Probleme mit Mr.MarkSofter

Diskutiere Probleme mit Mr.MarkSofter im Decals und Weichmacher Forum im Bereich Tips u. Tricks; Folgendes Problem ist aufgetreten: Ich bringe das Decal auf altbekannte Art und Weise auf das Modell und pinsel es danach mit Mr.MarkSofter...

Moderatoren: AE
  1. #1 Erdferkel, 18.07.2004
    Erdferkel

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    Folgendes Problem ist aufgetreten:

    Ich bringe das Decal auf altbekannte Art und Weise auf das Modell und pinsel es danach mit Mr.MarkSofter ein. Doch lässt sich dieser nicht verteilen, meist bildet sich ein Fleck an dem sich der ganze Weichmacher sammelt. Weiterhin zeigt der Weichmacher keinerlei Wirkung. Trotz mehrfacher einpinselung mit dem Zeug liegt das Decal immernoch auf den Gravuren, und zieht sich nicht rein. Verwendete Decals sind die der Revell F-4F in 1:72. Hat vielleicht jemand eine Lösung?
     
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  3. #2 Wild Weasel78, 18.07.2004
    Wild Weasel78

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    Hallo Erdferkel!!
    Das Problem kenne ich auch da hilft nur eins einen anderen Weichmacher verwenden .Manche Decals sind einfach zu Dick oder sind anderes Hergestellt und dann funzt Mr Mark Softer nicht mehr . Versuch mal Micro Sol !!
    MFG Michael :D
     
  4. AM72

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    Liegt an den Revell-Decals - wie WW es schon sagt mal einen anderen versuchen. der von Microscale ( der rote) ist richtig deftig - aber Revell-Decals können ganz schön daneben sein ...
     
  5. #4 ...starfire, 18.07.2004
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    Ich habe dieses Phänomen auch schon mal beobachtet: Am Bburago-M3 Kit und der F-106 von Hasegawa (und die hatte echt dicke Decals). Beide Male habe ich dann auch die Fläche am Modell mit Mr.MarkSofter bestrichen und dann die Oberseite des Decals. Vielleicht hilft das ja auch schon. Oder ist das etwa die "altbekannte" Methode? Hmm.
     
  6. Viking

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    Hallo Patrick,

    bei meinem 1/72 Toni von Revell hatte ich genau das gleiche Problem,keine Reaktion auf den Weichmacher von Gunze. Dann den schon erwähnten Weichmacher von Microscale geordert.Das Zeug ist echt sagenhaft,die Decals haben sich in jede Gravur gelegt. :TOP:
     
  7. Bernd2

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    Macht mich nicht schwach. Seit kurzem habe ich auch Academy-Modelle, bei dennen die Decals schon fast als "kugelsicher" anzusehen sind. Daraufhin habe ich mir einen Weichmacher besorgt - eben den Mr. Mark Softer. Soll ich den jetzt gleich wegschmeißen oder doch lieber mal ausprobieren? Vielleicht mit einstreichen auf dem Modell UND dem Decal?
     
  8. AM72

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    Bernd, Der Gunze Weichmacher ist Gut - der von Microscale auch !

    Aber :
    Schmeisse keinen weg.
    Das mit den Flecken kann ich selber nicht nachvollziehen - ist mir nie passiert.

    Jede Decalssorte reagiert auf anderen Weichmacher - Hasegawa-Decals etwa regieren hervorragend auf Gunze.
    Academy dagegen braucht das scharfe Zeug von Microscale.
    Nun aber möchte man meinen, dann lege ich mir nur Microscale zu - aber das kann böse Überraschungen gebn. Denn für einige Decalsorten ist Microscale einfach zu scharf : die Decals verziehen sich davon total und werfen derartige Falten auf, die nie wieder glatt werden.
    Es ist also von Vorteil beide im Haus zu haben .
     
  9. Bernd2

    Bernd2 Astronaut

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    Danke Arne, das ist beruhigend. Ich werde es also auf jeden Fall mal versuchen. Mir ist es ohnehin lieber, vorerst Decals zu haben, die vielleicht nicht so hundertprozentig drauf und in den Gravuren drin sind, als die Decals zu zerstören, weil der Weichmacher zu aggressiv ist. Deine Info hilft mir schon mal weiter. Danke.
     
  10. Bernd2

    Bernd2 Astronaut

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    So, jetzt habe ich es mal ausprobiert. Auf dem Academy-Modell der PBY5/"Catalina Mk I". Das Modell habe ich als britische Maschine gebaut und mit Decals von Airfix, Model-Decal und ... ich glaube Matchbox, bin aber nicht ganz sicher, versehen. Danach eine teilweise mehrfache Anwendung von Mr Mark Softer. Diese Decals haben recht gut reagiert. Mal sehen, wie es mit anderen wird. Auf jeden Fall ist es gut zu wissen, das ich für Academy noch den anderen Weichmacher brauche. Es dürfte sinnvoll sein, immer erst mal mit Mr Mark Softer anzufangen, und den anderen (scharfen) erst zu verwenden, wenn es vorher nichts wird.
     
  11. AM72

    AM72 Alien

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    Das ist eine sichere Vorgehensweise - ich mache es genauso und bin damit bisher gut gefahren.
     
  12. #11 General, 13.08.2004
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    Kann Blödsinn sein, aber taugt nicht auch Essig als Weichmacher, so dass man mit unterschiedlich verdünnter Lösung es probieren könnte :?!
    Ich hab es aber nicht probiert! :red:
     
  13. AM72

    AM72 Alien

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    Ist kein Blödsinn, sondern ein altes "Modellbauhausmittel" - aber auch hier ist die Wirkung von Essig zu Essig und Decalsorte zu Decalssorte verschieden - da hilft nur probieren.
     
  14. Heli

    Heli Kunstflieger

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    MR. MARK SETTER?

    Hallo

    ...ohne zu wissen, daß es ein "silvering" überhaupt gibt, hatte ich einen Bell AH-1W Super Cobra (siehe Foto) etwas "verhunzt".
    Nach einem guten Tip aus dem Forum, war ich dann schon schlauer, zumindest was die Vorbehandlung der Oberfläche des Modells betrifft.
    Nun habe ich mir MR. MARK SETTER besorgt, bei einem OH-13 Sioux von ITALERI ausprobiert und bin recht zufrieden damit.

    Hat jemand vielleicht schon Erfahrungswerte mit diesem Zeug gesammelt?

    Und noch eine Frage:
    Bei der Cobra habe ich damals die Decals erst mit "klar-glänzend" und anschließend mit "klar-matt" (Revell) überlackiert, in der Hoffnung... zu retten, was nicht zu retten ist :confused:

    Kennt jemand vielleicht eine "humane" und elegante Möglichkeit, den Lack + Decale chemisch lokal so zu entfernen, daß der Kunststoff nicht beschädigt wird??? Ich glaube, hier darüber schon mal gelesen zu haben, finde den Artikel aber nicht...

    Gruß
    Heli
     
  15. Heli

    Heli Kunstflieger

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    ... eine "Silber-Cobra"
     

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  16. AM72

    AM72 Alien

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    @Heli :

    Das Silverring lässt sich eigentlich - und viele wollen das nicht glauben - nicht mit Weichmachern bekämpfen.
    Wie auch : Luft lässt sich schlecht einweichen - und Silvering ist nix weiter als kleinste Luftbläschen zwischen Trägerfilm und Modelloberfläche.
    Solche Luftbläschen verbleiben immer da wo man ihnen den Platz dazu lässt - etwa und vor allem durch einen matten oder seidenmatten Untergrund.
    Deshalb vor dem Aufbringen der Decals mit glänzenden Farben oder glänzenden Klarlack lackieren : dadurch erhält man eine glatte Oberfläche die den Luftblasen keinen Raum bietet.

    Weichmacher weicht lediglich den Trägerfilm des Decals auf - so das es sich besser in Gravuren und Vertiefungen sowie um Ecken, Kanten und Rundungen legt.

    Das entfernen von mit Klarlack versiegelten Decals ist im allgemeinen problematisch. Versuche es mal mit dem Vorsichtigen abreiben des Klarlacks mit Hilfe von Alkohol.
     
  17. Heli

    Heli Kunstflieger

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    Danke für die Infos Arne!

    Das Silvering hatte ich beim nächsten Modell schon im Griff und zum ersten Mal auch Weichmacher benutzt. Eben diesen "ominösen" MR. MARK SETTER. Der ist mir im "Tschechland" empfohlen worden und soll wohl ein Folgeprodukt von MR. MARK SOFTER sein. Jedenfalls hatte ich nirgends eine "Anwendungsvorschrift" gefunden. Auf einer tschechichen Modellbauseite war dann aber doch ein Hinweis und meine Freundin hat's mir übersetzt.
    Die Anwendung ist recht simpel:

    Die lackierte! Stelle etwas mit MR. MARK SETTER einstreichen, Decale drauf und ausrichten, einen Tropfen SETTER drüber, überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abtupfen und Finger wech. Nach Trocknung fixieren, haben fertig.

    Die Decals haben sich bei mir während des "chemischen Prozesses" auch nicht verändert, soll aber (wie bei anderen Weichmachern) durchaus möglich sein! Offenbar abhängig vom Hersteller bzw. der Dicke.


    Eine Frage habe ich aber zum Lack bezüglich der Vor- und Nachbehandlung zum Anbringen der Decals :confused:
    Zur Info - ich arbeite (noch) nicht mit Airbrush....
    Klarlack:
    Bisher habe ich immer Revell benutzt. Hier im Forum hat wohl aber so ziemlich jeder schlechte Erfahrung damit gesammelt - mich inclusive. Das Zeug ist höchstens zum Einkleben von kleinen Klarsichtteilen geeignet.
    Was wäre denn eine geeignete Alternative?
    Im Modellbaugeschäft habe ich von ModelMaster Nr. 2017 "Gloss Clear Lacquer Finish" und No. 2736 "Clear Top Coat" entdeckt. Kennst Du den Unterschied?

    Mattlack:
    Meine Modelle habe ich abschließend immer mit Revell matt gestrichen. Das Zeug ging eigentlich ganz gut. Einmal habe ich die R-Airbrushfarbe benutzt, das ging nach Hinten los... wurde fast Seidenmatt :(
    Gibt es zum "versiegeln" spezielle Farben/Lack?

    Die Entfernung der "Versiegelung" meiner Cobra geht tatsächlich mit Alkohol. Es ist jedoch sehr mühselig und die Arbeit hebe ich mir für die "Grog-Zeit" auf, da kann ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden... :D

    Mfg
    Heli
     
  18. Bernd2

    Bernd2 Astronaut

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    Das Problem kenne ich. Ist mit dem Mattlack zum Streichen von Revell auch nicht anders. Auch da habe ich für gewöhnlich eine seidenmatte Oberfläche. Also: einfach mal Mattlack von einer anderen Firma ausprobieren.
    Mit dem glänzenden Klarlack von Revell dagegen hatte ich noch nie Probleme. Ist halt gänzend.
    Übrigens Arne, ich wollte nie behaupten, das ein Decal-Weichmacher das Silvering verhindert, ich habe nur festgestellt, das dieser Effekt bei meiner Anwendung von Weichmacher etwas vermindert wurde, was ja an sich nichts schlechtes ist. Ich wollte es nur anmerken.
    Ansonsten ist klar, das man erst mal Glanzlack aufbringt (oder das Modell gleich in Glanzfarben lackiert), danach die Decals aufbringt und dann erst Mattlack verwendet, um Silvering zu verhindern.
     
  19. BOBO

    BOBO Space Cadet

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    Das ist nicht korrekt, vorausgesetzt das Abziehbild wurde noch nicht versiegelt mittels Lack oder anderen Tinkturen. Wenn Du das Abziehbild (wie am Hubi zu sehen mit einer Injektionsnadel (Diabetiker/ Migräne-Sprizen) an vielen Stellen anstichst und dann das Abziehbild (ich favorisiere dafür SOL[rot]) längere Zeit damit feucht hälts, gehen dieses ekelhafte "silvering" weg, nach dem Trocknen ist auch der Effekt an die Anpassung der Oberflächengravuren eingetreten. ... Probiere es mal aus, bevor Du jetzt nein sagt, ich habe damit schon mehrmals - auch auf Workshops - staunende Gesichter gesehen! :)
     
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  21. Bernd2

    Bernd2 Astronaut

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    Ich schätze jetzt einfach mal, das es eine Frage des Aufwandes ist, wie man verfährt. Deine Lösung, BOBO, ist nicht schlecht. Werde es mal ausprobieren. Ansonsten habe ich meine Modelle meistens erst mit Glanzlack versiegelt, einfach auch, weil der glänzende Klarlack nach dem Trocknen eine recht harte Oberfläche hat. Das schützt auch gegen die meisten Kratzer.
     
  22. Heli

    Heli Kunstflieger

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    @ BOBO

    danke für den Tip! Aber meine Decals waren leider schon mit Klar- und Mattlack :?! versiegelt. Nun sind 'se ab. Allerdings nicht mit Alkohol, wie von Arne empfohlen, sondern mit Revell Verdünner. Mit dem Alk ging es mir zu langsam. Auf einem "Trümmerteil" habe ich mal einen Test gemacht und die gleichen Farbschichten incl. Decals + Versiegelung (wie beim Original) aufgebracht und dann probiert. Es ging ganz gut, muß nur an wenigen Stellen noch mit etwas Farbe nachbessern. Wenn die neuen Decals drauf sind, poste ich nochmal ein Pic.

    MfG Heli
     
Moderatoren: AE
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