Platzhalter für Bertls Vorstellung der LFG Roland D.II von Mdesign, WK1 Resin-Modelle in 3D Druck

Diskutiere Platzhalter für Bertls Vorstellung der LFG Roland D.II von Mdesign, WK1 Resin-Modelle in 3D Druck im Modellbau-News Forum im Bereich Modellbau; Da sich unser guter @Umlaufmotor mal wieder ein neues Modell in 1/32 bestellt hat und dieses in Kürze hier im Forum vorstellen will, baue ich mal...
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Da sich unser guter @Umlaufmotor mal wieder ein neues Modell in 1/32 bestellt hat und dieses in Kürze hier im Forum vorstellen will, baue ich mal etwas "Druck" auf. ^^
Natürlich ändere ich das o.a. Thema und meinen "Teil" sobald er das hier tut aber bis dahin mal vorab, so zum "Warmmachen"...



Die LFG Roland D.II zählt heute zu Unrecht zu den nahezu vergessenen Jagdflugzeugen Deutschlands im 1. Weltkrieg obwohl sie von mehreren Herstellern in großen Stückzahlen produziert wurde und an diversen Nebenkriegsschauplätzen längere Zeit im Einsatz stand.

Die Entwicklung dieses ungewöhnlichen Jägers begann bereits Anfang 1916 als die deutschen Eindecker der Firmen Fokker und Pfalz den moderneren alliierten Flugzeugen leistungsmäßig längst nicht mehr gewachsen waren. Wie viele andere Firmen, versuchte sich auch die nun unter dem Namen Roland bekannte Luft-Fahrtgesellschaft (LFG) mit einem neuartigen Jäger-Entwurf eines einsitzigen Doppeldeckers.

Basierend auf der sehr erfolgreichen LFG Roland C.II entwickelte Dipl.-Ing. Tanzen eine deutlich leichtere und schlankere Maschine in der Wickelrumpf-Technik, die Roland D.I. Schon im April 1916 wurden nach den Abnahmeflügen der Prototypen die ersten 80 Flugzeuge bestellt doch Weiterentwicklung und Produktion verzögerten sich durch viele Probleme, nicht zuletzt durch ein Feuer in der LFG-Fabrik. Als diese Roland D.I schließlich im September 1916 serienreif wurde und erste Flugzeuge ab Oktober dieses Jahres an die Front kamen, waren sie nur den älteren Halberstadt D.II/ III bzw. Fokker D.I-III leicht überlegen, kamen aber bei weitem nicht an die Albatros D.I/ II heran so das nur wenige Maschinen für kurze Zeit im Fronteinsatz blieben und dann an Fliegerschulen abgegeben wurden. Zudem stand zu diesem Zeitpunkt mit der Albatros D.III bereits eine weitere gute Konkurrenz-Maschine vor der massenhaften Einführung und die bestellten Stückzahlen dieser Maschine weckten natürlich bei Roland Begehrlichkeiten zumal auch das nahende Serienende der Roland C.II abzusehen war. Eine Nachbestellung der D.I wurde zu Gunsten der Roland D.II gekündigt.

Denn Roland setzte längst auf die bereits begonnene Weiterentwicklung der erfolglosen D.I als überarbeitete D.II welche im Oktober/ November 1916 ihre Abnahmeprüfung durchführte. Die Sicht nach vorne und unten war im Gegensatz zur D.I nur leicht verbessert worden und die Piloten bemängelten zwar die schlechte Sicht während Geschwindigkeit und Bewaffnung überzeugten so das es schnell Aufträge für die Roland D.II bei LFG aber auch bei Pfalz als Lizenznehmer gab.

Ausgestattet mit einem 160PS-Motor Mercedes D.III als Roland D.II bzw. einem Argus As.III mit 180PS als Roland D.IIa wurden bis Januar 1917 insgesamt ca. 370 Maschinen bestellt und bis Mai 1917 ausgeliefert. Zwar überzeugten diese Maschinen im Einsatz mit einer guten Bewaffnung, Geschwindigkeit und Rundumsicht nach oben und hinten doch die Sicht nach unten und bei Landungen war den Piloten noch immer zu schlecht wie nicht zuletzt einige Fotos von Maschinen zeigen welche sich bei der Landung überschlagen haben. Zudem waren die Maschinen – gerade jene mit dem Argus-Motor – in größeren Höhen deutlich leistungsschwach, nicht sehr agil und neigten dazu schnell ins Trudeln zu geraden.

Zwar zählte die Roland D.II ab Anfang 1917 zum Bestand der neu aufgestellten Staffeln 27, 31,32 und einige Exemplare kamen u.a. auch bei den Jastas 5,15 und 24 zum Einsatz doch die Piloten an der Westfront lehnten die Maschine überwiegend ab. Im Juni 1917 standen kurzzeitig sogar 128 dieser Maschinen im aktiven Fronteinsatz, doch zog man diese mit der Einführung der Albatros D.III und D.V bei vielen Staffeln die Roland D.II bereits schnell wieder aus den im Westen eingesetzten Einheiten ab. Deutlich längere Einsatzzeiten hatten die Roland D.II bzw. D.IIa jedoch an anderen Kriegsschauplätzen wie der Ostfront und dem Balkan wo vor allem die FA 220 und FA 21 sowie die Jasta 25 einige Erfolge mit diesem Typ erzielten. Die bekanntesten Piloten auf Roland-Maschinen waren G. Fieseler und H. Pippart.

Insgesamt gesehen war die Roland D.II/ IIa kein sehr großer Wurf und überzeugte bereits Anfang 1917 im Einsatz gegen moderne Gegner nicht mehr. Daher verschwanden letztendlich auch die an den Nebenkriegsschauplätzen eingesetzten Maschinen bis Ende 1917 bereits wieder aus dem aktiven Fronteinsatz und wurden u.a. an Bulgarien abgegeben bzw. an Fliegerschulen bis Kriegsende aufgebraucht.

Die Weiterentwicklung als Roland D.III wurde nur noch in geringen Stückzahlen produziert da man auch hier Teile der gemachten Bestellungen kündigte und sah daher nur im Osten und auf dem Balkan – auch hier mit Bulgarien als Hauptnutzer – einige Einsätze. Noch weniger Erfolg hatte 1917 die Weiterentwicklung der Roland D.I zur Schwimmer-Version Roland W so das man nach diesem Fehlschlag nicht einmal mehr einen Versuch mit einer Roland D.II als Schwimmerflugzeug unternahm.

Größter Nutznießer der Roland D.II-Serie wurde ausgerechnet deren Lizenznehmer Pfalz welcher Erfahrungen beim Bau moderner Flugzeuge in der Wickelrumpf-Technik gewann. Deren eigener Entwurf als Pfalz D.III konnte sich 1917 in den Ausschreibungen auch gegen die Roland D.III durchsetzen und gelangte als D.III bzw. der leichten Weiterentwicklung D.IIIa zu deutlich höheren Produktionszahlen und kam 1917/ 18 in vielen deutschen Jagdstaffeln erfolgreich zum Einsatz.

Dennoch hat sich die Roland D.II/ IIa einen Platz in der dtsch. Luftfahrtgeschichte verdient und wurde zu Unrecht mehr oder weniger vergessen. Dabei wurden von ihr mehr Maschinen produziert als z.B. von der Fokker Dr.I und sie leistete gute Dienste bei der Aufstellung neuer Staffeln bzw. an Nebenkriegsschauplätzen für welche man keine besseren Maschinen abgeben wollte bzw. konnte.



Als Modellbauer welcher mehr als nur die typischen Fokker D.VII bzw. Dr. I sowie Albatros D.V in Großserie in seine Vitrinen stellen möchte ist die Roland D.II sicher eine gute Abwechslung (wie übrigens auch die Halberstadt D.II) und in meinen Augen auch wichtiger als z.B. die SSW D.III/ IV, Pfalz D.VIII bzw. Fokker D.VIII/ E.V deren Stückzahlen, Einsatzzeiten und Erfolge ja überaus gering, problematisch bzw. sehr überschaubar waren.
 
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Die Roland von mdesign? Da habe ich die erste Version in 1/48 gerade auf meinem Tisch liegen. 😅
Bin gespannt auf die Vorstellung und was Bertolt für Fehler findet. 😋
 
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Hmmm... wie es scheint, zieht die "kürzlich" erfolgte Bestellung wohl leider eine drei- bis
vierwöchige Lieferzeit nach sich. Daher mal zum "Anheizen" etwas mehr über das Modell.
Wer mehr wissen will kann auch mal in das Buch schauen aber das behandelt nur die D.II
und D.III welche in Bulgarien zum Einsatz kamen und keine deutschen Maschinen.

Reviewing the Mdesign LFG Roald D.II in 1/32 scale

The Bulgarian Hunters: Roland D.II & D.III in WWI : Mitkov, Mitko: Amazon.de: Bücher

Es gilt also zu warten bis Bertl das Modell endlich auspacken und hier vorstellen kann. :crying:
 
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Die Roland von mdesign? Da habe ich die erste Version in 1/48 gerade auf meinem Tisch liegen. 😅
Bin gespannt auf die Vorstellung und was Bertolt für Fehler findet. 😋
Ja, die D.II ist von Mdesign.
Der Bausatz wohl limitiert und in 1/32 grade eben erst aufgelegt worden.
Ich hab einen Baubericht des 1/48er Prototypen der Roland D.III im englischsprachigen Forum mitverfolgt und die dabei angesprochenen, oder aufgefallenen, Unzulänglichkeiten sollen wohl für die Serie ausgemerzt werden, bzw. worden sein.
In wie weit die D.II Macken hat, weiß ich nicht - da muss man den Bausatz abwarten.
Habe aber heute schon die Versandbestätigung bekommen.
Vielleicht gehts ja doch schneller als ursprünglich angenommen.

Was mir allerdings beim schnellen drüberschauen der Modell-Bilder auf der Mdesign-Webside aufgefallen ist - es wurde anscheinend nur die Bulgarische Version der Roland D.II berücksichtigt, denn den zusätzlichen Wasserbehälter, diese Blase hinter dem Expansionstank zwischen den beiden Kühlern, hatte die "Deutschen Versionen" nicht.
Mal abwarten, ob sich diese Warze später entfernen lässt ohne die darunterliegenden Kühlerlamellen zu beschädigen.

 
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Ich hoffe er konnte nicht nur die Fehler im Modell ausmerzen, sondern auch die besonderen Probleme, welche der 3D Druck mit sich bringt.
 
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Hmmm.... also die Maschine von G. Fieseler aber auch die Maschine
mit der Aufschrift "Prinz Kyrill" hatten diesen Wasserbehälter auf der
oberen Tragfläche nicht.
Vermutlich muss man wohl alles glatt abschleifen so man auf andere
(Ätz-?)Teile als Kühler-Ersatz zurückgreifen kann.
Im Video sah ich jedenfalls kein zweites Mittelteil für diese Tragfläche.
 
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Am Freitag bekam ich - deutlich früher als erwartet - Post aus Bulgarien, den 3D gedruckten Resin Bausatz der 1/32er Roland D.II

Über den geschichtlichen Hintergrund, dem Einsatzbereich bzw. der Einsatzstärke der mit dem 160PS Mercedesmotor ausgestatteten Roland D.II sowie der mit dem 180PS Argus As III Motor bestückten Roland D.IIa, werde ich nicht näher drauf eingehen, denn das hat ja Holger aka @Mercur schon alles im Eröffnungspost mit abgedeckt.

Ich werd hier somit nur das Modell der Roland D.II des Herstellers MDesign ein kleinwenig beleuchten.
Der Bausatz der D.II selbst wird als "limited edition" mit der Bestellnummer 0132 angeboten.
Der Karton misst rund 27x20x10cm und ist, ausreichend stabil, als Klappkarton ausgelegt.



Klappen wir doch den Deckel auf.
Zuoberst eine Plastiktüte mit Bauplan, Decals, Maskierschablonen und Draht welcher zur Versteifung in die Tragflächen und den Höhenflossen eingeschoben werden kann bzw. soll.



Unter der Bauplantüte einige schwarze Luftpolstertüten mit den 3D gedruckten Bauteilen.



Die Luftpolster-Tüten ausgepackt, deren Inhallt ausgebreitet:





 
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Der Bauplan besteht aus drei zusammengefaltenen DIN A4 Blättern.
Mittels (zu) kleinen Bildern werden nach Nummernabfolge die einzelnen Bauschritte erklärt.
Die entsprechenden Teilenummern sind auf den Druckfüßen der Bauteile gut leserlich aufgedruckt.
Dem Modellbauer werden drei unterschiedliche Decalvarianten angeboten - zwei welche unter Bulgarischer Hand flogen und der Maschine von Gerhard Fieseler (Jasta 25).
Hinweise zum Verlauf der Verspannung und/oder den Montagepositionen der Spannschlösser habe ich (noch) keine gefunden.







 
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Der Decalbogen ist recht übersichtlich ausgefallen - Ausser der Militärnummer für eine Maschine und dem Schriftzug von Prinz Kyril's D.II gibt es keine Naßschiebebilder.
Die Hoheitszeichen so wie diverse Markierungsvarianten müssen auflackiert werden, hierfür werden entsprechende Maskierfolien dem Bausatz beigelegt.











 
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Hmmmm....

sehe ich das richtig, kein separates Mittelteil des
Oberflügels um die deutsche Version der Roland
D.II zu bauen?
 
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Nun zum Bausatz selbst.
Alle Teile sind im 3D Druckverfahren hergestellt und wurden mit hellgrauem Material gedruckt.
Die Oberflächen zeigen in Bildern bei bestimmten Licht- und Schatteneinflüssen leichte Schichtlinien.
Diese sind fürs Auge, oder der Fingernagelprüfung, meist nicht zu erkennen oder zu erfühlen.
Bedingt durch das Herstellungsverfahren finden sich natürlich Unmengen von Stützstreben an den Teilen - hier muss man schon genau hinschauen um nicht versehentlich kleine Teile beim "Entkernen" abzubrechen.
Das Material an sich ist nämlich sehr spröde und bricht in seiner Struktur relativ leicht auseinander.
Also hin und herbiegen wie beim Plastik geht hier keinesfalls.
Zudem springen abgebrochene und scharfkantige Teile blitzartig durch die Gegend - also Vorsicht ist geboten - am Besten die Fliegerbrille dabei aufsetzen :cool1









 
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....... jetzt betrachten wir uns die Teile mal tiefer im Detail - zuerst die Fahrwerksstreben:
Müsste ich von Eins (die mieseste) - Zehn (die beste) benoten, so würde ich an dieser Stelle bestenfalls eine Zwei vergeben.
Die Streben sind lieblos, etwas gebogen und mit rechteckigem Querschnitt gedruckt.
Die Achsaufnahme, bzw. der Verlauf der Stahlfederbänder sind nur aufs Minimalste wiedergegeben.
Spannend dann, ob diese dünnen Streben das Gewicht des Modells tragen werden.







Die Streben weisen im Original einen tropfenförmigen Querschnitt auf - siehe Skizze.
Mitko Mitkov (der Name hinter der Firma MDesign) hätte nur auf Seite 8 und 9 seines eigenen Buches "The Bulgarien Hunters" nachsehen müssen, denn dort hat er einige Seiten der Baubeschreibung für die Roland D.II abgedruckt.

 
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Die MG's waren bei der Roland D.I/D.II und der D.III im Rumpf versenkt montiert, also ein direkter Zugriff war nicht möglich.
Am Modell muss in diesem Fall weniger Augenmerk auf die Qualität der gedruckten Bewaffnung gelegt werden.
Zeigen werd ich sie aber doch:



Mosern werd ich auch, denn dieser angedruckte "Pfannenhebel" zum Durchladen fand erst später Verwendung, hier sollte der normale ballige Hebel anmontiert sein.
Auch die Größe passt nicht, die Ummantelung des Laufs ist deutlich zu kurz geraten - dafür ist das MG im Bereich des Verschlußkastens deutlich zu breit geraten, dieser befindet sich später am Modell im sichtbaren Bereich.
Hier im Vergleich ein 3D gedrucktes MG von Gaspatch (dieses auch mit dem richtigen Durchladehebel):





 
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Hier der Propeller:



Ich kann der gedruckten Propellerkontur keinen Axial-Propeller zuordnen.
Axial deshalb, da eigentlich alle Bilder der in Bulgarien geflogenen Roland D.II, einen anmontierten Axial - Propeller zeigen.
Die bereits erwähnte Baubeschreibung im Buch sagt, dass entweder ein Axial oder ein Propulsor-Propeller verbaut werden konnte.
Die Kontur des Propulsor-Propeller würde erstmal optisch zum gedruckten Bauteil passen, hatte allerdings eine durchgehende Blattbreite (laut dem Datenblatt) von 180mm - das passt dann wiederum nicht zu dem beiligenden Propeller da dieser zu schmal (4,8mm) wäre.
Gut, wie auch immer, muss man eben einen Axial aus der WingnutWings-Ersatzteilekiste hernehmen.

Dazu wird dann aber der Spinner im Blattbereich des Axials breiter gefeilt werden müssen, denn das Bausatzteil wäre hierfür zu eng anliegend.
Ulkig die Drucklinien an dieser Stelle - diese sind auch sehr deutlich fühlbar ....... die viel zu dicken Schraubenköpfe am Spinner übrigens auch:



Apropo dick:
Die Ruder (ausser die beiden Querruder) sind leider an ihren Hinterkanten mit 1,1mm Materialstärke ebenfalls deutlich zu dick geraten - hier im Bild das Seitenruder:


Die Kontur dagegen ist gut gelungen, allerdings ohne Darstellung der darunterliegenden Rohrstrukturen:



Der Auspuff.
Ich geb ihm eine Eins, falls jemand dazu eine Benotung von mir hören möchte ....... :pinch:



 
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Nun zum Bausatz selbst.
Alle Teile sind im 3D Druckverfahren hergestellt und wurden mit hellgrauem Material gedruckt.
Die Oberflächen zeigen in Bildern bei bestimmten Licht- und Schatteneinflüssen leichte Schichtlinien.
...


...
Diese Layerlinien sind heftig. Eine andere Ausrichtung hätte sie etwas verringert.
 
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Bin gespannt, ob die MG neben dem Motor in den Rumpf passen. Bei der ersten 1/48 Version, welche ich habe, passen sie nicht nebeneinander rein.
 
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Der dem Bausatz beiliegende Mercedesmotor:
Man sieht davon nur die vorderen drei Zylinder wenn die Motorenverkleidungen montiert sind. Gut so.





Hier Höhenruder nebst Höhenruderflosse.
Nicht schlecht geraten in Druck und Kontur, aber leider ohne Oberflächendetaillierung der Flosse.
Als Beispiel wie es aussehen sollte zeigt das entsprechende Wingnut-Bausatzteil der Roland C.II/C.IIa
Das Ruder an der Hinterkante wiederum zu dick geraten.





Die Räder sind nicht schlecht geworden, hier kann man durchaus damit arbeiten

 
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Die Motorabdeckungen sind von der Materialstärke her gesehen megadick - aber trotzdem extrem bruchgefährdet im Bereich des Auspuffrohres - ich vermute das wird brechen beim "Entkernen".
Kann natürlich wieder geklebt werden, wenn wirklich.
Das was mich deutlich mehr stört, die Blechstöße, dort wo sich die Bleche treffen, die fehlen leider gänzlich.
Es fehlen auch die angedeuteten Schnellverschlüsse zur Haubenbefestigung - seltsam, am Nasenblech am Rumpf vorne sind sie nämlich mit dran.
Schön ausgeführt dagegen die Kühl-, bzw. die Lufteinlassschlitze.





 
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Einige Einbauteile im Cockpit.
Die Luftpumpe um den unterhalb vor den Füßen des Piloten montierten Haupttanks unter Druck setzen zu können:



Der Tank - oder sollte das Bauteil der Munitionskasten sein? Ich weiß es nicht.
Beides wäre in Form und Größe falsch dargestellt.



Der Steuerknüppel:



Die Pedalerie zur Seitenruderbetätigung.



Das Instrumentenbrett, welches leicht nach links versetzt vor dem Piloten anmontiert war.



Hier eine Originalaufnahme des Cockpitbereichs einer D.II - der Motor fehlt hier, aber wenn man in etwa die damalige Einbau und Montagestruktur von Roland und Pfalz kennt, dann hilft dieses Bild ungemein weiter - rechter Hand, kaum mehr zu sehen, zeigt es z.B. die am Bausatz fehlende Fettpresse zum Schmieren der Wasserpumpe

 
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