Probleme mit AUA Maschine Dash 8

Diskutiere Probleme mit AUA Maschine Dash 8 im Verkehrsflugzeuge Forum im Bereich Luftfahrzeuge; Zu einer Verspätung von über eineinhalb Stunden kam es am Mittwoch bei einer AUA-Maschine Dash 8 von Wien nach Altenrhein. Erst im Februar ist...

Moderatoren: Skysurfer
  1. #1 Bleiente, 04.08.2005
    Bleiente

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    Zu einer Verspätung von über eineinhalb Stunden kam es am Mittwoch bei einer AUA-Maschine Dash 8 von Wien nach Altenrhein. Erst im Februar ist eine Dash 8 notgelandet.

    Wetter-Radar defekt
    Am Mittwoch funktionierte beim Flugzeug - einer Dash 8 - das Wetter-Radar nicht. Daraufhin wurde eine Ersatzmaschine angefordert. Es kam schließlich zu einer Verspätung von eineinhalb Stunden.

    Notlandung nach Problemen mit Triebwerk
    Erst im Februar musste eine Dash 8 notlanden, weil es Probleme mit dem Triebwerk gegeben hat.
    Dass es häufiger zu Schwierigkeiten mit solchen Maschinen kommt, wurde von Seiten der AUA dementiert.
    ....
    04.08.2005
    http://vorarlberg.orf.at/stories/49709/
     
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  3. #2 Air Power, 05.08.2005
    Air Power

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    Mir hat einmal ein Freund erzählt, dass eine Dash-8 auf einem Flug von Wien nach Innsbruck beim Aufsetzen die Räder verloren hat...der Tiroler Landeshauptmann soll angeblich auch an Bord gewesen sein.
    Ist da was dran?
     
  4. L29

    L29 Testpilot

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    dis Dash 8 hat aber ein großes Problem mit ihren Rädern vielleicht wäre ein Startwagen wie bei der Messerschmitt Komet oder bei der Mistel einfacher :D
    vor ein paar Jahren hatte die Dash in der ich von Frankfurt nach Klagenfurt geflogen wäre kurz vor dem Start am linken Hauptfahrwerk einen Reifenplatzer (zum Glück vor dem Start und nicht während der Landung) daraufhin wollte die AuA uns in einer Ersatzmaschine nach Wien fliegen und dann mit dem Bus nach Klagenfurt aber zum Glück waren in einem CRJ von der Tyrolean noch ein paar Plätze frei
     
  5. #4 Friedarrr, 05.08.2005
    Friedarrr

    Friedarrr Alien

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    Dash 8 ist schon sehr allgemein, denn während die 100/200/300 überwiegend die selbe Technik haben, so ist die 400er ein völlig neues/anderes Flugzeug!

    Und erstere sind nicht nur in meinen Augen zuverlässiger (ausgereifter?)

    Das aber die Dash 8??? "ein großes Problem mit ihren Rädern hat" würde ich wissen!!
     
  6. n/a

    n/a Guest

    Soweit ich mich erinnere hat sie sogar ein Rad nach dem Abheben verloren.

    @Friedarrr:

    Die "alten" Versionen sind wohl sehr zuverlässig und auch ökonomisch zu betreiben, bei den "neuen" Q-Versionen - da gehört die -400 dazu - hat wohl zumindest am Anfang deutliche Qualitätsprobleme, die z.B. die Tyrolean zu sehr häufigen Groundings zwang (soweit ich mich erinnere, war die Tyrolean eine der Launch-Customer).
    Mittlerweile sollen die Probleme wohl im Griff sein... aber ich habe von Technik keine Ahnung, kann es daher nicht beurteilen...
     
  7. #6 IberiaMD-87, 15.08.2005
    IberiaMD-87

    IberiaMD-87 Astronaut

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    Mit Abstand schien SAS Commuter derart große Probleme mit der Q400 gehabt zu haben, daß sie diesen Flugzeugtpy zweimal (?) groundete, den Einsatz der Fokker 50 verlängerte und offiziell äußerte, "nie wieder Erstkunde sein zu wollen".

    Tyrolean Airways meldete auch Probleme mit der Q400 in der Anfangsphase, wenngleich Tyrolean von Anfang die Q400 als "völlig neues Modell" und nicht einfach als Derivat der Dash 8 ansah.

    Die Q400 hatte derart schlechte Einsatzerfahrungen in der Anfangsphase, so daß sich sogar diverse frühe Kunden weigerten, überhaupt über die Q400 zu berichten.

    Die technischen Probleme vermag ich nicht beurteilen zu können; es waren aber mitunter Probleme, die klein waren, dennoch aber schwerwiegende Einschränkungen im Flugbetrieb hatten.
    So gab es oft Fehlermeldungen der Türen, daß diese nicht geschlossen wären.
    Auch gelang die APU-Luft bei Rückenwind in die Klimaanlage.

    Die schlimmsten Vorfälle waren eventuell aber die wegfliegenden Räder, wie es bei Exemplaren der Tyrolean und SAS Commuter geschah. Dies betraf aber offiziell nur die neue Q400, nicht die früheren vesionen, die sich ja gerade in unwirtlichen Regionen (siehe u.a. Wideroe oder kanadische Betreiber) sehr gut bewähren.

    Der Hersteller hat erhebliche Kompensationszahlungen an die Erstkunden der Q400 geleistet und anscheinend verspricht die Q400 nun das, was man garantierte und übertrifft gar die Erwartungen.

    Die zeitweise sehr schleppenden Verkäufe konnten durch Erfoleg bei flybe und JAC verbessert werden.
     
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    Hallo

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  9. HBFly

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    Das kann man wohl sagen!!
    Besonders auf der Strecke Salzburg - Frankfurt hat sie Anfang 2003 für Unmuth gesorgt!

    ______________________________________________

    Salzburg - Frankfurt mit Fokker 70


    04.02.2003


    Problemflieger Dash 8/400: Vorläufig keine weiteren Bestellungen - "Großer Imageschaden"


    WIEN (SN-w.sch).

    AUA und Tyrolean Airways setzen zur Notlandung an. Nach den technischen Problemen mit der Dash 8/400 und dem Streichen etlicher Tyrolean-Flüge speziell auf der Strecke Salzburg-Frankfurt-Salzburg wird seit Montag auf dieser Destination ein Flugzeug des Typs Fokker 70 eingesetzt. Darüber hinaus wird auch in Salzburg eine eigene technische Wartungsorganisation aufgebaut, die bis zu sechs Mitarbeiter umfasst. Davon sind drei Fokker-70-Spezialisten.

    Der Chef der Tyrolean-Muttergesellschaft AUA, Vagn Soerensen, gab Montag auch bekannt, dass keine neue Dash 8/400 vom kanadischen Hersteller Bombardier bestellt wird, bis nicht alle Fehler des Problemfliegers behoben sind. Derzeit gibt es eine Option auf zwei weitere Maschinen. Aus dem Vertrag über die bereits in Dienst gestellten Dash 8/400 - acht Stück - könne man zwar nicht aussteigen, betonte Soerensen; werden Fehler gefunden, würde der Hersteller aber zur Verantwortung gezogen. Sowohl der AUA-Chef als auch Tyrolean-Geschäftsführer Johann Messner entschuldigten sich ausdrücklich für die Unannehmlichkeiten der Kunden, die von Flugstreichungen betroffen waren.

    "Wir haben durch die Pannenserie einen großen Imageschaden erlitten und ich kann den Unmut der betroffenen Passagiere gut verstehen", bekannte Messner ein. Er sei um so mehr betroffen, das Tyrolean Airways mit einem Durchschnittsalter von 4,8 Jahren eine der jüngsten Flotten weltweit und mit der Dash 8/400 "das derzeit modernste, wirtschaftlichste und umweltfreundlichste Turboprop-Fluzeug einsetzt". In Zukunft werde man den Ankauf neuer Flugzeugmodelle erst nach einer zwei- bis dreijährigen Bewährungsphase auf dem Markt in Erwägung ziehen. Eine neue Dash 8/400 kostet 18,5 Mill. Euro. "Jedes Flugzeug hat Kinderkrankheiten und eine bestimmte Lernkurve zu absolvieren", meinte Soerensen. Messner: "Doch hier ist die Lernkurve zu lang." Weltweit seien derzeit 75 Dash 8/400 im Einsatz, es gebe mit den Maschinen ähnliche Probleme. Bei Tyrolean habe es seit der Inbetriebnahme im Juni 2000 rund 50 Gebrechen oder Verspätungen gegeben, wurde betont. Das Ausmaß der Unkosten wurde Montag nicht beziffert. Rückgänge bei den Passagierzahlen habe es "noch nicht gegeben".

    "Zu keiner Zeit" habe es jedenfalls ein Sicherheitsproblem oder eine Gefährdung von Passagieren und Besatzung gegeben, beteuerte AUA-Vorstand Walter Bock (zuständig für Flugbetrieb, Technik, Bodendienste). Nach einem Zwischenfall in Frankfurt, als eine Dash 8/400 der Tyrolean ein Rad verloren hatte, werden nun alle anderen Fahrwerke der in der Flotte befindlichen Flugzeuge auf mögliche Haarrisse überprüft. Die Inspektionsintervalle werden verkürzt, das Tyrolean-Technikteam wird aufgestockt. Stationiert wird die Dash 8/400 nur noch in Wien, Innsbruck und Altenrhein (Schweiz), weil dort umfangreiche Wartungsteams vorhanden sind.

    Quelle: http://www.salzburg.com/sn/archiv_artikel.php?xm=393104&res=0

     
  10. #8 IberiaMD-87, 22.08.2005
    IberiaMD-87

    IberiaMD-87 Astronaut

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    Stichwort: Vagn Soerensen

    War nicht einst Herr Vagn Soerensen bei SAS, wo er mit Hilfe von weiteren Managern die SAS "zerstörte", die ein gewisser Jan Carlzon ab 1981 aufbaute und SAS weltweit einen sehr guten Ruf bescherte?

    Herr Soerensen hat fundamentale Fehler begangen, hat aus der SAS eine Schmetterlingssammlung gemacht, wo eigentlich (fast :-)) jedes Flugzeugmodell eingesetzt wird, auf die Wartungsmitarbeiter nicht gehört wird. Später wurde er weggelobt und dann konnte er bei Austrian ebenfalls alles durcheinander bringen.
    SAS hat massiven Imageschaden erlitten, viele Mitarbeiter jammern der alten SAS hinterher.
    Herrn Soerensen war es einst nicht zu schade, daß SAS Commuter die Q400 als Erstbetreiber übernahm und dieser herr hat auch mit dafür gesorgt, daß die A321 eingeführt wurde, obwohl "alte Herren der SAS" schon früh warnten, daß die A321 zu groß sei.

    Es ist mir ein Rätsel, wie solche "Topmanager" von einer Airlien zur anderen wechseln und dann wieder weggelobt werden,nachdem sie oftmals historisch gewachsene Flottenstrukturen zerstörten etc..

    Gerade Herr Vagn Soerensen sollte nicht mit dem Finger auf Fehler anderer zeigen. Dieser Herr hat viel Unmut bei SAS erzeugt und der SAS viel Ärger mit der B737-600, Q400 und A321 beschert. Dieser Herr bezeichnete die primär nach SAS-Bedürfnissen einst zugeschnittene MD-95 (B717) als "Papierflieger", nachdem McDonnell Douglas nicht bereit war, ihre damals ganz neue MD-95 derart unter Preis anzubieten, wie es Boeing bei der B737-600 tat.

    Somit gesehen ist die B717-200 in heutiger Konfiguration ideal auf die SAS zugeschnitten gewesen.

    Die Unruhe setzt sich nun bei Austrian fort.
    Bei Austrian soll das Management recht spät noch versucht haben, eine gerade erst getätigte Bestellung für A319 zu stornieren, da man ganz plötzlich die Möglichkeit sah, weitere gebrauchte Fokker 100 einzuführen. Die A319 sind primär nur abgenommen worden, weil die Kosten einer Nichtabnahme sehr hoch gewesen wären. Auch hier kann Austrian nicht aussteigen...

    Nun lobt Austrian ihre günstiger von "Austrian arrows" geflogenen "neuen" Fokker 100 und nimmt wohl in Kauf, daß auf diversen längeren Flügen nutzlastbegrenzt nur 68 Sitzplätze verkauft werden können.

    Die erheblichen Probleme bei SAS werden NACH Weggang von Vagn Soerensen nun krampfhaft behoben, wie das Lecken einer Wunde.

    SAS revidierte viele Pläne, nutzt weiterhin ihr faktisches Monopol aus, behält anscheinend weiterhin MD-80 ("sie sind wirtschaftlicher einsetzbar als unsere B737-600"), mustert MD-90 als logische Konsequenz einer Flottenstraffung aus und überlegt nun nach Angaben einiger Quellen eine "Großbestellung", mit der dann eventuell die gesamte bestehende Flotte ersetzt werden könnte.

    So soll die MD-80 bis 2012 eingesetzt werden und dann ein Nachfolger der B737 oder A320-Familie oder gar die neue Bombardier-Familie den Ersatz einleiten.


    Zuletzt möchte ich anmerken, daß der Hersteller der Q400 erhebliche Kompensationszahlungen geleistet hat, in einigen Fällen Ersatzflugzeuge finanzierte und die Schadensbegrenzung Früchte trägt. Die Verkaufszahlen stabilisierten sich und das Muster scheint sich sehr gut zu bewähren.

    Eine Fluglinie, die klassisch eine Bestellung tätigt, legt im Vertrag fest, zu welchen Konditionen etc. dies geschieht.

    Ein Hersteller sichert sich ab, genauso auch eine Fluglinie. Da aber in den letzten Jahren Fluglinien sehr schnelle Entscheidungen treffen und die Auswirkungen gar nicht erst in Betracht gezogen werden, hat man das Dilemma und hier handelt es sih oftmals um vermeidbare Fehler, die man durch konservativere Flotteneinführungen eventuell nicht hätte.
    Die Probleme mit der Q400 sind zum Beispiel nicht vergleichbar mit den bekannten Problemen, die die MD-11 hatte.

    Hier zeigte sich im Flugbetrieb sehr schnell, daß die MD-11 die Garantien nicht erfüllen würde und ganz schnell wurden diese Defizite zum Sargnagel der MD-11. Triebwerkshersteller und McDonnell Douglas zahlten zumindest an Finnair und Swissair viel Geld und American Airlines ließ sich den weiteren Einsatz der B747SP (Japan-Flüge sollten durch MD-11 ersetzt werden) bezahlen.

    Bei der Q400 war es je nach Fluglinie zu schnelle Einführung eines eigentlich völlig neuen Modells, die Naivität, daß man sehr schnell vorhandene Flugzeuge ausmustern konnte.

    SAS mußte daher Fokker 50-Besatzungen nochmals schulen, nachdem die Q400 ausfiel und die Fokker 50-Flotte wieder wuchs.

    Danke
     
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