Pfalz D.IIIa (early) Eduard 1:48

Diskutiere Pfalz D.IIIa (early) Eduard 1:48 im Props bis 1/48 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Hallo Drahtkommodenfans. Hier eine besonders elegante Maschine nicht nur vom Design her sondern vor allem wegen der Lackierung. Kurz zum Original:...

Moderatoren: AE
  1. #1 Rampf63, 08.01.2008
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    Hallo Drahtkommodenfans. Hier eine besonders elegante Maschine nicht nur vom Design her sondern vor allem wegen der Lackierung. Kurz zum Original:
    Die Pfalz D.III war ein eher konventionelles Jagdflugzeug. Der Rumpf wurde in Schalenbauweise gefertigt und stromlinienförmig aus Sperrholz gestaltet. Bemerkenswert war der sehr stabile Unterflügel, der auch maßgeblich die guten Leistungen der Maschine im Sturzflug beeinflusste. In großen Höhen konnte die Pfalz D.III sogar streckenweise die Leistungen der etwas instabileren Albatros-Flugzeuge übertreffen. Der von Mercedes gelieferte Motor erreichte 160PS. Zwei festeingebaute vorwärtsgerichtete 7,92 mm MG hatten genügend Feuerkraft. Diese MG waren in den Rumpf integriert, was die Wartung und Bedienung während des Fluges erschwerten. Selbstverständlich waren die MG's synchronisiert um durch den Proppelerkreis feuern zu können. Die Pfalz D.IIIa unterschied sich durch abgerundete Flügelenden und Leitwerkflächen. Die MGs wurden jetzt so montiert, dass sie für das Bodenpersonal und vor allem für den Piloten leichter erreichbar waren. Der Motor wurde ebenfalls verbesserte und leistete jetzt 180 PS.
    Diese Pfalz D.IIIa wurde von Lt. Carl "Charly" Degelow (geb. 1891 gest. 1970) geflogen. Er flog bei der Jasta 40 und hatte am Ende des WW1 30 bestätigte Abschüsse. Er war der letzte deutsche Pilot des ersten Weltkriegs, der am 08.11.1918 mit dem Orden Pour le Mérite ausgezeichnet wurde.
    Diese Maschine flog er zwischen Mai und Juni 1918 danach wechselte er auf eine Fokker D.VII(alb).
     

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  3. #2 Rampf63, 08.01.2008
    Zuletzt bearbeitet: 09.01.2008
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    Gebaut wurde mit Eduard Ätzteilen, wobei vor allem die Teile für den Kühler und die Gurte meines Erachtens nach prima sind. Auch alle Wartungsdeckel am Rumpf und verschiedene Verstärkungen am Leitwerk und am Fahrwerk sind bei den Ätzteilen enthalten, obwohl sie ohnehin am Modell anmodelliert sind. Vom Rest für innen sieht man ohnehin fast gar nichts. Und die Teile für die MG - na ja, so feinmotorisch begabt bin ich nicht:red:
     

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  4. #3 Rampf63, 08.01.2008
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    Besondere Herausforderung für mich war die Lackierung der Flächen. Der Original-FArbton den die Pfalz-Werke verwendet haben wurde ja bereits in allen möglichen Foren hinreichend diskutiert. Ich hab mich für ein helles grau mit ca. 20% silber entschieden. Leider kommt dieser leichte Metalleffekt auf den Fotos nicht so gut rüber.
     

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  5. #4 Rampf63, 08.01.2008
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    Verspannt habe ich wieder mit unsichtbarem Nähgarn. Diesmal habe ich auch die Steuerseile nachgebildet - hat aber nicht ganz so gut hingehauen, weil ich zu wenig schräg in den Rumpf gebohrt habe. Bedingt war das auch die Ätzteile die um die Öffnungen liegen.
     

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  6. #5 Rampf63, 08.01.2008
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    Der Propeller wurde wieder mit ganz fein geschnittenem Tamiya-Tape maskiert. Anschließend habe ich diesmal hochglänzend lackiert - und zwar mit einem Lackstift aus dem Autobereich. Dieser Lack ist sehr dickflüssig, trägt relativ dick auf, läßt sich aber mit der Proxxon und Autopolitur wunderbar auf höchsten Glanz bringen.
     

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  7. #6 Rampf63, 09.01.2008
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    Auch die vordere Kühlwasserleitung hab ich aus Kupferdraht nachgebildet. Scheinbar "vergisst" Eduard das Teil bei allen Doppeldeckern mit Flächenkühlern. Die hintere Leitung und die beiden Kraftstoffleitungen hab ich mir gespart, weil bei der Pfalz D.IIIa sehr wenig Platz zwischen Rumpf und oberer Tragfläche ist. Der Tank ist in Metall lackiert, ich hoffe das ist einigermaßen richtig so. Den in Rost lackierten Auspuff werde ich so wohl nicht mehr darstellen (war hier eine Ausnahme, da man einen dunklen Krümmer bei schwarzem Rumpf fast nicht mehr erkennt). Ich glaube diese Auspuffkrümmer sind zum einen eine Schweißkonstruktion aus relativ dünnwandigen Blech, zum anderen vermute ich das die Flugmotoren der damaligen Zeit relativ "heiß" gelaufen sind und somit der Rost vom Krümmer bei jedem Betrieb "heruntergebrannt" wurde.
     

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  8. #7 Rampf63, 09.01.2008
    Zuletzt bearbeitet: 09.01.2008
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    Hier noch eine Original-Foto eines kleinen Malheuers des Piloteurs:red:
     

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  9. #8 Rampf63, 09.01.2008
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    War aber kein Problem für die herbeigeeilten Hilfskräfte. Sie fahren übrigens einen Benz.
     

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  10. #9 Staffelass, 09.01.2008
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    Sehr schön, dein Modell gefällt mir gut.
    Besonders die Wahl der Decals (falls nicht aus dem Bausatz) gefällt mir. Solche "alten Mühlen" mit ner ineressanten, schönen oder einfach nur bunten Lackierung sind mir immer wieder eine Augenweide.
    Schade, daß die Fotos alle von ein wenig weit weg geschossen wurden.
     
  11. #10 Hans Trauner, 09.01.2008
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    Aahh, endlich mal wieder eine Drahtkiste. Modellbauerisch ist nix grosses auszusetzen, dein Modell ist sauber gebaut und du hast auch vernünftige Ergänzungen gemacht. Die Fotos könnten die Maschine etwas von näher zeigen, so tut man sich etwas schwer. Gleichwohl: Respekt!! :TD: :TD:

    Jetzt noch zum Vorbild. Da kannst du nix dafür, du bist einfach Eduards Spuren gefolgt. Ich hab die Auswahl einer 'Frühen Version' der D.IIIa nie begriffen, gerade über diese Version ( eigentlich eine normale D.IIIa, aber noch mit dem D.III-Unterflügel mit spitzen Enden) gibts nix, was wirklich handfest wäre. Die Anzahl der gebauten Maschinen ist strittig und es gibt bis auf ein, zwei Versionen keine wirklich belegte Maschine bzw deren Bemalung. Leider gehört Degelows Maschine da nicht dazu. Ich gestatte mal, mich selber zu zitieren:

    "Das Deckelbild zeigt die Maschine von Leutnant Karl Degelow, mit schwarzem Rumpf , silbergrauen Flügeln und einem silbernen Hirschen an der Rumpfseite. Die Bemalung dieser Maschine ist so nicht nachweisbar. Es existiert lediglich eine einzige Aufnahme einer Pfalz von Degelow, die noch dazu nach einer Bruchlandung auf dem Rücken liegt. Die Datierung der Aufnahme ist unsicher, nach allem was man weiss, entstand die Aufnahme im Winter 1917/18, noch zur Zeit, als Eiserne Kreuze verwendet wurden. Unglücklicherweise steht eine Person vor dem Leitwerk, so daß diese Frage nicht geklärt werden kann. Noch bedeutsamer ist der Umstand, daß die Flügelunterseiten, obwohl gegen das Licht zeigend, sehr dunkel abgebildet sind. Es besteht somit der Verdacht, daß Degelows Pfalz schwarz über alles lackiert war. Die Aufnahme läßt zudem die Feststellung der Version nicht zu, der Unterflügel könnte eine D.III-Version gewesen sein, muß aber nicht." ( aus irgendeinem älteren Flugzeug Classic...weiss nicht mehr welches).

    Foto siehe unten.

    H.
     

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  12. #11 Fritz Rumey, 10.01.2008
    Zuletzt bearbeitet: 01.02.2008
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    Pfalz DIIIa

    Suuuper deine Pfalz:TD: :TD:

    Laut Osprey Puplishing Nr.71 ist diese Farbauswahl korreckt.:TOP:
    Eduard scheind sich an diesen Farbangaben orientiert zu haben.:red:
     
  13. Hotte

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    Sehr hübsch geworden Deine Pfalz.
    Diese WK I Flieger, besonders die deutschen, fallen halt doch sehr aus der Norm durch ihre farbenfrohe Lackierung! Und wenn es dann beim Modell so prima umgesetzt wird, hat man einen tollen Hingucker!
    Sauber Arbeit, Klasse:TOP:

    Hotte
     
  14. #13 Flugwuzzi, 28.01.2008
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    Flugwuzzi Fluglehrer

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    spät ... aber doch noch bin ich über die schönen fotos gestolpert.

    sauber gebaut ... gefällt mir gut. schade dass du mit den steuerseilen über die gleiche hürde gestolpert bist wie ich bei meinem pfalz. aber mit jedem modell wirds besser ... bestimmt.

    :TD: :TD:
    lg
    walter
     
  15. ANIRAC

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    Gratuliere zu diesem sehr schön gebauten Modell. :TOP:

    Im OSPREY AIRCRAFT OF THE ACES 71 steht folgendes:
     

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  17. ANIRAC

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    Quelle: OSPREY AIRCRAFT OF THE ACES 71
     

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  18. ANIRAC

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    (Quelle: OSPREY AIRCRAFT OF THE ACES 71)
     

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