Pan Am „Clipper Endeavor“ 74 Jahre nach dem Absturz gefunden

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JohnSilver

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Alien
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Die 1952 vor der Küste Puerto Ricos notgewasserte DC-4 „Clipper Endeavor“ ist jetzt durch ein Suchteam in 600 m Tiefe gefunden worden.

Der Maschine waren am 11. April 1952 kurz nach dem Start in Puerto Rico beide rechten Triebwerke ausgefallen, die folgende Notwasserung hatten zunächst alle 69 Personen an Bord überlebt. Wegen fehlender Sicherheitsanweisungen und der Sprachbarriere gab es aber keine koordinierte Evakuierung, so dass letztendlich nur 17 Personen lebend geborgen werden konnten.

Nicht zuletzt aufgrund dieses Absturzes gibt es seit dem verpflichtende Einweisungen für Passagiere, in denen erklärt wird, wo sich Rettungswesten, Rettungsflöße und Notausgänge befinden und wie man sie benutzt.


Oder auf deutsch

 
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amsi

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Und trotzdem hab ich bei meinem letzten Flug erlebt das sich viele einen scheiß drum schehren, obwohl sie einen tollen Platz gebucht haben am notausgang mit mehr beinfreiheit.....
Den anschiss der Stewardess fand ich persönlich als sehr angemessen....
Idioten gibt's immer
 
stratrevival

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OK - Rettungsweste vulgo Schwimmweste ja, Notausgänge wo und wie öffnen sowieso, aber Rettungsflöße? Ich bin beruflich wie privat schon öfters geflogen (irgendwann hab ich bei 150 zu zählen aufgehört), auch Langstrecke und nichteuropäische Airlines, aber ich kann mich nicht erinnern, dass meinen Mitreisenden und mir etwas über Rettungsflöße erzählt worden wäre.
 
amsi

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Scheinbar hast du die ausliegenden Informationen in gedruckter Form nicht aufmerksam gelesen und verinnerlicht...
Da steht alles drin was man wissen muss.Auch über Rettungsflösse die aus den Notrutschen entstehen.
Und wenn nicht bitte den Sicherheitsbelehrungen der Flugbegleiter aufmerksam folgen und NICHT ignorieren durch penetrantes Zeitunglesen und abwetendes aus dem Fenster gucken.
Die machen ihren Job und das ist als Fluggast zu respektieren.
Habe fertig....
 
Intrepid

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... aber Rettungsflöße? ...
Geht nicht aus jeder Rettungskarte hervor.

Hier mal ein Beispiel:

Bei moderneren Flugzeugen fungieren zuweilen die Notrutschen als Rettungsflöße. Dieser Teil einer Evakuierung wird nicht immer vor dem Start erläutert. Er ist auch nicht auf jeder Rettungskarte erklärt.
 
stratrevival

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Und wenn nicht bitte den Sicherheitsbelehrungen der Flugbegleiter aufmerksam folgen und NICHT ignorieren durch penetrantes Zeitunglesen und abwetendes aus dem Fenster gucken.
Die machen ihren Job und das ist als Fluggast zu respektieren.
Habe fertig....
Uijuijuij - Nie würde es mir einfallen, eine attraktive Dame, die sich um meine Sicherheit sorgt, zu ignorieren. Aber ich bin geständig, dass ich die Safety Cards nie zur Hand genommen habe. :biggrin:
Genug geblödelt - ist ja eigentlich ein sehr ernstes Thema. Und ich muss zugeben, dass ich auf JEDEM Flug neben der "Muttersprache" der jeweiligen Airline auch (in meist recht gutem) Englisch über Sicherheitsgurt, Schwimmweste, Sauerstoffmaske und Notausstieg belehrt wurde.
 
Packersmojawe

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Als relativer Vielflieger bin ich mir über die Handhabung der Rettungssysteme ziemlich gut bewußt, würde aber dennoch niemals einer Stewardess mit Ignoranz begegnen.
Was ich kritisiere ist das häufig lageunangepasste Briefing: wegen 30 km über Gibraltar wird eine komplette Seenotrettung erklärt... :-)
 

Tinkerer

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Was ich kritisiere ist das häufig lageunangepasste Briefing: wegen 30 km über Gibraltar wird eine komplette Seenotrettung erklärt... :-)
You never know!
Andere haben ihren Flieger schon im Hudson notwasser müssen.
Kann immer ein Szenario geben, wo man wegen eines Defekts überm Wasser umkehren muss und dann bei der Umkehrschleife weitere Defekte für Ausfälle von Steuerelementen sorgen man man keinen vollen Turn mehr machen kann. Und dann bleibt plötzlich nur noch das weite Meer als "Landeplatz".
 
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... Was ich kritisiere ist das häufig lageunangepasste Briefing: wegen 30 km über Gibraltar wird eine komplette Seenotrettung erklärt ...
Einfach ins Regelwerk schauen, dann erklärt sich das. Passagiere müssen über Lage und Benutzung der Rettungswesten gebrieft werden, wenn für den konkreten Flug Rettungswesten vorgeschrieben sind. Im gewerblicher Luftverkehr, also bei Part-CAT gilt dazu: mehr als 50 NM von der Küste entfernt oder bei Start/Landung, wenn Start- bzw. Anflugweg so über Wasser liegt, dass bei einem Zwischenfall eine Notwasserung wahrscheinlich wäre.
 
pok

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Und trotzdem hab ich bei meinem letzten Flug erlebt das sich viele einen scheiß drum schehren, obwohl sie einen tollen Platz gebucht haben am notausgang mit mehr beinfreiheit.....
Den anschiss der Stewardess fand ich persönlich als sehr angemessen....
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Dass einige Fluggesellschaften diese Plätze gegen Aufpreis verkaufen und damit das Umsetzen erschweren, das noch vor Jahren ganz normal war, finde ich sehr bedenklich. Zumal ich dort bereits einige Passagiere erlebt habe, die schon mit der Frage, ob sie mit der Handhabung des Entriegelungsmechanismus vertraut sind, intellektuell und/oder sprachlich überfordert waren.
 

timtaler3818

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Dass einige Fluggesellschaften diese Plätze gegen Aufpreis verkaufen und damit das Umsetzen erschweren, das noch vor Jahren ganz normal war, finde ich sehr bedenklich. Zumal ich dort bereits einige Passagiere erlebt habe, die schon mit der Frage, ob sie mit der Handhabung des Entriegelungsmechanismus vertraut sind, intellektuell und/oder sprachlich überfordert waren.
100% Zustimmung! Zumal nach meinem Empfinden auch oft die Passagiere an diesen Plätzen sitzen, die man früher (als zumindest diese Plätze nicht gebucht werden konnten, sondern am Check-In vergeben wurden) nicht dort hin gesetzt hätte. Ich nenne es jetzt mal "in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt".
In der Anfangszeit der "Buchbarkeit gegen Aufpreis" habe ich es auch erlebt, dass diese Sitze komplett leer blieben und das Kabinenpersonal dann Passagiere mit der entsprechenden augenscheinlichen körperlichen und geistigen Fitness ausgesucht und zum Umsetzen an diese Plätze aktiv aufgefordert hat.
 
pok

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So kenne ich es auch. Früher bin ich auf diese Weise auch öfter an Plätze mit zusätzlicher Beinfreiheit gekommen.
 
atlantic

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ich hab zwar schon ab und zu mal auf diesen Sitzen gesessen, wurde aber bisher nur einmal gefragt ob ich mich mit der Bedienung des Notausstiegs auskenne.
Auf den Langstrecken hat da das Kabinenpersonal aber auch ihre Klappsitze.

Und da ich ja von vorn und hinten keine Ahnung habe, weil ich ja nur noch rechts und links am Flugzeug arbeite, konnte ich die Frage doch mit Ja beantworten :TD:
 
Packersmojawe

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"May I show you how to operate the emergency exit" fragte die hübsche Uniformierte und wieß mich in den Notausstieg ein.
"Any questions ?"
"No, I guess not, I´ll try the exit door once we are airborne, just to make no mistakes in a real emergency..."
Die Lady hatte Humor und war auf dem langen Flug meine beste Freundin !
 
Alpha

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Es gibt verschiedene Arten von Passagieren, die nicht an Notausgänge bzw in Notausgangsreihen gesetzt werden dürfen. Eigentlich soll das schon beim Check-In berücksichtigt werden, aber mitunter ist das eben erst im Flugzeug evident. Es ist dann Aufgabe der Crew, diese Vorgabe umzusetzen. Dazu gehören eben auch Personen, die aufgrund körperlicher oder geistiger Gründe dort nicht ihre Funktion im Falle des Falles ausüben können.

Diese Plätze können auch nicht leer bleiben, mindestens ein entsprechender Passagier muss am Notausgang sitzen.

Die erfolgte Einweisung, die sich natürlich auf die entsprechende Sitzkarte beziehen kann, wird anschließend abgemeldet.

Bei allem Verständnis für individuelle Ansichten über Humor: bitte denkt daran, dass die Flugbegleiterin mit einer Menge an teils höchst wundersamen Menschen und Verhaltsensweisen konfrontiert wird - auch als junger Mensch. Es gibt leider immer wieder Leute, die dann tatsächlich Bedienelemente der Notausgänge anfassen oder mehr. Und weil es auch ihr Job ist, das nach Möglichkeit zu verhindern: es gibt sehr viel bessere Möglichkeiten für Humor, bitte lasst Dinger wie "ich probiere das dann später" etc sein. Meistens wird das eher dazu führen, dass der Witzbold dann nicht mehr dort sitzen bleibt.
 

Schiff

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Bei einem Flug von Calgary nach Ft McMurray sass ein älteres Ehepaar asiatischer Herkunft am Notausgang.Offensichtlich des englischen nicht mächtig.
Sie wurden gebeten,mit mir die Plätze zu tauschen.
 

arneh

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ich hab zwar schon ab und zu mal auf diesen Sitzen gesessen, wurde aber bisher nur einmal gefragt ob ich mich mit der Bedienung des Notausstiegs auskenne.
OK?! Habe da ein paar mal gesessen und wurde jedes mal gefragt ob ich mich in der Lage betrachte die Notausstiegsöffnung zu bedienen und der Sprache des Landes der Airline oder des Englischen mächtig bin. Als der Sitz mal unbesetzt war, wurde ich gefragt ob ich mich da hinsetzen kann und mich dazu fähig fühle im Notfall den Notausgang zu bedienen.
So sollte es ja auch sein. Kann da bisher nicht meckern.
 
doerrminator

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Generell hat die Kabinencrew, von den meisten unbemerkt, einen aufmerksamen Blick für die Lage in der Kabine und das Verhalten der Passagiere.
Auf einem Flug mit Luxair mit einer Dash 8 Q 400 saß ich in der vorletzten Reihe, hinter mir zwei allein reisende Kinder, so ca 10-12 Jahr alt. Die Stewardess hat genau registriert, dass ich der wohl einzige war, der bei den Sicherheitseinweisungen, trotz meiner vielen Flüge, aufmerksam zugehört und zugeschaut hat. Ihr ist auch aufgefallen, dass ich die Sicherheitskarte gelesen habe. Daraufhin hat sie mich gefragt, ob ich in einem Notfall die beiden hinter mir sitzenden Kinder unterstützen könne. Hätte ich natürlich auch ohne ihre Nachfrage gemacht. Aber wie bereits erwähnt, war ich wohl der einzige, der aufgepasst und zugehört hat.

Auch wenn ich mit meiner Frau reise, sie ist Rollstuhlfahrerin und Querschnittsgelähmt und muss daher lt. Vorschrift am Fenster sitzen, wird das aufmerksam verfolgt. Normalerweise sitze ich nämlich am Fenster und werde regelmäßig deswegen angesprochen. Wenn ich dann aber sage, dass ich im Notfall das Flugzeug nie ohne meine Frau verlassen würde und dass es für mich leichter ist, sie vom Mittelsitz in den Gang zu heben, so wird das akzeptiert und es gab nie eine Diskussion darüber.

Ich finde es toll, dass die Crew auch die Personen auf den Sitzplätzen am Notausgang im Auge hat und, wenn dort jemand sitzt, der offensichtlich nicht in der Lage ist, die Tür zu öffnen, gegebenenfalls dafür sorgt, dass da Plätze getauscht werden. Oftmals ist es ja auch so, dass es sinnvoll ist, dass die Person die die Tür öffnet und als erste hinausgeht, dann auf der Tragfläche bleibt und den anderen Passagieren bei dem Verlassen des Flugzeuges hilft.
 
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