Polikarpov Po-2 von KP in 1/72

Diskutiere Polikarpov Po-2 von KP in 1/72 im Props bis 1/72 Forum im Bereich ROLLOUTS - Die Bilder Eurer Flieger !; Hallo Gemeinde, Heute möchte ich Euch meine neuestes „Werk“ vorstellen, das Modell der Polikarpov Po-2. Der Bausatz dürfte sicherlich vielen...

Moderatoren: AE
  1. Hoffi

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    Hallo Gemeinde,

    Heute möchte ich Euch meine neuestes „Werk“ vorstellen, das Modell der Polikarpov Po-2. Der Bausatz dürfte sicherlich vielen von Euch bekannt sein. Es handelt sich hierbei um den alten KP-Bausatz, der bestimmt über 30 Jahre auf dem Buckel hat und mindestens schon 25 Jahre bei mir im Schrank lag.

    Früher (zu Ostzeiten) habe ich mich nicht an den Bau dieses Modells gewagt – ich hatte keine Erfahrung im Bau von Doppeldeckern und die Verspannung der Tragflächen sowie die nach außen geführten Steuerleinen schreckten mich damals ab.
     

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    Dennoch kam ich dann Anfang des Jahres auf die „Schnapsidee“, die Po-2 endlich mal in Angriff zu nehmen. Unterlagen und Informationen hierzu gab es ja genug.
     

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    Und ein Ätzteilset von Parts gab es ebenfalls.
     

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    Der Bau des Modells war keinesfalls einfach, aber es kam auch zu keiner Zeit Frust oder Unlust auf. Die Passgenauigkeit entspricht der von KP gewohnten.

    An dem Modell habe ich einige Technologien / Arbeit das erste Mal ausprobiert. Zum Beispiel die Darstellung der Rippenstruktur an den Tragflächen durch leichtes Abschleifen der dazwischen liegenden Bereiche.
     

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  6. Hoffi

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    Ich entschied mich für den Bau einer (wie sollte es auch anders sein?!) tschechoslowakischen Nachkriegsmaschine, die als Kommandeurs- und Kurierflugzeug bei der 1. Fliegerdivision in Prag-Kbely eingesetzt wurde.
     

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    Des Weiteren habe ich die positiven Gravuren durch negative ersetzt. Da der Flieger aber kaum aus Blechpaneelen bestand, hielten sie die Schleif- und Gravurarbeiten in Grenzen.
     

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  8. Hoffi

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    Der Motor ist zu ca. 50% scratch gebaut. Die mitgelieferten Auspuff- und Verteilerohre wanderten ausnahmslos in den Papierkorb (gelbe Tonne!). Anstatt dessen habe ich mal wieder meinen Kanülensammlung bemüht und die entsprechenden Längen und Dicken hergestellt, abgerundet, aneinandergeklebt und verspachtelt. Die Zündkabel entstanden aus Kupferlitze, die Zylinderstößel kamen vom Ätzteilset.
     

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  9. Hoffi

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    Zum ersten Mal habe ich auch unsichtbares Nähgarn verwendet. Früher habe ich mir die benötigten Verspannungsdrähte immer selbst aus Gußästen gezogen. Der Nachteil hierbei liegt darin, dass die selbstgezogenen Fäden nie immer die gleiche Stärke haben und auch sehr viel schneller rissen. Insofern stellte sich bei der Verspannung ein regelrechtes Jubelgefühl ein.
     

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  10. #9 Monitor, 22.05.2009
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    Wie geht das genau ? Was sind die braunen Streifen ?
     
  11. Hoffi

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    Auch bei der Lackierung habe ich Neues ausprobiert:
    Ich habe zu ersten Mal mit Acrylfarben (von Revell) gearbeitet. Rein technisch gesehen habe ich da wenige Unterschiede zu den sonst verwendeten Enamel-Farben feststellen können, aber allein schon die lästigen Verdünnungsdämpfe rechtfertigten die Umstellung.

    Auch bilde ich mir ein, dass die Acrylfarben gleichmäßiger decken, aber das ist nur mein subjektiver Eindruck. Kleinteile habe ich nach wie vor mit den Enamel-Farben bemalt.
     

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  12. Hoffi

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    Anbei noch ein paar weitere Fotos....
     

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  13. Hoffi

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    Verzeiht mir die teilweise unscharfen Bilder- ich bin noch am Herumexperimentieren mit meiner Kamera und ihren Einstellungen.
     

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  15. Hoffi

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    noch eins von oben ohne Rahmen und anderem Licht:
     

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    das Cockpit (vor dem Einbau)
     

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  17. Hoffi

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    da kommen Erinnerungen hoch...
    ;)
     

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  18. #17 Hoffi, 22.05.2009
    Zuletzt bearbeitet: 22.05.2009
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    Hallo Monitor,

    zuerst habe ich die (positive) Gravur an den Tragflächen abgeschliffen, so dass diese nur noch ganz minimal zu fühlen waren.

    Anschließend habe ich ein paar dünne Streifen Tesa-Band (für Pakete) zurechtgeschnitten und diese dann auf die kaum noch vorhandenen Gravuren geklebt.

    Anschließend ging es mit der Proxxon und einem Kegelschleifer zur Sache. Ich habe ganz vorsichtig die Zwischenräume zwischen den Gravuren beschliffen. Anschließend habe ich die Bereiche mit Schleifpapier (das ich um den Schaft einer Schlüsselfeile gewickelt habe) geglättet.

    Am Ende habe ich dann die Klebebandstreifen wieder entfernt und die ganze Tragfläche mit Stahlwolle verschliffen.
     

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  19. Hoffi

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    Von vorn betrachtet, sieht das Tragflächenprofil dann "bespannter" aus.
     

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    und so siehts dann von oben (mit Farbe) aus.
     

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  22. Hoffi

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    So, das solls mal wieder gewesen sein. Abschließend das obligatorische Bild des Modells mit den „üblichen Vergleichsgegenständen“. Auch wenn es sicherlich zu spät für Änderungen aufgrund sachlicher und konstruktiver Kritik ist, so freue ich mich dennoch über jedes diesbezügliche Feedback von Euch.
     

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