Phantom 1/72 div. Versionen/Bausätze

Diskutiere Phantom 1/72 div. Versionen/Bausätze im Jets bis 1/72 Forum im Bereich Bauberichte online; Phantoms bauen!!! Dazu habe ich mir ein paar Bausätze zugelegt. Monogram F-4D, F-4J, Hasegawa F-4J, RF-4C, Revell F-4F, ESCI F-4F. Hier mein...

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  1. thud68

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    Phantoms bauen!!! Dazu habe ich mir ein paar Bausätze zugelegt. Monogram F-4D, F-4J, Hasegawa F-4J, RF-4C, Revell F-4F, ESCI F-4F. Hier mein Favorit nach eingehender Untersuchung.
     

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    Hier die Version der Wasserfüssler in der Aufmachung anläßlich der Ausstrahlung einer sozial-kitschigen TV-Serie mit militärischem Inhalt. Versionsspezifische Unterschiede wurden berücksichtigt. Auch die Außenlasten wurden variiert.
     

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  4. #3 thud68, 08.02.2007
    Zuletzt bearbeitet: 08.02.2007
    thud68

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    Ich besorgte mir das Detail&Scale Heft über die F-4C/D. Im Inhalt ein ganz ordentlicher Riß (traue niemals einem Riß!) und bemaßte Skizzen vom Department of Defense (relativ zuverlässig). Bert Kinzey hält im Modellteil die Hasegawa Phantom für die beste und bewertet die Monogram sehr gut. Wenn man den Namen der Publikation bedenkt- ein krasses Fehlurteil. Punktet doch die Monogram Phantom gerade hinsichtlich Detailfülle und Maßhaltigkeit. Monogram hält die umgerechneten Maße des DoD auf den Millimeter genau ein.Außerdem besorgte ich mir noch einen Satz Abziehbilder, weil die Monogram-Dinger so schlecht waren.
     

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  5. thud68

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    Hier die F-4D von Monogram. Scheinbar gab es die nur in diesem etwas weichem, braunem Plastik. Härter und grau wäre viel besser, aber was soll's. Die Hauptteile klebe ich immer erstmal mit Tesafilm zusammen und fliege damit ein paar Einsätze. Dabei vergleiche ich das Grundmodell mit etlichen Fotos und messe etwas herum. Den einzigen Fehler den ich dabei finden konnte, ist die fehlende Abplattung direkt vor dem Windschild, aber das ist ja überhaupt kein Problem. Die Kiste ist schon ziemlich weit graviert. Auf dem braunen Plastik sieht das erstmal heftig aus, aber nach einer Grundierung ist alles wieder okay. Geradlinige Paneellinien säge ich mit einer Säge von Flying-Fish-Models in das Plastik .Die ist nur 0,1mm dick und hinterläßt eine feinere und schärfere Gravur als Tamiya. Außerdem die ansonsten üblichen Vorteile des Sägens, zieht und führt sich selbst, damit gerade Linien, gleichbleibende Dicke der Gravurlinie unabhängig von Schnittiefe etc.,etc. Der Rest (Luken, Nieten) wird mit Gravurnadel und Schablone aufgebracht.
     

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  6. thud68

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    Auch aus dem ESCI-Kit läßt sich mit ein paar Handgriffen, eine ganz ordentlich proportionierte Phantom bauen. Das Hauptproblem ist hier das zu breite Hecke und zu wenig Masse hinter dem Cockpit. Zwischen Rumpf und Tragflächen wurden 0,3mm Plastikstreifen eingeklebt, die den Rumpf auf die richtige Breite zusammendrücken. Das Auflager des Rumpfes auf die Tragfläche wurde um 0,5mm abgeschliffen. Die Nase des F-4F Bausatzes benutze ich für einen Umbau einer Monogram F-4D in eine G. Dafür habe ich aber noch ein Radom von einer unvollendeten Hasegawa. Dieses ist selbst um ca. 1mm an der Basis zu kurz, aber ansonsten ganz gut getroffen. Die Sache ist mit Hinterkleben mit einer 1mm Plastikplatte schnell erledigt.
     

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    Beherzt griff ich zur Säge und schnitt das Seitenleitwerk ab. Dank der dünnen Säge nur mit einem Verlust von 0,1mm, das kann ich mit Temperaturänderung erklären:D
     

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    Die grob schwarz markierten Stellen müssen weggeschliffen werden. Die ganze Sache sieht mir so aus, als wenn ursprünglich nicht berücksichtigt wurde, dass das Seitenleitwerk auch eine Breite hat. Deshalb sah das Heck unproportioniert aus. Alles wieder zusammengeheftet sieht alles ganz gut aus.
     

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    Der Keil hinter dem Cockpit ist 0,8mm, auch gut zu sehen die Tragflächenverbreiterung nach innen. 0,3 mm können in 72 viel ausmachen...
     

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  10. thud68

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    Die ESCI-Nase hatte ich jetzt gewonnen und mit einem Zwischenteil, das aus der Revell F-4F herausgesägt wurde, habe ich das ganze an eine Monogram F-4J angeflanscht. Das soll mal eine G oder F werden. Weiterhin habe ich die Aussentragflächen der Revell-Phantom mit slats an die Monogram Tragfläche angeklebt. Das war aber vermutlich ein Fehler. Die slats sehen bei Revell einfach nach nichts aus und der Grenzschichtzaun ist auch funktionell völlig falsch und muß noch von mir überarbeitet werden, aber das soll keine unlösbaren Probleme bereiten. Zum Kleben und Spachteln benutze ich nur Füssigkleber, bzw. darin aufgelöste Gußäste (Honigkonsistenz in allen Variationen). Dies gibt eine feste Verbindung, alles ist Plastik, alles ist gleich hart, nichts sackt, läßt sich gut gravieren.
     

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    Das Cockpit ist Original Monogram mit ein paar Drähten und wie ich finde völlig ausreichend, zumal ich die Kanzel geschlossen mit Piloten bauen werde. Der weiße Keil zwischen den Zwischenstücken von Revell lassen erahnen, um wieviel die Revell-Phantom vorne zu schmal ist incl. Radom(neben dem total verkorksten Mittelrumpf, den zu kleinen Stabis und der falschen Vorderkantenpfeilung des mittleren Tragwerks).
     

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  12. thud68

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    Die Lufteinläufe wurden nach hinten geöffnet und mit Plastiksheet verkleidet. Das ganze wurde mattschwarz gespritzt, um Tiefe zu erzeugen.
     

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    Nachdem ich bittere Erfahrungen mit dem Bau einer Hasegawa F-4J Phantom gemacht hatte und aus dem Bausatz einfach keine Phantom werden wollte (und ich nur das Radom nicht der Mülltonne übergeben hatte) war ich für Hasegawas RF-4C vorgewarnt. Das Ding ist in alle Richtungen zu klein und sieht nach Krüppelphantom aus. Ich habe einen 1mm breiten Plastikstreifen zwischen die Hauptrumpfhälften (nur unten) geklebt, um den Rumpf zu verbreitern.
     

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  14. thud68

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    Dann habe ich zwischen Hauptrumpf und Tragflächenunterseite 0,8 mm Plastikmaterial eingeklebt, um den Rumpf zu erhöhen. Hinter den Schubdüsen habe ich schon das Heck angesägt. Hier säge ich durch und klebe eine 1 mm Plastikplatte dazwischen, um das Heck zu verlängern. Es sieht ansonsten auch zu wuchtig aus und sollte eine Abmagerungskur erhalten.
     

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  15. #14 thud68, 08.02.2007
    Zuletzt bearbeitet: 08.02.2007
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    Im vorderen Cockpitbereich habe ich einen 1mm Streifen zwischen die Rumpfhälften geklebt. Direkt vor dem Cockpit steigt die Aufklärernase im Profil wieder leicht an, nicht so am Bausatz. Deshalb habe ich die entsprechende Partie herausgesägt und leicht angewinkelt wieder eingeklebt. Wer glaubt, dass das eine wilde Schleiforgie gibt, der irrt. Ich benutze einen Modellbau-Dreikantschaber. Mit diesem Gerät läßt sich alles zielgerichtet wegkratzen. Erst am Schluß gehe ich nochmal mit 600er rüber und das war es dann vor der Grundierung. Geht viel schneller und genauer, als Schleifen, es sei denn man hat etwas brüchiges zu bearbeiten wie Sekundenkleber oder Spachtelmasse, aber das habe ich ja nicht verwendet.
     

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  16. thud68

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    Die Konturlinien (nicht die Gravurlinien) verlaufen bei Hasegawa oft falsch, nämlich als Projektion einer Zeichnung. Zum Vergleich rechts wurden die Konturlinien am Lufteinlauf und im Bereich hinter dem Cockpit mit einem Dreikantschaber korrigiert und die tatsächliche 3 dimensionale Oberfläche nachempfunden. Die Paneellinien sind ja Begrenzungen einer gebogenen Fläche, einer Abwicklung und ein Blech macht nunmal nicht beliebige Biegungen mit wie Plastik. Bei kleinerer Teilen und an Kanten von Modellen macht sich dieser Effekt unschön bemerkbar und es ergeben sich teilweise völlig verzerrte Linienzüge an Modellen. Ein Ergebnis nicht durchdachten Gebrauchs von CAD/CAM Lösungen.
     

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    Ein weiterer Hinweis, dass hier bei Hasegawa (rechts) eine Zeichnung stumpfsinnig in eine Werkzeugmaschine gehämmert wurde. Die Aussenflügel haben die Form der Projektion und sind somit im Vergleich zum richtigen Monogram-Flügel (links) zu kurz und falsch gewinkelt, aber reparabel.
     

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    Wegen des im Vergleich zum Außenflügels stärkeren Winkels des Stabis, wirkt sich der Projektionsfehler hier noch stärker aus. Rechts die Hasegawa Stabis, links die richtigen Monogram (oben) und ESCI (unten). Die Revell-Phantom hat auch den gleichen Fehler.
     

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  19. thud68

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    Ja, und das ist dann das erstgeschlüpfte Küken. Good Old Monogram, wie so oft, wenn auch nicht fehlerfrei, ein Genuß zu bauen, einfach nur gut.
     

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    Die Kanzeln wurden gezogen und mit dicker Folie gerahmt.
     

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  22. thud68

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    Die Farben sind Acryl, alle selbst abgemischt. Gespritzt wurde mit Hilfe von Maskierknete, das geht genauer und wiederholbarer, als freihand (habe ich früher gemacht, ist aber einfach zu zeitraubend und von zu vielen Faktoren abhängig). Nachdem ich die Abziehbilder mit Weichmacher aufgebracht hatte, habe ich diese mit einer Klarlackschicht versehen. Nach dem Aushärten habe ich dann die Stellen vorsichtig naß mit 1000er Schleifpapier angeschliffen, um auch die letzte Unebenheit der Decals (Stufen zum Trägerfilms) auszugleichen. Anschließend wurde alles mit Acryl Seidenmatt überzogen.
     

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