall hätte man Wien zu einer »offenen Stadt« erklärt, meint Segur-Cabanac. Übersetzt bedeutet das: Kapitulation.

    Für die Bundesregierung gab es im Ernstfall ein Spezialprogramm. Bundeskanzler und Bundespräsident wären über eine U-Bahn-Station unter dem Ballhausplatz, die bis heute besteht (aber so geheim ist, dass erst kürzlich dem ORF eine Drehgenehmigung verweigert wurde), auf einer Abzweigung der Linie U1 evakuiert und zum Regierungsbunker unter dem Heukareck bei St. Johann im Pongau eskortiert worden. Heute entsteht dort ein Backupsystem für die Fahndungscomputer der Schengen-Staaten.

    Die Bunker, Sperranlagen und die eingegrabenen Panzergeschütztürme gehören der Vergangenheit an. Die meisten wurden ebenso diskret wieder abgerüstet, wie sie errichtet worden waren.
     
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  3. #2 doncorleone117, 14.05.2010
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    Sehr interessant ! Vielen Dank :TD:
     
  4. #3 Maschin, 14.05.2010
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    Die Luftabteiung des BMLV hatte teilweise in den 70er super Pläne, die aber schon damals von wie bekannt durch die dumme Politik nie durchgeführt wurden. Erstens die Pläne von bis zu 72 Abfangjäger mit Basen in Zeltweg, Graz und Hörsching und zweitens wie auch teilweise im Bericht geschrieben die Autobahnnetze. So wollte man im Bereich Tauerntunnel eine Kriegsbase errichten. Aber scheiterte alles an der Politik. So wurden auch nie Übung durchgeführt. Es einzige mal wo Flugzeuge auf einer Autobahn übten war in 80er Jahren vor der Eröffnung der S36 neben dem Fliegerhorst Hinterstoisser. Da gab ( gib's noch) zwei zäune dazwischen. Mehr ist in Österreich im Kalten Krieg für die Luftwaffe nichts passiert!!
     
  5. #4 Reinhard, 14.05.2010
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    Und heute freuen sich die Ösies, daß die Politik recht hatte und nicht noch mehr Geld zum Fenster rausgeworfen wurde !
     
  6. SAC

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    Bis jetzt ja. Ob die Politik in Zukunft auch noch recht hat, bleibt mal abzuwarten. Man kann nur hoffen... :rolleyes:
     
  7. #6 doncorleone117, 14.05.2010
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    Gibt es Bilder von dieser Übung ?
     
  8. 7L*WP

    7L*WP Astronaut

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    Ich fürchte da wird es nicht sehr viele Bilder geben. Das einzige mir bekannte Bild gibt es im Buch „Die Luftstreitkräfte Österreichs 1955 bis heute“ von Wolfgang Hainzl.
    Im Netz habe ich nur hier etwas gefunden:http://www.unterirdisch-forum.de/forum/showpost.php?p=33608&postcount=6
    Allerdings musst du in diesem Forum angemeldet sein um die Bilder zu sehen.
     
  9. #8 Maschin, 14.05.2010
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    Wie Werner schon sagte es gibt wenige Bilder. Kann ja im Museum in Zeltweg mal nachfragen! Aber ein paar bilder wies heute aussieht.
     

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  10. #9 Maschin, 14.05.2010
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    früher die Verbindung Fliegerhorst Richtung Autobahn.
     

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  11. #10 Maschin, 14.05.2010
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    sogar die Ampel steht noch da!
     

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  12. #11 doncorleone117, 14.05.2010
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    Danke für den Link !


    und @ Maschin Danke für die Fotos !
     
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  14. #12 saab105oe, 16.05.2010
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  15. #13 saab105oe, 20.04.2013
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