RAF Gütersloh Revival? Manche Indizien deuten darauf hin...

Diskutiere RAF Gütersloh Revival? Manche Indizien deuten darauf hin... im Flugplätze Forum im Bereich Aktuell; Wenn es um die US Army geht werden da keine Jets zum Einsatz kommen sondern eher Drehflügler.
TF-104G

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Alien
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Wenn es um die US Army geht werden da keine Jets zum Einsatz kommen sondern eher Drehflügler.
 
Manschy

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Stimmt - hätte ich mir selbst zusammenreimen können. Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens, aber eben der Bezug zu den HAS - was für eine Verschwendung....
 
sixmilesout

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Die C-17 kann vollbeladen (!) auf den meisten deutschen Fliegerhorsten gar nicht starten. Daher gehen die immer via USAF-Basen mit ihren 10.000 Fuß-Bahnen oder auch von Int. Flughäfen aus.
Eben, deswegen fliegen die C-17 auch immer gerne große Zivil Flughäfen an. Startrollstrecke ca 2300 m bei Mtow. Das wäre im Süden nur Manching und ex Fursty. Ansonsten ginge nur München.
 
Manschy

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Manchmal sind sie auch in Paderborn. Vielleicht auch keine schlechte Möglichkeit, um mögliche Truppen in Gütersloh zu supporten:
(etwas scrollen)
 

DHS

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Hallo,

C-5 Galaxy waren zu RAF Zeiten öfters zu Gast, so z.B. 1991 und 1992. Zu Army Zeiten ist auch die C-17 der RAF noch 2003 gelandet.
Für die beiden Typen hat es mit der Bahnlänge damals keine Probleme gegeben
Wollte davon noch ein paar Fotos hochladen. Hat aber nicht geklappt.

Holger
 
Herby

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Hallo,

C-5 Galaxy waren zu RAF Zeiten öfters zu Gast, so z.B. 1991 und 1992. Zu Army Zeiten ist auch die C-17 der RAF noch 2003 gelandet.
Für die beiden Typen hat es mit der Bahnlänge damals keine Probleme gegeben
Wollte davon noch ein paar Fotos hochladen. Hat aber nicht geklappt.

Holger
Leute, ihr müsst doch mal lernen zu unterscheiden, ob Maschinen vollbeladen und vollbetankt auf Strecke gehen (wie von den USAF-Basen) oder nur das sperrige Frachgut laden, dann nach Ramstein fliegen, tanken und dann um die Welt fliegen.
Das traf auf die sechs C-5A und B zu, die Gütersloh besuchten.
 
Manschy

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Da gebe ich Dir Recht, Herby. Aber kann es dann andersherum nicht genauso sein - oder besser gesagt, die Einsatzzwecke ähnlich wenn nicht identisch? Eine Auslegung der Bahn muss ja nicht zwingend für dauerhaftes Maximum konzipiert werden, sondern eben für solche Einzel-/Sonderfälle - z. B. mit weniger Last. Sonst hätte ja sicher auch damals eine Landung der C-5 keinen Sinn gemacht, oder? :wink2:
 
Herby

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Die Bahnlänge genügt ja auch theoretisch für die meisten Typen. Aber wer den Start einer C-5B in Gütersloh gesehen hat, wird sich auch sofort fragen, ob das immer sein muss. Das Flugzeug hatte sich den Flugplatz regelrecht untergeschnallt, es ist nicht auf ihm gelandet. Es gab keine Sicherheitsstrecke, keinen doppelten Boden. Die Triebwerke liefen beim Start wenigstens 30 Sekunden auf Volllast, bevor die Bremsen gelöst wurden.

Und die Bahnlänge ist es ja nicht allein, Boeing 747 und Galaxy wurden immer langsam mit Eskorte über die recht engen Taxiways geleitet.
 
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Manschy

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Das Flugzeug hatte sich den Flugplatz regelrecht untergeschnallt, es ist nicht auf ihm gelandet.
:-37: :-37::-37: Herby -you made my day, selten einen besseren Vergleich in einem solchen Kontext gelesen, wische gerade meine Augen trocken....
Ich habe tatsächlich die Bilder der Galaxy gesehen, es war damals auf der Seite "sg-etuo.de", der ich bis heute nachweine - als die weg war, war das schlimmer als die Trennung von meiner Ex-Freundin.....
Wäre übrigens eine Referenz für alles, was wir hier so Flugwerk-Technisch diskutieren, denn es ist richtig: Es gab gefühlt nix, was damals nicht in ETUO gelandet ist (außer Maschinen des Warschauer Paktes natürlich...)
Sicher ist es müßig (aber unglaublich spannend...), über mögliche künftige Szenarien zu diskutieren. Aber sollte die Bahn in ihrer ursprünglichen Art wiederhergestellt werden, wird sie IMHO reichen, zumindest für die Zwecke, die wohl anvisiert werden könnten....
 
Herby

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Manschy, es ist damals sogar in EDUO gelandet… 🫣😉
 

uli72

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Klugscheißermodus: Eine C5 Galaxy ist Anfang der 90er sogar am Flughafen Münster Osnabrück gelandet und gestartet. Dort ist die Bahn sogar noch 82 Meter kürzer.
 

LAKOTA

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Das ist hier die Frage. Die Gründe sind vermutlich die interessante Mischung aus

  • Flugplatz mit genügend Bahnlänge
  • dem Heliport,
  • der Kaserne mit vielen Unterkünften sowie
  • genügend Platz zum Ausbauen
  • die zentrale Lage sowie
  • die tatsächliche Verfügbarkeit.

Bei letzterem fallen viele Optionen ja schon weg.

Die Amis könnten ja auch versuchen, ihre alten Liegenschaften wieder zu bekommen, Mainz-Finthen, Schwäbisch Hall, Kitzingen, Giebelstadt etc. fallen mir da u.a. ein. Aber ein oder mehrere Gründe verhindern dies jeweils.
Hallo Herby
Zu deinen Auflistungen kann man noch einiges ergänzen, was bereits in diesem Thread schon genannt worden ist, wie die relative Nähe zu gewissen Übungsgeländen, Schießplätzen, Bahnanbindung und Pipeline. Es ist das Gesamtpaket. Um Kosten eventuell zu splitten ist auch die Variante eines Natostützpunktes in der Diskussion, wobei die Amerikaner die treibende Kraft sind. Sicher ist dass eine Widernutzung kommen wird, unter welchem Dach und wann ist noch nicht zu 100% ausdiskutiert.

Nebenbei, mit relativ einfachen Mittel könnten die Rollwege für größere Transportflugzeuge verbessert werden.
Die Möglichkeit Fighter Flugzeuge abzufertigen oder auch zeitlich begrenzt zu beherbergen ist im Konzept inkludiert.
Flexibilität und Potential sind hier die Worte der Wahl.

Der Weltflugplatz in Beelen müsste bei dem fliegerischen Konzept kontrollzonentechnisch geopfert werden, eher ein marginales Problem.
 

wARLOCK

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Sicher ist dass eine Widernutzung kommen wird, unter welchem Dach und wann ist noch nicht zu 100% ausdiskutiert.
Gibt's dazu eine zitierfähige Quelle?

Der Weltflugplatz in Beelen müsste bei dem fliegerischen Konzept kontrollzonentechnisch geopfert werden, eher ein marginales Problem.
Oh, das würde die liebe Verwandtschaft aber so gar nicht freuen...:biggrin:
 

LAKOTA

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Die Quellen die ich habe darf ich nicht nennen.
 

bluemarc100

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Lakota, ich darf dir vom Eigentümer ausrichten, dass du deine Spekulationen nicht als Fakten darstellen solltest. Schöne Grüße vom Flugplatz.
 

bluemarc100

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NW vom 13.1.26 (c) Ludger Osterkamp :
Gütersloh. Die britische Armee plant im Frühsommer eine Großübung in Ostwestfalen-Lippe. Dabei will sie auch die Flugplatzkaserne an der Marienfelder Straße in Gütersloh nutzen. Das hat am Montag die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) bestätigt.

Der Bima liege eine Anfrage vor, wonach die britischen Streitkräfte Interesse haben, von Mitte Mai bis Mitte Juni (20. bis 24. Kalenderwoche) „Teilflächen des ehemaligen Militärflughafens für eine militärische Übung zu nutzen“. Die temporäre Nutzung soll „Bestandteil einer größeren Übung im ostwestfälischen Bereich“ sein. Weitere Informationen lägen der Bima nicht vor. Die Briten hatten ihren Schlüssel zur Princess-Royal-Kaserne 2016 abgegeben. Der Sprecher der British Army, Mike Whitehurst, reagierte am Montag auf Anfrage nicht. Daher ist unklar, in welcher Weise und welchem Umfang die Briten die Kaserne nutzen, ob sie dort etwa auch nächtigen wollen. Einfach würde das nicht: Bis auf die Unterkünfte für Flüchtlinge sind die Blocks von der Versorgung abgeklemmt.


Die US-Streitkräfte sind derweil noch immer mit ihrer Standortanalyse beschäftigt

Einem Medienbericht zufolge nehmen regional 3.000 bis 3.500 Soldaten an der Übung teil. Sie trage den Namen „Rhino Storm“. Die Gütersloher Kaserne wurde in den vergangenen Jahren immer wieder für Übungen genutzt, etwa von den Feldjägern der Bundeswehr oder von der Polizei-Spezialeinheit GSG 9. Die Verkehrswacht Kreis Gütersloh hält auf dem Gelände ihre Fahrtrainings ab.

Wegen der veränderten weltpolitischen Lage hat das deutsche Verteidigungsministerium die Umwandlung von Kasernen für zivile Zwecke (Konversion) bekanntlich gestoppt. Ob in Gütersloh die US-Armee einrückt - sie hat sich das Gelände inzwischen mehrfach angesehen - ist weiter unklar, auch nach Aussage der Bima. Die Entscheidung der US-Streitkräfte „bleibt weiterhin abzuwarten“, so eine Sprecherin.


Derweil nutzt das Land einen Teil der Kaserne – zwei Wohnblocks und Container – als Notunterkunft für Geflüchtete. 191 Menschen sind aktuell dort untergebracht. Auf Wunsch der Bezirksregierung habe die Bima die Laufzeit für diesen Vertrag auf „unbefristet“ umgestellt, so die Bima-Sprecherin. Die Kündigungsfrist bei zivilem oder militärischem Bundesbedarf: sechs Monate.

Anmerkung des Post-Erstellers:
In zwei Wochen habe ich einen Termin mit der Eigentümerin.
 

wARLOCK

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Eigentümerin von was? Befindet sich das Gelände nicht in der Obhut der BIMA?
 
Herby

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Die Briten haben ja schon erklärt, dass sie Gütersloh nicht wieder übernehmen möchten. Für ein Manöver geht das natürlich immer.
 
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