P-39 N Lackierung

Diskutiere P-39 N Lackierung im Modellbau allgemein Forum im Bereich Modellbau; Hi Jungs Bin momentan am Bau einer P-39 N in 1/48 von Hasegawa. Ich habe mir zwar gestern auf der Modellbauausstellung in Mundolsheim extra...
Damian

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Hi Jungs

Bin momentan am Bau einer P-39 N in 1/48 von Hasegawa. Ich habe mir zwar gestern auf der Modellbauausstellung in Mundolsheim extra Farben für die Mühle gekauft, habe aber abends noch in meinen Büchern rumgestöbert und meinen Lackierplan über den Haufen geworfen. Jetzt soll es eine P-39 werden von Operation TORCH.
Ich habe das Buch von AIR FILE - " OPERATION TORCH " ,da drin sind zwei Zeichnungen ,aber nur von der seite. Als PDF habe ich noch das Mushroom Buch über die P-39.Dort sind auf Seite 118 zwei Farbige Profile von " Torch Maschinen ",aber auch wieder seitlich.
Manche Maschinen hatten auf der Flügeloberseite gelbe streifen oder weise Flügelenden. Hatten das alle P-39 auf diesem Kriegsschauplatz ?
Hat jemand Fotos oder Profile des Tarnverlaufs auf der Oberseite ?
Vielen Dank im vorraus.
Gruß
Damian
 
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Damian

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Fluglehrer
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Jawohl,mein Freund !!!!!
In dem Buch ist genau diese Maschine als Farbprofil drin, die gleiche Kennung ,aber andere Werknummer und die Lackierung weicht stark ab.Aber vielleicht hatte der Modellbauer auch keine andere Vorbild Fotos und hat das ungefähr lackiert.
Aber das hilft mir schon etwas weiter.
Hat die Maschine tatsächlich auf der Flügeloberseite diese Markierungen und die Gelben Streifen ???
Wenn Gelbe Streifen ,dann auch auf der Unterseite des Flügels.
Dann die Frage : " ob der Gelber Streifen so weit im inneren des Flügels war " ???
Schade das keiner kein aussagekräftiges Foto hat.
 
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Rambotank

Rambotank

Flieger-Ass
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Die 81.FG und die 350. FG hatten gelbe Streifen auf den Flügel und Rumpf alle waren bei der 12th Airforce . Diese folgen in Italien und Afrika
 
Damian

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Genau die sind das. Aber damit hast Du mir schon gut geholfen.
Das Cockpit ist fertig, jetzt sind die gewichte vorne dran. Wenn alles planmäßig läuft , kann ich heute noch den Rumpf zusammen kleben.
 
JP-7

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Hast Du mal die Eduard Anleitungen durchgehschaut ? Die haben doch schon zig P-39er Bausätze aufgelegt, vielleicht passt ja einer davon aus dem Du dann das Tarnschema als Vorlage nehmen kannst, wie. z.B. das hier https://www.eduard.com/out/media/1128.pdf
 
Damian

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Fluglehrer
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JP-7 ,vielen Dank für Deine Hilfe. Daran habe ich nicht gedacht, dort zu suchen.
Aber die Tarnschemen von Eduard sind gute Vorlage.
Vielen Dank
 
Damian

Damian

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Es sind schon wieder 10 Tage seit meinem letzten Beitrag hier ,vergangen. Als ich heute mich an die Lackierung wagen wollte ,stellte ich fest ,das es große unterschiede gibt. Die Eduardischen Anleitungen geben das H 66 SAND und H37 BRAUN als Tarnung auf der Oberseite !!! Es sind die 93 und die 350 Sqd.
Das AIR FILE Buch gibt auf Seite 49 zwei Lackierungen vor. Einmal die 91 Sqd. und einmal das 93 Sqd. Beide Lackierungen sind aber in USAAF Olive Drab und Dark Earth. !!!!
Das sind gravierende unterschiede zur den zb. P-40 Maschinen die im gleichen Zeitraum an der Operation TORCH eingesetzt wurden.
Ich würde zur den Lackierungen aus dem Buch tendieren.
Was sagt Ihr dazu ?
 
zivilpfeil

zivilpfeil

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Also hier mal mein "educated guess"

Erst mal ein Hinweis: Die Maschinen im Eduard-Bausatz sind beides P-39L (laut Bauanleitung). Diese weist ein paar Unterschiede zur Q/N auf: zum einen die fehlenden Lufthutzen im Bugbereich, zum anderen beim Propeller (Q und N gabs auch mit Vierblattpropeller). Außerdem sind noch Unterschiede bei Kanone (20 mm oder 37 mm) und beim Bugrad möglich - so genau habe ich das aber jetzt nicht im Kopf... Wenn du das Mushroom-Buch hast, musst du nur das Kapitel über die jeweilige Variante lesen, da ist das alles ziemlich gut erklärt.

Von der Maschine Q-T habe ich zwei Bilder auf die Schnelle gefunden - aber nichts anderes als auch im Mushroom Buch (nur in besserer Qualität):
http://www.airwar.ru/image/idop/fww2/p39klmn/p39k-1.jpg
http://aviadejavu.ru/Images6/AN/AN82-2/16-6.jpg

Ich interpretiere mal:
Die Maschine auf dem Bild hat einen zweifarbigen Anstrich auf der Oberseite, der zum Teil recht verwittert und stellenweise ausgebessert ist. Im Bereich des Cockpits wirkt er etwas "feldmäßig". Die Seriennummer am Leitwerk ist vollständig und auf einer dunkleren Farbfläche. Nimmt man jetzt mal an, dass die Maschine in Olive Drab/Neutral Grey ausgeliefert worden ist (sollte bei der Version so sein), so erscheint die Annahme, dass der Standard-Anstrich einfach mit einer helleren Farbe übertarnt wurde recht wahrscheinlich. Als Farbe käme (aus amerikanischen Beständen) z.B. ANA 616 "Desert Sand" in Frage, evtl. auch Quartermaster No. 26 Sand... Natürlich ist nich ganz auszuschließen, dass auch andere Farben aus RAF-Beständen (Dark Earth oder Middle Stone) oder sogar aus italienischen oder deutschen Hinterlassenschaften verwendet wurden. Bei einem Schwarzweißbild kann man nur raten...)

Auf einem der beiden Fotos ist unter der Tragfläche mit etwas gutem Willen ein dunkler Streifen zu erkennen. Gelbe Streifen an den Flächen erscheinen also
plausibel...

Grüße, Martin
 
Damian

Damian

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Guten Abend Martin
Das ist mal eine Ausführliche Hilfe !!!! Respekt !!!!
Ich habe das Mushroom-Buch als PDF Datei und dann noch in englischer Sprache. Leider bin ich der Sprache nicht so mächtig. Die zwei Fotos sind gut und wie Du schon geschrieben hast , eher sieht das tatsächlich nach US Olive Drab oder Dark Green aus. Ich denke auch das die Maschinen eher so ausgeliefert wurden ,als in zwei Braun Tönen. Was mich aber irritiert ,sind die US Sterne !!!
Keine der Maschinen hat den US Stern mit Gelber Umrandung !!! Das ist das was ich gerne drauf machen würde. !!! Habe mir extra bei Hannants die Decals bestellt.
Grüße
Damian
 
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Die bereits verlinkte P-39L Q-T hatte bis Juli 1943 das übliche Roundel, und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die gelbe Umrandung, danach wurden recht krude die weißen Balken und die rote Umrandung (mit Übermalung des gelben Kreises) aufgemalt.

Gelbe Tragflächenstreifen wurden erst kurz davor, März 1943, eingeführt.
Im April 1943 hat die Northwest African Army Air Force eine Tarnbemalung neu eingeführt, die auch andere Farbtöne beinhalten konnte.
Quelle (s. S. 35 ff)
American Fighters Over Europe


Wenns hilft, hier ist eine P-39N mit gelbgerandetem Hoheitszeichen und einem garantiert ungenormten Tarnschema: 42-8839

https://bbs.hitechcreations.com/smf/index.php?topic=391096.0
 
zivilpfeil

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Interessante Fotos... Interessant auch deshalb, dass es sich (zumindest bei den Schwarz-Weiß-Bildern) um Maschinen handelt, die für die RAF produziert wurden. Man kann das an den RAF-Seriennummern unter dem Höhenleitwerk erkennen. Diese Maschinen (die meisten wurden von der USAAF als P-400 eingegliedert) waren vermutlich die einzigen P-39, die nicht in Olive Drab/Neutral Grey ausgelieferet wurden. Hier kämen dann entweder die "Aquivalentfarben" - das wäre dann US Medium Green (ANA 612) statt des britischen Dark green und US Olive drab (ANA 613) statt des britischen Dark earth oder (wahrscheinlicher) Farben die den britischen Spezifikationen sehr ähnlich gewesen sein sollen (sog. DuPont-Farben) in Frage. Bei der Unterseite ist man sich auch nicht so sicher - hier könnte eventuell ein Hellgrau (Sky grey) verwendet worden sein... Britische Maschinen waren (oft) auch an den verwendeten Auspüffen zu erkennen - hier waren üblicherweise zwölf statt sechs pro Seite verbaut.

Was die Kombination gelbe Streifen auf den Tragflächen und gelb umrandete Roundels anbetrifft: Hier gibt es tatsächlich nur ein relativ kleines Zeitfenster März bis Juni 1943. Bei P-51 (frühe Version mit Allison-Triebwerk und vier 20 mm - Kanonen) habe ich diese Kombination aber durchaus schon gesehen...

Das ungenormte Tarnschema auf dem Farbbild ist übrigens auch deshalb interessant, weil sich jemand die Mühe gemacht hat, die Seriennummer auf dem Seitenleitwerk zu rekonstruieren... Die gehört laut Mushroom Buch auch zu einer P-39N-3-BE

Die P-39L hatte übrigens schon Lufthutzen am Bug, die 20 mm Kanone, den Curtiss-Electric Dreiblatt-Propeller (wenn du hier einen anderen brauchst, SBS-Models aus Ungarn hat beide Varianten in Resin) und das spätere (aerodynamisch oprtimierte) Bugrad...

Grüße, Martin
 
Thema:

P-39 N Lackierung

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