BOBO
Astronaut

Auch wenn dieser Titel bereits seit 2019 erschienen ist, so ist (auch mir) dieser Band bisher nicht unter gekommen. Bei der Suche nach brauchbarer Literatur für die P-39 und P-63 bin ich auf diesen Buchtitel bei Amazon (50$/ 47€) gestoßen.
Im Rahmen des Land-Lease-Vertrages mit den USA erhielt die Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs darunter auch die Bell P-39 Airacobra/ P-63 Kingcobra, die einen besonderen Platz einnehmen. Die USA und Großbritannien hielten die P-39 für wenig kampftauglich und übergaben diese in großen Stückzahlen an die UdSSR. Sowjetische Piloten waren anderer Ansicht und erzielten mit diesem Typ doch erstaunliche Erfolge.
Über zwanzig sowjetische Fliegerasse flogen die P-39 und P-63. Da Luftkämpfe zu dieser Zeit über der russischen Front häufig in geringer Höhe ausgetragen wurden, kamen diese Jagdflugzeuge voll zur Geltung. Fast 5.000 P-39 wurden an der Front eingesetzt, ebenso 2.400 P-63 Kingcobras. Diese detaillierte, illustrierte Geschichte enthält viele farbige Seitenansichten und bisher unveröffentlichte Fotos.
Für diesen Preis habe ich mir kurzer Hand das Buch geleistet, mein Neujahrsgeschenk an mich
.
Wer aber in diesem Band farbige 4 Seiten-Ansichten erwartet, wird enttäuscht sein. Nur Seitenansichten wurden hier veröffentlicht. Die Qualität der Fotos ist sehr gut, man kann gut viele Details erkennen.
Was mir sehr gefällt ist die Aussage zu den Seriennummern, die an die UdSSR geliefert wurden, das hatte ich noch nicht im WWW finden können.
Kritik gibt es von mir trotzdem: Die korrekte Typenbezeichnung wird häufig einfach durch lapidare Benennungen wie P-39 oder P-63 gemacht. Man muß schon ein echter Kennener der Materie sein, um zu entscheiden, ob eine D, K, Q oder N-Version, dann wieder bei anderen Bildern tauchen sehr detailierte Bezeichner auf.
Eine Frage bleibt bisher offen: eine "echte" Bell P-400 für die sowjetische Luftwaffe konnte ich nicht eindeutig ausmachen, es tauchen zwar Seitenansichten (s.159) auf, die eine P-400 sein kann, aber es gibt keine für mich gesicherten Kenntnisse dazu. Eigentlich handelt es sich um die Exportversion der P-39D mit Bugkanone und äußerlich an den 12 Abgaskrümmern zu erkennen:
Weitere Quellen:
http://massimotessitori.altervista.org/sovietwarplanes/pages/index.html
www.asisbiz.com
Fazit:
ein tolles Buch, dass durch die angegebenen Quellen noch bereichert werden kann. Ich empfehlen es mit gutem Gewissen weiter.
Im Rahmen des Land-Lease-Vertrages mit den USA erhielt die Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs darunter auch die Bell P-39 Airacobra/ P-63 Kingcobra, die einen besonderen Platz einnehmen. Die USA und Großbritannien hielten die P-39 für wenig kampftauglich und übergaben diese in großen Stückzahlen an die UdSSR. Sowjetische Piloten waren anderer Ansicht und erzielten mit diesem Typ doch erstaunliche Erfolge.
Über zwanzig sowjetische Fliegerasse flogen die P-39 und P-63. Da Luftkämpfe zu dieser Zeit über der russischen Front häufig in geringer Höhe ausgetragen wurden, kamen diese Jagdflugzeuge voll zur Geltung. Fast 5.000 P-39 wurden an der Front eingesetzt, ebenso 2.400 P-63 Kingcobras. Diese detaillierte, illustrierte Geschichte enthält viele farbige Seitenansichten und bisher unveröffentlichte Fotos.
Für diesen Preis habe ich mir kurzer Hand das Buch geleistet, mein Neujahrsgeschenk an mich
.Wer aber in diesem Band farbige 4 Seiten-Ansichten erwartet, wird enttäuscht sein. Nur Seitenansichten wurden hier veröffentlicht. Die Qualität der Fotos ist sehr gut, man kann gut viele Details erkennen.
Was mir sehr gefällt ist die Aussage zu den Seriennummern, die an die UdSSR geliefert wurden, das hatte ich noch nicht im WWW finden können.
Kritik gibt es von mir trotzdem: Die korrekte Typenbezeichnung wird häufig einfach durch lapidare Benennungen wie P-39 oder P-63 gemacht. Man muß schon ein echter Kennener der Materie sein, um zu entscheiden, ob eine D, K, Q oder N-Version, dann wieder bei anderen Bildern tauchen sehr detailierte Bezeichner auf.
Eine Frage bleibt bisher offen: eine "echte" Bell P-400 für die sowjetische Luftwaffe konnte ich nicht eindeutig ausmachen, es tauchen zwar Seitenansichten (s.159) auf, die eine P-400 sein kann, aber es gibt keine für mich gesicherten Kenntnisse dazu. Eigentlich handelt es sich um die Exportversion der P-39D mit Bugkanone und äußerlich an den 12 Abgaskrümmern zu erkennen:
Weitere Quellen:
http://massimotessitori.altervista.org/sovietwarplanes/pages/index.html
Asisbiz Soviet Bell P-39 Airacobra mixed photographs and images
Lend lease Soviet Bell P-39 Airacobra mixed photographs and images,Bell P-63 Kingcobra
www.asisbiz.com
Fazit:
ein tolles Buch, dass durch die angegebenen Quellen noch bereichert werden kann. Ich empfehlen es mit gutem Gewissen weiter.
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