PPL (A) im Raum München

Diskutiere PPL (A) im Raum München im Ausbildung und Jobs Forum im Bereich Grundlagen, Navigation u. Technik; Hi, ich bin 15 und würde gerne sobald, wie möglich eine PPL (A) erwerben. Ich habe bereits herausgefunden, dass das im Raum München ab ca. 9000€...

SimonFoe

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Hi,
ich bin 15 und würde gerne sobald, wie möglich eine PPL (A) erwerben. Ich habe bereits herausgefunden, dass das im Raum München ab ca. 9000€ zu machen ist.
Ich wollte fragen, ob es hier irgendwelche Empfehlungen für Flugschulen im Raum München gibt. Für mich ist vor allem die Anbindung wichtig, da ich mir zusätzlich eigentlich keinen Fahrer oder Taxi leisten kann. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln würde ich eine Anreise bis ca. 1,5h in Ordnung finden.
Vielen Dank!
Simon
 
MiGhty29

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Willkommen hier und viel Erfolg Dir! :TOP:

Gruss Uwe
 

innwolf

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Ein Tipp, Landshut, Flugschule Häussler: Tel 0178-7373532.

Theorie machen die per Fernlehrgang, es ist nur EIN Wochenende in Landshut nötig.

Für den praktischen Unterricht bietet es sich an ein preisgünstiges Fahrrad am Bahnhof Gündelkofen, Strecke München-Regensburg, zu hinterstellen, der ist nur 2km vom Flughafen entfernt.
( man kann auch hinlaufen, bei Sauwetter findet keine Schulung statt... )
 
Spartacus

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Hallo Simon,

willkommen und viel Spaß und Erfolg.
Allerdings sei ein Hinweis angebracht: Ich persönlich halte "ab 9.000€" zwar für mathematisch korrekt, aber auch nicht wirklich zielführend. Bitte rechne damit, dass Du - auch wenn Du mit den Minimum-Stunden auskommen solltest - irgendwo zwischen 10 - 12 T€ wirst ausgeben müssen.
Was viele Flugschulen oder andere werbende Personen gerne vergessen, sind Kosten, die nicht direkt bei der Flugschule anfallen:
- Gebühren (Arzt für erstes Medical, BNetzA für Funksprechzeugnis, Landesluftfahrtbehörde für ZÜP und Schüleranmeldung, später dann auch für die theoretische Prüfung und nach der praktischen Prüfung auch die Erteilung/Ausstellung der Lizenz, der Prüfer für die praktische Prüfung)
- Ausrüstung (Bücher, Software, Kniebrett, Navi-Besteck, Karten, bis hin zum Headset - für den Anfang nicht wirklich notwendig, irgendwann aber interessant und bis zu 1.100€ teuer wenn das sehr angenehme noise cancelling dabei sein soll)
...
Natürlich sind die Flugstunden der Hauptbestandteil der Kosten, aber auch die anderen Dinge kosten einfach auch Geld. Ich hoffe, Du bist Dir dessen bewusst und planst nicht mit genau 9.000€?

Schönen Gruß

Spartacus
 
Kenneth

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Wo in München wohnst du? Es gibt leider keine Flugplätze in München mehr. In Oberschleissheim und in Dachau-Gröbenried wird, sofern ich weiss, keine PPL-Ausbildung gemacht. Die Flugplätze in Landshut, Augsburg und Jesenwang (bei FFB) sind leider die einzigsten "münchener" Flugplätze jetzt..
 

Rhönlerche

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Wenn man sowieso weit und unbequem zum Flugplatz pendeln muss:
Ich würde einen Kurs im Block machen. Man lernt schneller, denn alles baut besser aufeinander auf. Die Theorie kann man vorab zuhause weitgehend vorlernen. Idealerweise in einer kleinen Lerngruppe. Such Dir doch einen guten Standort mit stabilem Wetter und guter Schule und geh dann im Block dorthin?
 

innwolf

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Hallo,
gemischte Ausbildung im Block z.B. in Burg Feuerstein, Örlinghausen und Unterwössen erstmal mit Ziel TMG ist auch eine Möglichkeit. TMG-Studnen zählen auch für später zur Anrechung...
 

Buraklerntfliegen

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Wenn man sowieso weit und unbequem zum Flugplatz pendeln muss:
Ich würde einen Kurs im Block machen. Man lernt schneller, denn alles baut besser aufeinander auf. Die Theorie kann man vorab zuhause weitgehend vorlernen. Idealerweise in einer kleinen Lerngruppe. Such Dir doch einen guten Standort mit stabilem Wetter und guter Schule und geh dann im Block dorthin?
Was genau heisst im Block? Wie würde es aussehen?
 
Kenneth

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Was genau heisst im Block? Wie würde es aussehen?
Mehrere Flugstunden täglich, jeden Tag, 3-4 Wochen lang. Ist in DE wetterbedingt kaum möglich; es gibt einige Angebote, einen EASA-Schein in den USA oder Spanien auf der Art und Weise zu bekommen. Allerdings muss man sich beim Rückkehr auf dem deutschen Wetter und den Verhältnissen hier dann eingewöhnen. Nicht unbedingt empfehlenswert, meiner Meinung nach.
 

Buraklerntfliegen

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Mehrere Flugstunden täglich, jeden Tag, 3-4 Wochen lang. Ist in DE wetterbedingt kaum möglich; es gibt einige Angebote, einen EASA-Schein in den USA oder Spanien auf der Art und Weise zu bekommen. Allerdings muss man sich beim Rückkehr auf dem deutschen Wetter und den Verhältnissen hier dann eingewöhnen. Nicht unbedingt empfehlenswert, meiner Meinung nach.
Selbst wenn man einige Wochen am Stück mehrere Stunden hinbekommen würde. Ist das empfehlenswert? Prinzipiell die Frage: ist es eigtl besser über einen längeren Zeitraum die Ausbildung zu machen oder tatsächlich en block?
 

Rot-Weiss

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Mehrere Flugstunden täglich, jeden Tag, 3-4 Wochen lang. Ist in DE wetterbedingt kaum möglich; es gibt einige Angebote, einen EASA-Schein in den USA oder Spanien auf der Art und Weise zu bekommen. Allerdings muss man sich beim Rückkehr auf dem deutschen Wetter und den Verhältnissen hier dann eingewöhnen. Nicht unbedingt empfehlenswert, meiner Meinung nach.
Nicht möglich stimmt einfach nicht. Nicht empfehlenswert bei Untergrenzen von unter 2000ft oder stark böigen Nordwestwind sicherlich, aber im Prinzip ist an nur ganz wenigen Tagen überhaupt nix möglich.
 
Intrepid

Intrepid

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Selbst wenn man einige Wochen am Stück mehrere Stunden hinbekommen würde. Ist das empfehlenswert? Prinzipiell die Frage: ist es eigtl besser über einen längeren Zeitraum die Ausbildung zu machen oder tatsächlich en block?
Bei der praktischen Ausbildung gibt es Bewegungsabläufe, die vom Bewussten ins Unterbewusste wandern müssen. Dies geschieht über Nacht. Über weite Phasen der Ausbildung macht es keinen Sinn, mehrere Flugstunden an einem Tag direkt hintereinander zu nehmen. Der Körper braucht seine Zeit, damit sich das Erlernte zu Reflexen verfestigt.

Zu große Lücken soll man auch nicht lassen.

Theorie und Praxis sollen im Wechsel stattfinden. Es schadet allerdings nicht, schon mal ein bisschen gelesen zu haben, bevor man mit der Praxis beginnt. Aber manches Theoriekapitel versteht man erst, wenn man es auch in der Praxis hat ausprobieren dürfen. Modellflieger bilden hier eine Ausnahme, insbesondere was aerodynamische Themen betrifft.

Die Theorieprüfung liegt optimal mitten in der praktischen Ausbildung.

Im letzten Drittel der praktischen Ausbildung, wenn die Navigationsflüge anstehen, kann man auch mal eine Session vormittags und eine nachmittags fliegen.

Bei jedem Wetter fliegen nutzt nur dem Fluglehrer, der kann dabei seine Fähigkeiten trainieren.

Ein gesundes Mittelmaß ist, viel Zeit zu investieren und mit fünf Monaten fertig sein zu wollen. Alles unter einem Jahr ist noch vernünftig. Von Anfang November bis Ende Februar zu pausieren anstatt gefrustet Flugtermin um Flugtermin absagen zu müssen ist eine Option. Während der Zeit kann man sich auf die Theorieprüfung vorbereiten.

100% Theorieunterricht gibt es fast nicht mehr, Fernlehrgänge mit abgespecktem Nahunterricht sind Standard geworden. Als Ausgleich ist es eine gute Idee, Lerngruppen unter den Schülern zu bilden. Irgendwie sollte man aber einen Theorielehrer greifbar haben. Der kann in 5 Minuten einen Sachverhalt erklären, für den man sich sonst stundenlang das richtige Ergebnis zusammensuchen muss. Meistens gibt es auch die Möglichkeit, extra Theoriestunden mit selbstgewähltem Schwerpunkt buchen zu können. Davon sollte man durchaus eine Handvoll budgetieren.

Nicht damit rechnen, dass man einen Tutor hat, der einen umsichtig durch die Ausbildung führt. Viele Flugschulen lassen einen da allein. Geht es dann auf die Prüfung zu, muss plötzlich noch schnell dieses oder jenes nachgeholt werden. Eine gut organisierte Flugschule stattet die Schüler mit feindetaillierten Unterlagen aus, was alles zu welcher Zeit abgehakt sein sollte. Man sollte sich zu Beginn das genehmigte Ausbildungsprogramm aushändigen lassen. Und dann muss man sich selber darum kümmern, dass das auch eingehalten wird.

Hat die Flugschule viele Lehrer, so erzählt im schlimmsten Fall jeder etwas anderes und verlangt auch, anders zu fliegen. Da hilft dann das Ausbildungshandbuch, wo alles genau drin beschrieben sein sollte. Die Lehrer im Zweifel mit der Nase darauf stoßen, dass sie sich daran halten. Und wenn tatsächlich etwas falsch oder ungeschickt im Handbuch niedergeschrieben ist, dann soll das bitte dort geändert werden - und anschließend halten sich wieder alle Lehrer daran.

Kommt man mit einem Lehrer nicht zurecht, zum Ausbildungsleiter gehen und um "Trainerwechsel" bitten. Ein guter Fluglehrer versteht das oder kommt selber auf die Idee, zu wechseln. Aber bitte bedenken: es müssen mehr als ein Fluglehrer an der Ausbildung beteiligt sein. Aber es sollten auch nicht zu viele sein. Manche Flugschulaufsichten haben eine Maximalzahl ins Ausbildungshandbuch aufnehmen lassen, beispeilsweise drei oder vier pro Ausbildungsabschnitt. Hat die Flugschule nur zwei aktive Praxislehrer, wird es mit dem "Trainerwechsel" schwierig.

Kommt es zum Äußersten und man will die Flugschule wechseln, so muss man mit extra Flugstunden rechnen. Die neue Flugschule muss sich ein eigenes Bild machen, wie weit und gut man mit der Ausbildung fortgeschritten ist. Flugschulwechsel ist aber möglich. Und bei Umzug beispielsweise kann das auch unumgänglich sein.
 
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