Panzer mit Atomraketen - rian.ru-Ente ?

Diskutiere Panzer mit Atomraketen - rian.ru-Ente ? im Landfahrzeuge Forum im Bereich Land- und Wasserfahrzeuge; http://de.rian.ru/security_and_military/20110112/258072775.html Das amerikanische Gerät ist dieses:...

Moderatoren: AE
  1. #1 Reinhard, 13.01.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13.01.2011
    Reinhard

    Reinhard Guest

    http://de.rian.ru/security_and_military/20110112/258072775.html

    Das amerikanische Gerät ist dieses:
    http://de.wikipedia.org/wiki/MGM-51_Shillelagh
    Der zugehörige Panzer wurde speziell für den Lufttransport, Aufklärung und für Luftlandeoperationen ausgelegt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/M551_Sheridan
    Nichts über geplante Atommunition zu finden.

    Von dem angeblichen sowjetischen Gerät keine Spur im Internet.
    Laut diesem rian.ru-artikel soll es aber bis etwa 1970 Veröffentlichungen über diese Pläne gegeben haben. Weiß da jemand was Genaueres ?
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal die beiden Links an:
    diesen Ratgeber und die Flugzeug-Kategorie

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Tracer

    Tracer Alien

    Dabei seit:
    15.05.2005
    Beiträge:
    5.807
    Zustimmungen:
    2.748
    Ort:
    Bayern
    Das Projekt wurde am 01. April 1968 zu Gunsten nuklearer Steinschleudern eingestellt... :FFTeufel:

    Es mag ja in den 50er und 60er Jahren die wildesten Ideen zu Atomwaffen gegeben haben, aber mal eben mit einer 0,1kt Nuke einen gegnerischen Panzer wegzusprengen halte ich für weit übertrieben.
    Da hat vielleicht jemand aus einem DU-Geschoss eine Atomwaffe gemacht.
     
  4. #3 Reinhard, 13.01.2011
    Reinhard

    Reinhard Guest

    Mit DU hat das sicherlich nichts zu tun. Es geht ja um Panzerabwehrraketen, und die fliegen im Vergleich zu einem Geschoß z.B. der A-10-Kanone sehr langsam und wirken daher nicht durch die Wucht beim Aufprall. Und DU war in den 60-er Jahren eigentlich auch noch kein Thema für Munition.
    Bei den angeblichen sowjetischen Plänen kann ich bei der damaligen Denkweise ja noch einen gewissen Sinn erkennen. Da geht es ja um Kampfpanzer, die in Europa Panzerschlachten austragen sollten.
    Aber das amerikanische Gegenstück sollte für Aufklärung und Luftlandungen verwendet werden. Also im Hinterland des Gegners, und möglichst unauffällig. Und selbst eine "kleine" Atomexplosion ist so "unauffällig" und für die Bekämpfung eines Panzers völlig überdimensioniert :
    http://www.youtube.com/watch?v=khyZI3RK2lE
     
  5. #4 imation, 13.01.2011
    imation

    imation Flieger-Ass

    Dabei seit:
    03.10.2008
    Beiträge:
    311
    Zustimmungen:
    59
    Ort:
    Berlin
    Ich halte das durchaus für möglich.
    Gerade in den 1950/-60 Jahren gab es ja die wildesten Projekte zum Thema Atomkraft. Egal ob militärisch oder zivil.
    Dazu passend gab es ja von den Sowjets das Panzerprojekt "Objekt 279" das speziell konzipiert wurde um Atomschlag zu überstehen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Objekt_279

    [​IMG]
     
  6. #5 -dako-, 13.01.2011
    Zuletzt bearbeitet: 13.01.2011
    -dako-

    -dako- Space Cadet

    Dabei seit:
    02.06.2009
    Beiträge:
    1.195
    Zustimmungen:
    160
    Beruf:
    Mich von Kindern ärgern lassen.
    Ort:
    Ratingen
    Hier liegen (unabhängig davon, ob die Story nun belegbar oder nicht sein sollte) ein paar Fehlannahmen vor:

    Nein, im Text ist ausdrücklich vom M60A2 die Rede:

    "Wie die russische Wochenzeitung “WPK“ in ihrer am Mittwoch erschienenen Ausgabe schrieb, hatten die USA bereits 1962 die Serienproduktion neuer М60А2-Panzer gestartet, die mit nuklearen Panzerabwehr-Lenkraketen des Typs Shillelagh bestückt werden konnten."

    ... welcher eben neben dem M551 auch die MGM-51 verschießen konnte: http://mainbattletanks.czweb.org/Tanky/m60a2_2.jpg


    Davon abgesehen sind Luftlandeoperationen auf einem Gefechtsfeld der 60er/70er Jahre in Mitteleuropa sicherlich nicht mehr "unauffällig" durchführbar. Es gab zahlreiche Atomwaffen, für welche Luftlandeoptionen extra entwickelt wurden. Das Lancesystem zählte ebenso dazu wie das von dir schon im Video gezeigte M-388 (Sprengkraft einstellbar zwischen 20t (nein, da fehlt kein k!) und 1kt). Diese wurde sogar in Manövern in unmittelbarer Nähe zu eigenen Truppen scharf verschossen, war luftverlastbar (und z.B. bei der 82. Airborne Division eingeführt) entweder auf einem simplen Dreibeingestell oder Montiert auf Geländewagen. Video von einem scharfen Schuss: http://www.youtube.com/watch?v=eiM-RzPHyGs

    Solche Kernwaffen waren durchaus taktisch gegen einzelne Panzergruppen einsetzbar bzw. wurden genau dafür entwickelt und genau dafür wurden sie in Stückzahlen um die 2000 Stück auch produziert. Geschosse ähnlicher Sprengkraft also direkt auch den Kampfpanzern zu bekämpfung auch kleinerer Konzentrationen feindlicher Panzer als Munition mitzugeben liegt durchaus nicht in einem so unrealistischen Rahmen wie es erscheinen mag.
     
  7. #6 Reinhard, 13.01.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13.01.2011
    Reinhard

    Reinhard Guest

    @-dako-,
    das mit dem M-60 ist mir leicht peinlich. Ich hab die Lenkrakete gleich mit dem leichten Panzer in Verbindung gebracht, für den sie ja auch gedacht war. Das ändert aber auch nichts Grundlegendes an meiner Skepsis.
    Das erwähnte sowjetischen Projekt halte ich für einigermaßen möglich. Es steht ja auch nicht ausdrücklich drin, daß das eine Lenkrakete geworden wäre. 8000 m Schußweite sind auch für Panzerabwehr viel zu viel, bestenfalls sinnvoll zur Abwehr von Hubschraubern. Als Granate mit 8 km Schußweite hätte das für Panzer ein brauchbarer Artillerie-Ersatz sein können. Noch dazu, wo die russische Artillerie damals noch zum größten Teil gezogen wurde. Rein technisch wäre das wohl auch kein Riesenproblem gewesen, prinzipiell galt ja Artillerie ab etwa 150mm Kaliber als geeignet für Kernmunition.
    Das amerikanische Projekt aber leuchtet mir nicht ein, auch wenn der M-60 etwas mehr Sinn macht, aber in Form des M-60M2 eigentlich auch nicht richtig. Die Lenkrakete flog ja mit 7 kg Sprengstoff bloß 2km weit. Mit einem Atomsprengkopf - ich weiß nicht recht, was da rauskommen sollte. Und auch, wenns bloß ne "kleine " Kernwaffe war- wozu brauchte man die hohe Treffgenauigkeit einer ohnehin schon viel zu teuren Lenkwaffe ? Und als Granate wäre wegen der sehr kurzen Kanone wohl auch nichts gescheites rausgekommen.
    Und an der M-60-Geschichte ist auch noch einiges Faul:
    1962? Die Erprobung der ersten 2 M-60A2 begann 1965/66 und war ein einziges Trauerspiel aufgrund der Kanone und Lenkwaffe. Der Serienbau begann erst 1973, der Einsatz war eigentlich ein Dilemma und von kurzer Dauer.

    Ich denke, wie so oft bei rian.ru & Co. ist irgendwas dran an der Geschichte, aber irgenjemand bringt hier viel durcheinander.
    Falls es die erwähnten Veröffentlichungen aus den 60-ern gibt können nur diese weiterhelfen, ansonsten bleiben nur Spekulationen.
     
  8. #7 -dako-, 13.01.2011
    Zuletzt bearbeitet: 13.01.2011
    -dako-

    -dako- Space Cadet

    Dabei seit:
    02.06.2009
    Beiträge:
    1.195
    Zustimmungen:
    160
    Beruf:
    Mich von Kindern ärgern lassen.
    Ort:
    Ratingen
    Aus heutiger Sicht hast du sicherlich recht, allerdings hätte es mit der Argumentation so etwas wie die M-388 die für die Bedienmanschaft und eigenen truppen unter realistischen Gefechtsfeldbedingungen eine ähnlich große Gefahr darstellte wie für den Gegner auch nicht geben dürfen und die wurde schließlich tausendfach tatsächlich eingeführt. Die M-388 hatte mit dem einfachsten Antrieb auch gerade mal 2km Reichweite. Ein Kritikpunkt an der Waffe war vorallem ihre geringe Treffgenauigkeit. Da liegt es durchaus im Bereich des möglichen, dass zumindest darüber nachgedacht wurde (wurde ja wohl auch nicht umsonst eingestellt, wer sagt denn, dass es eben nicht technische Probleme waren?) das Shillelagh-System dafür zu nutzen. Die ersten Testschüsse des Systems fanden im übrigen 1960statt, was dann auch den von dir aufgeworfenen vermeintlichen zeitlichen "Fehler" ein wenig ebnet.

    Ich seh immer noch nicht, wieso die reine Projektierung einer gelenkten Kernmunition für Panzer unwahrscheinlicher sein soll als die reale Einführung von Atomwaffen für auf Jeeps montierte rückstoßfreie Geschütze mit einer Recihweite von 2km.
     
  9. #8 Reinhard, 13.01.2011
    Reinhard

    Reinhard Guest

    @-dako-,
    die bloß 2-4km Schußweite von diesem "Davy-Crockett"-System irritieren mich doch etwas. Ich dachte, das flog etwas weiter.
    Mangelnde Treffgenauigkeit ist aber auch kein Wunder bei dieser Konstruktion, aber bei der Wirkung war eigentlich auch nicht mehr nötig. Die Panzerkanone hätte das Problem bei Reichweiten im Bereich von 2-4km bestimmt gelöst und nicht eine teure Lenkrakete erfordert.
    Ich hab mal in meinem alten NVA-Kram gestöbert, schließlich sollten wir mit Radar auch die Detonationsstärke von Kernwaffen ermitteln. Da gehen die Tabellen aber erst bei 5kt TNT los. Da fehlt mir irgendwie der Zusammenhang von Treffgenauigkeit und Wirkung solcher Kernwaffen von 0,1 , 0,3 oder 1kt TNT.
     
  10. #9 -dako-, 13.01.2011
    Zuletzt bearbeitet: 13.01.2011
    -dako-

    -dako- Space Cadet

    Dabei seit:
    02.06.2009
    Beiträge:
    1.195
    Zustimmungen:
    160
    Beruf:
    Mich von Kindern ärgern lassen.
    Ort:
    Ratingen
    M-388 ging ja sogar auf 0,02kt runter. Da braucht es tatsächlich eine gewisse Treffgenauigkeit. Ob dann letztendlich das (eventuelle) Projekt auf Basis des Shillelagh-Systems auch gelenkt gewesen wäre ist ja auch nicht zwangsläufig. Dass man aber eben zunächst einmal auf das System mit größtem Rohrdurchmesser zurückgreift schon. Teuer aufgrund der Verwendung eventuell einer Lenkwaffe ist dann in dem Zusammenhang in Anbetracht der Kosten für ein atomares Geschoss dieser Größenordnung auch relativ.
    Ähnliches gab es ja auch in der Luftfahrt, einerseits die ungelenkte atomare Genie und dann aber auch die gelenkte atomare Variante der Falcon. Ob man da unbedingt beides benötigt (Lenkung und Kernsprengkopf) -> keine Ahnung. Dies zumindest aber auch für die Landstreitkräfte zu projektieren scheint aber nicht abwegig.
    Scharfe Schüsse im Einsatz gab es beim Shillelagh-System z.B. im 2. Golfkrieg gegen irakische Bunker. Es wird wohl auch dort einen Grund gehabt haben, warum die Besatzung auf die Lenkwaffe und nicht die ungelenkte Munition zurückgegriffen hat, obwohl das Ziel nichtmal beweglich war. Bei einem 20t Sprengkopf ist eine einigermaßen genaue Zielführung bei 2km Reciweite schon in manchen Situationen hilfreicher als der ungelenkte Schuss, gerade wenn es dann auch um Einsätze in unmittelbarer Nähe zu eigenen Truppen geht.

    Letztendlich wurde aber die Verwendung von solchen absoluten Nahbereichsatomwaffen Anfang der 70er aufgegeben und zumindest auf die normale 203mm Artillerie (W33) und 155mm (W48) zurückgegriffen.
     
    Schorsch gefällt das.
  11. Xena

    Xena inaktiv

    Dabei seit:
    04.11.2010
    Beiträge:
    2.351
    Zustimmungen:
    105
    Ort:
    Schwäbisches Meer
    Natürlich ist dieser Bericht Unsinn.

    Die Shillelagh war zu klein und zu leicht für einen nuklearen Sprengsatz. Die M388 wurde zu einer Zeit entwickelt, als man Atomwaffen als normale Munition der Zukunft sah und sich der Gefahren garnicht so recht bewusst war. Sie blieb nur wenige Jahre im aktiven Dienst und wurde schnell wieder zurück gezogen, verblieb aber noch bis Anfang der 70er in den Arsenalen (deren Einsatz wurde aber nicht mehr ernsthaft in Erwägung gezogen und es wurde an ihr auch nicht mehr ausgebildet). Den Verantwortlichen wurde der Unsinn der M388 recht schnell klar, deswegen hat man sich dann ja auch nur noch auf möglichst langreichweitige Rohrartillerie verlassen.

    Einen speziellen Vertrag zur Ächtung solcher Waffen gibt es nicht. Die NATO hatte z.B. lange kleinere Atom-Minen (M154 SADM) im Bestand, mit denen in Deutschland im Krisenfall wichtige Zuganswege gesprengt werden sollten. Das waren rund 45 Kg schwere Geräte mit einer Sprengkraft von einer Kt, die in vorbereitete Schächte an wichtigen Brücken und dergleichen verbracht worden wären. Diese wurden bis vor kurzem noch in Europa bzw. Deutschland gelagert.

    Die Russen hatten ein Projekt eines Raketenkampfpanzers (Bezeichnung fällt mir grad nicht ein). Mag sein, daß es Überlegungen gab, diese Raketen auch mit Atomsprengköpfe auszustatten, davon steht in meiner Literatur aber nix. Das Projekt wurde aber fallen gelassen, weil zu komplex, veränderte Doktrin usw und man entwickelte statt dessen die aus den normalen Panzerrohren zu verschießenden Panzerabwehrraketen, z.B. Kobra und Reflex.

    Achja, bei solchen Themen wäre ich mit Wiki vorsichtig und würde auch nicht alle glauben, was da drinn steht.
     
  12. #11 Reinhard, 13.01.2011
    Reinhard

    Reinhard Guest

    @-dako-,
    Deine Beiträge sind recht interessant, aber richtig überzeugen kannst Du mich bisher nicht. Ohne neue Kenntnisse über diese angeblichen Projekte gehts hier nicht weiter, gibt es bloß Spekulationen.
    Wir sollten das Thema ruhen lassen. Vielleicht findet jemand irgendwann diese Presseveröffentlichungen aus den 60-er Jahren. Oder es tauchen neue Einzelheiten über diese Pläne auf...
     
  13. MIT

    MIT Berufspilot

    Dabei seit:
    13.10.2010
    Beiträge:
    68
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Schwerin
    Die werden doch wohl nicht TARAN und SCHIPOWNIK meinen?

    Im Standardwerk von Schirokorad lesen sich die Informationen über diese Systeme wie folgt:

    "Тактические ракетные комплексы «Таран» и «Шиповник»

    В 1968 году началось проектирование тактических ракетных комплексов «Таран» и «Шиповник» со специальными боевыми частями. Головным разработчиком по ракете было назначено КБП, а по пусковой установке — КБ Ленинградского Кировского завода. Комплекс «Таран» предназначался для танковых, а «Шиповник» — для мотострелковых полков.

    Согласно тактико-техническим требованиям, максимальная дальность стрельбы должна была составлять 6-8 км, а минимальная 1-2 км. Точность стрельбы по наблюдаемым целям ±100 м, по ненаблюдаемым ±250 м. Ракета проектировалась в двух вариантах — неуправляемой и с упрощенной схемой коррекции, подобно «Луне-3».

    Диаметр (калибр) боевой части 300 мм, вес боевой части 65 кг, мощность заряда 0,1-0,3 килотонны. Стартовый вес ракеты около 150 кг. Двигатель твердотопливный. Максимальная скорость полета 500 м/с.

    Пусковая установка комплекса «Таран» размещалась на танке, первоначально на «объекте 287», затем на Т-64А. Пусковая установка размещалась в башне, что позволяло получать круговой обстрел. Угол вертикального наведения трубчатой пусковой установки +10°; +50°. Боекомплект установки 2-3 ракеты. Вес установки с боекомплектом 37 т. Дополнительное вооружение: 10-12 ПТУРС «Таран-1»; запускались из той же трубы, что и ракеты «Таран» со специальной боевой частью. Дальность стрельбы ракетами «Таран-1» — до 10 км, бронепробиваемость не менее 300 мм при попадании в броню под углом 30° к нормали. Экипаж пусковой установки 3 человека.

    Пусковая установка комплекса «Шиповник» размещена на БМП-1. Угол вертикального наведения 120°. Боекомплект 2-3 ракеты. Вес пусковой установки с боекомплектом 12,5 т. Дополнительное вооружение: один 12,7-мм пулемет с боекомплектом 1000 патронов. Расчет 2 человека.

    В начале 1972 года работы по комплексам «Таран» и «Шиповник» были прекращены. Видимо, мотивировка прекращения работ была не техническая, а политическая, поскольку Советская Армия до 1991 года так и не получила средств доставки тактических ядерных боеприпасов полкового или батальонного уровня."
     
  14. #13 Rhönlerche, 13.01.2011
    Rhönlerche

    Rhönlerche Alien

    Dabei seit:
    27.03.2002
    Beiträge:
    5.836
    Zustimmungen:
    1.106
    Ort:
    Deutschland
    Bitte mal kurz auf deutsch zusammenfassen.
     
  15. Xena

    Xena inaktiv

    Dabei seit:
    04.11.2010
    Beiträge:
    2.351
    Zustimmungen:
    105
    Ort:
    Schwäbisches Meer
    Ja ich glaube es war dieses System. Ich habe es mir noch nicht durchgelesen und meinte es sei ein Panzerabwehrsystem gewesen, aber es war tatsächlich nuklear. Vermutlich hat sich der Author an dieses System gehalten und sich den Rest zusammen gereimt. Jedenfalls gab es sowas in den USA nicht.
     
  16. #15 Reinhard, 13.01.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13.01.2011
    Reinhard

    Reinhard Guest

    Mir hauts die Beine weg!
    @Rhönlerche,
    was MIT geschrieben hat, heißt ungefähr, daß es 1968 Entwicklungen für einRaketensystem mit einer eigenartigen Startrampe für taktische Atomraketen unter der Bezeichnung TARAN gab.
    Das Fahrgestell auf der Basis des bekannten T-64. 2-3 Raketen auf so einem Ding, Reichweite 6-8 oder auch 10 km (mir leicht unverständlich, weil so wenig), und Kernsprengköpfe in der schon erwähnten "ganz kleinen" Größenordnung.

    Der Zusammenhang mit der Ausrüstung der amerikanischen mickrigen "Shillelagh" in Richtung Atomwaffe entfleucht mir aber immer mehr...Und mit Panzerabwehr hat das auch nichts mehr zu tun...
     
  17. Xena

    Xena inaktiv

    Dabei seit:
    04.11.2010
    Beiträge:
    2.351
    Zustimmungen:
    105
    Ort:
    Schwäbisches Meer
    Das war keine "eigenartige Startrampe". :D

    Es war ein T-64 ohne Turm. Statt dessen gab es einen flachen Aufbau mit einer Startanlage, ähnlich der Falanga nur, daß die Rakete etwas fetter gewesen wäre. ;)
     
  18. #17 Reinhard, 13.01.2011
    Reinhard

    Reinhard Guest

    @Xena,
    wenn dieses Ding keine "eigenartige Startrampe" war, was war dann eine "eigenartige Startrampe" ?
    Fette Raketen gab es bei der Versorgungslage in der Sowjetunion eigentlich garnicht.
     
  19. Xena

    Xena inaktiv

    Dabei seit:
    04.11.2010
    Beiträge:
    2.351
    Zustimmungen:
    105
    Ort:
    Schwäbisches Meer
    Naja, was ist schon eigenartig? Alles entspricht immer dem, wozu es konstruiert wurde. Darum verstehe ich nicht, was daran eigenartig sein soll. :?!
     
  20. Anzeige

    Hallo

    Schau dir doch mal die Luftfahrt-Kategorie an

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. MikeKo

    MikeKo Space Cadet

    Dabei seit:
    18.09.2008
    Beiträge:
    2.395
    Zustimmungen:
    69
    Ort:
    Eibenstock
    Langsam langsam bitte,

    hier handelt es sich um ZWEI VERSCHIEDENESchuhe!
    Einmal handelt es sich um ein System zur Panzerabwehr mit Lenkraketen, auch als Objket 287 bezeichnet

    Anhänge:



    Ich bitte außerdem zu beachten, das ein großer Teil sowjetischer Kampfpanzer in der Lage war rohrgestartete PALR zu verschießen. (z.B. T-55AM2, PALR 9K16)
    Hier ist das Pedant zum amerikanischen "Shilag" System zu sehen.

    Das "TARAN" Projekt stellt den Versuch dar, einen taktische Rakete auf ein Gleiskettenfahrgestell des damals modernsten sowjetischen Panzers zu montieren.
    Zu diesen Zeitpunkt waren aber schon solche Systeme wie "Luna", Totschka" oder "Scud" im Einsatz.
    Nach meinem Wissenstand kam es nicht über das Projektstadium hinaus!

    Als "Taran" System ist auch einen Abart der ICBM SS-11 zur Raketenabwehr bekannt, das ist aber wieder ein ganz anderer Schuh.

    Gruss Mike
     
    Andruscha gefällt das.
  22. MikeKo

    MikeKo Space Cadet

    Dabei seit:
    18.09.2008
    Beiträge:
    2.395
    Zustimmungen:
    69
    Ort:
    Eibenstock
    Als Bewaffnung war die Lenkrakete vom 9M15 "Typhoon" vorgesehen.
    Objekt 287 und Lenkwaffe 9M15 wurden nicht in den Truppendienst übernommem.
    Gruss Mike
     
Moderatoren: AE
Thema: Panzer mit Atomraketen - rian.ru-Ente ?
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. nva panzertechnik (Ente)

    ,
  2. panzer atommunition

Die Seite wird geladen...

Panzer mit Atomraketen - rian.ru-Ente ? - Ähnliche Themen

  1. 1/72 Focke Wulf Fw-190 F9 Panzerblitz – Kora

    1/72 Focke Wulf Fw-190 F9 Panzerblitz – Kora: [ATTACH] Eine neue 1/72 Fw-190 von Kora? Natürlich nicht. Es handelt sich um die hinlänglich bekannten Spritzgußrahmen von Eduards Fw-190 F8....
  2. Vielstoffmotoren beim Panzer

    Vielstoffmotoren beim Panzer: Viele Panzermotoren sind in der Lage unterschiedliche Triebstoffe zu verwenden. Diesel, Kerosin, Benzin. Meine Frage: Wie sieht das mit Gemischen...
  3. Arado 196 Bordflugzeuge auf Deutschland-Klasse Panzerschiffen

    Arado 196 Bordflugzeuge auf Deutschland-Klasse Panzerschiffen: Moin! Ich will schon länger eine Arado 196 bauen. Maßstab ist jetzt erstmal egal, wsl. Revell 1/32. Bisher kannte ich immer nur die getarnten...
  4. Lichtbrechung Fw190 Panzer-Frontscheibe

    Lichtbrechung Fw190 Panzer-Frontscheibe: Hallo, ich habe etwas sehr interessantes, für mich komplett neues über die FW 190 erfahren. Es geht um die Panzerglas Frontscheibe, deren Dicke...
  5. Fw 190 A-8 "Panzerjäger" von Hasegawa

    Fw 190 A-8 "Panzerjäger" von Hasegawa: Hallo Bastelgemeinde!!! Um der stetig anwachsenden Übermacht feindlicher Kampfpanzer effektiv begegnen zu können, wurden viele Ideen zur...