Produktion der Tupolew 334 ab Ende 2006 in Tatarstan

Diskutiere Produktion der Tupolew 334 ab Ende 2006 in Tatarstan im Verkehrsflugzeuge Forum im Bereich Luftfahrzeuge; KASAN, 07. März (RIA Novosti). Bis zum Ende 2006 soll ein Projekt zur Aufnahme der Produktion des Kurzstrecken-Passagierflugzeuges Tu-334 auf der...
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KASAN, 07. März (RIA Novosti). Bis zum Ende 2006 soll ein Projekt zur Aufnahme der Produktion des Kurzstrecken-Passagierflugzeuges Tu-334 auf der Basis der Kasaner Flugzeug-Produktionsvereinigung ausgearbeitet werden.
Dabei wolle man auch die Mittel ausländischer Investoren in Anspruch nehmen, sagte Grigori Rapota, Generalsekretär der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EAWG), am Dienstag in Kasan nach einem Treffen mit dem tatarischen Präsidenten, Mintimer Schaimijew.
"Wir stehen noch ganz am Anfang des Weges. Die Führung des Titow-Fonds für Unterstützung der Entwicklung der Luft- und Raumfahrt hat mit verschiedenen potentiellen Investoren verhandelt. Heute gibt es potentielle Investoren und Spezialisten, die bereit sind, an diesem Thema zu arbeiten", teilte Rapota mit.
Zunächst mussten sich Produzenten und Investoren treffen und sich über die Bedürfnisse der Flugzeugbauer wie auch die Möglichkeiten der Finanzierung einigen, erläuterte Rapota. Später könne man auch daran denken, dass sich eines der GUS-Länder am Projekt beteiligt. "Aber heute ist es einfach verfrüht, darüber zu sprechen, denn das Projekt ist noch nicht ausgestaltet. Das muss bis zum Ende des laufenden Jahres erfolgen."
Wie Boris Pawlow, Erster Stellvertreter des Premierministers Tatarstans und Minister für Wirtschaft und Industrie der Republik, sagte, wird die Tu-334 jetzt nicht mehr im Flugzeugbauwerk in Luchowizy produziert. Deshalb sei es wichtig, die Produktion dieses regionalen Flugzeuges in der Kasaner Flugzeug-Produktionsvereinigung aufzunehmen. "Für die Umsetzung des Projekts ist die Gründung einer Holdinggesellschaft geplant", betonte er.
Vertreter des German-Titow-Fonds für Unterstützung der Entwicklung der Luft- und Raumfahrt mit dem Vorsitzenden des Vorstandes des Fonds, Pawel Popowitsch, an der Spitze besuchten die Kasaner Gorbunow-Flugzeug-Produktionsvereinigung, wo sie Einblick in die Möglichkeiten der tatarischen Flugzeugbauer nahmen.

Die Tu-334 ist ein Kurzstreckenflugzeug mit 102 bis 126 Plätzen (je nach Modifikation) und einer Reichweite bis zu 3150 Kilometer. Das Tu-334-Programm gehörte zu vorrangigen Programmen des russischen Flugzeugbaus und wurde von ukrainischen und russischen Flugzeugwerken im Rahmen des 1999 unterzeichneten Abkommens über Kooperation umgesetzt.

http://de.rian.ru/business/20060307/43998835.html

Na schaun wir mal, ob diesmal mehr als nur ein vollmundige Ankündigung geben wird.
 

IL62

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Ich glaube auch kaum, dass sie noch gebaut werden wird. Traurig aber wahr.
Aber schauen wir doch mal nach Russland rüber. Die TU-134 wird ja jetzt schon selten.
Die großen haben längst auf Embraer und andere umgestellt.
Für kürzere Regionalstrecken steht mit der IL-114 eine moderne und leistungsfähige Turboprop zur Verfügung.
Die Gesellschaften die zukünftig mehr auf Westmaschinen auf den Mittelstrecken setzen, die müssen ihre A320 und B737 eh meist deutlich höher auslasten, damit sich der hohe Anschaffungspreis bezahlt macht.
Das heißt für diese Gesellschaften, dass man die kurzstrecken im Land wohl eher auf die Zeiten schiebt, wo der Airbus eh noch frei ist.
Da bleiben unterm Strich nur noch ein paar kleine Regionalairlines übrig, für die die Anschaffung der neuen Maschine interessant sein könnte.
Aber die Klientel wird in Kürze mit dem RRJ bedient, der ja, meines Wissens nach, doch definitiv gebaut werden soll für Aeroflot.
Ein zweites Flugzeug, ähnlicher Größe, welches sich vermutlich nur im GUS Raum absetzen lässt, wird wirtschaftlich sicher nicht so erfolgreich.
Darüber hinaus hat der RRJ wesentlich bessere Chanchen. Er ist ein internationales Projekt und wenn man den Namen etwas abändert in einer späteren Version, damit dass Ding nicht gleich auf Russland verweist, dann könnte es durch die internationalen Beteiligungen sich durchaus auch in anderen Gebieten noch verkaufen, was ich bei der 334 leider nicht vermute.
 
Cirrus

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...Darüber hinaus hat der RRJ wesentlich bessere Chanchen. Er ist ein internationales Projekt und wenn man den Namen etwas abändert in einer späteren Version, damit dass Ding nicht gleich auf Russland verweist, dann könnte es durch die internationalen Beteiligungen sich durchaus auch in anderen Gebieten noch verkaufen, was ich bei der 334 leider nicht vermute.
Ist 2006 schon erfolgt und nennt sich nun Suchoj SuperJet 100. :!:
 
Bleiente

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Noch wird Sie immer noch nicht gebaut, aber weiter angekündigt :rolleyes:
Nu aber:

Die Serienproduktion der neuen russischen Passagiermaschine vom Typ Tupolew-334, darunter auch in der VIP-Variante, soll innerhalb von sechs Monaten beginnen, verspricht der größte Flugzeugentwickler des Landes.
„Die Finanzierung der Serienproduktion übernimmt ein Privatinvestor. Heute sehe ich weder in Russland noch in der Welt vergleichbare Flugzeuge“, so Sergej Iljuschenkow, Tupolew-Vizepräsident, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. .... Insbesondere setze der Entwickler auf die VIP-Version der Maschine: „Ich glaube, das erste Serienflugzeug Tu-334 in der VIP-Variante kann bereits in zwei Jahren fliegen“, so Iljuschenkow.
http://de.rian.ru/business/20080731/115362296.html

oder doch nicht ?
Sechs Monate können lang werden. :rolleyes:
 
Schorsch

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Ein Flugzeug auf das die Welt verzichten kann.
 
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Vielleicht die westliche

Aber in den weiten Russlands und Afrika ist ein Markt durchaus vorhanden.
Demnächst gibt es hunderte von MD-87, B737 Classic und sogar B717 auf dem Markt, welche deutlich günstiger zu haben sind. Und technisch ist die Tu-334 spätestens mit der Marktreife der CSeries überholt, wahrscheinlich aber bereits jetzt.

Warum überhaupt in Afrika?
Auch die russischen Fluggesellschaften haben sich geradezu um die Tu-334 gerissen.
 

Rhönlerche

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Ich bezweifele nicht, dass die Russen gute Flugzeuge bauen könn(t)en. Aber ich bezweifele, dass sie Marketing und dauerhaft guten Service und Ersatzteilversorgung hinkriegen. Daran wird es noch lange hapern und daran wird es noch lange scheitern.
 

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Ich bezweifele nicht, dass die Russen gute Flugzeuge bauen könn(t)en. Aber ich bezweifele, dass sie Marketing und dauerhaft guten Service und Ersatzteilversorgung hinkriegen. Daran wird es noch lange hapern und daran wird es noch lange scheitern.
Warum sollte es daran hapern? Weil russische Fluglinien kaum Geld ausgegeben hatten für Wartung und Reparaturen? Weil Fluglinien in Afrika mit der Technik nicht klar kommen? Weil russische Flugzeuge weniger gut fliegen als westliche?

Die TUs mögen ja nicht so Energie Effizient sein wie Airbus oder Boeing. Nur, sind diese dafür Robuster gebaut und haben ein schlechtes, weil wie hier Unhaltbare Aussagen getroffen werden, Image.

Dazu gibt es Länder die, aus welchen Gründen auch immer, Embargos haben vom "Westen". Kuba oder Iran oder oder. Gibt genug Länder die nun mal in Russland einkaufen gehen weil diese vom "Westen" erpresst werden sollen etwas umzustellen in ihrer Politik was diese Länder jedoch nicht wollen.

Daher wird genau aus diesem Grunde solch ein Flugzeug gebraucht. Mehr noch, es sichert Russland Gelder für Entwicklung. Und das kann dann dazu führen, das TUs bald auch genauso oder gar besser im Unterhalt pro geflogene Flugmeile sind. Und dann muss sich auch der "Westen" wieder ein wenig mehr Anstrengen das Land des "Honigs und des Weins" zu werden.
 

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Die Russen verkaufen, noch heute, Ersatzteile nur in Paketen, die die dortigen Hersteller sich überlegen. Den Rest legst Du Dir dann auf Halde.
Mir ist eine westliche Airline bekannt, die, obwohl interessiert, sich genau deshalb vom Kauf eines modernen russischen Regionaljets für immer verabschiedet hat.

Warum wohl kaufen sich die meisten russischen Airlines nach Möglichkeit gebrauchte Westjets?
 

701

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Die Russen verkaufen, noch heute, Ersatzteile nur in Paketen, die die dortigen Hersteller sich überlegen. Den Rest legst Du Dir dann auf Halde.
Mir ist eine westliche Airline bekannt, die, obwohl interessiert, sich genau deshalb vom Kauf eines modernen russischen Regionaljets für immer verabschiedet hat.

Warum wohl kaufen sich die meisten russischen Airlines nach Möglichkeit gebrauchte Westjets?
Wegen dem Image? Nur wird sich das mit der Zeit geben. Schon alleine in diesem Strang sind Vorteile und Häme und falsche Tatsachen zu lesen.
Und warum sollten russische Airlines nicht westliche Flugzeuge kaufen dürfen oder wollen? Ryanair kauft nur bei Boeing, Easyjet halt nur bei Airbus.

Das macht jedoch die russischen TUs nicht gleich schlechter, nur weil Einheimische Fluglinien nicht geschlossen TUs kaufen. Auch fallen die nicht öfter vom Himmel bedingt durch die Konstruktion, Eher wohl im Gegenteil.
Alles andere ist Sache der Wartung und des Personals.

Auch in Sachen Behandlung von Kunden werden die Russen ihren Teil zu lernen haben. Dafür wird Putin & Co. schon Sorge tragen.

Das alles ändert jedoch nichts daran, das die TU 334 ein gutes Flugzeug ist. Auch die TU 214 wird Ihren Weg gehen und bei Weiterentwicklungen, Südamerika hat ja schon gemeinsame Entwicklungen beantragt, wird es noch Konkurrenzfähiger.
 
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701 schrieb:
Die TUs mögen ja nicht so Energie Effizient sein wie Airbus oder Boeing. Nur, sind diese dafür Robuster gebaut und haben ein schlechtes, weil wie hier Unhaltbare Aussagen getroffen werden, Image.
Diese These vom robuster gebaut muss auch noch belegt werden. Auf einem Acker kann man kein Flugzeug landen, und länger halten tut ein russisches Flugzeug auch nicht (Cycles, Flugstunden). Wenn "der Russe" auch unter widrigen Umständen startet, dann liegt das oft eher an der robusten Mentalität der Besatzungen.

701 schrieb:
Dazu gibt es Länder die, aus welchen Gründen auch immer, Embargos haben vom "Westen". Kuba oder Iran oder oder. Gibt genug Länder die nun mal in Russland einkaufen gehen weil diese vom "Westen" erpresst werden sollen etwas umzustellen in ihrer Politik was diese Länder jedoch nicht wollen.
Diese Länder sorgen also für den reißenden Absatz der Tu-334, also besagte 0 Flugzeuge? Ich glaube Embargo haben derzeit eben genau Iran und Kuba. Nicht gerade der Markt.

701 schrieb:
Daher wird genau aus diesem Grunde solch ein Flugzeug gebraucht. Mehr noch, es sichert Russland Gelder für Entwicklung. Und das kann dann dazu führen, das TUs bald auch genauso oder gar besser im Unterhalt pro geflogene Flugmeile sind. Und dann muss sich auch der "Westen" wieder ein wenig mehr Anstrengen das Land des "Honigs und des Weins" zu werden.
Wenn ich mich täglich beim Broterwerb so umschaue, dann sehe ich, dass sich da niemand auf Lorbeeren ausruht. Es gibt da einen Hersteller vollkommen unrobuster und kapitalistisch verdorbener Flugzeuge in Seattle, der reicht als Konkurrenz aus.
Russland hat bisher noch nie ein wirklich konkurrenzfähiges Flugzeug hervorgebracht, und vor Nischenanbietern wie Tupolev oder Antonov mit dementsprechenden Nischenprodukten fürchtet sich wohl keiner.

Um ein konkurrenzfähiges Flugzeug herzustellen, brauchen "die Russen" ebenfalls ihre 5 bis 8 Milliarden USD, dafür müssen sie schon ne Menge Flugzeuge absetzen. Sollten sie noch auf die Idee kommen, für die vollkommene Unabhängigkeit ein eigenes Triebwerk entwickeln zu wollen, sind wir schnell bei einem zweistelligen Milliardenbetrag.

701 schrieb:
Und warum sollten russische Airlines nicht westliche Flugzeuge kaufen dürfen oder wollen? Ryanair kauft nur bei Boeing, Easyjet halt nur bei Airbus.
Ich hab neulich be Boeing 737 von EasyJet gesehen. War das eine optische Täuschung?

701 schrieb:
Das macht jedoch die russischen TUs nicht gleich schlechter, nur weil Einheimische Fluglinien nicht geschlossen TUs kaufen. Auch fallen die nicht öfter vom Himmel bedingt durch die Konstruktion, Eher wohl im Gegenteil.
Na ja, wenn wenigstens eine die Tu-334 kaufen würde, dann hätte man ja eine Basis für die Diskussion. Wenn wir jetzt noch sagen könnten, die westlichen Airliner werden irgendwie bevorteilt. Nein, man muss 38% Einfuhrsteuer darauf bezahlen. Trotzdem kauft keiner die Tu-334.
Und: was bitte bedeutet "im Gegenteil" ... das die robuste russische Technik seltener abstürzt wegen robusten Technik?
Ein Fall von: einfach alle Fakten bestreiten und das Gegenteil ohne jedwede Begründung behaupten. Lächerlich!

701 schrieb:
Auch in Sachen Behandlung von Kunden werden die Russen ihren Teil zu lernen haben. Dafür wird Putin & Co. schon Sorge tragen.
Denn der Führer sieht alles!

701 schrieb:
Auch die TU 214 wird Ihren Weg gehen und bei Weiterentwicklungen, Südamerika hat ja schon gemeinsame Entwicklungen beantragt, wird es noch Konkurrenzfähiger.
Südamerika als Ganzes (schwer vorzustellen), oder nur ein Land, oder nur jemanden den Du dort kennst?
 
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Ich weiß nicht, welche kruden Vorurteile Du (701) hier meinst, bekämpfen zu müssen.
Diese Russland-Verklärungssoße ist mir aber zu blöd.

Tatsache ist ja wohl:
Russland verkauft sehr wenige Zivilflugzeuge (und fast keine in den Westen)
Russland kündigt im zivilen Flugzeugbau viele Projekte an und hält wenig.(geh mal auf eine Luftfahrtmesse und guck Dir die Modelle und bunten Bildchen an)
Russlands Serienproduktion kann bei diesen Stückzahlen nicht rentabel sein.

(So langsam wird es jetzt OT weil es ja wohl speziell um die 334 gehen sollte.)
 

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Warum überhaupt in Afrika?
Auch die russischen Fluggesellschaften haben sich geradezu um die Tu-334 gerissen.
Na, vielleicht wiederholt sich die Airbus-Story? Ich hoffe es jedenfalls. Airbusse haben sich ja auch lange als Ladenhüter gezeigt. Nur durch viel staatliches Geld und deshalb, weil es ein Prestigeobjekt war, hat es überlebt.

Im Osten wollten nach der Wende auch viele Bananen und "Westautos", heute kauft man wieder mehr Dacia, Lada & Co...
 

Rhönlerche

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Mehr Lada? Wo?
Und Dacia ist Renault.
 
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Nix gegen Lada. Unser war zum Schluß knapp 20 Jahre alt, hatte ungefähr 350.000 km auf der Uhr und fuhr immernoch ganz ordentlich ohne auseinanderzufallen.

Hat das jemand schon mit einem heutigen "West"-Fiat geschafft :D
 
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Na, vielleicht wiederholt sich die Airbus-Story? Ich hoffe es jedenfalls. Airbusse haben sich ja auch lange als Ladenhüter gezeigt. Nur durch viel staatliches Geld und deshalb, weil es ein Prestigeobjekt war, hat es überlebt.
Airbus war einige Jahre in der Tat ein Ladenhüter, das änderte sich aber Anfang der 80er Jahre.
Im Vergleich zu den Geldern, die die Teilnehmerstaaten vorher in "Prestigeprojekten" verpulvert hatten, war Airbus geradezu vorbildlich marktwirtschaftlich und Kunden orientiert.

Dass es ohne gewisse politische Rückendeckung nicht geht stellt keiner in Abrede, aber den wichtigsten Schritt, nämlich die Konzentrierung einer zersplitterten Industrie in ein Unternehmen, haben die Russen ja bisher nur augenscheinlich vollzogen. Das große OAK kündigt die dolle MS-21 an, mit leeren Versprechungen wie aus besten Sowjetzeiten.
Während produziert Tupolev leere Nachrichten mit einem Ladenhüter, Antonov baut auch einen Ladenhüter. Konsequenterweise werden alle demnächst verschwinden oder Suchoi untergeordnet, welche als einzige den Schuss gehört haben. Praktischerweise konkurrieren ja alle drei Entwürfe um den gleichen Markt, so dass vermutlich am Ende alle als Verlierer rausgehen.

Im Osten wollten nach der Wende auch viele Bananen und "Westautos", heute kauft man wieder mehr Dacia, Lada & Co...
... da fällt selbst mir nichts mehr ein.
Vielleicht noch dies: welche Automarken verbergen sich hinter "& Co"?
 
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